SK Hynix, S&P 500 und Japan-Aktien: Was drei Podcasts jetzt empfehlen – Podcast-Radar vom 20. Oktober 2026

Podcast-Radar: SK Hynix, S&P 500 und Japan-Aktien: Was drei Podcasts jetzt empfehlen – Podcast-Radar vom 20. Oktober 2026

Drei der größten deutschen Finanz-Podcasts haben seit gestern neue Folgen veröffentlicht: Handelsblatt Today, Ohne Aktien wird schwer und Alles auf Aktien. Die wichtigste Erkenntnis: Mehrere Sprecher halten die jüngste Korrektur bei KI-Infrastruktur für übertrieben – doch die Begründungen fallen sehr unterschiedlich aus.

Auf einen Blick: Empfehlungen und Warnungen

Asset Einschätzung Podcast Sprecher
KI-Infrastruktur-Aktien Kaufen Handelsblatt Today Stephan Kemper
Cybersecurity-ETF Kaufen Handelsblatt Today Stephan Kemper
US-Versorger und Energieerzeuger Kaufen Handelsblatt Today Stephan Kemper
S&P 500 Kaufen Alles auf Aktien Philipp Vetter
Vanguard S&P 500 ETF Kaufen Alles auf Aktien Lea Oetchen
iShares Core MSCI World ETF Kaufen Alles auf Aktien Philipp Vetter
SK Hynix Kaufen (Tendenz) Handelsblatt Today Stephan Kemper
Samsung Electronics Kaufen (Tendenz) Handelsblatt Today Stephan Kemper
US-Hyperscaler (Amazon, Alphabet, Meta, Microsoft, Oracle) Kaufen (Tendenz) Handelsblatt Today Stephan Kemper
Marks & Spencer MKS Kaufen (Tendenz) OHNE AKTIEN WIRD SCHWER Christoph
Nikkei 225 Kaufen (Tendenz) OHNE AKTIEN WIRD SCHWER Simone Wunderlich
iShares MSCI ACWI ETF Kaufen (Tendenz) Alles auf Aktien Philipp Vetter
Vanguard FTSE Global All Cap ETF Kaufen (Tendenz) Alles auf Aktien Philipp Vetter
Neo-Cloud-Betreiber Meiden (Tendenz) Handelsblatt Today Stephan Kemper
Lindt & Sprüngli LISN Meiden (Tendenz) OHNE AKTIEN WIRD SCHWER Simone Wunderlich
Französische Aktien und Anleihen Meiden (Tendenz) Alles auf Aktien Lea Oetchen
Anthropic Meiden (Tendenz) Alles auf Aktien Philipp Vetter

Alle Folgen und Empfehlungen der letzten Tage findest du in unserem Podcast-Radar.

Was die Podcasts heute bewegt

Ein roter Faden ist die Skepsis gegenüber voreiligen Ausstiegen: Stephan Kemper (BNP Paribas) rät bei Handelsblatt Today davon ab, KI-Infrastrukturwerte auf dem aktuellen Niveau zu verkaufen, und Philipp Vetter warnt bei Alles auf Aktien davor, wegen mehrerer guter Jahre aus dem S&P 500 auszusteigen. Beide berufen sich auf Bewertungs- und Historienargumente, nicht auf konkrete Kursziele. Widersprüche zeigen sich bei der Frage, wo man investiert sein sollte: Kemper setzt auf koreanische Chiphersteller und US-Hyperscaler, Vetter auf breite Welt-ETFs und warnt zugleich vor Einzelwetten wie Anthropic. Japan ist bei Ohne Aktien wird schwer ein Thema, das bei den anderen beiden Podcasts nicht vorkommt. Französische Aktien und Anleihen werden sowohl bei Alles auf Aktien als auch bei Handelsblatt Today als belastet beschrieben, allerdings ohne klare Handlungsempfehlung.

Handelsblatt Today: Wie sollen Anleger mit der KI-Korrektur umgehen? Mit Stephan Kemper | Proteste in Frankreich belasten Börsen

19.10.2026, 17:20 Uhr · 37 min · Folge anhören ↗

Stephan Kemper (BNP Paribas) hält die jüngste KI-Korrektur für übertrieben und rät davon ab, KI-Infrastrukturwerte auf diesen Niveaus zu verkaufen. Wer Cash habe, könne langsam eine Einkaufsliste schreiben; SK Hynix und Samsung seien selbst bei konservativeren Gewinnannahmen günstig bewertet, die großen Hyperscaler hätten die besseren Aussichten. Für Cybersecurity empfiehlt er wegen hoher Bewertungen breite ETFs statt Einzeltitel, ergänzend nennt er US-Versorger und Energieerzeuger. Neo-Cloud-Betreiber sieht er wegen Finanzierungskosten von über 15 Prozent als schwaches Glied der Kette.

