Vier Folgen der wichtigsten deutschen Finanz-Podcasts seit gestern: Wall Street mit Markus Koch, Handelsblatt Today, OHNE AKTIEN WIRD SCHWER und Alles auf Aktien. Die wichtigste Erkenntnis: Bei lang laufenden Anleihe-ETFs und Gold mehren sich bullische Stimmen, während Micron nach starkem Kursanstieg auf geteiltes Echo stößt.
Auf einen Blick: Empfehlungen und Warnungen
| Asset | Einschätzung | Podcast | Sprecher |
|---|---|---|---|
| iShares $ Treasury Bond 20+ Years ETF | Kaufen | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| iShares $ Treasury Bond 20+ Years ETF (EUR-hedged) | Kaufen | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| iShares Euro Government Bond 15-30 Years ETF | Kaufen | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Gold | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Boeing BA | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| iShares 20+ Year Treasury Bond ETF TLT | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Russell 2000 RUT | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Nike NKE | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Evonik EVK | Kaufen (Tendenz) | Handelsblatt Today | Bert Frönthoff |
| TotalEnergies TTE | Kaufen (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christoph |
| Coca-Cola KO | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Ingredion INGR | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Ajinomoto | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Symrise SY1 | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| Alphabet GOOGL | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| US Dollar Bullish ETF UUP | Verkaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Conagra CAG | Meiden (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Micron MU | Meiden (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Noah Leidinger |
| Robinhood HOOD | Meiden (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Noah Leidinger |
| BMW BMW | Meiden (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Noah Leidinger |
| Micron MU | Meiden (Tendenz) | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
Alle Folgen und Empfehlungen der letzten Tage findest du in unserem Podcast-Radar.
Was die Podcasts heute bewegt
Ein klarer Konsens zeigt sich bei lang laufenden Staatsanleihen: Markus Koch nennt den iShares 20+ Year Treasury ETF den am stärksten überverkauften ETF, Alles auf Aktien stellt drei ähnliche Produkte als antizyklische Zinswette vor. Bei Gold verweist Koch auf eine sehr bullische Goldman-Sachs-Prognose mit Kurszielen bis 5.140 US-Dollar, was er als möglichen Kauf bezeichnet, falls die Prognosen eintreten. Widersprüchlich bleibt das Bild bei Micron: Während Koch die Aktie im Umfeld der Quartalszahlen nur am Rande erwähnt, bezweifeln sowohl Noah Leidinger als auch Holger Zschäpitz nach dem starken Kursanstieg weiteres Aufwärtspotenzial. Bei Boeing und Evonik überwiegen positive Einschätzungen, bei Robinhood und BMW skeptische. Die Themen Inflation, Zinswende und KI-Boom dominieren die Folgen.
Wall Street mit Markus Koch: PCE-Inflation löst Rally aus. Micron meldet heute Abend.
Markus Koch berichtet von einer durch die PCE-Inflation ausgelösten Rally, warnt aber vor hohen Anleiherenditen und schlechter Marktbreite. Goldman Sachs sehe Gold sehr bullish mit Kurszielen bis 5.140 US-Dollar, was Koch als 'schreienden Kauf' bezeichnet, falls die Prognosen zutreffen. Den 20-Mrd.-Dollar-Auftrag der Navy für Boeing bewertet er als bullish, den iShares 20+ Year Treasury ETF und den Russell 2000 als überverkauft, den US-Dollar-ETF UUP als überkauft. Nike hält er für so schlecht gestimmt, dass kleine positive Überraschungen die Aktie treiben könnten, Conagra überzeugt ihn trotz übertroffener Quartalszahlen nicht.
Empfohlen
Goldman Sachs sieht Gold sehr bullish (Kursziele bis 5.140 USD), Koch nennt es einen 'schreienden Kauf', falls die Prognosen eintreten.
