Was empfehlen Deutschlands größte Finanz-Podcasts – und wovon raten sie ab? Wir werten jede neue Folge von 15 Top-Podcasts wie „Alles auf Aktien“, „OHNE AKTIEN WIRD SCHWER“ oder „Doppelgänger“ automatisch aus: Kaufempfehlungen, Verkaufssignale und Warnungen, jeweils mit Originalzitat, Sprecher und Zeitmarke.
Inhalt
Trends der letzten 7 Tage
Am häufigsten empfohlen
S&P 5003 PodcastsVolkswagen3 PodcastsMSCI World ETF3 PodcastsAlphabet2 PodcastsAdidas2 PodcastsNvidia2 PodcastsCoca-Cola2 PodcastsAltersvorsorgedepot2 PodcastsAm häufigsten abgeraten
Französische Staatsanleihen3 PodcastsNike3 PodcastsMicron2 PodcastsS&P 5002 PodcastsSpaceX2 PodcastsLindtRobinhoodBMWNeueste Podcast-Folgen und ihre Empfehlungen
Markus Koch sieht einen "schiefen" Markt: S&P 500 und Nasdaq auf Rekordniveau, doch über 50 Prozent der Russell-3000-Aktien befinden sich im Bärenmarkt, und zinssensible Sektoren leiden unter den auf 5,34 Prozent gestiegenen Renditen zehnjähriger US-Anleihen. SpaceX will laut Financial Times 40 Milliarden Dollar Schulden aufnehmen, um Nvidia-Chips zu kaufen – für Koch "Great News für NVIDIA" und ein Beleg für den ungebrochenen AI-Boom. Micron bewertet er nach "sehr guten" Zahlen als "wirklich günstig", das neue Kursziel von 3000 Dollar hält er aber für wenig seriös. Zu Marvell sagt er "Wachstum ohne Ende".
SpaceX nimmt 40 Mrd. Dollar Schulden auf, um Nvidia-Chips zu kaufen – für Koch eine gute Nachricht und ein Beleg für den ungebrochenen AI-Boom.
Zitat & Begründung
„Great News für NVIDIA.“
- SpaceX will laut Financial Times 40 Mrd. Dollar Schulden aufnehmen, um Nvidia-Chips zu kaufen.
- Koch nennt das "Great News für NVIDIA".
- Aus seiner Sicht geht der AI-Boom ungebrochen weiter.
Koch findet Microns Zahlen "sehr gut" und die Bewertung "wirklich günstig", hält das neue Kursziel von 3000 Dollar aber für wenig seriös.
Zitat & Begründung
„Die Zahlen waren sehr gut. Die Aktie ist so gesehen auch von der Bewertung her also eigentlich wirklich günstig.“
- Koch bewertet Microns gemeldete Zahlen als "sehr gut".
- Er hält die Aktie von der Bewertung her für "wirklich günstig".
- Das Kursziel von 3000 Dollar statt gut 1000 nennt er übertrieben.
Koch fasst den Analystentag mit "Wachstum ohne Ende" zusammen und sieht im AI-Sektor kein Ende der Wachstumsdynamik.
Zitat & Begründung
„Also zurück zu Marvelle, Wachstum ohne Ende.“
- Marvell hat auf dem Analystentag sehr hohe Wachstumszahlen in Aussicht gestellt.
- Koch kommentiert: "Wachstum ohne Ende" und "Wachstumsende nicht in Sicht im AI Sektor".
- Zahlreiche Häuser hoben danach die Kursziele an.
Daniel Eckert hält in seinen Depots ausschüttende S&P-500-ETFs von Vanguard und Invesco; Holger Zschäpitz setzt auf breite Indizes und zusätzlich auf den dreifach gehebelten Nasdaq 100. Beide Moderatoren lehnen Equal-Weight-Varianten des S&P 500 ab, weil sie langfristig deutlich hinter dem normalen Index zurückbleiben. Kernthema der Folge ist, warum beim S&P 500 der teurere Swap-ETF wegen der US-Quellensteuer unterm Strich besser laufen kann als der günstigere physische ETF. Zschäpitz hat seine Deutsche Telekom über 30 Euro verkauft; Eckert erwartet zudem keine große Anleihenrally, weil der KI-Boom Rekordschulden und damit weiter hohe Zinsen bedeutet.
Eckert hält den ausschüttenden S&P-500-ETF von Vanguard in einem seiner Depots und setzt damit auf den US-Leitindex als Basisinvestment.
Zitat & Begründung
„ich hab den S und P 500 ETF von Vanguard in dem einen Depot und in dem anderen Depot hab ich den Invesco ETF S und P 500“
- Eckert nennt den Vanguard S&P 500 ETF als eigene Depotposition.
- Er hält ausdrücklich die ausschüttende Variante.
- Damit ist der US-Leitindex für ihn ein Basisinvestment.
Eckert hält den ausschüttenden Invesco-S&P-500-ETF im zweiten Depot; die Folge nennt ihn zudem als Renditesieger unter den Swap-ETFs.
Zitat & Begründung
„in dem anderen Depot hab ich den Invesco ETF S und P 500, beide natürlich in der ausschüttenden Variante“
- Eckert hat den Invesco S&P 500 ETF in seinem zweiten Depot.
- Im ETF-Vergleich der Folge wird dieser Swap-ETF als Gewinner genannt.
- Für Eckert ist der US-Index damit doppelt abgedeckt.
Zschäpitz würde einen Equal-Weight-ETF auf den S&P 500 nie kaufen, Eckert ist ebenfalls nicht überzeugt – langfristig hinkt die Gleichgewichtung klar hinterher.
Zitat & Begründung
„Ich bin ja Momentum Fan und würde deswegen auch nie den Equal Build nehmen.“
- Zschäpitz bezeichnet sich als Momentum-Anleger.
- Deshalb lehnt er die Gleichgewichtung im S&P 500 für sich ab.
- Der Langfristvergleich zeigt laut den Moderatoren klare Nachteile.
Zschäpitz nennt den Nasdaq 100 seinen "Wunderindex" und hält ihn auch in der dreifach gehebelten Version im Depot.
Zitat & Begründung
„Ich hab die Breiten, die Indizes und hab dann noch meinen Wunderindex, den Nasdaq einhundert, auch in der dreifach gehebelten Version.“
- Zschäpitz bezeichnet den Nasdaq 100 als seinen Wunderindex.
- Er nutzt ihn zusätzlich in dreifach gehebelter Form.
- Damit setzt er bewusst auf den US-Tech-Index.
Zschäpitz hat seine Deutsche-Telekom-Aktie über der Marke von 30 Euro verkauft und ist seither nicht mehr investiert.
Zitat & Begründung
„Ich bin nicht mehr, ich bin nicht mehr anlegender, weil ich jetzt meine Telekom verkauft hab, als ich über 30 war.“
- Zschäpitz sagt, er habe seine Telekom-Aktie über 30 Euro verkauft.
- Er bezeichnet sich deshalb nicht mehr als Telekom-Aktionär.
- Eine aktuelle Kaufabsicht nennt er nicht.
Eckert hält eine große Anleihenrally für unwahrscheinlich: Der KI-Boom erzwingt Rekordschulden der Branche und hält die Renditen damit oben.
Zitat & Begründung
„Ihr könnt also kaum gleichzeitig auf Mavell und NVIDIA und auf die große Anleihenrally zugleich wetten.“
- Eckert sieht KI-Boom und fallende Anleiherenditen als Widerspruch.
- Der Kapitalbedarf der Branche dürfte die Zinsen hochhalten.
- Eine große Anleihenrally hält er deshalb für unwahrscheinlich.
Wer nicht von US-Steuerregeln für Swap-ETFs abhängig sein will, für den nennen die Moderatoren den physischen SPDR S&P 500 mit 0,03 Prozent Kosten als Alternative.
Zitat & Begründung
„wer davon nicht abhängig sein will, der nimmt besser den physischen Spider S und P 500 für 0.03 Prozent Kosten“
- Swap-ETFs hängen von einer amerikanischen Steuerregel ab.
- Wer das vermeiden will, soll physisch replizieren.
- Eckert nennt dafür den physischen SPDR S&P 500; eine eigene Kaufabsicht nennt er nicht.
Christian W. Röhl hält kurzfristige Euro-Unternehmensanleihen-ETFs (iBonds bis 2028, 3,7 Prozent Rendite) für den risikoarmen Depotteil aktuell für attraktiv; Wetten auf fallende Langfristzinsen bleiben seiner Darstellung nach Spekulation. Bei Nike fehlt ihm die Überzeugung für die Trendwende, Lindt & Sprüngli sieht er nur unter Bedingungen als mögliche Einstiegsgelegenheit, während TJX und Dillard's für ihn funktionierende stationäre Händlerkonzepte sind. Am Aktienmarkt trägt laut Röhl allein das KI-Narrativ die Indizes, der Markt bleibt dabei eng und anfällig für einen Stimmungsumschwung.
Für den risikoarmen Portfolioanteil findet Röhl kurzfristige Euro-Unternehmensanleihen interessant: 3,7 Prozent Durchschnittsrendite, verteilt auf rund 400 Emittenten.
Zitat & Begründung
„wer Verstärkung für den risikoarmen Teil des Portfolios sucht, der findet halt bei Euro Unternehmensanleihen jetzt wirklich interessante Konditionen, auch im kurzfristigen Bereich“
- Anleihen sind für Privatanleger wegen Stückelung und Dokumentation schwer direkt kaufbar.
- ETFs auf Euro-Unternehmensanleihen bündeln das Bonitätsrisiko auf rund 400 Werte.
- Der Fälligkeits-ETF bis 2028 bietet 3,7 Prozent Durchschnittsrendite im kurzfristigen Bereich.
Wer keine Fälligkeitsklasse festlegen will, kann laut Buttlar auf den Vanguard Corporate Years Bond ETF ausweichen: 3,5 Prozent Rendite bei 1,9 Jahren Duration.
Zitat & Begründung
„Und wer lieber ohne dieses Ende, also ohne diese Laufzeit investiert, kann auf den Vanguard Corporate Years Bond ETF ausweichen. Auch da kriegt man 3.5 Prozent bei 1 durchschnittlichen Duration von 1.9 Jahren“
- Buttlar sucht eine Alternative ohne festes Laufzeitende.
- Der Vanguard-ETF hat eine kurze durchschnittliche Duration von 1,9 Jahren.
- Dafür gibt es 3,5 Prozent Rendite bei überschaubarem Zinsrisiko.
Röhl hält lang laufende US-Staatsanleihen-ETFs für eine Spekulation auf fallende Langfristzinsen – bei 50 Basispunkten Rückgang seien rund 8 Prozent möglich.
Zitat & Begründung
„wer darauf spekulieren will, dass die langfristigen Zinsen zumindest wieder zurückkommen, der muss eben lang laufende Anleihen haben oder halt ETFs mit lang laufenden Anleihen“
- Sinken die Langfristzinsen, steigen lang laufende Anleihen überproportional.
- Der iShares-ETF bündelt US-Titel mit 25 Jahren Durchschnittslaufzeit, währungsgesichert.
- Röhl betont den Wettcharakter: seit Sommer minus 10 Prozent, seit 2020 mehr als minus 50 Prozent.
Auf französische Staatsanleihen gibt es laut Röhl nur ein Gesamtprodukt, keinen Spread-ETF – er nennt es ausdrücklich nur etwas für taktisch orientierte Investoren.
