Volkswagen wurde in 4 Folgen von 4 Podcasts besprochen: 3-mal mit Kaufempfehlung oder positiver Tendenz, 1-mal mit Verkaufs- oder Meiden-Einschätzung.
Empfohlen
3×
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1×
Einordnung
Die drei großen deutschen Finanz-Podcasts kommen bei Volkswagen zu keinem einheitlichen Urteil. Holger Zschäpitz (Alles auf Aktien, 2. Oktober 2026) sieht die Trendwende erreicht, weil der Betriebsrat Sparmaßnahmen zugestimmt habe und das Chinageschäft abgeschrieben sei; die Aktie sei zu stark abgestraft. Lazar Bakovic (Handelsblatt Today, 1. Oktober 2026) hält VW wegen der Eigentümerfamilie Porsche/Piech und des geringen Free Floats nicht für einen klassischen Investmenttitel, als Dividendenaktie aber für interessant.
Gegenposition: Christian W. Röhl (Leben mit Aktien, 23. September 2026) rät tendenziell zum Meiden. Nach der erneuten Gewinnwarnung fehlten konkrete Anzeichen für eine Margenverbesserung, die Aktie dürfte vorerst nicht nach oben drehen. Die Einschätzungen sind Meinungen, keine Tatsachen; sie widersprechen sich teils direkt. Risiken wie Bewertung, Wettbewerb und die Abhängigkeit von der Eigentümerstruktur bleiben bestehen.
Alle Aussagen der Podcasts zu Volkswagen
Deffner hält VW für eine günstige, abgestrafte DAX-Aktie, bei der fast alles Negative eingepreist sei; die Sum-of-Parts-Bewertung liege weit über dem Marktwert.
Zitat & Begründung
„VW, meine Schnäppchenidee.“
- VW notiert nahe einem Mehrjahrestief und bietet rund 7 % Dividendenrendite.
- Deffner sieht das Sparprogramm und China-Probleme weitgehend eingepreist.
- Die Sum of Parts von Bloomberg Intelligence liegt bei 100 Mrd. Euro, der Marktwert bei 36 Mrd.
Eckerts Tisch sieht die Trendwende erreicht, weil der Betriebsrat Sparmaßnahmen zustimmte und das Chinageschäft abgeschrieben ist; die Aktie sei zu stark abgestraft.
Zitat & Begründung
„Bei VW ist jetzt die Trendwende erreicht, weil es einen revolutionären Durchbruch gegeben hat“
- Eckerts Tisch sieht bei VW die Trendwende erreicht, weil der Betriebsrat echten Sparmaßnahmen zustimmte.
- Das Chinageschäft sei abgeschrieben, die negativen Effekte bereits voll eingepreist.
- Der Tisch hält VW für übermäßig verprügelt; Sprecher 2 widerspricht bei der Software-These.
Bakovic hält VW wegen der Eigentümerfamilie Porsche/Piech und des geringen Free Floats nicht für einen klassischen Investmenttitel, als Dividendenaktie aber für durchaus interessant.
Zitat & Begründung
„Deswegen sind die jetzt für Investoren ohnehin, würde ich sagen, als Dividendentitel durchaus interessant, aber halt jetzt nicht so sehr irgendwie als Investment.“
- VW hat in diesem Jahr rund ein Drittel des Kurswerts verloren.
- Die Familie Porsche/Piech bindet viel Kapital, der Free Float ist gering.
- Für ihn daher eher ein Dividendentitel als ein Investment.
Nach der erneuten Gewinnwarnung fehlen Volkswagen konkrete Anzeichen für Margenverbesserung; die Aktie dürfte vorerst nicht nach oben drehen.
Zitat & Begründung
„solange eben keine konkreten Anhaltspunkte für eine Margenverbesserung da sind und das geht ja genau ins Gegenteil jetzt erst mal, solange wird die Aktie auch nicht nach oben drehen“
- Die Umsatzrendite sinkt auf 1 Prozent, Abschreibungen auf die Porsche-Beteiligung belasten.
- Es läuft nur eine volatile Bodenbildung, der Junitiefstkurs wurde nicht unterboten.
- Ohne Margenfortschritt dreht die Aktie nicht nach oben; der Rauswurf aus dem EuroStoxx 50 ist nur ein Hoffnungsschimmer.
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Hinweis: Automatisch aus Podcast-Transkripten ausgewertet, Fehler sind möglich. Die Aussagen geben die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und sind keine Anlageberatung.