Zitat & Begründung
„Und Gold sieht man sehr, sehr bullish… Also so gesehen müsste das eigentlich ein schreiender Kauf sein. Ja, sagt zumindest mal Goldman Sachs.“
- Goldman Sachs prognostiziert stark steigende Goldpreise.
- Koch interpretiert dies als klaren Kaufimpuls.
- Er schränkt ein: nur wenn die Prognosen stimmen.
Koch bewertet den 20-Mrd.-Dollar-Auftrag der Navy für Boeing als bullish, auch wenn das Szenario erwartet wurde.
Zitat & Begründung
„für Boeing bullish, aber das war auch das Szenario, das die meisten ohnehin schon erwartet haben“
- Boeing erhält einen Großauftrag der Navy.
- Koch sieht dies als bullish für die Aktie.
- Er merkt an, dass der Markt dies bereits erwartet hatte.
Koch bezeichnet den iShares 20+ Year Treasury ETF als mit Abstand am stärksten überverkauft, was auf Erholungspotenzial hindeutet.
Zitat & Begründung
„das ist das mit Abstand am stärksten überverkaufte ETF.“
- Der ETF auf über 20-jährige US-Staatsanleihen ist extrem überverkauft.
- Überverkaufte Titel können eine Gegenbewegung nach oben machen.
- Koch nennt dies als auffälligsten überverkauften Sektor.
Koch stuft den Russell 2000 als mittlerweile extrem überverkauft ein, was eine Erholung wahrscheinlich macht.
Zitat & Begründung
„Der Russell 2000 ist auch auch mittlerweile extrem überverkauft“
- Der Russell 2000 ist stark gefallen und technisch überverkauft.
- Überverkaufte Indizes neigen zu einer Gegenbewegung.
- Koch erwähnt dies als möglichen Long-Kandidaten.
Koch hält die Stimmung zu Nike für so schlecht, dass bereits kleine positive Überraschungen die Aktie deutlich antreiben könnten.
Zitat & Begründung
„So schlecht ist die Stimmung zu Nike… das müsste eigentlich schon ausreichen, die Aktie anzufachen.“
- Die Stimmung zu Nike ist extrem schlecht.
- Schon ein minimaler Umsatzanstieg könnte die Aktie beflügeln.
- Koch erwartet eine positive Kursreaktion bei den Zahlen.
Abgeraten
Koch nennt den UUP-ETF, der auf einen steigenden Dollar setzt, extrem überkauft, was auf Rückschlagspotenzial hindeutet.
Zitat & Begründung
„das ist das UUP, das ist das US Dollar Bullish ETF, also man setzt da auf steigenden Dollar, extrem überkauft.“
- Der US-Dollar-ETF ist extrem überkauft.
- Überkaufte Werte können korrigieren.
- Koch sieht hier ein Short-Signal.
Koch zeigt sich von Conagras Quartalszahlen trotz Erwartungsübertreffung nicht überzeugt, da die Jahresprognose nur bestätigt wurde.
Zitat & Begründung
„Das überzeugt nicht, Aktie ist 3 Prozent runter“
- Conagra übertrifft die Erwartungen im Quartal.
- Die Jahresprognose wird aber nur beibehalten.
- Koch zufolge überzeugt das den Markt nicht.
Handelsblatt Today: Was kann OpenAIs neuer KI-Assistent „Dots“? | BASF will Evonik trotz Widerstand übernehmen
Im Marktupdate von Handelsblatt Today stehen die gestiegenen Inflationszahlen in Deutschland mit 3,3 Prozent und der US-PCE-Index mit 3,4 Prozent im Fokus, der DAX gibt leicht nach. Redakteur Bert Frönthoff hält Evonik für vergleichsweise niedrig bewertet und von Investoren unterschätzt, spricht aber keine ausdrückliche Kaufempfehlung aus. Genau diese niedrige Bewertung mache den Konzern für die von BASF angestrebte Übernahme angreifbar; als entscheidender Faktor gilt die RAG-Stiftung als Hauptaktionärin. Zur OpenAI-Entwicklerkonferenz werden der neue Firmenkunden-KI-Assistent Dots und die Sicherheitsdebatte erörtert, ohne konkrete Anlageempfehlungen.