Empfohlen

KaufenKI-Infrastruktur-AktienAktieKlare Empfehlung

Kemper hält die Korrektur für übertrieben und rät, KI-Infrastrukturwerte bei mittel- bis langfristigem Horizont zu halten statt zu verkaufen; wer Cash hat, solle sich Einstiege vormerken.

— Stephan Kemper · bei 0:35:46
Zitat & Begründung

„Aber jetzt hier noch zu verkaufen, nein. Und ich glaube, für diejenigen, die ein bisschen Pulver trocken haben, die könnten so langsam anfangen, glaube ich, sich mal einen Einkaufszettel zu schreiben.“

  1. Kurzfristig seien weitere Rücksetzer möglich, das Segment sei hochvolatil.
  2. Die Bewertungen seien nach dem Abverkauf teils absurd günstig, die Kurse auf Jahressicht weiter im Plus.
  3. Wer Anlagehorizont mitbringe, für den böten die Niveaus eher Chancen.
KaufenCybersecurity-ETFETFKlare Empfehlung

Wegen der hohen Bewertungen einzelner Sicherheitsfirmen würde Kemper Cybersecurity eher über breite ETFs abbilden als über einen Einzeltitel, langfristig bleibt er positiv.

— Stephan Kemper · bei 0:36:18
Zitat & Begründung

„definitiv ein Thema, was ich eher, glaube ich, in' etwas breiteren ETFs spielen würde, nicht notwendigerweise über einen über einen Titel“

  1. Cybersecurity gehöre eng zum Thema KI und sei langfristig interessant.
  2. Die Bewertungen einzelner Titel seien sehr hoch, teils mit irrsinnigen KGVs.
  3. Titel könnten in die Bewertung hineinwachsen, wie zuvor bei Nvidia geschehen.
KaufenUS-Versorger und EnergieerzeugerSonstigesKlare Empfehlung

Als Ergänzung zum KI-Engagement empfiehlt Kemper, den Blick auf US-Versorger und Energieerzeugung auszuweiten, weil Strom für Rechenzentren ein großes Thema ist.

— Stephan Kemper · bei 0:35:18
Zitat & Begründung

„in den amerikanischen Versorgersektor oder ins in das Thema Energieerzeugung noch mal noch mal mit rein noch mal mit reingeht“

  1. Das Segment KI sei hochvolatil, breitere Aufstellung könne sinnvoll sein.
  2. Stromerzeugung sei ein zentrales Thema bei Rechenzentren.
  3. Ein Blick in den amerikanischen Versorgersektor könne sich daher lohnen.
KaufenSK HynixAktieTendenz+4,7 % seit Folge

Der Markt schütte das Kind mit dem Bade aus; die Bewertung der koreanischen Chiphersteller sei übertrieben günstig, selbst bei deutlich niedrigeren Gewinnannahmen.

— Stephan Kemper · bei 0:14:02
Zitat & Begründung

„Ich glaub, da schüttet der Markt das Kind mitm Bade aus. Das halt ich für definitiv ein Stück weit eine Übertreibung.“

  1. Auslöser der Korrektur seien unterschiedlich berechnete OpenAI-Umsatzzahlen, also Äpfel mit Birnen verglichen.
  2. Die koreanischen Chiphersteller handelten auf einem Zwölfmonats-KGV von unter 3.
  3. Selbst mit 20 Prozent geringerem Gewinnwachstum bleibe die Bewertung unterdurchschnittlich.
KaufenSamsung ElectronicsAktieTendenz+5,2 % seit Folge

Samsung gehöre zu den koreanischen Chipherstellern, die nach dem Abverkauf selbst bei konservativen Gewinnschätzungen unterdurchschnittlich bewertet seien.

