Neun Folgen aus neun Podcasts, veröffentlicht zwischen dem 2. Oktober 2026 um 16:22 Uhr und dem 3. Oktober 2026 um 5:59 Uhr, drehen sich vor allem um drei Themen: die Schwäche von Nike, die Bewertung von Vonovia und die Frage, ob der KI-Hype eine Blase ist. Die wichtigste Erkenntnis: Bei Nike und Vonovia widersprechen sich die Sprecher deutlich – während Markus Koch und Andreas Neuhaus bei Nike abraten, hält Holger Zschäpitz an seinem Sparplan fest.
Auf einen Blick: Empfehlungen und Warnungen
| Asset | Einschätzung | Podcast | Sprecher |
|---|---|---|---|
| Ampco-Pittsburgh AP | Kaufen | echtgeld.tv | Christian Schmidt |
| D-Box Technologies DBO | Kaufen | echtgeld.tv | Christian Schmidt |
| TruBridge TBRG | Kaufen | echtgeld.tv | Tobias Kramer |
| Altersvorsorgedepot | Kaufen | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Röhl |
| Porsche AG P911 | Kaufen | Alles auf Aktien | Christian W. Röhl |
| Scalable MSCI All Country World ETF | Kaufen | Alles auf Aktien | Christian W. Röhl |
| Alphabet GOOGL | Kaufen | Alles auf Aktien | Elisabeth Laurange |
| Bitcoin BTC | Kaufen | Alles auf Aktien | Hendrik Leber |
| Oracle ORCL | Kaufen | Alles auf Aktien | Baki Irmak |
| IREN IREN | Kaufen | Alles auf Aktien | Ha Duong |
| Hyperliquid Strategies | Kaufen | Alles auf Aktien | Ha Duong |
| Monster Beverage MNST | Kaufen | Alles auf Aktien | Christian W. Röhl |
| MSCI World Health Care ETF | Kaufen | Alles auf Aktien | Christian W. Röhl |
| Kurzfristige Anleihen-ETFs / iBonds | Kaufen | Alles auf Aktien | Christian W. Röhl |
| Morningstar Dividend Leaders ETF | Kaufen | Alles auf Aktien | Christian W. Röhl |
| L&G Global Dividend ETF | Kaufen | Alles auf Aktien | Christian W. Röhl |
| Nestlé NESN | Kaufen | Alles auf Aktien | Christian W. Röhl |
| Brookfield Renewable | Kaufen | Alles auf Aktien | Christian W. Röhl |
| Adidas ADS | Kaufen | Alles auf Aktien | Christian W. Röhl |
| LVMH MC | Kaufen | Alles auf Aktien | Christian W. Röhl |
| Tokyo Electron 8035 | Kaufen | Alles auf Aktien | Hendrik Leber |
| KOSPI | Kaufen | Alles auf Aktien | Baki Irmak |
| Nike NKE | Kaufen | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Vonovia VNA | Kaufen | Marktgeflüster | Holger Graf |
| S&P 500 | Kaufen | Marktgeflüster | Holger Graf |
| Lindt & Sprüngli LISN | Kaufen | Erichsen Geld & Gold | Lars Erichsen |
| Vonovia VNA | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Dietmar Deffner |
| Anthropic | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Holger Zschäpitz |
| Volkswagen VOW3 | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Dietmar Deffner |
| Vanguard FTSE Global All Cap ETF | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Holger Zschäpitz |
| Cyberpunk Technologies | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Holger Zschäpitz |
| Zcash ZEC | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Holger Zschäpitz |
| Shopify SHOP | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Holger Zschäpitz |
| Trip.com TCOM | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Dietmar Deffner |
| Airtel Africa AAF | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Dietmar Deffner |
| Madison Square Garden Sports MSGS | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Holger Zschäpitz |
| Xpeng XPEV | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Dietmar Deffner |
| China-Aktien | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Dietmar Deffner |
| Hyperliquid HYPE | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Holger Zschäpitz |
| Airtel Money | Kaufen | Deffner & Zschäpitz | Dietmar Deffner |
| Asset Industries | Verkaufen | echtgeld.tv | Christian Schmidt |
| TruBridge TBRG | Verkaufen | echtgeld.tv | Christian Schmidt |
| D-Box Technologies DBO | Meiden | echtgeld.tv | Tobias Kramer |
| SpaceX | Meiden | Deffner & Zschäpitz | Dietmar Deffner |
| CTS Eventim EVD | Meiden | Deffner & Zschäpitz | Holger Zschäpitz |
| Crowdstrike CRWD | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Delta Air Lines DAL | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Google GOOGL | Kaufen (Tendenz) | Doppelgänger Tech Talk | Philipp Klöckner |
| MSCI World ETF | Kaufen (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Röhl |
| Salesforce CRM | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Hendrik Leber |
| Coca-Cola KO | Kaufen (Tendenz) | Erichsen Geld & Gold | Lars Erichsen |
| Bitcoin BTC | Kaufen (Tendenz) | Deffner & Zschäpitz | Holger Zschäpitz |
| Nike NKE | Verkaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| JD Sports JD.L | Verkaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Dick's Sporting Goods DKS | Verkaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Seagate Technology STX | Verkaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Western Digital WDC | Verkaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Pepsi PEP | Verkaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Französische Staatsanleihen | Verkaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| US-Unternehmensanleihen | Verkaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Oura | Verkaufen (Tendenz) | Doppelgänger Tech Talk | Philipp Klöckner |
| Nike NKE | Meiden (Tendenz) | Handelsblatt Today | Andreas Neuhaus |
| Allianz ALV | Meiden (Tendenz) | Deffner & Zschäpitz | Dietmar Deffner |
Alle Folgen und Empfehlungen der letzten Tage findest du in unserem Podcast-Radar.
