BMW wurde in 4 Folgen von 4 Podcasts besprochen: 1-mal mit Kaufempfehlung oder positiver Tendenz, 3-mal mit Verkaufs- oder Meiden-Einschätzung.

Einordnung

Das Gesamtbild ist gespalten bis skeptisch: Drei der vier gelieferten Podcast-Stimmen tendieren zum Meiden, nur eine zum Kaufen. Jochen Kauper (Money Train – DER AKTIONÄR, 15. Oktober 2026) hält BMW für nicht besser aufgestellt als VW und verweist auf Prognosesenkungen sowie eine minimale Marge; ob die Neue Klasse in China konkurrenzfähig ist, bezweifelt er. Noah Leidinger (OHNE AKTIEN WIRD SCHWER, 1. Oktober 2026) sieht die 2-Milliarden-Investition in die deutsche Produktion skeptisch und erwartet eine mehrjährige Krise der Autobranche. Christian W. Röhl (Leben mit Aktien, 23. September 2026) verlangt konkrete Margenfortschritte, sonst drehe die Aktie nicht nach oben.

Die einzige positivere Einordnung kommt von Lazar Bakovic (Handelsblatt Today, 1. Oktober 2026): Wegen der Familienbeteiligung der Quandts und des kleinen Free Floats sei BMW für ihn kein Investmenttitel, sondern eher ein Dividendenpapier. Das ist keine klare Kaufempfehlung, sondern eine Rollenzuweisung. Wichtig: Alle Aussagen sind Meinungen, keine Tatsachen. Die Skepsis stützt sich auf Margen, China-Wettbewerb und Branchenkrise; das Gegenargument lautet, dass ein kleiner Free Float und ein langfristig orientierter Ankeraktionär Stabilität und Ausschüttungen stützen können. Ob die Neue Klasse die Skepsis entkräftet, ist offen.

Letzter Schlusskurs (BMW.DE): 55,12 am 15.10.2026. Kursdaten: Financial Modeling Prep.

Alle Aussagen der Podcasts zu BMW

Money Train – DER AKTIONÄR · VW, BMW & Co.: Wer hat die Antwort auf Chinas Konkurrenz? · 15.10.2026 · Folge anhören ↗

MeidenBMWBMWAktieTendenz+0,6 % seit Folge

BMW steht laut Kauper nicht besser da als VW: Prognosesenkungen, minimale Marge, und ob die Neue Klasse in China konkurrenzfähig ist, bezweifelt er.

— Jochen Kauper · bei 0:10:58
Zitat & Begründung
„Nicht unbedingt viel besser.“
  1. Die Neue Klasse sollte Software- und Preisvorteile bringen, blieb aber ohne Umsatz- und Ergebnisschub.
  2. BMW hat mehrfach die Prognose gesenkt und arbeitet nur mit minimaler Marge.
  3. Beim China-Pricing bezweifelt er die Konkurrenzfähigkeit.

Handelsblatt Today · VW: Mit Mehrarbeit aus der Krise? / Wirtschaftsweise Monika Schnitzer zur Pflegereform · 01.10.2026 · Folge anhören ↗

KaufenBMWBMWAktieTendenz-0,4 % seit Folge

Auch BMW sieht Bakovic wegen der Familienbeteiligung der Quandts und des kleinen Free Floats nicht als Investmenttitel, sondern eher als Dividendenpapier.

— Lazar Bakovic · bei 0:21:15
Zitat & Begründung
„Jetzt sind die deutschen Autokonzerne, namentlich vor allen Dingen Volkswagen und BMW, insofern noch Special Animals, weil da gibt es ja Eigentümerfamilien“
  1. Die BMW-Aktie hat laut Bakovic in diesem Jahr rund 40 Prozent verloren.
  2. Die Familie Quandt bindet einen großen Teil der Aktien, der Free Float ist klein.
  3. Damit sei BMW kein klassischer Investment-, sondern eher ein Dividendentitel.

OHNE AKTIEN WIRD SCHWER · TotalEnergies: pusht Strom die Aktie? Micron boomt, BMW & Eventim entlassen, Robinhood greift Krypto an · 01.10.2026 · Folge anhören ↗

MeidenBMWBMWAktieTendenz-0,4 % seit Folge

Der Sprecher sieht BMWs 2-Milliarden-Investition in die deutsche Produktion skeptisch und erwartet, dass sich die Krise der Autobranche noch Jahre zieht.

— Noah Leidinger · bei 0:02:00
Zitat & Begründung
„Das zeigt mal wieder, dass die Krise der Autobranche sich schon noch einige Jahre ziehen wird“
  1. BMW kürzt im Management, investiert aber 2 Mrd. Euro in die Produktion in Deutschland.
  2. Investoren bezweifeln, ob das gegen günstigere Produktion in China und Asien aufgeht.
  3. Der Sprecher rechnet mit einer mehrjährigen Krise der Autobranche.

Leben mit Aktien · Warum Öl- und Energieaktien die großen Gewinner sind | Plus: ETFs mit wöchentlichen Ausschüttungen · 23.09.2026 · Folge anhören ↗

MeidenBMWBMWAktieTendenz-7,5 % seit Folge

Für BMW gilt laut Röhl dasselbe wie für Volkswagen: ohne konkrete Margenfortschritte dreht die Aktie nicht nach oben.

— Christian W. Röhl · bei 0:16:38
Zitat & Begründung
„und dasselbe gilt für BMW und Mercedes.“
  1. Zölle, schwache Europa-Nachfrage und chinesische Angriffe belasten die deutschen Autobauer.
  2. Beim VW-Vergleich sagt Röhl, für BMW gelte dasselbe wie für Volkswagen.
  3. Ohne Margenverbesserung fehlt der Kursschub.

Alle Empfehlungen aller 16 Podcasts findest du im Podcast-Radar.

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Hinweis: Automatisch aus Podcast-Transkripten ausgewertet, Fehler sind möglich. Die Aussagen geben die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und sind keine Anlageberatung.