eToro vereinheitlicht Gebühren für den Handel mit Bitcoin und Co.

Die Handelsplattform eToro hat für die Sparte Kryptowährungen ihre Gebührenordnung geändert. Ab sofort fallen bei Kauf und Verkauf einheitlich jeweils 1 Prozent Gebühren an, unabhängig von der konkreten Kryptowährung.

Bei der Wahl von Kryptobörse oder Neobrokers für das Alltagsgeschäft spielen Gebühren eine wichtige Rolle. Im Fall eToro kritisierten Kunden immer wieder, dass die Gebühren für den Handel mit Bitcoin und Co. wenig übersichtlich seien. Denn eToro veranschlagte die Gebühren abhängig von der jeweiligen Kryptowährung. Während Bitcoin mit 0,75 Prozent dabei im marktüblichen Rahmen lag, konnte man bei Altcoins wie Tezos (XTZ) auch unerfreuliche Überraschungen von 5 Prozent Gebühren erleben. Doch jetzt hat eToro mit diesem Verwirrspiel Schluss gemacht, wie aus der Neuauflage der Gebührenseite für Krypto hervorgeht.

Als „einfach, einzigartig und transparent“ bezeichnet eToro seine Gebühren bei An- und Verkauf von Kryptowährungen nun. Beim Öffnen oder Schließen einer Position werden jetzt immer 1 Prozent Gebühren fällig, ganz gleich, um welchen Coin es sich handelt. Diese Gebühr wird auf den Marktpreis addiert, der sich aus Bid-Ask Spread (Geld-Brief-Spanne) ergibt. Die Gebühren für einen Verkauf werden bei eToro nun auch schon abgerechnet, wenn sich Kunden ihr Portfolio online anschauen. Dieses spiegelt jetzt also den wirklichen aktuellen Wert bei eToro wieder und versteckt entstehende Verkaufsgebühren nicht.

Knapp 60 verschiedene Kryptowährungen listet eToro mittlerweile und insofern war eine Vereinheitlichung der Gebührenpolitik eigentlich schon überfällig. Denn wer will sich schon vor jedem einzelnen Trade im Detail damit beschäftigen, ob er nicht an einer anderen Anbieter bessere Konditionen bekommt? Klar bleibt aber auch, dass Du bei reinen Kryptobörsen wie Binance oder FTX mit Gebühren von weniger als 0,1 Prozent Geld sparen kannst. Dafür verzichtet man dann aber auf die Vorteile von eToro wie durchgehend deutschsprachiger Support und die Möglichkeit, bequem in andere Anlageklassen wie Aktien, Rohstoffe und ETFs zu investieren.

Fazit: eToro als Universal-Handelsplattform guter Anlaufpunkt

eToro beweist seit Jahren, die Sparte Kryptowährung nicht nur als Beiwerk zu betrachten, sondern kontinuierlich Kundenwünschen entsprechend zu verbessern. Gute Beispiele dafür sind die stetig steigende Zahl gelisteter Kryptowährungen, Senkungen von Mindestbeträgen und jetzt eine vereinfachte Gebührenordnung. Ganz wichtig auch: Bei eToro kannst du Deine Guthaben in Bitcoin und Co. auf externe (Hardware) Wallets transferieren, was etwa die Konkurrenz von Trade Republic nicht erlaubt. Wenn Du mit diversifizierten Investments in unterschiedlichen Anlageklassen alles auf einer Plattform erledigen willst, ist eToro so eine gute Wahl. Fortgeschrittene Krypto-Händler werden weiter Binance, FTX oder eine andere reine Kryptobörse bevorzugen, weil dort niedrigere Gebühren und mehr Möglichkeiten (z.B. passives Einkommen generieren) überzeugen.


Wer noch keine Bitcoins hat kann diese hier kaufen: 

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