Was die Podcasts heute bewegt
Ein Konsens zeichnet sich bei Immobilien und China ab: Sowohl Holger Graf im Marktgeflüster als auch Dietmar Deffner bei Deffner & Zschäpitz halten Vonovia für günstig bewertet, wenn auch mit unterschiedlichen Begründungen. Bei Nike gehen die Meinungen dagegen auseinander: Markus Koch (Wall Street mit Markus Koch) und Andreas Neuhaus (Handelsblatt Today) sehen die Aktie nach dem gesenkten Ausblick belastet, Holger Zschäpitz (Alles auf Aktien) hält trotz des Absturzes an einem Sparplan fest. Beim KI-Thema dominieren zwei Lager: Elisabeth Laurange und Hendrik Leber sehen in der KI eine Blase, Baki Irmak und Ha Duong noch Potenzial. Mehrfach genannt werden Alphabet, Bitcoin und Hyperliquid – allerdings mit unterschiedlicher Begründung und ohne einheitliches Kursziel.
Wall Street mit Markus Koch: Jobmarkt kippt! Fed-Hike im Oktober vom Tisch?
Markus Koch hält Nike nach dem desaströsen Ausblick für klar belastet und sieht auch JD Sports und Dick's Sporting Goods durch die Nike-Schwäche negativ beeinflusst. Seagate und Western Digital dürften nach seiner Einschätzung unter Toshibas Kapazitätsausbau leiden. Positiv bewertet er Cybersecurity-Werte wie Crowdstrike sowie Delta Air Lines, während er Pepsi wegen schwacher Nordamerika-Nachfrage skeptisch sieht und vor wachsendem Stress bei französischen Staatsanleihen und US-Unternehmensanleihen warnt.
Empfohlen
Koch sieht Cybersecurity-Werte mit Rückenwind, da das Nachfrageumfeld stark bleibt und die Erwartungen niedrig hängen.
Zitat & Begründung
„Also die Cybersecurity Werte haben hier weiter Rückenwind.“
- TD Cowen hebt das Kursziel für Crowdstrike auf 280 Dollar an.
- Koch bezeichnet das Nachfrageumfeld als ausgesprochen stark.
- Die niedrige Messlatte spricht für weiteren Rückenwind im Sektor.
Koch sieht Delta vor interessanten Zahlen, weil die eigene Raffinerie hohe Treibstoffkosten abfedert und die Buchungen stark sind.
Zitat & Begründung
„Delta hat eine eigene Raffinerie, davon profitiert man natürlich. Margen sind da sehr hoch mittlerweile.“
- Delta besitzt eine eigene Raffinerie und profitiert damit von gestiegenen Treibstoffkosten.
- Koch verweist auf hohe Margen und starke Buchungen.
- Die Zahlen nächste Woche dürften deshalb wichtig werden.
Abgeraten
Koch hält Nikes Ausblick für desaströs und erwartet weiteren Druck; Analysten senken Kursziele und bleiben auf Verkaufsempfehlungen.
Zitat & Begründung
„was für ein beschissener Ausblick“
- Nike verfehlt selbst die bereits sehr niedrigen Erwartungen für Umsatz und Gewinn.
- Koch nennt den Ausblick 'beschissen' und spricht von einer bitteren Bilanz.
- Mehrere Analysten senken die Kursziele und bleiben bei Verkauf oder Halten.
Die Nike-Schwäche ist für Koch ein negatives Signal für JD Sports, das ohnehin schon gewarnt hatte.
Zitat & Begründung
„kein gutes Zeichen für JD Sports und für Dick Sporting Goods“
- Nike liefert einen sehr schwachen Ausblick ab.
- Koch sieht darin kein gutes Zeichen für die Sportartikelhändler.
- JD Sports hatte bereits miese Zahlen gemeldet.
Koch wertet die Nike-Schwäche als negatives Signal für Dick's Sporting Goods, das bereits schwach gemeldet hatte.
Zitat & Begründung
„kein gutes Zeichen für JD Sports und für Dick Sporting Goods“
- Nike enttäuscht mit einem sehr schwachen Ausblick.
- Koch nennt das kein gutes Zeichen für die Sportartikelhändler.
- Dick's Sporting Goods hatte schon vor Wochen gewarnt.
Koch sieht Seagate durch Toshibas Kapazitätsausbau unter Druck; verbesserte Angebotslage und Wettbewerb belasten die Aktie.
Zitat & Begründung
„Seagate Technology, Western Digital sind deutlich unter Abgabedruck“
- Toshiba investiert 380 Mio. Dollar in Festplattenkapazität für KI-Rechenzentren.
- Koch erwartet dadurch stärkeren Wettbewerb und eine verbesserte Angebotslage.
- Er sieht die Aktie zum Handelsstart belastet.
Western Digital leidet nach Kochs Einschätzung ebenfalls unter Toshibas Kapazitätsausbau und dem dadurch steigenden Wettbewerb.
Zitat & Begründung
„Seagate Technology, Western Digital sind deutlich unter Abgabedruck“
- Toshiba verdoppelt bis Fiskaljahr 2027 die Festplattenkapazitäten.
- Koch sieht Signale, dass der Preishöhepunkt erreicht sein könnte.
- Das belastet Seagate und Western Digital zum Handelsstart.
Koch ist bei Pepsi skeptisch wegen schwacher Nachfragetrends in Nordamerika und kontinuierlicher Abstufungen.
Zitat & Begründung
„schwache Nachfragetrends für Nordamerika“
- Die Aktie ist von 144 Dollar im August auf 125 Dollar gefallen.
- Koch nennt schwache Nachfragetrends in Nordamerika.
- Er fragt, ob die Preisanhebungen die Nachfrage belasten.
Koch sieht französische Staatsanleihen wegen stark gestiegener Risikoprämien und CDS in einer besorgniserregenden Lage.
Zitat & Begründung
„Kreditausfallversicherungen auf französische Staatsanleihen aktuell senkrecht gehen“
- Die Spanne zwischen Bundes und französischen Staatsanleihen nähert sich dem Niveau der Eurokrise 2011.
- Koch nennt die Lage in Frankreich 'haarig'.
- Die CDS auf französische Staatsanleihen steigen senkrecht.
Koch sieht wachsenden Stress bei US-Unternehmensanleihen, weil die Kreditausfallversicherungen für High Yield und Investment Grade an Dynamik gewinnen.
Zitat & Begründung
„Kreditausfallversicherung auf Fünfjährige High Yield und Investment Great US Unternehmensanleihen“
- Die fünfjährigen CDS auf US-Unternehmensanleihen steigen seit zwei Wochen.