— Stephan Kemper · bei 0:15:33
Zitat & Begründung

„die handeln auf' Zwölfmonats KGV von unter 3. Das ist schon, wenn man da drauf guckt, das wirkt dann schon fast absurd günstig.“

  1. Der Kurs sei stark gefallen, während die Gewinnschätzungen der Analysten weiter gestiegen seien.
  2. Das KGV liege dadurch unter 3, was fast absurd günstig wirke.
  3. Auch mit 20 Prozent weniger Gewinnwachstum bleibe die Bewertung unterdurchschnittlich.
KaufenUS-Hyperscaler (Amazon, Alphabet, Meta, Microsoft, Oracle)AktieTendenz

Die großen Hyperscaler hätten wegen ihrer Größe, ihrer Ressourcen und des Zugangs zu Unternehmenskunden die besseren Aussichten im KI-Rennen.

— Stephan Kemper · bei 0:23:19
Zitat & Begründung

„Das macht sicherlich Sinn. Da sind sicherlich, glaub ich, die Aussichten definitiv ein bisschen besser.“

  1. Steigende Investitionen der Hyperscaler kämen zunächst den Halbleiterlieferanten zugute.
  2. Die Monetarisierung von KI stehe noch am Anfang, von Marktsättigung sei man weit entfernt.
  3. Größe und bestehende Kundenbeziehungen verschafften den Hyperscalern Vorteile gegenüber reinen Rechenzentrumsbetreibern.

Abgeraten

MeidenNeo-Cloud-BetreiberAktieTendenz

Neo-Cloud-Anbieter, die für Anleihen über 15 Prozent Rendite zahlen müssen, hält Kemper für das schwache Glied der KI-Kette; einige werde es treffen.

— Stephan Kemper · bei 0:27:51
Zitat & Begründung

„wenn sie für 15 Prozent Geld aufnehmen müssen, dann ist das Geschäftsmodell schwierig aufrechtzuerhalten“

  1. Diese Anbieter bauten nur Rechenzentren, ohne das Kundengeschäft der Hyperscaler.
  2. Bei 15 Prozent Finanzierungskosten sei das Geschäftsmodell auf Dauer schwierig aufrechtzuerhalten.
  3. Steigende Abschreibungen auf die Hardware verschärften das Problem zusätzlich.

OHNE AKTIEN WIRD SCHWER: Hedge-Fonds pitchen Japan-Aktien, Lindt-Chef geht, Pharma-Aktien, Marks & Spencer

20.10.2026, 03:00 Uhr · 14 min · Folge anhören ↗

Christoph hält Marks & Spencer nur dann für interessant, wenn die Lebensmittel weiter Marktanteile gewinnen und die Kleidung wieder über 10 Prozent Marge kommt – ein klarer Kauf ist das nicht. Zu Lindt heißt es, die Probleme seien mit einem neuen CEO allein nicht verschwunden. Simone Wunderlich sieht Japan trotz mehr als 30 Prozent Plus in zwölf Monaten mit einem erwarteten KGV von 16 günstiger bewertet als den S&P 500 mit 21, gestützt auf Inflation, Aktienrückkäufe und aktivistische Kampagnen.

Empfohlen

KaufenMarks & SpencerMKSAktieTendenz

Falls M&S bei Lebensmitteln weiter Marktanteile gewinnt und die Non-Food-Marge wieder über 10 Prozent steigt, hält Christoph die Bewertung für interessant.

— Christoph · bei 0:08:41
Zitat & Begründung

„Falls die Lebensmittel bei M und S weiter Marktanteile gewinnen und die Kleidung wieder auf über 10 Prozent Marge kommt, dann könnte die Bewertung interessant sein.“

  1. Umsatz rund 40 Prozent über Vor-Corona, im Geschäftsjahr bis März 2026 so viel verdient wie seit über 15 Jahren nicht.
  2. Bewertung rund das Zwölffache des erwarteten Gewinns, während Tesco und Sainsbury's fast das Fünfzehnfache kosten.
  3. Ohne Fortschritte bei Marge und Marktanteilen werde es nach der starken Rally schwer, weitere Kursanstiege zu rechtfertigen.
KaufenNikkei 225IndexTendenz

Der japanische Markt ist laut Simone Wunderlich trotz starker Rally mit einem erwarteten KGV von 16 günstiger bewertet als der S&P 500 mit 21.

