In fünf Folgen vom 7. und 8. Oktober 2026 dominieren zwei Themen: der geplante 40-Milliarden-Dollar-Kredit von SpaceX für Nvidia-Chips und die neue Luxusstrategie von Porsche. Während Markus Koch den KI-Boom als ungebrochen beschreibt, warnen andere Sprecher vor steigenden Renditen und einem schmalen Markt.
Auf einen Blick: Empfehlungen und Warnungen
| Asset | Einschätzung | Podcast | Sprecher |
|---|---|---|---|
| Goldproduzent in Tansania (Name im Transkript nicht genannt) | Kaufen | Mission Money | Peter Blöd |
| Fuchs (Fuchs Petrolub) | Kaufen | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Avery Dennison AVY | Kaufen | Alles auf Aktien | Daniel Eckert |
| Dreifach gehebelter Nasdaq-ETF | Kaufen | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Amundi MSCI World 2x Leveraged ETF | Kaufen | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Nvidia NVDA | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Micron MU | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Marvell MRVL | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Öl (Rohöl) | Kaufen (Tendenz) | Handelsblatt Today | Andreas Neuhaus |
| Porsche P911 | Kaufen (Tendenz) | Handelsblatt Today | Martin Buchenau |
| Porsche P911 | Kaufen (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Noah Leidinger |
| Fresenius Medical Care FME | Kaufen (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Noah Leidinger |
| GameStop GME | Kaufen (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Sprecher 2 |
| Bitcoin BTC | Kaufen (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Noah Leidinger |
| Bundesanleihen | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Daniel Eckert |
| VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Daniel Eckert |
| VanEck Semiconductor ETF | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Daniel Eckert |
| Vanguard Global All Cap ETF | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| SpaceX | Verkaufen (Tendenz) | Handelsblatt Today | Andreas Neuhaus |
| Circle CRCL | Meiden (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Noah Leidinger |
| Blue Owl OWL | Meiden (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Noah Leidinger |
| Immobilien (Betongold) | Meiden (Tendenz) | Alles auf Aktien | Daniel Eckert |
Alle Folgen und Empfehlungen der letzten Tage findest du in unserem Podcast-Radar.
Was die Podcasts heute bewegt
Einig sind sich die Podcasts beim Ölmarkt: Andreas Neuhaus (Handelsblatt Today) und Mission Money berichten übereinstimmend von Preisen über 100 Dollar je Barrel und steigenden Renditen. Beim KI-Boom gehen die Einschätzungen auseinander: Markus Koch sieht in der SpaceX-Ankündigung eine gute Nachricht für Nvidia, Neuhaus hält den Kursrückgang bei SpaceX dagegen für nachvollziehbar, weil Zeitpunkt und Höhe der Rendite unsicher sind. Porsche ist das zweite große Thema: Martin Buchenau und Noah Leidinger halten die Luxusstrategie für tragfähig, betonen aber beide die offene Elektrifizierungsfrage. Bei Krypto bleibt es vage: Leidinger kann sich die KI-These von BlackRock vorstellen, lässt aber offen, ob Bitcoin davon profitiert.
Wall Street mit Markus Koch: KI-Boom außer Kontrolle? 40 Milliarden für Nvidia-Chips!
Markus Koch beschreibt einen "schiefen" Markt: S&P 500 und Nasdaq auf Rekordniveau, während über 50 Prozent der Russell-3000-Aktien im Bärenmarkt stehen und die Rendite zehnjähriger US-Anleihen auf 5,34 Prozent gestiegen ist. Die geplante 40-Milliarden-Dollar-Schuldenaufnahme von SpaceX für Nvidia-Chips wertet er als Beleg für den ungebrochenen KI-Boom. Micron hält er nach "sehr guten" Zahlen für "wirklich günstig", das neue Kursziel von 3000 Dollar nennt er wenig seriös; zu Marvell fasst er den Analystentag mit "Wachstum ohne Ende" zusammen.
Empfohlen
SpaceX nimmt 40 Mrd. Dollar Schulden auf, um Nvidia-Chips zu kaufen – für Koch eine gute Nachricht und ein Beleg für den ungebrochenen AI-Boom.
Zitat & Begründung
„Great News für NVIDIA.“
- SpaceX will laut Financial Times 40 Mrd. Dollar Schulden aufnehmen, um Nvidia-Chips zu kaufen.
- Koch nennt das "Great News für NVIDIA".
- Aus seiner Sicht geht der AI-Boom ungebrochen weiter.