Zitat & Begründung
„es gibt zwar keinen ETF auf den Anleihenspread, aber ein Produkt auf französische Staatsanleihen insgesamt, iShares Friends Government Bond“
- Frankreichs zehnjährige Rendite liegt 140 Basispunkte über Bundesanleihen.
- Einen ETF auf den Spread gibt es nicht, nur den iShares France Government Bond.
- Röhl empfiehlt das Produkt nur Anlegern, die genau wissen, was sie tun.
Röhl fehlt die Überzeugung für eine Nike-Trendwende: Umsatz minus 4 Prozent, Direktgeschäft minus 8 Prozent, ein Katalysator sei für ihn nicht absehbar.
Zitat & Begründung
„Mir gelingt das nicht, weder weder vom Lifestyle hier noch vom Management noch von dem, was mir Sportler wirklich erzählen, beispielsweise im Running“
- Nike schrumpft im Gesamtumsatz und verliert vor allem im Direktkundengeschäft.
- Der Turnaround unter Elliot Hill wirkt laut Röhl frühestens 2028 und braucht ein besseres Umfeld.
- Ihm fehlt die Conviction bei Marke, Management und Kernzielgruppe.
TJX hält Röhl für ein hervorragend positioniertes, gegen Onlinedisruption immunes Geschäftsmodell – nach dem Kursrückgang aber noch kein Schnäppchen.
Zitat & Begründung
„Aber auch hier hervorragend positioniertes Unternehmen mit einem Geschäftsmodell, das wirklich auch den den Nerv der Zeit trifft, das immun ist gegen Onlinedisruption, das sehr sauber gemanagt ist“
- Das Off-Price-Konzept mit wechselndem Sortiment passt laut Röhl in die Zeit.
- Umsatz wuchs über 20 Jahre rund 7 Prozent, der Gewinn je Aktie 8 bis 9 Prozent jährlich.
- Nach nur erfüllten Quartalserwartungen fiel die Aktie von 160 auf 120 Dollar – Qualität, aber kein Sonderangebot.
Röhl hält Lindt & Sprüngli für eine mögliche Einstiegsgelegenheit – aber nur, wenn die Umsatzstabilisierung ohne Margenverlust gelingt.
Zitat & Begründung
„sofern das gelingt, die Umsätze zu stabilisieren, ohne die Marge anzuknabbern, damit man dann im nächsten Jahr wieder wachsen kann, kann das durchaus auch eine Einstiegsgelegenheit sein“
- Übertriebene Preiserhöhungen drücken das Wachstum auf 0 bis 2 Prozent.
- Die Aktie liegt rund 40 Prozent unter dem Hoch, das KGV fiel von 40 auf etwa 23.
- Gelingt die Stabilisierung, kann das laut Röhl eine Einstiegsgelegenheit sein.
Dillard's bewertet Röhl als funktionierendes Warenhaus mit eigenen Immobilien und Netto-Cash – die Bewertung sei mit dem 19-fachen Gewinn aber recht üppig.
Zitat & Begründung
„das ist ein Warenhaus, das mit großer Wahrscheinlichkeit sehr, sehr weit von diesem Schicksal entfernt ist, was Galleria erlitten hat und ein Beweis dafür, Warenhaus kann funktionieren“
- Dillard's besitzt seine Immobilien selbst und ist nicht durch Mietverträge stranguliert.
- Die Rohmarge stieg von unter 30 auf knapp 40 Prozent, die Aktie hat sich in drei Jahren mehr als verdoppelt.
- Das 19-fache des Zwölfmonatsgewinns ist für ein zyklisches Geschäft bereits hoch.
Röhl sieht die Online-Modehändler kritisch: Zalando notiert rund ein Drittel unter dem Niveau von vor zehn Jahren, der Vergleich 'Karstadt ohne Rolltreppen' passe für ihn.
Zitat & Begründung
„Und da passt schon das Zitat vom Alexander Graf, da aus dem Kassenzone Podcast, der ja mal gesagt hat, Zalando ist Karstadt ohne Rolltreppen“
- Zalando hat laut Röhl nach dem Pandemie-Hype rund ein Drittel an Wert verloren.
- Er zitiert zustimmend Alexander Grafs Vergleich 'Zalando ist Karstadt ohne Rolltreppen'.
- Wert schufen im Textilbereich vor allem stationäre Konzepte wie Inditex oder Fast Retailing.
Christian Röhl (Ökonom bei Scalable Capital) hält Euro-Unternehmensanleihen mit 2 bis 3 Jahren Laufzeit bei 3,5 bis 3,7 Prozent Rendite für eine sinnvolle Prämie im risikoarmen Portfolio-Teil, ungesicherte Fremdwährungsanleihen meidet er. Die KI-Rally erklärt er mit schwachem Euro und Tech-Plays, warnt aber, das Kalkül könne jederzeit brechen. Verschuldete Firmen, Immobilien und Konsum litten unter den Zinsen, bei Lindt sieht er die Preismacht überreizt. Nachrichten: Citi hebt das AMD-Kursziel an, Marvell peilt rund 60 Prozent Umsatzwachstum an, Constellation liefert Atomstrom an Alphabet, Paramount übernimmt Warner Bros. mit hoher Schuldenlast.
Röhl hält Euro-Unternehmensanleihen mit 2 bis 3 Jahren Laufzeit und 3,5 bis 3,7 Prozent Rendite im risikoarmen Portfolio-Teil für sinnvoll.
Zitat & Begründung
„Laufzeiten im Bereich 2 bis 3 Jahre, da sehen wir jetzt schon 3.5 bis 3.7 Prozent und das ist ja, wie gesagt, für den risikoarmen Teil des Portfolios schon eine sinnvolle Prämie“
- Die Zinsen seien für den risikoarmen Teil des Portfolios wieder attraktiv.
- Bei Euro-Unternehmensanleihen kurzer Laufzeit gibt es aktuell 3,5 bis 3,7 Prozent.
- Das sei eine sinnvolle Prämie, Investments könnten über Tranchen erfolgen.
Langfristige US-Anleihen hält Röhl nur mit Währungssicherung und für erfahrene taktische Anleger sinnvoll; ungesicherte Fremdwährung lehnt er für sich ab.
Zitat & Begründung
„Ich würd da nie in einen Fremdwährungsbereich gehen in erster Instanz“
- Bei langfristigen US-Anleihen kämen Zins- und Währungsrisiko zusammen.
- Ohne Absicherung könne ein fallender Dollar die Erträge schmälern.
- Röhl würde daher nicht in einen Fremdwährungsbereich einsteigen.
Röhl sieht Lindt mit der Preismacht überzogen; für dieses Jahr erwartet er nur stagnierende Umsätze.
Zitat & Begründung
„eine Lindt, die ja immer so mit ihrer Schokolade den kleinen Luxus für zwischendurch verkauft hat, das wohl mit der Preismacht ein bisschen übertrieben hat“
- Lindt verkauft Schokolade als kleinen Luxus zwischendurch.
- Mit der Preismacht habe das Unternehmen es übertrieben.
- Folge laut Röhl: In diesem Jahr stagniert der Umsatz.
Klöckner hält die „SaaS-Apokalypse“ für übertrieben: Cloud-Software (WCLD) hat die Verluste seit dem Frühjahr aufgeholt, eigene KI-Nachbauten sind für Unternehmen meist teurer als Lizenzen – Monday.com & Co. sieht er deshalb nicht existenziell bedroht, echte Schnäppchen auf dem aktuellen Niveau aber auch nicht mehr. Bei SpaceX findet er die Bewertung trotz Starship-Fortschritt und neuer Neo-Cloud-Verträge relativ teuer und das 300-Dollar-Kursziel von Morgan Stanley für ein Gefälligkeitsgutachten. Daneben Themen ohne konkreten Anlagebezug: Abgänge im OpenAI-Sicherheitsteam, die gedrosselten Claude-Lizenzen bei Microsoft und Meta sowie der Streit zwischen Anthropic und dem Pentagon.
Hält die SaaS-Apokalypse für übertrieben; die Erholung ist weitgehend gelaufen, nur noch leichtes Aufholpotenzial gegenüber dem Nasdaq.
Zitat & Begründung
„Die könnten noch ein bisschen besser laufen, weil sie Nasdaq, glaube ich, noch underperformt haben.“
- Cloud-Software lag im Frühjahr bis zu 35 Prozent unter dem S&P 500, diese Verluste sind inzwischen aufgeholt.
- Große Anbieter sind System of Record und können KI selbst verkaufen, eigene Nachbauten lohnen für Kunden selten.
- Auf heutigem Niveau sieht er kaum noch Schnäppchen, nur noch etwas Aufholpotenzial zum Nasdaq.
Selbst nachbauen ist aus seiner Sicht teurer als die Lizenz – die Bedrohung der SaaS-Firmen durch KI hält er für übertrieben.
Zitat & Begründung
„Aber kannst du es günstiger bauen, als eine Lizenz zu kaufen? Ich würde sagen, klar nein.“
- 50 Lizenzen kosten rund 11.000 Dollar im Jahr, also etwa 50 Cent pro Nutzer und Tag.
- Selbst bauen verursacht Token-, Wartungs- und Sicherheitskosten plus Opportunitätskosten.
- Deshalb hält er die These, KI mache SaaS wertlos, für übertrieben.
Findet SpaceX bei rund 170 Dollar trotz Starship-Fortschritt und Neo-Cloud-Verträgen relativ teuer und das Kursziel von Morgan Stanley wenig aussagekräftig.
Zitat & Begründung
„aber ich find SpaceX dafür immer noch relativ rich bewertet, ehrlich gesagt“
- Morgan Stanley nennt SpaceX „cheap“ und sieht 300 Dollar, ist aber IPO-Begleiter – für ihn ein Gefälligkeitsgutachten.
- Starship-Fortschritt und zusätzliche Neo-Cloud-Verträge erkennt er als positive Faktoren an.
- Trotzdem findet er die Aktie auf dem aktuellen Niveau relativ teuer bewertet.
Mission Money Daily (Fokus) berichtet von neuen Allzeithochs bei Nasdaq und S&P 500, getragen vom Halbleitersektor. Nvidia steht kurz vor einem Börsenwert von 6 Billionen Dollar; Moderator Peter Blöd zitiert den Franklin-Templeton-Portfoliomanager Matthew Moberg mit der Einschätzung, Nvidia sei heute nur halb so teuer wie vor fünf Jahren. Citigroup hebt das Kursziel für AMD von 575 auf 800 Dollar an und sieht CPUs als möglichen Engpass agentischer KI. Weitere Meldungen: Berkshire Hathaway kauft 2,4 Mio. Lennar-Aktien, Rheinmetall verliert 3,5 Prozent, Berichte über schwache Nachfrage nach Novo Nordisks Abnehmtablette in Deutschland.
Moderator Blöd gibt die Einschätzung des Franklin-Templeton-Portfoliomanagers Moberg wieder: Nvidia sei heute nur halb so teuer wie vor fünf Jahren – Rückenwind aus dem KI-Boom.
Zitat & Begründung
„ist NVIDIA ja eigentlich heute nur halb so teuer wie eigentlich noch vor 5 Jahren“
- Blöd verweist auf Nvidias bevorstehenden Sprung über die Marke von 6 Billionen Dollar Börsenwert.
- Er zitiert Portfoliomanager Moberg: Nvidia sei heute nur halb so teuer wie vor fünf Jahren.
- Eine eigene Kaufempfehlung spricht Blöd nicht aus, sondern verweist auf das Fokus-Plus-Interview.