— Simone Wunderlich · bei 0:10:00
Zitat & Begründung

„Trotzdem ist der japanische Markt noch günstiger als manch anderer.“

  1. Der Nikkei 225 ist in zwölf Monaten über 30 Prozent gestiegen, das erwartete KGV liegt bei 16 gegen 21 im S&P 500.
  2. Inflation, mehr Aktienanlagen der Haushalte sowie Dividendenzahlungen und Rückkäufe stützen die japanischen Unternehmen.
  3. Aktivistische Kampagnen und Rekordrückkäufe erhöhen zusätzlich den Druck auf die Firmen.

Abgeraten

MeidenLindt & SprüngliLISNAktieTendenz

Der Wechsel an der Lindt-Spitze löst laut Podcast die eigentlichen Probleme aus hohen Kakaopreisen und schwacher Nachfrage nicht.

— Simone Wunderlich · bei 0:02:55
Zitat & Begründung

„Die Probleme sind mit einem neuen CEO schließlich aber auch wahrscheinlich nicht verschwunden.“

  1. Zwei Umsatzwarnungen in diesem Jahr wegen hoher Kakaopreise und ausbleibender Nachfrage nach Preiserhöhungen.
  2. Der neue CEO kommt erst Mitte 2027, bis dahin übernimmt der Vorgänger Dieter Weißkopf.
  3. Ein neuer CEO allein beseitigt die Probleme aus Sicht des Podcasts wahrscheinlich nicht.

Alles auf Aktien: SpaceX-Geschenk fürs Depot und der große S&P-500-Trugschluss

20.10.2026, 04:45 Uhr · 19 min · Folge anhören ↗

Philipp Vetter und Lea Oetchen (WELT) warnen davor, wegen mehrerer guter Börsenjahre aus dem S&P 500 auszusteigen: In der zitierten Auswertung von HQ Trust folgte auf vier Gewinnjahre in 28 von 38 Fällen ein fünftes, im Schnitt plus 12,3 Prozent. Für breit gestreutes Investieren nennen sie den Vanguard S&P 500 ETF, den iShares Core MSCI World, den iShares MSCI ACWI und den Vanguard FTSE Global All Cap. Französische Aktien und Anleihen seien angesichts der Haushaltslage eine Wette auf die Politik.

Empfohlen

KaufenS&P 500IndexKlare Empfehlung

Vier gute Jahre sprechen nicht für einen Ausstieg: Auf vier Gewinnjahre folgte historisch meist ein fünftes mit überdurchschnittlicher Rendite, deshalb sollte man investiert bleiben.

— Philipp Vetter · bei 0:16:54
Zitat & Begründung

„Wer jetzt verkauft, nur weil sich 4 gute Jahre verdächtig anfühlen, der setzt in Monte Carlo einfach immer auf rot.“

  1. Laut der im Podcast zitierten HQ-Trust-Auswertung schloss der S&P 500 in 73,4 Prozent aller Jahre im Plus.
  2. Nach vier Gewinnjahren legte er in 28 von 38 Fällen auch im fünften zu, im Schnitt um 12,3 Prozent.
  3. Die Zahl der Gewinnjahre davor sage nichts über das nächste Jahr; ein Verkauf aus Kalendergründen sei ein Fehlschluss.
KaufenVanguard S&P 500 ETFETFKlare Empfehlung

Wer gezielt auf den US-Markt setzen will, könne das mit einem S&P-500-ETF tun – genannt werden der Vanguard S&P 500 ETF und der Amundi Core S&P 500 Swap ETF.

— Lea Oetchen · bei 0:13:40
Zitat & Begründung

„Wer ja auch gezielt auf den US Markt setzen möchte, kann sich zum Beispiel mal den Vanguard S und P 500 ETF oder den Amundi Core S und P 500 Swap ETF anschauen.“

  1. Breit gestreutes Investieren sei die bessere Idee als die Suche nach dem einen KI-Gewinner.
  2. Wer gezielt auf die USA setzen will, könne das über einen S&P-500-ETF abbilden.
  3. Konkret vorgeschlagen werden der Vanguard S&P 500 ETF und der Amundi Core S&P 500 Swap ETF.
KaufeniShares Core MSCI World ETFETFKlare Empfehlung

Wer das Risiko über die ganze Welt verteilen will, für den könnte der iShares Core MSCI World ETF etwas sein – mit gut 70 Prozent USA-Anteil.