Empfohlen
Der Konzern sei relativ niedrig bewertet und werde von Investoren oft unterschätzt, was ihn zugleich anfällig für eine Übernahme mache.
Zitat & Begründung
„Problem ist, die Evonik Aktie ist auch trotz der ganzen Umbauten in den vergangenen Jahren und auch Sparereilkurse, die sie gemacht haben, immer unter 20 Euro geblieben. Das heißt, der Konzern ist relativ niedrig bewertet, wird auch sehr oft unterschätzt bei den Investoren aus meiner Sicht.“
- Die Evonik-Aktie sei trotz Umbauten und Sparprogrammen immer unter 20 Euro geblieben.
- Der Sprecher hält den Konzern aus seiner Sicht für von Investoren unterschätzt.
- Genau diese niedrige Bewertung mache Evonik für einen Schritt wie den von BASF anfällig.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER: TotalEnergies: pusht Strom die Aktie? Micron boomt, BMW & Eventim entlassen, Robinhood greift Krypto an
Christoph hält TotalEnergies für spannend: Der Konzern baut das Stromgeschäft aus und wird unabhängiger vom Ölpreis, wird aber mit einem KGV von 8 deutlich niedriger bewertet als Versorger wie RWE mit rund 19. Als Risiken nennt er die teure Expansion und eine mögliche Übergewinnsteuer in Frankreich. Noah Leidinger bezweifelt, dass Micron nach Rekordzahlen ohne neue Daten zum KI-Boom noch stark steigen kann. Robinhood sieht er trotz neuer Produkte wie Perpetual Futures und 24/7-Handel als teuer und riskant an, weil die Zahl der Konten kaum wächst. BMWs Milliardeninvestition in die deutsche Produktion bewertet er skeptisch, die Krise der Autobranche dürfte sich noch Jahre ziehen.
Empfohlen
Der Konzern baut das Stromgeschäft aus und wird unabhängiger vom Ölpreis; mit KGV 8 gegenüber rund 19 bei Versorgern sieht der Sprecher Upside-Potenzial.
Zitat & Begründung
„Für Anleger ist das aus 2 Gründen spannend. Anders als BP und Shell, die ihre Ökostrompläne zurückgefahren haben, baut Total Energys den Strombereich aus und macht sich damit unabhängiger vom Ölpreis.“
- TotalEnergies wächst im Stromgeschäft und liefert u. a. 15 Jahre Solarstrom an Google in Texas.
- Versorger wie RWE werden mit KGV rund 19 bewertet, TotalEnergies nur mit 8.
- Wächst der Stromanteil am Gewinn wie geplant, könnte Upside entstehen – aber die Expansion ist teuer.
Abgeraten
Starke Quartalszahlen ändern für den Sprecher wenig: Solange unklar ist, wie lange der KI- und Speicherchip-Boom hält, dürfte die Aktie kaum weiter steigen.
Zitat & Begründung
„Und solang's für die längere Perspektive keine neuen Daten gibt, wird's auch schwer, dass die Aktie noch stark weiter steigt.“
- Micron meldet starke Umsatz- und Gewinnzahlen und stellt noch mehr Umsatz in Aussicht.
- Die Börse zweifelt, wie lange der Speicherchip- und KI-Boom anhält.
- Ohne neue Daten zur langen Perspektive sieht er schwer weiteres Kurspotenzial.
Der Sprecher hält Robinhood trotz neuer Produkte für teuer und riskant, weil die Zahl der Konten kaum wächst und das Modell stark an der Börsenstimmung hängt.