Koch findet Microns Zahlen "sehr gut" und die Bewertung "wirklich günstig", hält das neue Kursziel von 3000 Dollar aber für wenig seriös.
Zitat & Begründung
„Die Zahlen waren sehr gut. Die Aktie ist so gesehen auch von der Bewertung her also eigentlich wirklich günstig.“
- Koch bewertet Microns gemeldete Zahlen als "sehr gut".
- Er hält die Aktie von der Bewertung her für "wirklich günstig".
- Das Kursziel von 3000 Dollar statt gut 1000 nennt er übertrieben.
Koch fasst den Analystentag mit "Wachstum ohne Ende" zusammen und sieht im AI-Sektor kein Ende der Wachstumsdynamik.
Zitat & Begründung
„Also zurück zu Marvelle, Wachstum ohne Ende.“
- Marvell hat auf dem Analystentag sehr hohe Wachstumszahlen in Aussicht gestellt.
- Koch kommentiert: "Wachstum ohne Ende" und "Wachstumsende nicht in Sicht im AI Sektor".
- Zahlreiche Häuser hoben danach die Kursziele an.
Mission Money: Halbleiter-Ausverkauf & nervöse Anleihe-Investoren
Mission Money liefert vor allem Marktbericht: Nach zwei starken Tagen gaben die US-Indizes ihre Rekorde wieder ab, Halbleiterwerte wie Infineon, ASML und ASM International fielen teils deutlich. Steigende Ölpreise über 100 Dollar je Barrel und US-Renditen auf Mehrjahreshöchstständen belasteten Anleihe- und Aktienkurse. Als "Insidertipp" verweist Host Peter Blöd auf einen kleinen, im Transkript nicht namentlich genannten Goldproduzenten in Tansania, für den Fokus-Autor Johannes Heinritzi ein Kursziel von plus 200 Prozent ausgegeben hat – eine Meinung, keine Tatsache.
Empfohlen
Fokus-Autor Johannes Heinritzi hat in Tansania einen kleinen Goldproduzenten ausgemacht, der 2027 die Produktion starten will, und gibt ein Kursziel von plus 200 Prozent aus; Host Blöd nennt das Potenzial "gigantisch".
Zitat & Begründung
„Und das Potenzial für diese Aktie, die ist gigantisch. Johannes lobte da 200 Prozent Kursziel aus.“
- Blöd präsentiert die Vor-Ort-Reportage seines Kollegen Heinritzi als "echten Insidertipp".
- Der beschriebene kleine Goldkonzern in Tansania will im kommenden Jahr mit der Produktion starten.
- Heinritzi gibt dafür ein Kursziel von 200 Prozent aus, Blöd bewertet das Potenzial als "gigantisch".
Handelsblatt Today: Merz auf Deutschland-Gipfel: Rentenreform „wichtigste innenpolitische Reform“ | Porsche: Luxus statt Stückzahl
Andreas Neuhaus (Handelsblatt) hält die Lage am Ölmarkt für angespannt und erwartet durch Tankerangriffe in der Straße von Hormus und die beginnende Heizsaison weiteren Preisdruck; die zehnjährige US-Anleihe liegt wieder über 3,5 Prozent. Den Kursrückgang bei SpaceX nach der Ankündigung, 40 Milliarden Dollar für KI-Chips aufzunehmen, nennt er nachvollziehbar. Autoreporter Martin Buchenau hält Porsches Luxusstrategie "Value over Volume" grundsätzlich für tragfähig, sieht aber die Elektrifizierung als offene Frage.
Empfohlen
Neuhaus hält die Lage am Ölmarkt für angespannt; wieder zunehmende Tankerangriffe und die beginnende Heizsaison dürften die Preise weiter nach oben treiben.
Zitat & Begründung
„Die Situation am Ölmarkt, die ist also angespannt und die wird dann durch solche Nachrichten wie heute dann weiter verschärft.“
- Neuhaus verweist auf wieder zunehmende Angriffe auf Öltanker in der Straße von Hormus.
- Die staatlichen Reserven seien nicht unendlich, zudem starte auf der Nordhalbkugel bald die Heizsaison.
- Fazit: Die Situation am Ölmarkt bleibt angespannt und wird durch solche Nachrichten weiter verschärft.
Buchenau hält die Luxusstrategie von Porsche (teurere Autos bei sinkenden Stückzahlen) für grundsätzlich funktionsfähig, sieht aber die Elektrifizierung als ungelöste Frage.