Christian W. Röhl nimmt die von den Zuschauern gewählte Kraft Heinz unter die Lupe und fällt ein gespaltenes Urteil: keine Great Company, da seit 2016 kaum Umsatzwachstum, keine Preissetzungsmacht und kein Burggraben erkennbar, dafür mit KGV 11 für 2026 und 7,3 % Dividendenrendite preiswert bewertet. Als Kursmarken nennt er 25 US-Dollar (preiswert), unter 20,50 US-Dollar (billig) und rund 31 US-Dollar als faires Niveau bei 2,05 US-Dollar Gewinn. Er selbst kauft vorerst nicht und will die Q3-Zahlen sowie den Investor Day am 12. November 2026 abwarten. Weitere konkrete Anlage-Aussagen zu anderen Assets enthält die Folge nicht.
Kraft Heinz sei keine Great Company ohne Burggraben und Preissetzungsmacht, die Bewertung mit KGV 11 und 7,3 % Dividendenrendite aber preiswert – er will vor einem Kauf erst Q3-Zahlen und Investor Day abwarten.
Zitat & Begründung
„Ich selber, ihr seht schon, dass der Scalable Screen nicht eingeblendet ist, werd die Aktie jetzt erst mal noch nicht kaufen.“
- Seit 2016 kein Umsatzwachstum, keine Preissetzungsmacht, kein Burggraben – damit keine Great Company.
- Mit KGV 11 für 2026 und 7,3 % Dividendenrendite ist die Aktie preiswert bis billig bewertet.
- Er wartet Q3-Zahlen und den Investor Day ab und kauft vorher nicht – lieber bei 25 als bei 22 einsteigen.
Ökonom Volker Wieland rechnet mit anhaltendem Druck auf französische Staatsanleihen: Die Risikoaufschläge seien zwar gestiegen und gerechtfertigt, aber weiterhin ungewöhnlich niedrig, eine Haushaltskonsolidierung sei nicht in Sicht. Der Markt teste die EZB in gewisser Weise, eine Aktivierung des Anleihekaufprogramms TPI hält Wieland derzeit für unwahrscheinlich und für falsch, weil sie die Marktdisziplin aussetzen würde. Als Alternative nennt er Unternehmensanleihen, etwa zur Finanzierung der KI-Infrastruktur. Im Marktbericht verweist Stefan Rexius auf die Analyse von Kolumnist Ulf Sommer, wonach die Rekordstände im S&P 500 einen breiten Bärenmarkt verdecken.
Wieland hält die gestiegenen Risikoaufschläge französischer Staatsanleihen für gerechtfertigt und weiterhin für ungewöhnlich niedrig – er erwartet anhaltenden Druck auf die Kurse.
Zitat & Begründung
„ich finde, die sind auch gerechtfertigt. Also es ist nicht so, dass das jetzt ungewöhnlich wäre. Im Gegenteil, die sind immer noch ungewöhnlich niedrig.“
- Frankreichs Schuldenquote steigt schneller als die Wirtschaftsleistung, Anleger verkaufen französische Staatsanleihen.
- Die Zinsaufschläge sind laut Wieland gerechtfertigt, im historischen Vergleich aber noch ungewöhnlich niedrig.
- Solange nicht konsolidiert wird, dürften Renditen weiter steigen und Kurse fallen; Downgrades seien zu erwarten.
Wieland nennt Unternehmensanleihen als Alternative zu Staatsanleihen hoch verschuldeter Länder, etwa zur Finanzierung der KI-Infrastruktur – viele Anleger bevorzugten sie.
Zitat & Begründung
„Das heißt, kann dann in Unternehmensanleihen investieren. Das machen auch viele Investoren dann lieber“
- Hoch verschuldete Staaten bleiben unter Druck, Anleger meiden zunehmend deren Anleihen.
- Als Ausweichmöglichkeit nennt Wieland Unternehmensanleihen, auch für die KI-Infrastruktur.
- Viele Investoren gingen diesen Weg lieber – die Entwicklung werde andauern.
Der im Podcast zitierte Kolumnist Ulf Sommer sieht im S&P 500 einen verdeckten Bärenmarkt, weil wenige Tech-Schwergewichte den Index stützen; der Sprecher stimmt dem zu.
Zitat & Begründung
„Und deswegen kommt der Kollege Ulf Sommer eben zu dem Schluss, dass die Kurse weniger Schwergewichte in den vergangenen Jahren sich vervielfacht haben und damit die Indizes oben halten“
- Fast die Hälfte der S&P-500-Aktien liegt deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
- Nur wenige Tech-Schwergewichte halten den Index auf Rekordniveau und verdecken die Schwäche im breiten Markt.
- Der Sprecher hält das für plausibel, nennt aber keine konkrete Handlungsempfehlung.
Dietmar Deffner hat JinkoSolar nach eigenen Angaben nachgekauft und sieht die stark gefallene Solaraktie als antizyklische Wette; Holger Zschäpitz hält ETFs und Sparpläne für das Basisinvestment, warnt aber vor US-Klumpen im MSCI World. Deffner setzt zudem im „Bullen der Woche“ auf europäische Life-Science-Aktien, nennt Sartorius positiv und wählt Siemens Healthineers als Kaufidee. Im Thema Frankreich sieht Deffner keine neue Eurokrise wie 2012, warnt aber vor Minderheitsregierungen und fordert, dass die EZB nicht vorschnell rettet; Zschäpitz kritisiert Eurobonds als falschen Anreiz.
Deffner sieht JinkoSolar nach dem Kurssturz unter 10 Dollar als totalen Ausverkauf und antizyklische Kaufchance, obwohl weitere Tiefs möglich bleiben.
Zitat & Begründung
„Hab tatsächlich also die Cinque Solar wieder nachgekauft, gerade die Position noch ein bisschen aufgestockt, weil ich einfach auch hier wieder denke, das ist absolut totaler Ausverkauf.“
- Die Aktie hat in diesem Jahr rund 65 Prozent verloren und ist unter 9 Dollar gefallen.
- Deffner hat im eigenen Depot nachgekauft und die Position aufgestockt.
- Er verweist auf günstige Bewertung, Solarwachstum und ein Seeking-Alpha-Kursziel von 25 Dollar.
Deffner wählt Siemens Healthineers als Bullen der Woche und verweist auf die neue ultraschnelle Strahlentherapie-Plattform sowie ein Analysten-Kursziel von 50 Euro.
Zitat & Begründung
„die Siemens Halfiniers als Boulevard der Woche“
- Neue Axella-Plattform soll Bestrahlung mehrerer Tumorziele in 60 Sekunden ermöglichen.
- Jeffreyes sieht darin die wichtigste Erneuerung seit Jahren und hebt das Kursziel auf 50 Euro.
- Deffner nennt die Aktie trotz China- und Siemens-Überhang als Kaufidee.
Zschäpitz hat Fresenius Medical Care steuerlich motiviert verkauft und sah keine unmittelbare Kurserholung, ohne eine klare Short-These zu formulieren.
Zitat & Begründung
„das hab ich jetzt auch nicht gesehen, dass das unmittelbar wieder nach oben geht.“
- Zschäpitz verkaufte Verlustpositionen, um Abgeltungssteuer zurückzuholen.
- Fresenius Medical Care war eine dieser Positionen.
- Er sah nicht, dass die Aktie unmittelbar wieder nach oben geht.
Deffner sieht den lange vernachlässigten Life-Science-Sektor positiv; Sartorius profitiere als Laborausrüster vom Wiederanstieg klinischer Studien.
Zitat & Begründung
„Das sind ja dann auch so Zulieferer wie Satorius, die eben Laborausrüstung liefern. Das war ja lange brachgelegen“
- Der Gesundheitssektor sei lange vernachlässigt und ziehe wieder Kapital an.
- Sartorius liefere Laborausrüstung und sollte von mehr frühen klinischen Studien profitieren.
- Eine Bernstein-Analystin sieht Outperformance wegen hoher Liquidität und geringer Zinssensitivität.
Zschäpitz sieht ETFs und Sparpläne als Basisinvestment; MSCI World ist bei deutschen Anlegern der Standard, er warnt aber vor zu hoher US-Konzentration.
Zitat & Begründung
„der größte Batzen, 30.5 Prozent geht in die MSCI World Familie. Und da ist der größte ist so der Standard.“
- Das ETF-Vermögen deutscher Anleger ist auf fast 700 Mrd. Euro gestiegen.
- 30,5 Prozent entfallen auf die MSCI-World-Familie, die damit das Standard-Basisinvestment ist.
- Zschäpitz kritisiert Kombinationen mit S&P 500 wegen noch höherer USA-Quote.
Zschäpitz nennt den Nasdaq 100 seinen „Wunderindex“ und zeigt sich damit positiv gestimmt, ohne eine konkrete Kaufempfehlung auszusprechen.
Zitat & Begründung
„Nasdaq einhundert, das ist ja mein Wunderindex“
- Im ETF-Vergleich nennt Zschäpitz den Nasdaq 100 seinen Wunderindex.
- Er ordnet ihn als kleineren, aber von ihm geschätzten Index ein.
- Eine klare Handlungsaussage zu Kauf oder Verkauf fehlt.
Zschäpitz erwartet, dass KI-Agenten Buchungsplattformen wie Booking überflüssig machen könnten; er brauche Booking für Flug und Hotel nicht mehr.
Zitat & Begründung
„Ja, Flugbuchung. Bitte noch ein Hotel dazu. Da brauch ich doch keinen, da brauch ich doch kein Booking mehr.“
- KI-Agenten könnten Flug und Hotel direkt buchen.
- Agentische Volumina seien im September stark gestiegen.
- Zschäpitz sieht Booking dadurch als disruptiv gefährdet.
Markus Koch sieht den KI-Boom als intakt und hält die überdurchschnittliche Performance der großen Tech-Werte wie Nvidia für fundamental begründet, solange das Ertragswachstum hält. Rückenwind komme von fallenden Ölpreisen (WTI rund 87 Dollar) und leicht entspannten Anleiherenditen, wozu auch der französische Fiskalkurs beitrage. Bei Lucid zweifelt er angesichts von nur rund 3.800 Auslieferungen im Quartal am tragfähigen Geschäftsmodell. Für den S&P 500 verweist er auf intakte saisonale Midterm-Muster.
Koch hält die überdurchschnittliche Performance der KI-Schwergewichte wie Nvidia für fundamental begründet, solange das Ertragswachstum intakt bleibt.
Zitat & Begründung
„solange hier keine Risse zu erkennen sind, ist diese überdurchschnittliche Performance dieser Werte ... dann ist das eben durchaus auch gut begründet“
- KI-Werte laufen stark, weil sie hohes Ertragswachstum ausweisen.
- Die Top-Ten-Tech-Werte stellen zwei Drittel des Gewinnwachstums im S&P 500.
- Solange keine Risse sichtbar sind, sei die Outperformance gerechtfertigt.
Koch bezweifelt, dass Lucid mit nur rund 3.800 Auslieferungen im Quartal dauerhaft über die Runden kommt.
Zitat & Begründung
„Bei lucaid frage ich mich immer, wie will eigentlich son Autokonzern mit so wenig verkauften Autos dauerhaft über die Runden kommen“
- Lucid lieferte im dritten Quartal 3.806 Fahrzeuge aus, etwas mehr als erwartet.
- Koch hält die Stückzahl für zu gering für einen Autokonzern.
- Er lässt die langfristige Zukunft des Unternehmens offen.
Koch folgert, dass AMD von der geplanten Ausweitung des Angebots bei anhaltend hoher Nachfrage profitieren dürfte.
Zitat & Begründung
„AMD müsste davon im Grunde profitieren“
- Der AMD-CEO will das Angebot 2027 deutlich ausweiten.