- Das gilt sowohl für High Yield als auch für Investment Grade.
- Koch wertet das als Stress an den Anleihemärkten.
Handelsblatt Today: Physische KI: Diese Aktien können profitieren | Euro-Inflation steigt auf Drei-Jahres-Hoch
Andreas Neuhaus sieht Nike trotz niedrigem KGV kritisch, weil der günstige Eindruck täuschen kann und der Umsatzausblick gesenkt wurde. Im Fokus der Folge stehen zudem die auf 3,8 Prozent gestiegene Euro-Inflation und der schwächere US-Arbeitsmarkt, die die Zinserwartungen beeinflussen. Für das Thema physische KI empfiehlt er, auf Zulieferer statt auf Roboterhersteller zu setzen oder breit streuende Robotik-ETFs zu nutzen – allerdings nur als Satelliteninvestment.
Abgeraten
Nike wirkt mit niedrigem KGV günstig, aber das kann täuschen; der Umsatzausblick wurde gesenkt und die Aktie fiel 7 %.
Zitat & Begründung
„dass die Aktie durch sein niedriges KGV sehr günstig wirkt, dass das aber täuschen kann.“
- Niedriges KGV lässt Nike günstig erscheinen.
- Laut Andreas kann dieser Eindruck täuschen.
- Umsatzausblick gesenkt, Aktie verliert 7 %.
echtgeld.tv: egtv #485 Übernommen statt verkauft: 67 % nach Steuern
Christian Schmidt hält Ampco-Pittsburgh nach Nachkäufen bei 8 Dollar hoch gewichtet und erwartet durch Stahlzölle, Navy-Aufträge und Multiple Expansion Kursziele von 12 bis 17 Dollar. Bei D-Box Technologies ist er nur klein investiert, würde bei Schwäche aber aufstocken; Tobias Kramer lehnt die Aktie dagegen ab. Asset Industries hat Schmidt nach schwachen Zahlen und widersprüchlichen CEO-/CFO-Aussagen komplett verkauft. Tobias Kramer verbuchte mit TruBridge nach der Übernahme 67 Prozent nach Steuern.
Empfohlen
Christian Schmidt hat Ampco-Pittsburgh bei 8 Dollar aufgestockt und hoch gewichtet; er erwartet Multiple Expansion und Kursziele von 12 bis 17 Dollar.
Zitat & Begründung
„ich habe so die 8 Dollar wieder aufgestockt, habe ich die Aktie wieder ziemlich hoch gewichtet in meinem Depot.“
- EU- und US-Zölle schützen Stahl, Auftragseingänge steigen stark
- Management erwägt Verkauf der Stahlsparte
- Bewertung soll von 6x auf 12x EBITDA expandieren
Christian Schmidt hält D-Box klein, würde bei nächster Schwäche aufstocken; Royalties und Screen-Ausbau treiben langfristig.
Zitat & Begründung
„wenn diese Negativität auftreten sollte gegenüber der Aktie, würde ich da aufstocken.“
- Royalty-Modell pro Kinoticket hat hohe Marge
- Screen-Installationen und Adoption steigen langfristig
- Bei Schwäche will Schmidt die kleine Position aufstocken
Tobias Kramer hatte TruBridge nach Christian Schmidts Vorstellung gekauft; die Übernahme brachte nach Steuern rund 67 Prozent Plus.
Zitat & Begründung
„1200 Euro investiert, 2005 Euro, also 805 Euro mehr nach so knapp ein Dreivierteljahren rausbekommen.“
- Kauf nach Vorstellung durch Christian Schmidt
- Übernahme führte zum Zwangsverkauf
- Nach Steuern blieben rund 67 Prozent Plus
Abgeraten
Christian Schmidt hat Asset Industries nach enttäuschenden Zahlen und widersprüchlichen CEO-/CFO-Aussagen komplett verkauft; Margen und Managementkonsistenz enttäuschen.
Zitat & Begründung
„ich hab sofort alles rausgeschmissen, so schnell es ging, weil ich so geschockt war von den Ergebnissen.“
- Quartalszahlen enttäuschten, Margen brachen ein
- CEO und CFO widersprachen sich zu Margen
- Management verlor Vertrauen, Position komplett verkauft
Tobias Kramer überzeugt das Kinositz-Modell nicht und will nicht in D-Box investieren; Komfortgewinn und Geräuschentwicklung seien fraglich.
Zitat & Begründung
„dieser dieser Ausbau dieser Technologie gar nicht so richtig und deswegen kann ich hier relativ schnell dann auch sagen, dass ich deswegen in dieses Unternehmen nicht investieren werde“
- Kinositz-Erlebnis überzeugt Host nicht
- Hydraulik und Bewegungen könnten stören
- Deshalb keine Investition in D-Box
Christian Schmidt war froh, dass TruBridge übernommen wurde, weil er die ursprüngliche Roll-up-Strategie für schwierig hielt.
Zitat & Begründung
„Ich bin aber kurz bevor die Aktie mal diesen Absturz gemacht hat, bin ich tatsächlich noch mal größer eingestiegen in die Aktie und war dann ganz froh, dass das Thema beendet ist“
- Schmidt hielt die Roll-up-Strategie für schwierig
- Aktienkurs fiel in den AI-Strudel
- Er war froh über die Übernahme und den Ausstieg
Doppelgänger Tech Talk: Rosé wie Apfelschorle | Das letzte Abendmahl der Tech-CEOs | Oura verschiebt IPO #602
Philipp Klöckner bewertet Gemini 4 mit der niedrigsten Halluzinationsrate aller Modelle als kleinen Achtungserfolg für Google, das damit knapp an Anthropic heranrückt, aber nicht die Spitze erreicht. Den verschobenen Börsengang von Oura führt er auf eine zu sportliche Bewertung und schwächere Nachfrage als erhofft zurück; er wettet weiter, dass die Aktie nach dem IPO unterperformt. Das Anthropic-IPO stuft er nicht mehr als Selbstläufer ein.
