Adidas wurde in 3 Folgen von 2 Podcasts besprochen: 3-mal mit Kaufempfehlung oder positiver Tendenz, 0-mal mit Verkaufs- oder Meiden-Einschätzung.
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Einordnung
Die drei vorliegenden Podcast-Aussagen zu Adidas sind überwiegend positiv, aber unterschiedlich deutlich. Andrea Künnen (Handelsblatt Today) und Daniel Eckert (Alles auf Aktien) deuten den Insiderkauf von Vorstandschef Gulden über eine halbe Million Euro nach einem Kursverlust von mehr als 20 Prozent seit den Quartalszahlen als mögliches Signal, dass das Management die Aktie für unterbewertet hält. Eckert betont ausdrücklich, dass dies keine Kaufempfehlung sei. Christian W. Röhl (Alles auf Aktien) äußert dagegen eine klare Empfehlung und verweist auf den aus seiner Sicht glaubwürdigen Neustart des Managements und einen Trend bei Retroschuhen.
Kritisch bleibt festzuhalten: Alle drei Einschätzungen sind Meinungen, keine belegten Tatsachen. Der Insiderkauf kann auch andere Gründe haben und ist kein Beweis für eine Unterbewertung. Röhl liefert für seine These keine überprüfbaren Zahlen, und der Verweis auf einen Schuh-Trend ist eine Momentaufnahme. Ein Kursverlust von über 20 Prozent seit den Quartalszahlen zeigt zudem, dass der Markt die Geschäftsentwicklung skeptisch sieht. Widersprüche zwischen den Podcasts gibt es bei der Deutlichkeit: Künnen und Eckert bleiben vorsichtig, Röhl empfiehlt klar.
Alle Aussagen der Podcasts zu Adidas
Adidas-Chef Gulden hat nach dem Kursverlust von über 20 Prozent seit den Quartalszahlen erneut für gut eine halbe Million Euro Aktien gekauft – laut Künnen ein Zeichen, dass er die Aktie für unterbewertet hält.
Zitat & Begründung
„Das ist ein Zeichen dafür, dass er die Aktie wohl für unterbewertet hält und das sehen übrigens auch viele Analysten so.“
- Adidas verlor seit den Q2-Zahlen Ende Juli mehr als 20 Prozent, obwohl die Zahlen gut waren und die Prognose erhöht wurde.
- Gulden kaufte bereits Ende Juli und legte im September für gut eine halbe Million Euro nach.
- Künnen wertet das als Signal, dass er die Aktie für unterbewertet hält; viele Analysten sähen es ebenso.
Insiderkauf von Adidas-Chef Gulden über eine halbe Million Euro nach über 20 Prozent Kursverlust seit den Quartalszahlen – für die Moderatoren ein mögliches Signal, aber ausdrücklich keine Kaufempfehlung.
Zitat & Begründung
„Das sind jetzt natürlich keine Kaufempfehlung, aber Insiderkäufe können oft ein Signal dafür sein, dass das Management die eigene Aktie nach Kursrückgängen für attraktiv hält. Besonders interessant ist das auch bei Adidas.“
- Adidas-Chef Björn Gulden kaufte Aktien für mehr als eine halbe Million Euro.
- Die Aktie hat seit den Quartalszahlen Ende Juli über 20 Prozent verloren und notiert bei rund 144 Euro.
- Insiderkäufe können laut Moderatoren ein Signal sein, dass das Management die eigene Aktie für attraktiv hält – keine Kaufempfehlung.
Röhl gefällt Adidas, weil das Management den Neustart glaubwürdig umsetze und mit Retroschuhen einen Trend setze.
Zitat & Begründung
„eine Alid, das ist definitiv ein Unternehmen, mir gefällt, auch weil ich die Produkte mag.“
- Adidas habe vorne jemanden, der den Neustart verkörpere.
- Retroschuhe hätten einen länger laufenden Trend gesetzt.
- Innovationen für Sportler strahlten auf das Consumer-Segment ab.
Alle Empfehlungen aller 15 Podcasts findest du im Podcast-Radar.
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Hinweis: Automatisch aus Podcast-Transkripten ausgewertet, Fehler sind möglich. Die Aussagen geben die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und sind keine Anlageberatung.