Zitat & Begründung
„Das kann schon funktionieren. Es funktioniert auch heute schon.“
- Porsche will unter Leiters mit weniger Stückzahlen teurere Autos verkaufen (Value over Volume).
- Buchenau: Die Rechnung kann aufgehen, viele Kunden sammeln die Fahrzeuge ohnehin.
- Offen bleibt für ihn die langfristige Antwort auf die Elektrifizierung.
Abgeraten
Neuhaus hält den Kursrückgang bei SpaceX für nachvollziehbar, weil die KI-Investitionen teuer sind und der Zeitpunkt der Rendite unsicher ist.
Zitat & Begründung
„da kann ich schon verstehen, dass da jetzt Anleger nicht unbedingt jubeln.“
- SpaceX will 40 Milliarden Dollar aufnehmen, um KI-Chips bei Nvidia zu kaufen.
- KI sei zwar die Zukunftshoffnung, koste aber erst einmal Geld, die Rendite sei unsicher.
- Deshalb kann Neuhaus verstehen, dass Anleger nicht jubeln.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER: Neue Porsche-Strategie. SpaceX: 40 Milliarden für NVIDIA-Chips. GameStop & Bitcoins
Noah Leidinger hält Porsche nach der neuen Strategie für günstig bewertet: Beim Ziel von bis zu 7 Milliarden Euro operativem Gewinn läge die Bewertung nur beim Sechsfachen, der Weg bis 2030/2035 sei aber lang. Bei Fresenius Medical Care sieht er den überraschenden Managementwechsel als möglicherweise nicht negativ. Der GameStop-Analyse von Sprecher 2 zufolge ist das operative Geschäft mit einem KGV von 12 bewertet, was spannend sein kann, solange der Sammelkarten-Boom hält. Für Krypto kann sich Leidinger die KI-These von BlackRock vorstellen, fragt aber, ob Bitcoin davon profitiert; Circle und Blue Owl bewertet er skeptisch.
Empfohlen
Porsche ist gemessen an den neuen Zielen bis 2035 günstig bewertet – das Sechsfache des möglichen operativen Gewinns –, der Weg dorthin ist aber noch lang.
Zitat & Begründung
„Die aktuelle Bewertung von 39000000000 Euro wäre grade mal das Sechsfache davon, also sehr, sehr wenig.“
- Neue Strategie: weniger Autos, exklusivere Modelle, weniger Kosten.
- Bei 7 Mrd. Euro möglichem operativen Gewinn wäre die Bewertung nur das Sechsfache.
- Die Börse glaubt noch nicht voll an die Story, die Ziele liegen Jahre entfernt.
Der überraschende Rauswurf der Vorstandschefin könnte der Aktie nach Einschätzung des Sprechers sogar guttun, weil die Wachstumsstrategie nicht funktionierte.
Zitat & Begründung
„Also ein Managementwechsel ist bei der Aktie vielleicht auch gar nicht so schlecht“
- Die Wachstumsstrategie vom Kapitalmarkttag funktionierte nicht, Konkurrent Davita wächst schneller.
- Deshalb hält der Sprecher einen Managementwechsel 'vielleicht auch gar nicht so schlecht'.
- Der Markt reagierte dennoch mit über 5 Prozent Minus, was auf schwache Zahlen hindeutet.
Nach Abzug von Cash, Bitcoin und eBay-Anteil kostet das operative Geschäft rund 5 Mrd. Dollar bei 400 Mio. Gewinn (KGV 12) – spannend, solange der Sammelkarten-Boom hält.
Zitat & Begründung
„Wenn der Sammelkarten Boom hält, kann das spannend sein, aber man sollte im Kopf haben, dass so ein Sammelkarten Hype auch wieder abflauen kann.“
- GameStop macht inzwischen rund die Hälfte des Umsatzes mit Sammelkarten, die Marge liegt über 40 Prozent.
- Bewertung: operatives Geschäft bei KGV 12, Insider kauften zuletzt für fast 80 Mio. Dollar.
- Risiko: Sammelkarten-Hypes flauen ab, und was Ryan Cohen mit dem vielen Geld macht, ist offen.
KI-Agenten mit Krypto-Wallets könnten laut BlackRock einen Krypto-Boom auslösen; der Sprecher kann sich das vorstellen, offen bleibt aber, ob Bitcoin davon profitiert.
Zitat & Begründung
„ich kann mir das auch gut vorstellen. Die große Frage wird aber immer noch sein, wer dann wirklich davon profitiert.“
- BlackRock argumentiert in einem Paper, dass KI und Krypto zusammenwachsen.