- Die Nachfrage soll in den nächsten Jahren sehr hoch bleiben.
- Koch schließt daraus, dass AMD davon profitieren müsste.
Koch sieht die saisonalen Midterm-Muster intakt und erwartet nach dem September-Tief eine Aufwärtsbewegung.
Zitat & Begründung
„Ende September ist für gewöhnlich der Tiefspunkt erreicht und es geht letztendlich gesehen bergauf“
- In Midterm-Jahren ist Ende September meist der Tiefpunkt.
- Von dort geht es für gewöhnlich bergauf.
- Bisher laufen die saisonalen Trends gemäß den Erwartungen.
Amundi-Manager Thomas Meyer zu Drewa hält den KI-Megatrend für dauerhaft: Bei ultraschnellen HBM-Speicherchips übersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich, deshalb ordnet er den Amundi Global Memory Chips ETF (vier Aktien mit 55 Prozent Gewicht) als bewussten Schwerpunkt neben einem breiten Weltportfolio ein – ausdrücklich verbunden mit sehr hohen Kursschwankungen. Auch für den Amundi MSCI Semiconductors ETF und den Global Data Center ETF wirbt er als Bausteine des KI-Ökosystems. Moderator Christian W. Röhl hält dagegen, dass Themen-ETFs laut einer Studie in den ersten fünf Jahren nach Auflage rund 30 Prozent risikoadjustierte Rendite gegenüber dem breiten Markt einbüßen, weil sie oft am Höhepunkt eines Themas aufgelegt werden.
Der Gast sieht die Nachfrage nach HBM-Speicherchips dauerhaft über dem Angebot und ordnet den ETF als bewussten Schwerpunkt neben einem Weltportfolio ein – bei hohen Risiken.
Zitat & Begründung
„dann kann ich mit so einem spezialisierten ETF, wenn ich mir der Risiken bewusst bin, eben da drauf setzen und Renditepotenzial ausschöpfen“
- Nur wenige Anbieter beherrschen HBM-Chips, die Produktion ist ausschussanfällig, es herrscht ein Engpass.
- Die Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich und dürfte laut Gast weiter steigen.
- Deshalb eignet sich der ETF als bewusster Schwerpunkt im Portfolio, nicht als Alleinanlage.
Der Gast wirbt für den breiteren Halbleiter-ETF über die gesamte Wertschöpfungskette; ein Cap von 35 Prozent für den größten Wert verhindert eine reine NVIDIA-Show.
Zitat & Begründung
„Aber wir hoffen natürlich dich heute, ich hoffe dich heute zu überzeugen, dass Du dir dieses Produkt mal anguckst“
- Der ETF bildet rund 70 Halbleiterwerte von Design über Fertigung bis Ausrüstung ab.
- Der 35-Prozent-Cap lässt große Gewinner laufen, begrenzt aber das Klumpenrisiko.
- Der Gast bittet Anleger ausdrücklich, sich das Produkt anzusehen.
Der Gast beschreibt den Data-Center-ETF als „Fabrik der KI“ – Rechenleistung, Netzwerke, Energie und Kühlung – und damit als nächste Ausbaustufe des KI-Ökosystems.
Zitat & Begründung
„Das ist praktisch die Fabrik zur KI.“
- Der ETF deckt laut Gast Rechenleistung, Netzwerke, Kühlung und Energie ab.
- Er ergänzt den Memory-Chip-ETF als breitere Infrastruktur-Wette.
- Eine ausdrückliche Kaufempfehlung gibt der Gast allerdings nicht ab.
Lars Erichsen stellt Howard Hughes Holdings vor, die Bill Ackman laut eigener Ankündigung zur "nächsten Berkshire Hathaway" umbauen will: Milliarden aus dem Immobiliengeschäft sollen freigesetzt und in den Versicherer Vantage Group investiert werden, finanziert teils über Vorzugsaktien von Pershing Square. Erichsen hält das Modell für spannend und sieht im aktuell niedrigen Bewertungsniveau einen günstigen Zeitpunkt, für ihn ist die Aktie aber bislang "nur die Story" ohne belastbare Ergebnisse – deshalb kauft er nicht, sondern beobachtet weiter. Als größtes Crashrisiko nennt er einen möglichen KI-Super-GAU, der die Bewertungen an den Börsen stark belasten würde.
Spannendes Umbau-Modell nach Berkshire-Vorbild, aber bislang nur eine Story ohne Ergebnisse – für Erichsen zu spekulativ, er kauft nicht und beobachtet nur.
Zitat & Begründung
„Für mich ist es ein – hört sich vielleicht komisch an, aber wenn, dann muss man das Ganze langfristig machen und dafür ist es mir zu spekulativ, denn bisher kaufe ich im Prinzip nur die Story.“
- Ackman will Howard Hughes über einen Versicherer und freigesetztes Immobilienkapital zur nächsten Berkshire Hathaway machen.
- Erfolg hängt von erzielbaren Verkaufspreisen, Kapitalrendite und Ackmans Aktienauswahl ab – derzeit kaum beurteilbar.
- Erichsen sieht nur die Story, nicht Ergebnisse, und findet es dafür zu spekulativ für einen eigenen Kauf.
Finanztip seziert den "Silvertsunami": Sinkende Immobilienpreise durch alternde Babyboomer erwartet Saidi vor allem im ländlichen Raum, während er für Metropolregionen und gut angebundene Umlandlagen sogar weiter steigende Nachfrage und Preise sieht – Demografie sei regionaler Gegenwind, keine plötzliche Welle. Für die Altersvorsorge rät er, nicht auf das staatliche Standarddepot zu warten, sondern ab Januar 2027 mit einem günstigen privaten Altersvorsorgedepot zu starten und die Förderung mitzunehmen. Versicherungsbasierte Altersvorsorge wie die der Ergo hält er für zu teuer, wenn die Kosten über ein Prozent pro Jahr liegen.
Saidi rät, nicht auf das staatliche Standarddepot zu warten, sondern ab Januar 2027 mit einem günstigen privaten Altersvorsorgedepot zu starten und die Förderung mitzunehmen.
Zitat & Begründung
„nimm diesen Rückenwind doch mit, ja? Dann fang mal mit, wenn Du's schaffst, 150 Euro im im Januar an.“
- Das staatliche Standarddepot kommt kaum zum 1. Januar 2027.
- Private Anbieter seien bei den Kosten nah dran oder günstiger.
- Wechsel bleibt später möglich, deshalb jetzt starten und Förderung sichern.
Die Erbschaftswelle lenkt Kapital in großstadtnahe Lagen, dadurch steigt die Nachfrage in Metropolregionen weiter – dort erwartet Saidi eher steigende Immobilienpreise.
Zitat & Begründung
„dass grade in den Metropolregionen sogar der Bedarf die Nachfrage halt noch größer wird und damit die Preise noch mal steigen“
- Erben bringen Eigenkapital in Ballungsräume und großstadtnahe Lagen.
- Dort trifft dieses Kapital auf knappes Angebot.
- Folge: In Metropolregionen steigt die Nachfrage und damit tendenziell der Preis.
In abgehängten ländlichen Lagen ohne Arbeitsplätze und Infrastruktur erwartet Emil sinkende Hauspreise; der demografische Effekt wirkt lokal, nicht national.
Zitat & Begründung
„sinkende Hauspreise in Gegenden, wo Du keine Arbeit hast, wo Du nicht sein willst, wo's keine passenden Schulen für deine Kinder gibt oder eben weniger, bringen die eben nichts“
- Der demografische Wandel trifft vor allem den ländlichen Raum.
- Fehlende Arbeit, Schulen und Anbindung schwächen die Nachfrage vor Ort.
- Folge: Dort sinken die Preise, während Ballungsräume zulegen.
Saidi hält die Altersvorsorgeverträge der Ergo wie viele private Rentenversicherungen für zu teuer – bei Kosten über einem Prozent pro Jahr lohne sich der Vertrag sehr wahrscheinlich nicht.
Zitat & Begründung
„Ich kann nur ganz allgemein sagen, bei der Ergo wie bei vielen anderen Versicherungen sind solche Altersvorsorgeverträge, die in aller Regel Rentenversicherungen sind, private Rentenversicherungen sind, sind ziemlich teuer.“
- Ergo-Verträge sind meist teure private Rentenversicherungen.
- Kosten über ein Prozent pro Jahr machen den Vertrag unattraktiv.
- Er rät, Kosten zu prüfen und den Vertrag notfalls beitragsfrei zu stellen.
Die Moderatoren sehen Frankreich als neues Zentrum der Euro-Debatte: Der Spread französischer zu deutschen Staatsanleihen lag zeitweise bei 150 Basispunkten, dem höchsten Stand seit 2012, und ab 5 Prozent Rendite droht ein Teufelskreis – eine klare Handlungsempfehlung bleibt aus. Für europäische Bankaktien erwarten sie Gegenwind. Als Anlageidee bleiben zwei Lachszüchter auf der Watchlist: SalMar als Erholungswette (Goldman Sachs, Kursziel 700 Kronen) und Mowi als verlässlicherer Titel (Barclays, 215 Kronen), gestützt auf ein für 2027 erwartet knapperes Angebot. Der Brasilien-ETF iShares MSCI Brasil sprang nach Bolsonaros Vorsprung im ersten Wahlgang um 16,5 Prozent.
Bolsonaros Vorsprung im ersten Wahlgang erhöht die Chance auf einen Regierungswechsel mit strafferer Haushaltspolitik, was als positiv für brasilianische Aktien gilt.
Zitat & Begründung
„Ein Wechsel nach rechts wird als Chance auf Haushaltsdisziplin gelesen und das wäre gut für die Währung, für Anleihen und eben auch für brasilianische Aktien.“
- Bolsonaro liegt im ersten Wahlgang knapp vor Lula, der Brasilien-ETF springt 16,5 Prozent.
- Der Markt liest einen Rechtswechsel als Chance auf Haushaltsdisziplin.
- Das wäre laut Zschäpitz gut für Währung, Anleihen und brasilianische Aktien.
Goldman Sachs erwartet für 2027 ein schrumpfendes Lachsnagebot; SalMar gilt den Moderatoren als Erholungswette mit unausgeschöpften Kapazitäten und Hebel auf höhere Preise.
Zitat & Begründung
„Für eure Watchlist bleiben daher 2 unterschiedliche Kandidaten stehen. Salma für die stärkere Erholungswette, Movie für die bislang verlässlichere operative Leistung.“
- Goldman erwartet 2027 weltweit 1,3 Prozent weniger Lachs und fast eine Verdopplung des Gewinns je Kilo.
- SalMar kann nach Zuchtproblemen und großer Übernahme vorhandene Kapazitäten besser nutzen.
- Eckert behält die Aktie als die stärkere Erholungswette auf der Watchlist.
Mowi gilt als verlässlicherer Lachszüchter mit breiterer geografischer Aufstellung; Barclays sieht 215 Kronen, Goldman 220 Kronen, bleibt aber neutral.
Zitat & Begründung
„Der Konzern hat seine Produktionsziele in den vergangenen Jahren vergleichsweise zuverlässig erfüllt und ist geografisch breiter ausgestellt.“
- Barclays bevorzugt Mowi gegenüber SalMar.
- Der Konzern hat Produktionsziele zuverlässig erfüllt und zieht Jungfische länger an Land auf.
- Eckert führt Mowi als den operativ verlässlicheren Watchlist-Kandidaten.