Empfohlen
Klöckner sieht Gemini 4 als Achtungserfolg für Google: wettbewerbsfähig auf GPT-6-Niveau, mit der niedrigsten Halluzinationsrate aller Modelle und nur 60 % der Kosten – ein Zeichen, dass Google im KI-Rennen aufholt.
Zitat & Begründung
„dass man die Halluzinationsrate stark runtergetrieben hat, finde ich's eigentlich trotzdem ein kleiner Achtungserfolg, würde ich sagen für Google.“
- Gemini 4 liege laut Klöckner auf Augenhöhe mit GPT-6 und knapp hinter Anthropic.
- Die niedrigste Halluzinationsrate aller Modelle und günstige Kosten seien starke Argumente.
- Daher nennt er es einen 'kleinen Achtungserfolg' nach zuletzt schwacher Wahrnehmung.
Abgeraten
Klöckner erwartet, dass Oura nach dem IPO unterperformt: Bewertung sportlich, Zahlen verschlechtern sich, Nachfrage schwächer als erhofft – deshalb wurde der Börsengang verschoben.
Zitat & Begründung
„lass stell die Wette ein, ora underperformed, sobald sie Börsengang gemacht haben.“
- Oura verschiebt den IPO mit Verweis auf Marktunsicherheit.
- Klöckner hält die Bewertung für sportlich und die Nachfrage für schwächer als erhofft.
- Er wettet, dass die Aktie nach dem Börsengang underperformt und darunter notiert.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER: Altersvorsorgedepot – für wen lohnt das wirklich? Hängt man damit an der Politik? Und was ist mit Riester? OAWS-Deep-Dive mit Christian Röhl.
Christian Röhl hält das Altersvorsorgedepot für einen sinnvollen Baustein und will selbst einzahlen; die staatlichen Zulagen, die Steuerstundung und die Günstigerprüfung böten einen Dreifach-Vorteil, auch für aktive Anleger. Den MSCI World sieht er als robust genug für die zulässige Risikoklasse 5, selbst im Krisenfall 2001/2002 habe die Volatilität nur knapp darüber gelegen. Riester kritisiert er als zu komplex und zu teuer, eine Migration ins Altersvorsorgedepot sei steuerfrei möglich. Für Anleger unter 60 sei das neue Depot eine spannende Option.
Empfohlen
Hält das Altersvorsorgedepot für einen sinnvollen Baustein, der Zulagen, Steuerstundung und Günstigerprüfung bündelt, und will selbst einzahlen.
Zitat & Begründung
„Das Altersvorsorgedepot ist eine tolle Möglichkeit, der freie ETF Sparplan ist eine andere Möglichkeit.“
- Der Staat fördere erstmals direkte Kapitalmarktbeteiligung ohne teure Garantiekonstruktionen.
- Zulagen, Steuerstundung und Günstigerprüfung ergäben zusammen einen Dreifach-Vorteil.
- Er selbst werde einzahlen, auch für Anleger unter 60 lohne sich das noch.
Hält den MSCI World für so robust, dass er selbst in schweren Krisen nur knapp die zulässige Risikoklasse 5 erreicht hätte.
Zitat & Begründung
„Also da ist noch sehr, sehr viel Luft, da haben wir also keinen historischen Präzedenzfall.“
- Selbst 2001/2002 habe die Volatilität nur knapp über der Klasse-5-Grenze gelegen.
- Klasse 6 beginne erst bei 30 Prozent Volatilität, da sei viel Luft.
- Die Puffer seien komfortabel, ein historischer Präzedenzfall fehle.
Alles auf Aktien: 1997, 1999 oder 2000 – wo befinden wir uns im KI-Hype?
Christian W. Röhl setzt im Podcast auf Monster, Porsche, Nestlé, Adidas, LVMH und Brookfield Renewable sowie auf Gesundheits- und Dividenden-ETFs; Anleihen nutzt er als Sicherheitsbaustein. Im Tech-Panel diskutieren Elisabeth Laurange, Hendrik Leber, Baki Irmak und Ha Duong, ob KI eine Blase ist; Laurange und Leber sehen eine Blase, Irmak und Duong noch Potenzial. Konkrete Wetten sind Alphabet, Bitcoin, Oracle, KOSPI, IREN und Hyperliquid Strategies. Explizite Verkaufs- oder Meidungsempfehlungen gibt es nicht.
Empfohlen
Röhl spart in Porsche und ist von der Aktie überzeugt; er erwartet den Turnaround bis 2030.
Zitat & Begründung
„ich in Porsche spare. Das ist mein Aktiensparplan“
- Er hat einen Porsche-Aktiensparplan.
- Er sagt, er sei davon überzeugt.
- Der Sparplan soll bis 2030 laufen.
Röhl nennt den Scalable MSCI All Country World seinen Lieblings-Welt-ETF, weil er günstig, hybrid repliziert und ohne Small Caps ist.
Zitat & Begründung
„mein Lieblingswelt, ist in der Tat der Scalable MSCI All Country World.“
- Er mag die hybride Replikation und steuerliche Vorteile.
- Der ETF sei günstig und ausschüttend.
- Small Caps könne er bei Bedarf separat beimischen.
Elisabeth Laurange würde immer in Alphabet gehen, weil Google wie eine Kakerlake alles überlebe und in KI-Forschung führend sei.
Zitat & Begründung
„Deswegen ist meine Wette immer Google.“
- Google sei extrem breit und resilient aufgestellt.
- Viele KI-Engineers kämen aus Google Labs.
- Google Deep Mind sei in der Forschung führend.
Hendrik Leber ist großer Bitcoin-Fan und bevorzugt ihn gegenüber US-Staatsanleihen, weil die Menge klar begrenzt sei.
Zitat & Begründung
„Darum bin ich auch großer Fan von Bitcoin übrigens.“
- Er misstraut der US-Schuldenpolitik.
- Bitcoin habe eine klar begrenzte Umlaufmenge.
- Deshalb hält er Bitcoin für attraktiver als US-Staatsanleihen.
Baki Irmak hält Oracle für eine der interessantesten Wetten und bei Open-AI-Zahlungen für einen Multibagger.
