BASF wurde in 4 Folgen von 4 Podcasts besprochen: 2-mal mit Kaufempfehlung oder positiver Tendenz, 2-mal mit Verkaufs- oder Meiden-Einschätzung.
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Einordnung
Die großen Finanz-Podcasts kommen bei BASF zu einem gespaltenen Bild. Zustimmung kommt von Holger Zschäpitz (Alles auf Aktien), der Kostensenkungen, eine leicht erhöhte Prognose und mögliche Synergien von rund 700 Mio. Euro aus einer Evonik-Übernahme als Argumente für eine Comeback-Wette nennt – ausdrücklich mit Risiko. Peter Blöd (Mission Money) hält den Chemieriesen für besser als seinen Krisenruf und verweist auf einen möglichen Börsengang der Agrarsparte als zusätzliches Potenzial.
Dagegen steht Christoph (OHNE AKTIEN WIRD SCHWER): Der Gewinnsprung komme vor allem von höheren Preisen durch den Irankrieg, nicht von einer stärkeren Nachfrage, und dieser Effekt dürfte enden, sobald Asien wieder normal produziert. Christian W. Röhl (echtgeld.tv) sieht BASF als kleinste Position im DAX-Folio und als Verkaufskandidat. Die Einschätzungen sind Meinungen, keine Tatsachen; die Prognose- und Synergieangaben stammen aus den Podcasts und sind nicht unabhängig bestätigt. Wer die Aktie verfolgt, sollte besonders auf die Nachfrageentwicklung und die Preisentwicklung im Asiengeschäft achten.
Alle Aussagen der Podcasts zu BASF
BASF ist die kleinste Position im DAX-Folio und für ihn ein Kandidat, aus dem Portfolio entfernt zu werden.
Zitat & Begründung
„in der Tat auch irgendwie son Kandidat ist, sie vielleicht mal rauszunehmen.“
- BASF ist mit 1334 Euro am geringsten gewichtet.
- Er nennt sie einen Kandidaten zum Herausnehmen.
- Eine konkrete Verkaufsentscheidung ist noch nicht gefallen.
Kostensenkungen, leicht erhöhte Prognose und eine mögliche Evonik-Übernahme mit rund 700 Millionen Euro Synergien machen BASF zur spannenden, aber risikoreichen Comeback-Wette.
Zitat & Begründung
„genau deshalb ist BASF heute eine spannende Triple-E-Idee, aber keine eindeutige Alles wird Super Prognose.“
- 8600 Stellen wurden seit 2024 gestrichen, Marge und operative Gewinne der Kerngeschäfte steigen deutlich.
- Eine Fusion mit Evonik könnte jährlich rund 700 Millionen Euro Synergien bringen.
- Der Free Cashflow ist mit minus 1,04 Milliarden Euro nach neun Monaten das größte Risiko.
Der Gewinnsprung bei BASF kommt laut Christoph vor allem von höheren Preisen durch den Irankrieg – kein Beleg für einen Nachfrageboom, und der Effekt dürfte enden, sobald Asien normal produziert.
Zitat & Begründung
„Das ist aber noch kein Beleg für einen breiten Nachfrageboom in Europa und es dürfte auch nur so lange halten, bis Asien wieder normal produzieren kann.“
- In Europa verkaufte BASF weniger, die Preise lagen fast 18 Prozent höher.
- Grund sind Lieferengpässe nach der Blockade der Straße von Hormus, von denen BASF durch eigene Rohstoffquellen profitiert.
- Christoph hält das für einen temporären Effekt und sieht auch die Evonik-Übernahme skeptisch.
Der Chemieriese stehe besser da als sein Krisenruf, die Börse honoriere das bereits; ein Börsengang der Agrarsparte könnte weiteres Potenzial freilegen.
Zitat & Begründung
„steht BASF besser da, als man denkt und die Börse das im Moment honoriert“
- Moderator verweist auf eine FOCUS-Analyse: BASF stecke angeblich in der Krise, stehe aber besser da als gedacht.
- Die Börse honoriere die besseren Zahlen im Moment bereits.
- Der geplante Börsengang der Agrarsparte könnte weiteres Potenzial für die Aktie freilegen.
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Hinweis: Automatisch aus Podcast-Transkripten ausgewertet, Fehler sind möglich. Die Aussagen geben die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und sind keine Anlageberatung.