— Philipp Vetter · bei 0:13:58
Zitat & Begründung

„Oder ihr verteilt das Risiko gleich noch breiter über die ganze Welt, dann könnte der iShares Core MSCI World ETF etwas für euch sein.“

  1. Als Alternative zur reinen US-Wette wird ein Welt-ETF genannt.
  2. Beim iShares Core MSCI World machen die USA über 70 Prozent des Fonds aus.
  3. Für noch breitere Streuung verweist der Sprecher auf ACWI und FTSE Global All Cap.
KaufeniShares MSCI ACWI ETFETFTendenz

Der iShares MSCI ACWI sei etwas besser als der MSCI World, weil der US-Anteil mit knapp zwei Dritteln geringer ausfalle.

— Philipp Vetter · bei 0:13:58
Zitat & Begründung

„Etwas besser ist es schon beim iShares MSCI All Country World, da sind's knapp 2 Drittel US Anteil“

  1. Der MSCI World hat über 70 Prozent USA-Anteil.
  2. Der iShares MSCI ACWI kommt laut Sprecher auf knapp zwei Drittel US-Anteil.
  3. Damit sei er die etwas breitere Alternative.
KaufenVanguard FTSE Global All Cap ETFETFTendenz

Der Vanguard FTSE Global All Cap senkt den Amerika-Anteil auf rund 60 Prozent und streut damit noch breiter als die zuvor genannten Welt-ETFs.

— Philipp Vetter · bei 0:13:58
Zitat & Begründung

„oder der Vanguard FTSI Global All Cap, da sinkt der Amerika Anteil dann auf rund 60 Prozent.“

  1. Wer das Risiko globaler verteilen will, kann auf den Vanguard FTSE Global All Cap setzen.
  2. Dort liegt der Amerika-Anteil laut Sprecher bei rund 60 Prozent.
  3. Damit fällt die US-Konzentration geringer aus als bei MSCI World und ACWI.

Abgeraten

MeidenFranzösische Aktien und AnleihenSonstigesTendenz

Wegen Krawallen, Defizit und anstehender Präsidentenwahl seien französische Aktien und Anleihen auf absehbare Zeit eine Wette auf die Politik.

— Lea Oetchen · bei 0:03:54
Zitat & Begründung

„französische Aktien und Anleihen bleiben auf absehbare Zeit erst mal eine Wette auf Politik.“

  1. Die Rendite zehnjähriger französischer Staatsanleihen liegt bei 4,9 Prozent, der Abstand zu Deutschland bei 1,46 Punkten.
  2. Die Schuldenquote liegt bei fast 120 Prozent, das Defizit bei gut 5 Prozent.
  3. Für Anleger heißt das: französische Aktien und Anleihen bleiben eine Wette auf die Politik.
MeidenAnthropicAktieTendenz

Ein Einstieg beim einzelnen KI-Anbieter Anthropic sei eine waghalsige Wette auf den richtigen Gewinner; breit gestreut zu investieren sei die bessere Idee.

— Philipp Vetter · bei 0:13:22
Zitat & Begründung

„SpaceX ist schon an der Börse, Anthropic kann man voraussichtlich in wenigen Wochen kaufen, wobei es natürlich eine ziemlich waghalsige Wette ist“

  1. Anthropic soll voraussichtlich in wenigen Wochen investierbar sein.
  2. Auf den richtigen Player im KI-Wettlauf zu setzen, sei eine waghalsige Wette.
  3. Deshalb sei die breit gestreute Grundidee der Trump Accounts vorzuziehen.

Fazit

Die drei Folgen zeigen, wie unterschiedlich Sprecher dieselbe Marktlage einordnen: Kemper hält die KI-Korrektur für übertrieben, Vetter warnt vor dem Ausstieg aus dem S&P 500, Wunderlich sieht Japan günstiger bewertet als die USA. Gemeinsam ist ihnen die Skepsis gegenüber Einzelwetten – Kemper empfiehlt bei Cybersecurity breite ETFs, Vetter rät von einem Einstieg bei Anthropic ab. Wer die Empfehlungen als Tatsachen liest, übersieht, dass es sich um die Meinungen der Podcast-Sprecher handelt, nicht um belegte Kursprognosen.

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Hinweis: Dieser Artikel fasst automatisiert ausgewertete Aussagen aus Podcast-Folgen zusammen und kann Fehler enthalten. Er gibt die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und ist keine Anlageberatung. Alle Zitate mit Zeitmarke findest du im Podcast-Radar.