Zitat & Begründung
„wenn das läuft, dann ist Oracle eigentlich ein Multibagger.“
- Oracle habe 660 Milliarden Auftragseingänge.
- Open AI werde die Rechnungen zahlen oder Compute weiterverkaufen.
- Wenn das läuft, sei Oracle ein Multibagger.
Ha Duong nennt IREN seit Jahren einen Top-Pick, weil Strom- und Datencenter-Kapazität der Bottleneck für KI seien und das Geschäftsmodell hochprofitabel sei.
Zitat & Begründung
„Das ist für mich dann ein Geschäftsmodell, was ich jederzeit kaufen würde.“
- IREN habe über 5 Gigawatt Stromressourcen gesichert.
- Power Shells seien der Bottleneck der KI-Welle.
- Das Geschäftsmodell sei so attraktiv, dass er jederzeit kaufen würde.
Ha Duong würde als Pure-Play-Krypto-Aktie Hyperliquid Strategies nehmen, weil die dezentrale Börse Hyperliquid hohe Margen und Token-Rückkäufe habe.
Zitat & Begründung
„dann würde ich Hyperliquid Strategies nehmen. Das ist ein Unternehmen, was letztendlich den Token Hyperliquid kauft.“
- Hyperliquid sei die schnellst wachsende dezentrale Börse.
- Sie mache Nasdaq-ähnliches Volumen mit nur 11 Mitarbeitern.
- Die Margen flössen in Token-Rückkäufe.
Christian W. Röhl hält Monster für eine der wenigen Food-/Beverage-Aktien, bei denen auch das operative Geschäft läuft; die Bewertung sei aber am oberen Ende.
Zitat & Begründung
„Ist eine großartige Aktie, ist auch eine der wenigen Aktien überhaupt aus dem Food- Beverage Bereich, die nicht nur an der Börse laufen, sondern wo das unterliegende Geschäft eben läuft.“
- Monster habe starkes Umsatzwachstum und gute Margen.
- Das Auslandsgeschäft und neue Editionen laufen gut.
- Er wählt Monster im direkten Vergleich gegen Celsius.
Röhl sieht den Gesundheitssektor positiv, weil Bewertungen niedrig und Pipelines solide seien; er will den Pharmasektor breit über einen Health-Care-ETF abbilden.
Zitat & Begründung
„so ein MSCI Health Ja, okay. Und zwar dann wirklich genau hingucken, dass man wirklich den normalen Health Care hat.“
- Der Sektor sei breit günstig bewertet.
- Einzelwerte seien für Laien schwer zu beurteilen.
- Deshalb empfiehlt er einen breiten MSCI Health Care ETF ohne ESG-Sondergewichte.
Röhl kauft Anleihen als Rendite-/Sicherheitsbaustein und empfiehlt für Anleihen-ETFs kurze Laufzeiten oder Target-Maturity-Produkte wie iBonds.
Zitat & Begründung
„Deswegen finde ich persönlich spannend, entweder ETFs mit' sehr kurzen durchschnittlichen Laufzeit oder diese Target Maturity Produkte, IBONS beispielsweise“
- Anleihen dienten ihm als Return-of-Money-Baustein.
- Breite Anleihen-ETFs hätten zu hohe Duration.
- Kurze Laufzeit oder Fälligkeits-ETFs senken das Zinsrisiko.
Röhl nennt den Morningstar Dividend Leaders als gute konzentrierte Dividenden-ETF-Alternative mit rund 100 Werten.
Zitat & Begründung
„der von Act Morning Star Dividend Leaders ist eine schöne Alternative, wenn man ein konzentriertes Portfolio haben möchte mit einhundert Werten.“
- Der ETF kombiniere Dividende mit Qualität.
- Er sei konzentriert auf etwa 100 Werte.
- Damit eigne er sich als Alternative für ein fokussiertes Dividendenportfolio.
Röhl mag den L&G Global Dividend ETF, weil er breit ist, Small Caps und Qualitätskriterien enthält und monatlich ausschüttet.
Zitat & Begründung
„Ich finde an dem Fonds einfach gut, dass er sehr breit ist.“
- Der Fonds sei sehr breit aufgestellt.
- Er enthalte auch Small Caps und Qualitätskriterien.
- Monatliche Ausschüttung sei ein Plus, aber nicht das Hauptargument.
Röhl will Nestlé nachkaufen und setzt auf den Turnaround; der neue CEO gehe die Missstände an.
Zitat & Begründung
„Tatsächlich eine Aktie, die ich wieder kaufen werde, noch ein bisschen aufstocken werde, ist Nestlé.“
- Nestlé habe zu viel Kapital in Rückkäufe statt Produkte gesteckt.
- Der neue CEO erkenne die Probleme.
- Röhl will die Aktie deshalb aufstocken.
Röhl setzt auf Besitz von Energieerzeugungsanlagen in Zeiten von Elektrifizierung und KI und mag Brookfield Renewable.
Zitat & Begründung
„ich glaube halt nach wie vor daran, dass der Besitz von Energieerzeugungsanlagen eine gute Sache ist und ein Asset ist, das gerade in Zeiten von Elektrifizierung und KI Wert hat und mag deshalb eine Brokefield Renewable Energy.“
- Energieerzeugungsanlagen seien ein wertvolles Asset.
- Elektrifizierung und KI erhöhten den Wert.
- Brookfield Renewable sei langfristig gut aufgestellt.
Röhl gefällt Adidas, weil das Management den Neustart glaubwürdig umsetze und mit Retroschuhen einen Trend setze.
Zitat & Begründung
„eine Alid, das ist definitiv ein Unternehmen, mir gefällt, auch weil ich die Produkte mag.“
- Adidas habe vorne jemanden, der den Neustart verkörpere.
- Retroschuhe hätten einen länger laufenden Trend gesetzt.
- Innovationen für Sportler strahlten auf das Consumer-Segment ab.
Röhl kann sich vorstellen, LVMH bei derzeit niedriger Bewertung aufzustocken, sieht aber Risiken in der Nachfolge.