Der Nasdaq-100 schließt erstmals über 31.000 Punkten; Eckert sieht die KI-Welle als weiterhin tragende Kraft des Marktes, ohne konkrete Kaufaufforderung.
Zitat & Begründung
„Die KI Welle, die trägt den Markt damit weiter nach oben.“
- Der Nasdaq-100 legte 0,9 Prozent zu und schloss erstmals über 31.000 Punkten.
- Größte Gewinner waren Nvidia, Meta, Microsoft und Tesla.
- Eckert: die KI-Welle trägt den Markt weiter nach oben.
Zschäpitz erwartet durch die politische Unsicherheit in Frankreich und Spanien Gegenwind für europäische Börsen und speziell für europäische Bankaktien.
Zitat & Begründung
„Gleichzeitig schafft politische Unsicherheit aber Gegenwind für europäische Börsen und wahrscheinlich auch für europäische Bankaktien.“
- Politische Unsicherheit in Frankreich und Spanien belastet europäische Märkte.
- Ein schwächerer Euro stützt dagegen exportstarke Unternehmen.
- Zschäpitz sieht die Mischung aus Rücken- und Gegenwind, besonders für Bankaktien negativ.
Eckert warnt, dass höhere Zinsen tiefere Löcher in die Staatskassen reißen und ab 5 Prozent Rendite ein Teufelskreis aus Defizit und Zinslast droht.
Zitat & Begründung
„bei 1 Rendite von 5 Prozent oder mehr droht irgendwann ein Teufelskreis“
- Der Spread französischer zu deutschen Staatsanleihen erreichte zeitweise 150 Basispunkte, höchster Wert seit 2012.
- Zehnjährige französische Anleihen rentierten mit 4,87 Prozent knapp unter der 5-Prozent-Marke.
- Ab 5 Prozent droht laut Eckert ein Teufelskreis, der die Schuldentragfähigkeit infrage stellt.
Simon hält den Kursrutsch bei Otis für übertrieben: Der Service macht über 90 Prozent des operativen Gewinns, das Modernisierungsgeschäft wächst 24 Prozent und die Service-Marge soll sich im zweiten Halbjahr laut Management erholen; das erwartete KGV von 15 liegt klar unter dem Fünfjahresschnitt von 24 und unter Kone und Schindler (23). Noah Leidinger bleibt Fan von Dutch Bros und sieht nach fast 50 Prozent Kursverlust in drei Monaten langfristig ordentliche Upside, betont aber das hohe Risiko des stark wachstumsgetriebenen Modells. Die übrigen Meldungen (Euro auf Tief seit Mai 2025, Übernahmen von GE Healthcare, CH Robinson und Schneider Electric/PTC, Cerebras/OpenAI, Volare-IPO) sind Nachrichtenwiedergaben ohne eigene Anlageempfehlung.
Der Kursrutsch von fast 30 Prozent seit Jahresanfang wirkt übertrieben: Modernisierung und Service-Margen-Erholung dürften den Turnaround bringen, die Bewertung liegt weit unter dem historischen Schnitt.
Zitat & Begründung
„Wenn das klappt und Amerika keine Kunden mehr verliert, sieht der Kursrutsch übertrieben aus.“
- Der Service macht zwei Drittel vom Umsatz und über 90 Prozent vom operativen Gewinn und ist wegen vorgeschriebener Wartung stabil.
- Das Modernisierungsgeschäft wuchs zuletzt 24 Prozent und kann über die eigene Steuerungssoftware verlorene Wartungskunden zurückholen.
- Erwartetes KGV von rund 15 gegen 24 im Fünfjahresschnitt und 23 bei Kone und Schindler – dazu 6 Prozent Aktionärsrendite.
Nach fast 50 Prozent Kursverlust in drei Monaten hält Noah Leidinger die Bewertung langfristig für attraktiv, warnt aber vor dem Risiko des stark auf Wachstum ausgelegten Geschäfts.
Zitat & Begründung
„Wenn man langfristig aber an den Case glaubt, hat die aktuelle Bewertung noch ordentlich Upside.“
- Dutch Bros wächst über neue Läden um über 20 Prozent pro Jahr, zuletzt schwächte sich das Wachstum in bestehenden Läden aber auf 3 Prozent ab.
- Die bestehenden Läden bringen rund 360 Millionen Dollar operativen Cashflow – etwa so viel, wie die Firma aktuell an der Börse wert ist.
- Bleibt ein riskantes Investment, weil fast der ganze Cashflow in neue Läden und damit in die Zukunft fließt.
Der brasilianische Aktienmarkt feierte nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl ein Kursfeuerwerk (MSCI Brasilien zeitweise plus 13 Prozent), doch Moderator Peter Blöd warnt vor Fomo: politisch getriebene Rallyes hätten kurze Beine, die Stichwahl am 25. Oktober sei offen. Citi-Strategin Beata Manthey bleibt trotz makroökonomischer Risiken optimistisch für die Aktienmärkte, Deka-Volkswirt Ulrich Kater sieht für deutsche Aktien dagegen bremsende Effekte durch hohe Energiepreise und länger hohe Zinsen. TSMC nennt Blöd einen „Dauerläufer“, den Impuls aus Spekulationen um Elon Musks Halbleiterprojekt Terra Fab hält er aber für überschaubar. Ansonsten prägten Übernahme- und Analystenmeldungen den Tag.
Citis US-Aktienstrategin Beata Manthey bleibt trotz makroökonomischer Risiken optimistisch, weil sich die Unternehmensgewinne – vor allem in den USA – als widerstandsfähig erweisen.
Zitat & Begründung
„Die ist trotz der makroökonomischen Risiken, die es ja da draußen gibt, vergleichsweise optimistisch nach wie vor.“
- Die globalen Aktienmärkte liegen laut Manthey knapp unter ihren Rekordständen.
- Für sie ist das ein Zeichen für die Widerstandsfähigkeit der Aktienmärkte.
- Ihr Haus bleibt deshalb im sogenannten Resilienzlager und erwartet weiter kräftig steigende Unternehmensgewinne.
Der Index legte nach der ersten Wahlrunde 13 Prozent zu, doch der Moderator warnt vor Fomo: Politisch getriebene Rallyes hätten kurze Beine, die Stichwahl am 25. Oktober sei offen.
Zitat & Begründung
„Bevor jetzt hier alle Fomo bekommen, immer dran denken, kurze Beine und so. Außerdem hat's eben kein Kandidat über die 50 Prozent Hürde geschafft.“
- Nach der ersten Wahlrunde in Brasilien schoss der MSCI Brasilien um 13 Prozent nach oben.
- Kein Kandidat erreichte die 50-Prozent-Hürde, entschieden wird erst in der Stichwahl am 25. Oktober.
- Der Moderator warnt daher davor, der Rallye hinterherzulaufen.
Deka-Chefvolkswirt Ulrich Kater sieht höhere Energiepreise als Risiko: Hält die EZB die Zinsen deshalb länger hoch, wirkt das auf den industrielastigen DAX eher bremsend.
Zitat & Begründung
„die hohen Energiepreise könnten die EZB dazu zwingen, die Zinsen länger noch hochzuhalten, als das vielen recht ist. Und das hat durchaus für deutsche Aktien natürlich einen eher bremsenden Effekt“
- Kater nennt Inflationserwartungen und Geldpolitik als bestimmende Kräfte für den deutschen Aktienmarkt.
- Hohe Energiepreise könnten die EZB zwingen, die Zinsen länger hochzuhalten als vielen recht ist.
- Das bremse deutsche Aktien, die wegen der Industrielastigkeit anfälliger seien.
Der Moderator bezeichnet TSMC als „großen Dauerläufer“; die Spekulation über eine Zusammenarbeit mit Elon Musks Halbleiterprojekt Terra Fab sieht er mangels Details aber nur als überschaubaren Impuls.
Zitat & Begründung
„TSMC, unser großer Dauerläufer, 7 Conductor gehört zu den Tagesgewinnern aus dem asiatischen Raum mit' Plus von rund 3 Prozent“
- TSMC gehört mit rund 3 Prozent zu den Tagesgewinnern in Asien.
- Auslöser sind Spekulationen über eine Kooperation mit Elon Musks Halbleiterprojekt Terra Fab.
- Da Details fehlen, bleibt der Effekt laut Moderator überschaubar; langfristig gilt TSMC ihm als Dauerläufer.
Im Insiderbarometer für September fallen drei DAX-Chefs auf, die trotz fallender Kurse eigene Aktien kauften: Adidas-Chef Gulden für gut eine halbe Million Euro, Rheinmetalls Papperger für knapp eine halbe Million, bei Fresenius Vorstandschef und Finanzvorständin für zusammen knapp 300.000 Euro. Redakteurin Andrea Künnen sieht speziell im Adidas-Kauf ein Zeichen, dass Gulden die Aktie für unterbewertet hält; das Barometer steht bei 120 Punkten und sendet ein leichtes Kaufsignal. Französische Staatsanleihen beschreibt sie als kritisch, der Spread zu Bundesanleihen ist so hoch wie 2012. Deutschland und Frankreich fordern einen „Kill Switch“ gegen ausländische Firmen im EU-Binnenmarkt; bis zu einem Gesetz dürfte über ein Jahr vergehen.
Adidas-Chef Gulden hat nach dem Kursverlust von über 20 Prozent seit den Quartalszahlen erneut für gut eine halbe Million Euro Aktien gekauft – laut Künnen ein Zeichen, dass er die Aktie für unterbewertet hält.
Zitat & Begründung
„Das ist ein Zeichen dafür, dass er die Aktie wohl für unterbewertet hält und das sehen übrigens auch viele Analysten so.“
- Adidas verlor seit den Q2-Zahlen Ende Juli mehr als 20 Prozent, obwohl die Zahlen gut waren und die Prognose erhöht wurde.
- Gulden kaufte bereits Ende Juli und legte im September für gut eine halbe Million Euro nach.
- Künnen wertet das als Signal, dass er die Aktie für unterbewertet hält; viele Analysten sähen es ebenso.
Die Lage französischer Staatsanleihen sei kritisch: stark gestiegene Schulden, unklare Mehrheiten und Proteste machten Sparbemühungen immer unwahrscheinlicher, die Risikoaufschläge erreichten 2012er-Niveau.
Zitat & Begründung
„Die Lage ist einfach kritisch. Im Zentrum, da steht ja Frankreich mit seinen so deutlich gestiegenen Schulden“
- Zehnjährige französische Staatsanleihen rentieren mit rund 4,8 Prozent, ein Prozentpunkt mehr als vor drei Monaten.
- Der Spread zu Bundesanleihen sprang binnen einer Woche um 0,3 Punkte auf 1,4 – so schnell noch nie seit Euro-Einführung.
- Künnen erinnert die Entwicklung an die Euro-Staatsschuldenkrise und hält eine Konsolidierung Frankreichs für immer unwahrscheinlicher.
Rheinmetall-Insider kaufen seit zwölf Monaten fast nur noch eigene Aktien; CEO Papperger legte im September für knapp eine halbe Million Euro nach, obwohl die Aktie über die Hälfte vom Rekordhoch verloren hat.
Zitat & Begründung
„Papaga hat sich jetzt im September noch mal Rheinmetall Aktien für knapp eine halbe Million Euro ins eigene Depot gelegt.“
- Die Aktie liegt mehr als 50 Prozent unter ihrem Rekordhoch von vor rund einem Jahr.
- Seit dem Ukrainekrieg steht sie rund 850 Prozent im Plus, Insider kaufen seit zwölf Monaten fast nur noch.
- Papperger legte im September für knapp eine halbe Million Euro nach.