Zitat & Begründung
„Trotzdem gibt's eine Kennzahl, die mich vor allem bei der aktuellen Bewertung und mit Blick auf die Aktie bisschen skeptisch macht“
- Robinhood bringt schnell neue Produkte, u. a. Perpetual Futures und 24/7-Handel für US-Aktien.
- Die Zahl der Konten mit Geld wächst kaum: 28 Mio. heute gegenüber 22 Mio. 2021.
- Bei 100 Mrd. Dollar Bewertung und riskantem Geschäftsmodell bleibt er skeptisch.
Der Sprecher sieht BMWs 2-Milliarden-Investition in die deutsche Produktion skeptisch und erwartet, dass sich die Krise der Autobranche noch Jahre zieht.
Zitat & Begründung
„Das zeigt mal wieder, dass die Krise der Autobranche sich schon noch einige Jahre ziehen wird“
- BMW kürzt im Management, investiert aber 2 Mrd. Euro in die Produktion in Deutschland.
- Investoren bezweifeln, ob das gegen günstigere Produktion in China und Asien aufgeht.
- Der Sprecher rechnet mit einer mehrjährigen Krise der Autobranche.
Alles auf Aktien: Die Profiteure der Zuckersteuer und 3 ETFs für die Zins-Wette
Die Moderatoren sehen im abgestürzten Anleihemarkt ein antizyklisches Einstiegssignal und stellen drei ETFs vor: iShares $ Treasury Bond 20+ Years mit und ohne Euro-Absicherung sowie iShares Euro Government Bond 15-30 Years. Wegen der hohen Zinssensitivität empfehlen Philipp Vetter und Holger Zschäpitz diese nur in Tranchen oder per Sparplan. Von der neuen deutschen Zuckersteuer sieht die Runde Coca-Cola, Monster und Pepsi unter Kostendruck, während Zuckeraustausch-Spezialisten wie Ingredion, Ajinomoto und Symrise sowie Coca-Cola dank Zero-Marken als mögliche Profiteure genannt werden. Micron gilt nach plus 273 Prozent im Jahr als riskant, Alphabet dagegen als aussichtsreich, weil es im KI-Rennen wieder in Schlagdistanz kommt.
Empfohlen
Bei fallenden US-Renditen winkt wegen der sehr langen Laufzeit hoher Kursgewinn; dafür trägt man zusätzlich das Dollarrisiko.
Zitat & Begründung
„Für die volle Dosis, da gibt's den iShares Dollar Treasury Bond twenty plus years.“
- Die zehnjährige US-Rendite liegt bei 5,3 Prozent und bietet damit einen Zinspuffer.
- Bei der hohen Duration bringt schon ein halber Prozentpunkt Renditerückgang rund 7,5 Prozent Kursgewinn.
- Der ungesicherte ETF enthält aber eine zweite Wette auf den Dollar.
Gleiche Zinswette, aber ohne Dollarrisiko: der währungsgesicherte Zwilling ist eine reine Zinswette, die Absicherung kostet allerdings etwas.
Zitat & Begründung
„Deshalb Kandidat 2, das ist derselbe ETF, aber in der Euro abgesicherten Variante.“
- Die Euro-Variante sichert das Dollarrisiko ab.
- Damit bleibt eine reine Wette auf fallende US-Renditen.
- Die Absicherung gibt es aber nicht ganz umsonst.
Für alle, die keine US-Wette wollen: lang laufende europäische Staatsanleihen mit ähnlichem Zinshebel.
Zitat & Begründung
„Es gibt nämlich auch so lang laufende Anleihe ETFs für europäische Anleihen, den iShares Euro Government Bond 15 to 30 Years“
- Der ETF deckt europäische Staatsanleihen mit 15 bis 30 Jahren Laufzeit ab.
- Die Duration liegt bei rund 15, kleine Renditeänderungen bewegen den Kurs stark.
- Als dritte Variante der antizyklischen Anleihe-Wette gedacht.