Zitat & Begründung
„Inzwischen haben wir natürlich ein Niveau erreicht, wo die Aktie deutlich unter ihren historischen Bewertungen ist und ich könnte mir durchaus vorstellen, da mal mal wieder aufzustocken“
- Die Aktie sei deutlich unter historischer Bewertung.
- Die Nachfolgeregelung sei ein Risiko.
- Er würde deshalb eher gestaffelt aufstocken.
Hendrik Leber hält den japanischen Chiphersteller Tokyo Electron für unersetzbar, weil er atomdicke Beschichtungen für künftige Chipgenerationen liefere.
Zitat & Begründung
„electric, die machen die atomdicke Beschichtung von den Chips und die brauche ich für die nächsten Generationen speziell von Speicherung.“
- Die Firma liefere atomdicke Beschichtungen von Chips.
- Chipgenerationen seien weit vorausgeplant.
- In zwei, drei Generationen sei sie unersetzbar.
Baki Irmak setzt auf Korea, weil der Markt sehr attraktiv bewertet sei, und würde den KOSPI nehmen.
Zitat & Begründung
„Ja, ich würde den Cosby nehmen, absolut.“
- Er sieht die größten Chancen derzeit bei Memory-Chips.
- Korea sei deshalb attraktiv bewertet.
- Er würde den KOSPI-Index kaufen.
Holger Zschäpitz hält trotz Nike-Absturz an einem Sparplan fest und erwartet langfristig eine Erholung, knüpft das aber an die Investmentthese.
Zitat & Begründung
„Deswegen hab ich da auch ein Sparplan laufen und es wird immer billiger.“
- Er hat einen Nike-Sparplan seit Jahresanfang.
- Der Kurs fällt immer weiter, er kauft billiger nach.
- Wenn die These bricht, will er den Sparplan einstellen.
Hendrik Leber sieht Salesforce als gefallenen Engel, der wegen KI abgestraft wurde, aber gutes Potenzial habe, KI zu nutzen.
Zitat & Begründung
„Ich könnte aber, wenn wir ein bisschen näher ans Thema kommen, sprechen über die gefallenen Engel, die ganzen Service Salesforce, die abgestraft wurden wegen KI, aber sich ein gutes Potenzial haben, das gut zu nutzen.“
- Salesforce sei im Zuge der KI-Angst abgestraft worden.
- Das Unternehmen habe aber Potenzial, KI zu nutzen.
- Er nennt es als mögliche Turnaround-Idee.
Marktgeflüster: Thomas & Claude machen ein Kind 🍼 (#220)
Holger Graf sieht in Vonovia eine günstige Kaufgelegenheit, da die Aktie mit etwa 40 Prozent Abschlag zum EPRA NTA handelt und man so Berliner Wohnungen unter Verkehrswert erwerben könne. Thomas Kehl und Graf raten zudem trotz eines nahenden Verkaufssignals des Bank of America Sellside-Indikators, im S&P 500 investiert zu bleiben. Weitere Themen: Frankreichs steigende Anleiherenditen, der norwegische Staatsfonds und ein türkischer IPO-Skandal, Anthropics geplanter Börsengang sowie die Fed-Politik.
Empfohlen
Vonovia notiert mit rund 40% Abschlag zum EPRA NTA, daher kann man die Aktie kaufen, um Wohnimmobilien unter Verkehrswert zu erwerben.
Zitat & Begründung
„Du kannst Vonovia völlig ohne rechtliche Fragestellungen vergesellschaften zu 40 Prozent Unterverkehrswert, indem Du dir einfach die scheiß Aktien kaufst.“
- Vonovia handelt laut Holger mit etwa 40% Abschlag zum EPRA NTA.
- Statt einer Enteignung könnte man einfach die Aktie kaufen und erhält die Immobilien.
- Das sei eine günstige Gelegenheit ohne verfassungsrechtliche Fragen.
Trotz nahendem Verkaufssignal des Bank of America Sellside-Indikators raten die Sprecher, im S&P 500 investiert zu bleiben.
Zitat & Begründung
„Bevor jetzt irgendwie jemand das ernst nimmt und massiv panisch deswegen verkauft. Trotzdem drinbleiben.“
- Der Bank of America Sellside-Indikator nähert sich einem Sell-Level.
- Historisch folgten darauf nur 3% Rendite im S&P 500 über 12 Monate.
- Trotzdem raten die Sprecher, nicht panisch zu verkaufen, sondern investiert zu bleiben.
Erichsen Geld & Gold: Crash bei meiner teuersten Aktie! Muss ich verkaufen?
Lars Erichsen hält an seiner Lindt-&-Sprüngli-Position fest und will sie trotz der jüngsten Prognosesenkung verdoppeln; eine Order plant er bei rund 76.000 Franken. Nach fast 40 Prozent Buchgewinn steht die Position aktuell rund 5.000 Euro im Minus nach Dividenden – für ihn dennoch kein Verkaufsgrund. Sein Argument: Lindt habe in früheren Schwächephasen (2007, Pandemie) immer wieder Marktanteile gewonnen und konnte Preise erhöhen, statt zu senken. In einem DCF-Basisszenario sieht er in drei Jahren 120.000 Franken je Aktie, im Bullcase neue Allzeithochs, im Bearcase ein Minus von 20 bis 30 Prozent. Coca-Cola nennt er als vergleichbares Beispiel einer starken Marke mit Preissetzungsmacht, ohne konkrete Kaufaussage.
Empfohlen
Erichsen sieht Lindt trotz Prognosesenkung als starke Marke mit Preissetzungsmacht; historisch folgten auf Schwächephasen Käufe – er will die Position verdoppeln, DCF-Ziel 120.000 Franken.
Zitat & Begründung
„Ich habe mich entschieden, dass ich die Position verdoppeln werde, aus 1 macht 2. Allerdings noch nicht genau hier, sondern ich schau, ob ich 76000 Franken herum, dann auf Eurobasis entsprechend, mir werde ich mich auf die Lauer legen und eine Order platzieren.“
- Die Prognosesenkung für 2026 auf 0 bis 2 Prozent organisches Wachstum und ein Volumenrückgang setzen die Aktie unter Druck.
- Lindt hob die Preise 2025 um 19 Prozent und gewann Marktanteile; frühere Schwächephasen waren rückblickend Kaufgelegenheiten.