Fresenius-Vorstandschef und Finanzvorständin kauften Anfang September Aktien für knapp 300.000 Euro – laut Künnen sehen sie offenbar weiteres Potenzial.
Zitat & Begründung
„die scheinen da noch mehr Potenzial zu sehen. Sie haben Anfang September Fresenius Aktien zusammen für knapp 300000 Euro gekauft.“
- Fresenius hat in zwölf Monaten rund 7 Prozent verloren, sich vom Jahrestief Ende Mai aber deutlich erholt.
- Vorstandschef und Finanzvorständin kauften Anfang September gemeinsam für knapp 300.000 Euro.
- Künnen zufolge scheinen die Manager weiteres Potenzial zu sehen.
Markus Koch sieht die Wall Street nach dem Rücksetzer eher auf der Chancenseite: Steigende Gewinnschätzungen bei gesunkenen Bewertungen und 54 Prozent der Russell-3000-Titel im Bärenmarkt sprächen für eine Gegenbewegung, schon eine Stabilisierung der Anleiherenditen würde für eine Rallye reichen. Boeing wertet er nach der FAA-Entwarnung zum 737-MAX-10-Softwareproblem als gute Nachricht, bei McDonald's sieht er nach gesenkten Kurszielen keinen Turnaround. Im Techsektor verweist er auf Foxconns Umsatzplus von 47 Prozent als Beleg für boomende KI-Ausgaben, Intel gerät laut Bloomberg unter Druck, weil Musks Terrafab angeblich mit TSMC statt Intel planen soll.
Steigende Gewinnschätzungen bei gesunkenen Bewertungen und viele Aktien im Bärenmarkt machen Einstiegsniveaus attraktiver – Koch rechnet eher mit einer Gegenbewegung als mit weiterem Abwärtsdruck.
Zitat & Begründung
„Wir sehen steigende Gewinnschätzungen, Punkt 1. Wir sehen sehr viele Aktien, die bereits im Bärenmarkt sind, Punkt 2.“
- Die Gewinnschätzungen für den S&P 500 steigen, obwohl sie vor dem Start der Berichtssaison sonst sinken.
- Gleichzeitig sind 54 Prozent der Russell-3000-Aktien im Bärenmarkt, die Bewertungen sind gefallen.
- Koch folgert daraus attraktivere Einstiegsniveaus und eine wahrscheinlichere Gegenbewegung.
Die FAA bestätigt, dass das Softwareproblem den Betrieb der 737 MAX 10 nicht einschneidend gefährdet – für Koch eine gute Nachricht, offen bleibt die Abstimmung über den Tarifvertrag.
Zitat & Begründung
„Das sind erst mal gute Nachrichten zu Boeing.“
- Die FAA bestätigt, dass das Softwareproblem den Flugbetrieb der 737 MAX 10 nicht einschneidend gefährdet.
- Koch wertet das ausdrücklich als gute Nachrichten für Boeing.
- Unsicherheit bleibt nur die Ende der Woche anstehende Entscheidung über den neuen Tarifvertrag.
Nach gesenkten Kurszielen, abkühlender US-Nachfrage und langsameren globalen Wachstum sieht Koch bei McDonald's keinen Turnaround.
Zitat & Begründung
„Also kein Turnaround bei McDonald's.“
- Guggenheim senkt das Kursziel von 290 auf 250 Dollar und bleibt bei neutral.
- Die Nachfrage in länger geöffneten US-Restaurants kühlt ab, auch global wächst es langsamer.
- Kochs Fazit: Bei McDonald's ist kein Turnaround erkennbar.
Auslöser der Folge ist NVIDIAs Rekord-Rückkaufprogramm über bis zu 235 Milliarden Dollar. Der Sprecher erklärt, wie Aktienrückkäufe funktionieren, und ordnet ein: Ein Rekordrückkauf sei kein Kaufargument, und wer die Nvidia-Einzelaktie zusätzlich kaufe, erhöhe das Klumpenrisiko im Depot. Stattdessen empfiehlt er, breite Welt-ETFs zu besparen, in denen Rückkäufe automatisch in der Rendite stecken, und für Einzelaktien-Fans eine Core-Satellite-Strategie.
Ein breit gestreuter Welt-ETF bildet Rückkäufe automatisch ab, Anleger müssen sich um Details keine Gedanken machen und gehen kein Klumpenrisiko ein.
Zitat & Begründung
„Wenn Du einfach einen breiten ETF besparst, dann musst Du dir über all das keine Gedanken machen.“
- Rückkäufe der Indexunternehmen stecken bereits in den Kursen und damit in der Rendite.
- Wer einen breiten ETF bespart, muss dafür selbst nichts tun.
- Für Einzelaktien-Fans empfiehlt er eine Core-Satellite-Strategie mit Großteil im Weltportfolio.
Der Rekordrückkauf ist für den Sprecher kein Kaufargument, und ein zusätzlicher Kauf der Einzelaktie erhöht das Klumpenrisiko, da Nvidia ohnehin größte Position in Welt-ETFs ist.
Zitat & Begründung
„Wenn Du jetzt also zusätzlich noch die Einzelaktie kaufst, dann erhöhst Du auf jeden Fall das Klumpenrisiko in deinem Portfolio.“
- Nvidia ist das wertvollste Unternehmen und in den meisten Welt-ETFs bereits größte Position.
- Ein zusätzlicher Einzelaktienkauf erhöht damit das Klumpenrisiko.
- Der Rückkauf selbst wird ausdrücklich nicht als Kaufargument gewertet.
Cybersicherheit ist das Thema des Tages: Weil KI Angriffe beschleunigt, halten die Moderatoren Cyber-ETFs für eine aussichtsreiche Beimischung, warnen aber nach der Rallye vor sportlichen Bewertungen und raten eher zum schrittweisen Einstieg per Sparplan. Bei Adidas und Rheinmetall deuten sie jüngste Insiderkäufe der Vorstandschefs als mögliches Attraktivitätssignal – ausdrücklich ohne Kaufempfehlung. Die neue Gattung der Defined-Return-ETFs mit angepeilten 6 bis 9 Prozent Rendite sehen sie als zusätzlichen Depot-Baustein, nicht als Ersatz für klassische Aktien-ETFs wie den MSCI World, die für lange Anlagehorizonte weiter die bessere Wahl bleiben.
Insiderkauf von Adidas-Chef Gulden über eine halbe Million Euro nach über 20 Prozent Kursverlust seit den Quartalszahlen – für die Moderatoren ein mögliches Signal, aber ausdrücklich keine Kaufempfehlung.
Zitat & Begründung
„Das sind jetzt natürlich keine Kaufempfehlung, aber Insiderkäufe können oft ein Signal dafür sein, dass das Management die eigene Aktie nach Kursrückgängen für attraktiv hält. Besonders interessant ist das auch bei Adidas.“
- Adidas-Chef Björn Gulden kaufte Aktien für mehr als eine halbe Million Euro.
- Die Aktie hat seit den Quartalszahlen Ende Juli über 20 Prozent verloren und notiert bei rund 144 Euro.
- Insiderkäufe können laut Moderatoren ein Signal sein, dass das Management die eigene Aktie für attraktiv hält – keine Kaufempfehlung.
Auch der Nachkauf von Rheinmetall-Chef Pappberger für knapp eine halbe Million Euro gilt den Moderatoren als Hinweis, dass das Management die eigene Aktie für attraktiv hält.
Zitat & Begründung
„Aber auch spannend oder aufschlussreich sind die Käufer und bei diesen fällt auf, dass Chefs verstärkt wieder bei ihren eigenen Unternehmen zugegriffen haben.“
- Rheinmetall-Chef Armin Pappberger kaufte Aktien für knapp eine halbe Million Euro.
- Die Moderatoren lesen Insiderkäufe als Signal für Attraktivität nach Kursrückgängen.
- Eine Kaufempfehlung sprechen sie ausdrücklich nicht aus.
Cybersicherheit wächst zweistellig und wird Pflichtprogramm, doch nach der Rallye sehen die Moderatoren Cyber-ETFs nur als Beimischung mit Korrekturrisiko, nicht als Fundament.
Zitat & Begründung
„Ein Cyber ETF taucht als Beimischung, nicht als Fundament und das minus 1 von Kostolany, das solltet ihr auf jeden Fall mit einplanen.“
- KI beschleunigt Angriffe, Security-Budgets wachsen zweistellig – laut Moderatoren ein struktureller Treiber.
- Einzelaktien sind wegen hoher Bewertungen ein Ritt auf der Rasierklinge, die ETF-Spanne reicht von rund 47 bis 88 Prozent Plus.
- Deshalb Cyber-ETFs nur als Beimischung, Einstieg per Sparplan und Korrektur einplanen.
Neue ETF-Gattung mit Optionsstrategien peilt 6 bis 9 Prozent Rendite an; die Moderatoren halten sie als zusätzlichen Depot-Baustein für spannend, ohne Garantie.
Zitat & Begründung
„Und genau deshalb finden wir die Produkte spannend, nicht weil sie den heiligen Gral gefunden hätten, sondern weil sie eine zusätzliche Option im Werkzeugkasten geben.“
- Strukturierte Strategien mit Optionen auf den EuroStoxx 50 sollen Aktien- und Volatilitätsprämie einsammeln.
- Dafür wird ein Teil des Aufwärtspotenzials verkauft – in starken Börsenjahren ist ein klassischer Aktien-ETF besser.
- Für Anleger mit großem Vermögen oder kurz vor dem Ruhestand ein Baustein, kein Ersatz für die Aktienanlage.
Für Anleger mit sehr langem Horizont bleibt nach Einschätzung der Moderatoren die volle Aktienmarktrendite eines klassischen Aktien-ETFs wie dem MSCI World die bessere Wahl.
Zitat & Begründung
„Wer einen Anlagehorizont von 30 Jahren oder so hat oder mehr, der sollte zunächst mal die volle Aktienmarktrendite anstreben.“
- Wer 30 Jahre Anlagehorizont oder mehr hat, sollte die volle Aktienmarktrendite anstreben.
- Defined-Return-ETFs begrenzen das Aufwärtspotenzial zugunsten planbarerer Erträge.
- Für langfristige Anleger bleibt der klassische Aktien-ETF daher die passendere Lösung.
Bei Lindt sieht Christoph nach rund 40 Prozent Kursverlust seit Jahresbeginn eine so niedrige Bewertung wie seit 15 Jahren und verweist auf einen möglichen Kakao-Kostenpuffer ab 2027 sowie 2 Prozent Dividende – ein anderer Sprecher würde die Aktie dagegen nicht kaufen. Bei Nike spricht Noah von einer wackligen Turnaround-Wette, deren Bewertung schon auf viel Enttäuschung vorbereitet sei. Die SPS-Commerce-Aktie wird trotz KI-Sorgen und schwachem Wachstum als vergleichsweise günstig mit möglicher Übernahmefantasie dargestellt. Die Nachrichten zu Tesla, Alphabet und SpaceX (Musks Rekordtag, Google-Testsatellit, Starship) bleiben weitgehend Nachrichtenwiedergabe ohne klare Handlungsempfehlung.
Sprecher 3 hält die Produkte für zu teuer, will sie boykottieren und würde die Aktie nicht kaufen.
Zitat & Begründung
„Das ist einfach viel zu teuer und ja, das muss man einfach boykottieren. Ich würd's nicht kaufen.“
- Die Preiserhöhungen hätten die Kunden vertrieben, das Regal bleibe voll.
- Die Produkte seien schlicht zu teuer.
- Deshalb sein Fazit: nicht kaufen.