Zwar steigen durch die Zuckersteuer Kosten oder der Zwang zu neuen Rezepturen, doch mit Coke Zero und Cola Light könnte Coca-Cola sogar zu den Gewinnern zählen.
Zitat & Begründung
„Dann wäre Coca Cola mit der Coke Zero und deiner Cola Light plötzlich sogar 1 der Gewinner.“
- Die Zuckersteuer erhöht Kosten oder erzwingt neue Rezepturen.
- Die Nachfrage könnte sich zu zuckerfreien Getränken verschieben.
- Coca-Cola hat mit Coke Zero schon eine starke Zero-Marke.
Als führender Anbieter von Zuckerersatz wie Stevia könnte Ingredion von der Zuckersteuer profitieren.
Zitat & Begründung
„Es gibt aber auch ein paar Gewinner und dazu gehört zum Beispiel Ingridient.“
- Die Zuckersteuer zwingt Getränkekonzerne zu neuen Rezepturen.
- Damit steigt die Nachfrage nach Zuckerersatz.
- Ingredion gilt in diesem Feld als führend.
Der japanische Konzern stellt mit Aspartam einen wichtigen Zuckerersatz her und könnte deshalb zu den Profiteuren der Steuer gehören.
Zitat & Begründung
„Auch das japanische Unternehmen Ajimonoto könnte profitieren“
- Getränkehersteller müssen auf weniger Zucker umstellen.
- Ajinomoto produziert Ersatzstoffe wie Aspartam.
- Das macht den Konzern zum möglichen Profiteur.
Das ausgebaute Geschäft mit Zuckeraustausch und Aromen zum Nachjustieren des Geschmacks macht Symrise zum möglichen Profiteur der Zuckersteuer.
Zitat & Begründung
„auch der deutsche Duft- und Aromakonzern Simrise hat erst vor wenigen Jahren eine Akquisition gemacht, das eigene Geschäft mit Zuckeraustausch zu stärken.“
- Symrise hat sein Zuckeraustausch-Geschäft per Akquisition gestärkt.
- Mit Aromen lässt sich der Geschmack ohne Zucker nachjustieren.
- Damit zählt der Konzern zu den möglichen Gewinnern.
Google muss im KI-Rennen nicht führend sein; es reicht, wieder in Schlagdistanz zur Spitze zu kommen, das stützt die Aktie.
Zitat & Begründung
„Die Aktie braucht gar nicht die Spitze. Es reicht schon wieder zumindest in Schlagdistanz zu kommen.“
- Google war zuletzt hinter OpenAI, Anthropic und Meta zurückgefallen.
- Gemini 4 kommt früher und deutlich billiger als erwartet.
- Schon die Nähe zur Spitze genügt der Aktie.
Abgeraten
Nach plus 273 Prozent im laufenden Jahr liegt die Latte sehr hoch; ob das Speichergeschäft so gut bleibt, ist aus Sicht der Moderatoren offen.
Zitat & Begründung
„Die Frage ist nicht mehr, wie gut es noch werden kann, sondern wie lange es so gut bleibt“
- Micron liefert laut Moderatoren Rekordzahlen und einen starken Ausblick.
- Die Investitionen steigen, Angebot und Nachfrage könnten schneller ins Gleichgewicht kommen.
- Nach dem starken Kursanstieg seien die Erwartungen extrem hoch.
Fazit
Die Podcasts setzen unterschiedliche Akzente: Koch und Alles auf Aktien wetten auf fallende Renditen und überverkaufte Anleihen, während OHNE AKTIEN WIRD SCHWER bei Micron und Robinhood zur Vorsicht rät. Auffällig ist, dass Gold und Boeing nur von einer Seite positiv bewertet werden, während Evonik und TotalEnergies jeweils einzelne Fürsprecher haben. Anleger sollten beachten, dass es sich bei allen Einschätzungen um Meinungen der Podcast-Sprecher handelt, nicht um Tatsachen oder Empfehlungen der Redaktion.
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