- Erichsen will die Position verdoppeln und legt eine Order bei rund 76.000 Franken auf; Basisszenario 120.000 Franken in drei Jahren.
Coca-Cola dient Erichsen als Beispiel einer starken Marke, die trotz Billigkonkurrenz seit jeher wächst – eine ausdrückliche Kauf- oder Verkaufsaussage macht er dazu nicht.
Zitat & Begründung
„Marken, starke Marken, gibt auch Plörre, die schmeckt genauso wie Coca Cola. Trotzdem wächst Coca Cola, seit Coca Cola existiert.“
- Erichsen vergleicht Lindts Preissetzungsmacht mit Coca-Cola als zwei Meister der Preisanhebung.
- Er verweist darauf, dass Coca-Cola trotz gleich schmeckender Alternativen kontinuierlich wächst.
- Eine konkrete Handlungsempfehlung zu Coca-Cola leitet er daraus nicht ab.
Deffner & Zschäpitz: Zu viel Amerika im Depot? Der große Streit und 6 Aktienideen
Im Streit um die US-Quote hält Deffner maximal 50 Prozent Amerika im Depot für sinnvoll, Zschäpitz verteidigt rund 63 Prozent. Zschäpitz würde Anthropic zeichnen, setzt auf Cyberpunk Technologies/Zcash, Shopify und Madison Square Garden Sports; Deffner favorisiert Trip.com, Volkswagen, Airtel Africa und bleibt bei Vonovia und Xpeng investiert. Allianz sehen beide kritisch, CTS Eventim meidet Zschäpitz. Bitcoin und Hyperliquid werden positiv erwähnt, SpaceX lehnt Deffner für eine Zeichnung ab.
Empfohlen
Deffner hält Vonovia trotz Zins- und Enteignungsrisiken für einen Schnapper, da der Substanzwert bei rund 46 Euro und die geschätzte Dividendenrendite 2028 bei 8 % liegt.
Zitat & Begründung
„Also das ist wirklich da ein Schnapper.“
- Deffner verweist auf den Substanzwert von 46 Euro und den aktuellen Kurs von 17 Euro.
- Er hält eine Enteignung zu 40 % des Verkehrswerts für rechtlich kaum durchsetzbar.
- Deshalb sieht er Vonovia auf diesem Niveau als Schnapper.
Zschäpitz würde Anthropic beim Börsengang zeichnen und hält selbst eine Bewertung von 2 Billionen Dollar für vertretbar.
Zitat & Begründung
„ich würde auch Antropic zeichnen und würde auch bei dieser Bewertung von 2 Billionen keine Bauchschmerzen haben“
- Zschäpitz rechnet mit einem erfolgreichen Anthropic-Börsengang.
- Die 2-Billionen-Bewertung erscheint ihm im KI-Umfeld nicht zu hoch.
- Er würde die Aktie zeichnen und hat keine Bauchschmerzen.
Deffner hält VW für eine günstige, abgestrafte DAX-Aktie, bei der fast alles Negative eingepreist sei; die Sum-of-Parts-Bewertung liege weit über dem Marktwert.
Zitat & Begründung
„VW, meine Schnäppchenidee.“
- VW notiert nahe einem Mehrjahrestief und bietet rund 7 % Dividendenrendite.
- Deffner sieht das Sparprogramm und China-Probleme weitgehend eingepreist.
- Die Sum of Parts von Bloomberg Intelligence liegt bei 100 Mrd. Euro, der Marktwert bei 36 Mrd.
Zschäpitz hält den breiten Vanguard FTSE Global All Cap mit rund 63 % USA für die richtige Basis, statt den US-Anteil künstlich auf 50 % zu kürzen.
Zitat & Begründung
„Wir sind ja Anhänger dieses ganz Breiten von vom Vanguard, FTSE, Global All Cap, da hat man ungefähr 63 Prozent Amerika drin und ich finde, das ist okay.“
- Zschäpitz verteidigt den marktkapitalisierungsgewichteten USA-Anteil von 63 %.
- Er sieht Amerikas langfristige Renditevorteile und will nicht künstlich reduzieren.
- Deshalb bleibt der breite Global-All-Cap-ETF seine Basis.
Zschäpitz sieht in Cyberpunk Technologies eine spekulative Zcash-Treasury-Aktie, die vom wachsenden Interesse an Zcash profitieren soll.
Zitat & Begründung
„Ist leider schon gut gelaufen, aber wird noch weiterlaufen.“
- Cyberpunk Technologies ist eine Treasury-Firma, die auf Zcash setzt.
- Zschäpitz erwartet, dass die Aktie weiterläuft.
- Er räumt ein, dass sie bereits gut gelaufen ist.
Zschäpitz hält Zcash für die bessere Bitcoin-Variante, weil Transaktionen geheimer sind und Cyberpunk Technologies davon profitieren soll.
Zitat & Begründung
„Set Cash ist dann bessere Bitcoin, und Z-Cache ist so ein bisschen geheimer, da siehst du nicht, wenn ich da was überweise, sieht man es nicht.“
- Zschäpitz bezeichnet Zcash als besseren Bitcoin.
- Er verweist auf die höhere Anonymität der Transaktionen.
- Cyberpunk Technologies soll als Zcash-Treasury davon profitieren.
Zschäpitz sieht Shopify als Profiteur der KI-Agenten, weil das Baukastenprinzip für automatisierte Einkäufe geeignet sei; die Aktie sei noch nicht entsprechend gepreist.
Zitat & Begründung
„Ich glaube, es ist einfach eine solide Geschichte, wo ich glaube, dass Shopify könnte da ein Profiteur sein.“
- KI-Agenten könnten Einkäufe künftig über Händlernetze abwickeln.
- Shopify bietet dafür eine geeignete Plattform und Anbindung.
- Zschäpitz hält die Aktie daher für eine solide Idee.
Deffner hält Trip.com für aussichtsreich, weil er mit einer Erholung des chinesischen Tourismus rechnet und die Kursverluste als übertrieben ansieht.