Die Aktie ist nach 40 % Verlust seit Jahresbeginn so niedrig bewertet wie seit 15 Jahren; dank langfristiger Kakao-Einkäufe sieht Christoph Spielraum für Preissenkungen und 2 % Dividende.
Zitat & Begründung
„Dafür kriegt man die vergleichsweise niedrige Bewertung plus 2 Prozent Dividende“
- Seit Jahresbeginn hat die Lindt-Aktie rund 40 Prozent verloren, das KGV liegt nur noch beim 24-Fachen des erwarteten Gewinns.
- Laut UBS hat sich Lindt billigen Kakao langfristig gesichert, für 2027 sieht die Bank bis zu 550 Millionen Euro Spielraum.
- Dafür gibt es 2 Prozent Dividende; Preissenkungen trotz steigender Kakaopreise und zwei gesenkte Prognosen bleiben Risiken.
Für Noah bleibt Nike eine wacklige Turnaround-Wette: Einiges läuft schlechter als gedacht, die Bewertung ist aber schon auf viel Enttäuschung vorbereitet.
Zitat & Begründung
„es bleibt eine Whisky Turnaround Wette, bei der einiges schlechter läuft als gedacht, paar Dinge auch besser und zumindest ist die Bewertung schon auf viel Enttäuschung vorbereitet.“
- Nike verliert weiter Umsatz, in China fällt er seit neun Quartalen, die Prognose wurde erneut gesenkt.
- Der Börsenwert ist auf den tiefsten Stand seit 2013 gefallen, die Erwartungen sind extrem niedrig.
- Noah nennt es eine wacklige Turnaround-Wette, bei der Bewertung und Nordamerika-Wachstum positive Überraschungen erleichtern.
Pascal sieht die Aktie nach 20 % Kursverlust nur noch mit dem 16-fachen Gewinn bewertet (5-Jahres-Schnitt 50); ein Übernahmeinteresse von GTCR könnte zusätzlich Fantasie bringen.
Zitat & Begründung
„Im Vergleich zur historischen Bewertung wäre aber auch das nicht viel.“
- SPS verdient mit dem Datenaustausch zwischen Herstellern und Handelsketten, 96 Prozent vom Umsatz sind wiederkehrend.
- Wachstum und Aktienkurs sind eingebrochen, dazu kam die Angst, KI könnte den Übersetzer überflüssig machen.
- Als Gegenargumente nennt er die niedrige Bewertung und ein mögliches Übernahmeinteresse von GTCR.
Michael Krogmann (Deutsche Börse) empfiehlt Xetra Gold ausdrücklich als Depotbeimischung: Der größte Gold-ETC Europas sei kostengünstig, steueroptimiert und gehöre in jedes Depot. Thomas Soltau (Smartbroker) erläutert das neue Altersvorsorgedepot mit kostenfreien ETF-Sparplänen und sieht darin einen Schub für die Aktienkultur. Beide Gäste diskutieren die wachsende ETF-Nachfrage, Reformen bei der betrieblichen Altersvorsorge und die Bedeutung des DAX. Krogmann erwartet langfristig mehr Kapitalmarktgelder in Deutschland.
Der größte Gold-ETC Europas sei eine kostengünstige, steueroptimierte Beimischung, die in jedes Depot gehöre.
Zitat & Begründung
„gehört irgendwo Xetra Gold in jedes Depot rein, weil es auch so einfach ist.“
- Xetra Gold ist der größte Gold-ETC in Europa und notiert in Frankfurt.
- Er ist kostengünstig, steuerfrei nach einem Jahr Haltedauer und einfach wie eine Aktie handelbar.
- Daher eigne er sich als Beimischung für jedes Depot.
Die Folge behandelt die zur Heizperiode 2026 steigenden Heizkosten und nennt vor allem Sparmaßnahmen für Mieter und Eigentümer; konkrete Anlage-Aussagen zu handelbaren Assets enthält sie nicht. Der Börsenpreis für Erdgas-Futures ist seit Jahresbeginn auf mehr als das Zweieinhalbfache gestiegen, während die Heizkosten mit Erdgas 2026 für Bestandskunden laut Verivox sogar rund 4 Prozent sinken und für Neukunden seit Februar um mehr als ein Drittel zugenommen haben. Energieökonom Malte Küper erwartet wegen des angespannten LNG-Marktes und fehlender Raffineriekapazitäten bei Ölprodukten weitere Preisausschläge, ein milder Winter würde die Preise dämpfen. Als Spartipp rät der Sprecher unter anderem, beim eigenen Gasvertrag einen Tarif mit Preisgarantie zu sichern und eine Rücklage für Nachzahl…
In dieser Folge gab es keine konkreten Kauf-, Verkaufs- oder Meiden-Aussagen.
Im Streit um die US-Quote hält Deffner maximal 50 Prozent Amerika im Depot für sinnvoll, Zschäpitz verteidigt rund 63 Prozent. Zschäpitz würde Anthropic zeichnen, setzt auf Cyberpunk Technologies/Zcash, Shopify und Madison Square Garden Sports; Deffner favorisiert Trip.com, Volkswagen, Airtel Africa und bleibt bei Vonovia und Xpeng investiert. Allianz sehen beide kritisch, CTS Eventim meidet Zschäpitz. Bitcoin und Hyperliquid werden positiv erwähnt, SpaceX lehnt Deffner für eine Zeichnung ab.
Deffner hält Vonovia trotz Zins- und Enteignungsrisiken für einen Schnapper, da der Substanzwert bei rund 46 Euro und die geschätzte Dividendenrendite 2028 bei 8 % liegt.
Zitat & Begründung
„Also das ist wirklich da ein Schnapper.“
- Deffner verweist auf den Substanzwert von 46 Euro und den aktuellen Kurs von 17 Euro.
- Er hält eine Enteignung zu 40 % des Verkehrswerts für rechtlich kaum durchsetzbar.
- Deshalb sieht er Vonovia auf diesem Niveau als Schnapper.
Zschäpitz würde Anthropic beim Börsengang zeichnen und hält selbst eine Bewertung von 2 Billionen Dollar für vertretbar.
Zitat & Begründung
„ich würde auch Antropic zeichnen und würde auch bei dieser Bewertung von 2 Billionen keine Bauchschmerzen haben“
- Zschäpitz rechnet mit einem erfolgreichen Anthropic-Börsengang.
- Die 2-Billionen-Bewertung erscheint ihm im KI-Umfeld nicht zu hoch.
- Er würde die Aktie zeichnen und hat keine Bauchschmerzen.
Deffner hält VW für eine günstige, abgestrafte DAX-Aktie, bei der fast alles Negative eingepreist sei; die Sum-of-Parts-Bewertung liege weit über dem Marktwert.
Zitat & Begründung
„VW, meine Schnäppchenidee.“
- VW notiert nahe einem Mehrjahrestief und bietet rund 7 % Dividendenrendite.
- Deffner sieht das Sparprogramm und China-Probleme weitgehend eingepreist.
- Die Sum of Parts von Bloomberg Intelligence liegt bei 100 Mrd. Euro, der Marktwert bei 36 Mrd.
Zschäpitz hält den breiten Vanguard FTSE Global All Cap mit rund 63 % USA für die richtige Basis, statt den US-Anteil künstlich auf 50 % zu kürzen.
Zitat & Begründung
„Wir sind ja Anhänger dieses ganz Breiten von vom Vanguard, FTSE, Global All Cap, da hat man ungefähr 63 Prozent Amerika drin und ich finde, das ist okay.“
- Zschäpitz verteidigt den marktkapitalisierungsgewichteten USA-Anteil von 63 %.
- Er sieht Amerikas langfristige Renditevorteile und will nicht künstlich reduzieren.
- Deshalb bleibt der breite Global-All-Cap-ETF seine Basis.
Zschäpitz sieht in Cyberpunk Technologies eine spekulative Zcash-Treasury-Aktie, die vom wachsenden Interesse an Zcash profitieren soll.
Zitat & Begründung
„Ist leider schon gut gelaufen, aber wird noch weiterlaufen.“
- Cyberpunk Technologies ist eine Treasury-Firma, die auf Zcash setzt.
- Zschäpitz erwartet, dass die Aktie weiterläuft.
- Er räumt ein, dass sie bereits gut gelaufen ist.
Zschäpitz hält Zcash für die bessere Bitcoin-Variante, weil Transaktionen geheimer sind und Cyberpunk Technologies davon profitieren soll.
Zitat & Begründung
„Set Cash ist dann bessere Bitcoin, und Z-Cache ist so ein bisschen geheimer, da siehst du nicht, wenn ich da was überweise, sieht man es nicht.“
- Zschäpitz bezeichnet Zcash als besseren Bitcoin.
- Er verweist auf die höhere Anonymität der Transaktionen.
- Cyberpunk Technologies soll als Zcash-Treasury davon profitieren.
Zschäpitz sieht Shopify als Profiteur der KI-Agenten, weil das Baukastenprinzip für automatisierte Einkäufe geeignet sei; die Aktie sei noch nicht entsprechend gepreist.
Zitat & Begründung
„Ich glaube, es ist einfach eine solide Geschichte, wo ich glaube, dass Shopify könnte da ein Profiteur sein.“
- KI-Agenten könnten Einkäufe künftig über Händlernetze abwickeln.
- Shopify bietet dafür eine geeignete Plattform und Anbindung.
- Zschäpitz hält die Aktie daher für eine solide Idee.
Deffner hält Trip.com für aussichtsreich, weil er mit einer Erholung des chinesischen Tourismus rechnet und die Kursverluste als übertrieben ansieht.
Zitat & Begründung
„Aber trotz allem glaube ich, dass diese Aktie vielleicht Wiederholungspotenzial hat“
- Trip.com hat in diesem Jahr rund 45 % verloren.
- Deffner erwartet eine Erholung des chinesischen Reiseverkehrs.
- Eine Kartellstrafe sei ein Einmaleffekt, das Geschäftsmodell gesund.
Deffner sieht Airtel Africa als interessante Afrikawette, weil Mobilfunk und digitales Banking auf dem Kontinent stark wachsen.
Zitat & Begründung
„Kann man sich mal anschauen oder die RT Afrikas als Mutter sich angucken.“
- Airtel Money hat über 53 Millionen aktive Nutzer in 14 afrikanischen Ländern.
- Deffner ist grundsätzlich großer Fan von Afrika.
- Er empfiehlt, sich Airtel Africa als Muttergesellschaft anzuschauen.
Zschäpitz will an der 'Funflation' verdienen und hält Madison Square Garden Sports für einen Profiteur, weil Live-Entertainment in einer KI-Welt teurer wird.
Zitat & Begründung
„Funflation will ich auch daran verdienen an der Funflation und deswegen wäre das meine 3. Idee.“
- Zschäpitz erwartet, dass Erlebnisse in der KI-Welt teurer werden.
- Madison Square Garden Sports bietet solche Live-Erlebnisse an.
- Deshalb ist die Aktie seine dritte Idee.
Deffner hält Xpeng für aussichtsreich und bleibt nach eigenen Angaben fest investiert, weil VW in China auf gemeinsame Modelle setzt.
Zitat & Begründung
„auch eine meiner Userposition, da glaube ich auch weiter fest dran“
- Deffner sagt, Xpeng sei eine seiner Positionen.
- Er glaubt weiter fest an die Aktie.
- VW entwickelt in China Modelle zusammen mit Xpeng.
Deffner lehnt eine Zeichnung von SpaceX ab, weil er nach dem Hype einen zwischenzeitlichen Absturz und einen günstigeren Einstieg später erwartet.