- Der Sprecher kann sich diese These gut vorstellen.
- Unklar bleibt, wer profitiert: Bei Stablecoin-Zahlungen hätte ein Bitcoin-Investor nichts davon.
Abgeraten
Ein Investment in den Stablecoin-Anbieter Circle ist riskant, weil sich am Ende ein konkurrierender Stablecoin durchsetzen könnte.
Zitat & Begründung
„wenn man auf Circle setzt, also einen Stablecoin Anbieter, kann's ja auch sein, dass sich doch ein anderer Stablecoin durchsetzt.“
- Setzt man auf Circle, kann sich trotzdem ein anderer Stablecoin durchsetzen.
- Der Sprecher lässt damit offen, wer vom möglichen KI-Krypto-Boom profitiert.
Ob Blue Owls geplanter Push in die Versicherungsbranche im aktuellen Umfeld mit der Kritik an Private Credit und Versicherungen klappt, hält der Sprecher für fraglich.
Zitat & Begründung
„Ob das im aktuellen Umfeld bei der ganzen Unsicherheit und vor allem auch bei der Kritik rund Private Credit und Versicherungen klappen wird, ist aber eher fraglich.“
- Blue Owl wurde hart von KI-Sorgen getroffen, weil sie viele Softwarefirmen finanziert hat.
- Der CEO will verstärkt Versicherer als Investoren gewinnen, ohne selbst Versicherungen zu kaufen.
- Der Sprecher zweifelt, ob das in der aktuellen Unsicherheit gelingt.
Alles auf Aktien: KI-Zinsschock fürs Eigenheim und 2 Aktien mit Dividenden-DNA
Alles auf Aktien dreht sich um den Zinsschock: Anleihen werfen bis zu 4,5 Prozent ab und werden zur Alternative zur Immobilie. Die Triple-A-Idee stellt zwei Dividendenzahler vor: den Schmierstoffhersteller Fuchs (24 Jahre steigende Dividende, rund 3 Prozent Rendite) und den US-Etiketten- und RFID-Spezialisten Avery Dennison (15 Jahre, rund 2,5 Prozent). Eckert hält die Kombination aus VanEck-Dividenden-ETF und VanEck-Semiconductor-ETF für plausibel, wenn ein breit gestreuter Welt-ETF ergänzt wird; Zschäpitz bespart weiter einen dreifach gehebelten Nasdaq-ETF und einen doppelt gehebelten MSCI-World-ETF als taktische Beimischung.
Empfohlen
Weltgrößter unabhängiger Schmierstoffhersteller mit Preismacht in einer Nische, 24 Jahre steigende Dividende und rund 3 Prozent Rendite.
Zitat & Begründung
„deshalb experimentiert kaum ein Industriebetrieb freiwillig mit billigeren Alternativen und das verschafft Fuchs eine beachtliche Preismacht“
- Fuchs dominiert den Markt für hochspezialisierte Industrieschmierstoffe.
- Schmierstoffe sind für Kunden nur ein Bruchteil der Kosten, ein Ausfall wäre aber teuer – das schafft Preismacht.
- Dividende 24 Jahre in Folge erhöht, aktuelle Rendite rund 3 Prozent.
Weltmarktführer bei Klebeetiketten mit wachsender RFID-Position als Hightech-Wachstumstreiber; 15 Jahre steigende Dividende, rund 2,5 Prozent Rendite.
Zitat & Begründung
„Das ist also Hightech und dadurch entsteht ein struktureller Wachstumstreiber, der weit über das traditionelle Klebeetikett hinausgeht.“
- Avery Dennison ist Weltmarktführer bei Selbstklebeetiketten und stark bei RFID-Technologie.
- RFID profitiert von E-Commerce, Automatisierung und digitalisierten Lieferketten.
- Dividende 15 Jahre in Folge erhöht, Rendite rund 2,5 Prozent, dazu Wachstumsperspektive.
Wird als Sparplan in kleinen Summen viermal im Monat bespart – bewusst als taktischer Zusatz, nicht als Basisinvestment.
Zitat & Begründung
„Ich mache das als Sparplan und den Nasdaq, dreifach gehebelt, der wird viermal im Monat bespart mit kleinen Summen“
- Sparplan mit kleinen Summen viermal im Monat für den Cost-Average-Effekt.
- Ausdrücklich kein Basisinvestment, sondern etwas 'Freakiges'.