Zitat & Begründung
„Aber trotz allem glaube ich, dass diese Aktie vielleicht Wiederholungspotenzial hat“
- Trip.com hat in diesem Jahr rund 45 % verloren.
- Deffner erwartet eine Erholung des chinesischen Reiseverkehrs.
- Eine Kartellstrafe sei ein Einmaleffekt, das Geschäftsmodell gesund.
Deffner sieht Airtel Africa als interessante Afrikawette, weil Mobilfunk und digitales Banking auf dem Kontinent stark wachsen.
Zitat & Begründung
„Kann man sich mal anschauen oder die RT Afrikas als Mutter sich angucken.“
- Airtel Money hat über 53 Millionen aktive Nutzer in 14 afrikanischen Ländern.
- Deffner ist grundsätzlich großer Fan von Afrika.
- Er empfiehlt, sich Airtel Africa als Muttergesellschaft anzuschauen.
Zschäpitz will an der 'Funflation' verdienen und hält Madison Square Garden Sports für einen Profiteur, weil Live-Entertainment in einer KI-Welt teurer wird.
Zitat & Begründung
„Funflation will ich auch daran verdienen an der Funflation und deswegen wäre das meine 3. Idee.“
- Zschäpitz erwartet, dass Erlebnisse in der KI-Welt teurer werden.
- Madison Square Garden Sports bietet solche Live-Erlebnisse an.
- Deshalb ist die Aktie seine dritte Idee.
Deffner hält Xpeng für aussichtsreich und bleibt nach eigenen Angaben fest investiert, weil VW in China auf gemeinsame Modelle setzt.
Zitat & Begründung
„auch eine meiner Userposition, da glaube ich auch weiter fest dran“
- Deffner sagt, Xpeng sei eine seiner Positionen.
- Er glaubt weiter fest an die Aktie.
- VW entwickelt in China Modelle zusammen mit Xpeng.
Deffner hält chinesische Aktien insgesamt für so stark abgestraft, dass er den ganzen Markt kaufen würde; er rechnet mit einer Erholung der Binnenkonjunktur.
Zitat & Begründung
„ich bin auch großer China Fan und ich finde einfach, dass China so verprügelt worden ist, alles, da kann man wirklich den ganzen Markt kaufen.“
- Deffner bezeichnet sich als großen China-Fan.
- Er sieht den Markt nach der Immobilienkrise stark verprügelt.
- Deshalb würde er den ganzen Markt kaufen.
Zschäpitz bezeichnet sich als großen Fan von Hyperliquid und sieht darin eine seiner bevorzugten Krypto-Ideen.
Zitat & Begründung
„Nee, Hyperlique bin ich auch ein großer Fan von, das kannst Du vergessen.“
- Zschäpitz nennt Hyperliquid eine coole Aktie.
- Er sagt, er sei ein großer Fan davon.
- Er will es nicht als Wette gegen Deffners Idee zulassen.
Deffner hält den geplanten Börsengang von Airtel Money für eine spannende Afrikawette, weil Mobilfunk und digitales Banking dort stark wachsen.
Zitat & Begründung
„Das finde ich, kann schon eine spannende Geschichte werden.“
- Airtel Money soll am 14. Oktober in London an die Börse gehen.
- Das Unternehmen hat über 53 Millionen aktive Nutzer.
- Deffner ist großer Fan von Afrika und sieht Potenzial.
Zschäpitz erwartet, dass Bitcoin weiter steigt, stützt sich dabei aber auf andere Marktteilnehmer und nennt kein eigenes Kursziel.
Zitat & Begründung
„Das Bitcoin wird auch gehen, keine Angst, hat er ja von Herrn Leber gehört und von H und wie sie alle hießen“
- Zschäpitz sagt, Bitcoin werde auch gehen.
- Er bezieht sich dabei auf Aussagen anderer Experten.
- Eine konkrete Kaufempfehlung spricht er nicht aus.
Abgeraten
Deffner lehnt eine Zeichnung von SpaceX ab, weil er nach dem Hype einen zwischenzeitlichen Absturz und einen günstigeren Einstieg später erwartet.
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„bei SpaceX habe ich auch gesagt, nicht zeichnen und man wäre auch nachher noch günstiger zum Zuge gekommen.“
- Deffner sagt, er habe bei SpaceX nicht gezeichnet.
- Er erwartet nach dem Hype einen zwischenzeitlichen Absturz.
- Später könne man günstiger einsteigen.
Zschäpitz nahm von CTS Eventim Abstand, weil er die hohe Fluktuation im Finanzvorstand als Negativsignal wertet.
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„Deswegen habe ich dann davon Abstand genommen, die zu nehmen.“
- CTS Eventim war als Funflation-Idee im Gespräch.
- Zschäpitz stört die häufigen Wechsel im Finanzvorstand.
- Deshalb entschied er sich gegen die Aktie.
Deffner sieht Allianz durch KI-Agenten unter Druck, weil der Konzern von trägen Stammkunden profitiert habe und nicht Preisführer sei.
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„Das könnte der Allianz finde ich schon schaden.“
- KI-Agenten könnten Versicherungsvergleiche und Wechsel erleichtern.
- Deffner sagt, Allianz habe von Stammkunden profitiert.
- Das könnte der Allianz schaden.
Fazit
Die Podcasts liefern an diesem Tag mehr Widersprüche als klare Linien: Nike ist für die einen ein Fall für die Verkaufsliste, für den anderen ein Sparplan-Kandidat. Vonovia gilt gleich zwei Sprechern als günstig, obwohl die Begründungen – Substanzwert hier, Dividendenrendite dort – unterschiedlich ausfallen. Wer den Empfehlungen folgt, sollte beachten, dass es sich um die Meinungen der Podcast-Sprecher handelt, nicht um belegte Tatsachen. Kursziele wie 120.000 Franken für Lindt oder 12 bis 17 Dollar für Ampco-Pittsburgh sind Prognosen, keine Zusagen.
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Hinweis: Dieser Artikel fasst automatisiert ausgewertete Aussagen aus Podcast-Folgen zusammen und kann Fehler enthalten. Er gibt die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und ist keine Anlageberatung. Alle Zitate mit Zeitmarke findest du im Podcast-Radar.