Zitat & Begründung
„bei SpaceX habe ich auch gesagt, nicht zeichnen und man wäre auch nachher noch günstiger zum Zuge gekommen.“
- Deffner sagt, er habe bei SpaceX nicht gezeichnet.
- Er erwartet nach dem Hype einen zwischenzeitlichen Absturz.
- Später könne man günstiger einsteigen.
Deffner hält chinesische Aktien insgesamt für so stark abgestraft, dass er den ganzen Markt kaufen würde; er rechnet mit einer Erholung der Binnenkonjunktur.
Zitat & Begründung
„ich bin auch großer China Fan und ich finde einfach, dass China so verprügelt worden ist, alles, da kann man wirklich den ganzen Markt kaufen.“
- Deffner bezeichnet sich als großen China-Fan.
- Er sieht den Markt nach der Immobilienkrise stark verprügelt.
- Deshalb würde er den ganzen Markt kaufen.
Zschäpitz bezeichnet sich als großen Fan von Hyperliquid und sieht darin eine seiner bevorzugten Krypto-Ideen.
Zitat & Begründung
„Nee, Hyperlique bin ich auch ein großer Fan von, das kannst Du vergessen.“
- Zschäpitz nennt Hyperliquid eine coole Aktie.
- Er sagt, er sei ein großer Fan davon.
- Er will es nicht als Wette gegen Deffners Idee zulassen.
Deffner hält den geplanten Börsengang von Airtel Money für eine spannende Afrikawette, weil Mobilfunk und digitales Banking dort stark wachsen.
Zitat & Begründung
„Das finde ich, kann schon eine spannende Geschichte werden.“
- Airtel Money soll am 14. Oktober in London an die Börse gehen.
- Das Unternehmen hat über 53 Millionen aktive Nutzer.
- Deffner ist großer Fan von Afrika und sieht Potenzial.
Zschäpitz nahm von CTS Eventim Abstand, weil er die hohe Fluktuation im Finanzvorstand als Negativsignal wertet.
Zitat & Begründung
„Deswegen habe ich dann davon Abstand genommen, die zu nehmen.“
- CTS Eventim war als Funflation-Idee im Gespräch.
- Zschäpitz stört die häufigen Wechsel im Finanzvorstand.
- Deshalb entschied er sich gegen die Aktie.
Zschäpitz erwartet, dass Bitcoin weiter steigt, stützt sich dabei aber auf andere Marktteilnehmer und nennt kein eigenes Kursziel.
Zitat & Begründung
„Das Bitcoin wird auch gehen, keine Angst, hat er ja von Herrn Leber gehört und von H und wie sie alle hießen“
- Zschäpitz sagt, Bitcoin werde auch gehen.
- Er bezieht sich dabei auf Aussagen anderer Experten.
- Eine konkrete Kaufempfehlung spricht er nicht aus.
Deffner sieht Allianz durch KI-Agenten unter Druck, weil der Konzern von trägen Stammkunden profitiert habe und nicht Preisführer sei.
Zitat & Begründung
„Das könnte der Allianz finde ich schon schaden.“
- KI-Agenten könnten Versicherungsvergleiche und Wechsel erleichtern.
- Deffner sagt, Allianz habe von Stammkunden profitiert.
- Das könnte der Allianz schaden.
Lars Erichsen hält an seiner Lindt-&-Sprüngli-Position fest und will sie trotz der jüngsten Prognosesenkung verdoppeln; eine Order plant er bei rund 76.000 Franken. Nach fast 40 Prozent Buchgewinn steht die Position aktuell rund 5.000 Euro im Minus nach Dividenden – für ihn dennoch kein Verkaufsgrund. Sein Argument: Lindt habe in früheren Schwächephasen (2007, Pandemie) immer wieder Marktanteile gewonnen und konnte Preise erhöhen, statt zu senken. In einem DCF-Basisszenario sieht er in drei Jahren 120.000 Franken je Aktie, im Bullcase neue Allzeithochs, im Bearcase ein Minus von 20 bis 30 Prozent. Coca-Cola nennt er als vergleichbares Beispiel einer starken Marke mit Preissetzungsmacht, ohne konkrete Kaufaussage.
Erichsen sieht Lindt trotz Prognosesenkung als starke Marke mit Preissetzungsmacht; historisch folgten auf Schwächephasen Käufe – er will die Position verdoppeln, DCF-Ziel 120.000 Franken.
Zitat & Begründung
„Ich habe mich entschieden, dass ich die Position verdoppeln werde, aus 1 macht 2. Allerdings noch nicht genau hier, sondern ich schau, ob ich 76000 Franken herum, dann auf Eurobasis entsprechend, mir werde ich mich auf die Lauer legen und eine Order platzieren.“
- Die Prognosesenkung für 2026 auf 0 bis 2 Prozent organisches Wachstum und ein Volumenrückgang setzen die Aktie unter Druck.
- Lindt hob die Preise 2025 um 19 Prozent und gewann Marktanteile; frühere Schwächephasen waren rückblickend Kaufgelegenheiten.
- Erichsen will die Position verdoppeln und legt eine Order bei rund 76.000 Franken auf; Basisszenario 120.000 Franken in drei Jahren.
Coca-Cola dient Erichsen als Beispiel einer starken Marke, die trotz Billigkonkurrenz seit jeher wächst – eine ausdrückliche Kauf- oder Verkaufsaussage macht er dazu nicht.
Zitat & Begründung
„Marken, starke Marken, gibt auch Plörre, die schmeckt genauso wie Coca Cola. Trotzdem wächst Coca Cola, seit Coca Cola existiert.“
- Erichsen vergleicht Lindts Preissetzungsmacht mit Coca-Cola als zwei Meister der Preisanhebung.
- Er verweist darauf, dass Coca-Cola trotz gleich schmeckender Alternativen kontinuierlich wächst.
- Eine konkrete Handlungsempfehlung zu Coca-Cola leitet er daraus nicht ab.
Trefferquote der Podcasts
Wie haben sich die klaren Kauf- und Verkaufsempfehlungen entwickelt? Gemessen wird der Kurs 7 Tage nach der Folge gegenüber dem letzten Schlusskurs vor der Veröffentlichung – bei „Verkaufen“ zählt ein fallender Kurs als Treffer. Eine Trefferquote zeigen wir erst ab 20 gemessenen Empfehlungen, vorher ist sie nicht aussagekräftig.
| Podcast | Gemessen | Trefferquote | Ø Entwicklung |
|---|---|---|---|
| Alles auf Aktien | 11 / 30 | noch 9 Messungen nötig | – |
| Asset Class | 6 / 6 | noch 14 Messungen nötig | – |
| Money Train – DER AKTIONÄR | 5 / 5 | noch 15 Messungen nötig | – |
| Deffner & Zschäpitz | 4 / 17 | noch 16 Messungen nötig | – |
| Finanzen ganz einfach | 2 / 2 | noch 18 Messungen nötig | – |
| Doppelgänger Tech Talk | 1 / 2 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Leben mit Aktien | 1 / 1 | noch 19 Messungen nötig | – |
| echtgeld.tv | 1 / 3 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Erichsen Geld & Gold | 1 / 2 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Marktgeflüster | 0 / 2 | noch 20 Messungen nötig | – |
Täglicher Podcast-Report
Jeden Morgen um 7:30 Uhr fassen wir zusammen, was die Podcasts der letzten Nacht empfohlen haben und wovon sie abraten.
- Nvidia, AMD, S&P 500: KI-Rally und ETF-Steuer – Podcast-Radar vom 7. Oktober 2026
- Adidas, Rheinmetall, Boeing: Insider-Käufe und Bärenmarkt-Chancen – Podcast-Radar vom 6. Oktober 2026
- Lindt, Nike, Nvidia: Podcast-Radar vom 5. Oktober 2026
- S&P 500, Volkswagen, Nike – Podcast-Radar der Woche
- Xetra-Gold und Altersvorsorgedepot: ETF-Pionier und Neobroker-CEO im Podcast – Podcast-Radar vom 4. Oktober 2…
- Nike, Vonovia, Anthropic: Widersprüche im Podcast-Radar – Podcast-Radar vom 3. Oktober 2026
Aktien und Werte im Fokus der Podcasts
Für jeden Wert, der in mindestens 3 Folgen vorkam, sammeln wir alle Aussagen auf einer eigenen Seite.
Diese 15 Podcasts werten wir aus
Alles auf Aktien
Einer der größten deutschen Börsenpodcasts: täglich Aktien, Märkte, ETFs, Krypto und Makro.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER
Tägliche Börsennews mit Noah Leidinger – stark bei Tech, US-Aktien und Krypto.
Finanzfluss Podcast
Vermögensaufbau, ETFs, Aktien und persönliche Finanzen von Deutschlands großer Finanzmarke.
Wall Street mit Markus Koch
US-Aktien und Wall Street aus erster Hand – mit einer sehr etablierten Anleger-Zielgruppe.
Handelsblatt Today
Großer täglicher Finanz- und Wirtschaftspodcast mit Fokus auf Börse und Geldanlage.
Marktgeflüster
Wochenformat zu Börse, Makro und Investments – meinungs- und diskussionsstark.
Leben mit Aktien
Der Anlegerpodcast der WiWo: Aktien, langfristiges Investieren, Unternehmen und Märkte.
Asset Class
Aktien, ETFs, Dividenden und langfristiger Vermögensaufbau mit Christian W. Röhl.
Finanzen ganz einfach
Geldanlage, ETFs, Altersvorsorge, Versicherungen und Verbraucherfinanzen von Finanztip.
Erichsen Geld & Gold
Etablierter Investmentpodcast: Aktien, Gold, Krypto, Makro und Trading.
Doppelgänger Tech Talk
Tech- und Business-Talk mit viel Börse: Nvidia, Meta, Amazon, SaaS, KI, Bewertungen und Earnings.
Deffner & Zschäpitz
Der langjährige WELT-Wirtschaftstalk mit Aktien, Makro und kontroversen Diskussionen.
echtgeld.tv
Deep Dives zu einzelnen Aktien, Unternehmen, ETFs und Investmentstrategien.
Mission Money
Börse und Vermögensaufbau mit Interviews von Fondsmanagern, Investoren und Ökonomen.
Money Train – DER AKTIONÄR
Der Aktienexpress von DER AKTIONÄR: Aktienauswahl und Börsennews.
So funktioniert der Podcast-Radar
Sobald eine neue Folge erscheint, wird sie automatisch transkribiert. Eine KI liest das Transkript und erfasst jede konkrete Aussage zu Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Rohstoffen: Kaufen (Empfehlung oder eigener Kauf), Verkaufen (Verkauf oder erwarteter Kursrückgang) und Meiden (ausdrücklich abgeraten). „Klare Empfehlung“ markiert ausdrückliche Handlungsaussagen, alles andere ist eine Tendenz aus der Diskussion. Werbeblöcke werden ignoriert. Jede Aussage ist mit Zitat und Zeitmarke belegt, damit du sie in der Folge selbst nachhören kannst. Für börsennotierte Werte zeigen wir zusätzlich die Kursentwicklung seit der Folge (Basis: letzter Schlusskurs vor der Veröffentlichung).
Selbst investieren
Aktien, ETFs und Kryptowährungen in einer App – bei Bitpanda schon ab 1 €.
Hinweis: Die Inhalte werden automatisiert aus den Podcast-Transkripten erstellt und können Fehler enthalten. Sie geben ausschließlich die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und sind keine Anlageberatung. Alle Rechte an den Podcasts liegen bei den jeweiligen Anbietern.