- Sharp Ratio schlechter als beim ungehebelten Index, Hebel wirkt nach unten stärker.
Wird als gehebelte Beimischung gehalten; laut Moderator kein Basisinvestment, in einem Jahr 28,2 Prozent gegen 19,4 Prozent beim ungehebelten Index.
Zitat & Begründung
„sie wollte halt wirklich wissen, was ich denn mit meinem dreifach gehebelten Nasdaq ETF oder meinem doppelt gehebelten Amundi MSCI World mache“
- Wird als Eigenposition gehalten und regelmäßig bespart.
- Rendite seit Auflage deutlich über dem ungehebelten MSCI World.
- Aber: schlechtere Sharp Ratio, Hebel ist nach unten stärker als nach oben.
Anleihen sind als Alternative zur Immobilie zurück: bis zu 4,5 Prozent Rendite ohne Bau-, Genehmigungs- oder Mieterrisiko.
Zitat & Begründung
„Erstens sind Anleihen zurück als echte Alternative mit Zinsen ohne Baustellenrisiko und das andere Gedöns.“
- Liquide Anleihen bieten mit relativ geringem Risiko bis zu 4,5 Prozent Rendite.
- Immobilieninvestments müssen sich künftig an dieser Rendite messen lassen.
- Empfehlung im Fazit: jede Immobilie mit mindestens 4,5 Prozent Zins durchrechnen und mit Bundesanleihen vergleichen.
Der ETF setzt auf etablierte Dividendenzahler und bringt Stabilität und laufende Ausschüttungen ins Depot.
Zitat & Begründung
„Der Vanec Morning Star Developed Markets Dividend Leaders, der setzt auf etablierte Dividendenzahler und bringt etwas Stabilität und laufende Ausschüttungen ins Depot“
- Setzt auf etablierte Dividendenzahler weltweit.
- Bringt Stabilität und laufende Ausschüttungen in ein junges Depot.
- Sinnvoll als Baustein, aber nicht als alleiniges Depot.
Der ETF setzt gezielt auf einen der wichtigsten Wachstumstrends der Zeit und eignet sich als Wachstumsbaustein für lange Anlagehorizonte.
Zitat & Begründung
„während der Vanec Semiconductor ETF ja gezielt auf eine der wichtigsten Wachstumstrends unserer Zeit setzt“
- Halbleiter gelten als einer der wichtigsten Wachstumstrends.
- Für junge Anleger mit langem Horizont als Wachstumsbaustein geeignet.
- Solle nur nicht das gesamte Depot ausmachen.
Der breit gestreute Welt-ETF bildet die ganze Welt für 7 Basispunkte ab und eignet sich als Basisinvestment.
Zitat & Begründung
„Das gibt ja seitdem den Vanguard Global All Cap für 7 Basispunkte, da kann man die ganze Welt für 7 Basispunkte abbilden“
- Seit dem Vorjahr gibt es den Vanguard Global All Cap für 7 Basispunkte.
- Er bildet die ganze Welt zu sehr niedrigen Kosten ab.
- Breite Streuung gilt langfristig als zuverlässigste Basis.
Abgeraten
Immobilien als Kapitalanlage verlieren ihre Risikoprämie an Anleihen; Preise und Grundstückswerte müssen laut Branchenexperten weiter fallen.
Zitat & Begründung
„Die Immobilie muss sich jetzt gegen Anleihen behaupten, die mit wenig Risiko bis zu 4.5 Prozent einbringen.“
- Baugeld kostet im Schnitt 4,54 Prozent, so teuer wie seit 2008 nicht mehr.
- Anleihen liefern bis zu 4,5 Prozent bei geringerem Risiko, Projektfinanzierungen bräuchten 2 bis 3 Punkte Aufschlag.
- Folge: Transaktionsvolumen bricht ein, Neubau rechnet sich oft nicht mehr – Preissenkungen nötig.
Fazit
Die Podcasts liefern an diesem Tag vor allem zwei Erzählungen: einen angeblich ungebrochenen KI-Boom und einen Zinsschock, der Immobilien als Anlageklasse unter Druck setzt. Beide Deutungen stützen sich auf Momentaufnahmen – Rekordstände bei Indizes, ein einzelner Großkredit, eine neue Unternehmensstrategie. Wer den Empfehlungen folgt, sollte beachten, dass es sich um Meinungen der Sprecher handelt, nicht um belegte Tatsachen. Besonders beim SpaceX-Kredit ist offen, wann und ob er sich für die beteiligten Unternehmen rechnet.
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