Nvidia, VW und Trade Republic: KI-Engpässe, Patentwerte und Gratis-ETFs – Podcast-Radar vom 13. Oktober 2026

Podcast-Radar: Nvidia, VW und Trade Republic: KI-Engpässe, Patentwerte und Gratis-ETFs – Podcast-Radar vom 13. Oktober 2026

Sechs Folgen aus sechs Podcasts liegen für den 13. Oktober 2026 vor. Die wichtigste Erkenntnis: Beim KI-Ausbau verschieben sich die erwarteten Engpässe – weg vom Arbeitsspeicher, hin zu klassischen Prozessoren. Bei Apple, der Deutschen Telekom und LVMH überwiegen die Warnungen.

Auf einen Blick: Empfehlungen und Warnungen

Asset Einschätzung Podcast Sprecher
MSCI ACWI Kaufen Finanzen ganz einfach Emil
iShares Core MSCI World ETF Kaufen Alles auf Aktien Lea Oetchen
OpenAI Meiden Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Anthropic Meiden Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
T-Mobile US TMUS Kaufen (Tendenz) Wall Street mit Markus Koch Markus Koch
Financials ETF (S&P 500) Kaufen (Tendenz) Wall Street mit Markus Koch Markus Koch
US Staatsanleihen Kaufen (Tendenz) Wall Street mit Markus Koch Markus Koch
Volkswagen VOW3 Kaufen (Tendenz) Handelsblatt Today Markus Hinterberger
Implenia IMPN Kaufen (Tendenz) OHNE AKTIEN WIRD SCHWER Christoph
Madison Air Kaufen (Tendenz) OHNE AKTIEN WIRD SCHWER Noah Leidinger
Burberry BRBY Kaufen (Tendenz) OHNE AKTIEN WIRD SCHWER Noah Leidinger
Meta META Kaufen (Tendenz) Alles auf Aktien Holger Zschäpitz
AMD AMD Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Intel INTC Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
ARM ARM Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Nvidia NVDA Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Booking BKNG Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Constellation Energy CEG Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Apple AAPL Verkaufen (Tendenz) Wall Street mit Markus Koch Markus Koch
Micron MU Verkaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
SK Hynix Verkaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Samsung Verkaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
CrowdStrike CRWD Meiden (Tendenz) Wall Street mit Markus Koch Markus Koch
LVMH MC Meiden (Tendenz) OHNE AKTIEN WIRD SCHWER Noah Leidinger
S&P 500 Meiden (Tendenz) Finanzen ganz einfach Emil
Deutsche Telekom DTE Meiden (Tendenz) Alles auf Aktien Holger Zschäpitz
Xtrackers Tech ETF Meiden (Tendenz) Alles auf Aktien Lea Oetchen

Alle Folgen und Empfehlungen der letzten Tage findest du in unserem Podcast-Radar.

Was die Podcasts heute bewegt

Ein roter Faden ist die KI-Infrastruktur: Markus Koch sieht Parallelen zur Hypothekenkrise bei der Finanzierung des Ausbaus, Lars Erichsen gibt Emad Mostaques These wieder, dass sich der Speicher-Engpass binnen sechs Monaten auflöst und der nächste Engpass bei klassischen Prozessoren liegt. Beim Thema China gehen die Einschätzungen auseinander: Volkswagen leidet laut OHNE AKTIEN WIRD SCHWER unter einem Absatzminus von 39 Prozent, während Handelsblatt Today VW wegen des hohen Patentwerts als möglichen Einstieg nennt. Bei der Geldanlage widersprechen sich die Podcasts direkt: Finanzen ganz einfach rät von einer alleinigen Konzentration auf den S&P 500 ab, Alles auf Aktien hält einen Welt-ETF ohne Kosten für kaum schlagbar. Mehrfach fallen Warnungen vor hohen Bewertungen – CrowdStrike, Madison Air und die T-Aktie.

Wall Street mit Markus Koch: NVIDIA vor Mega-Deal. Banken und Inflation werden zum Börsentest.

12.10.2026, 16:07 Uhr · 29 min · Folge anhören ↗

Markus Koch hält den Finanzsektor vor den am Dienstag beginnenden US-Bankzahlen für überverkauft und sieht bei besseren Geschäften Kurspotenzial für den Financials-ETF, ohne dies als klare Kaufempfehlung zu formulieren. Für Apple erwartet er wegen gedrosselter iPhone-18-Aufträge anhaltenden Gegenwind. Die scharfe Kursreaktion der Telecom-Werte auf die SpaceX-/Starlink-Frequenzkäufe hält er für übertrieben, da 70 Prozent des Traffics indoor anfalle. Bei CrowdStrike warnt er vor einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 200, bei der Finanzierung des KI-Ausbaus sieht er Parallelen zur Hypothekenkrise.

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KaufenT-Mobile USTMUSAktieTendenz+2,2 % seit Folge

Koch hält die Kursreaktion der Telecom-Werte auf den SpaceX-Frequenzkauf für übertrieben; kurzfristig entstehe kein starker Wettbewerber, da 70 Prozent des Traffics indoor anfalle.

— Markus Koch · bei 0:23:35
Zitat & Begründung

„Und die Reaktion war, unmittelbare Reaktion war, finde ich, doch sehr übertrieben.“

  1. SpaceX/Starlink kauft Frequenzen und tritt in den Mobilfunkmarkt ein.
  2. Die unmittelbare Kursreaktion der Telecom-Werte nennt Koch übertrieben.
  3. Kurzfristig sei Starlink kein bedeutender Wettbewerber, langfristig wachse der Druck.
KaufenFinancials ETF (S&P 500)ETFTendenz

Koch hält den Finanzsektor vor den US-Bankzahlen für überverkauft und rechnet bei gut laufendem Geschäft mit einem Kursschub, ohne dies als klare Kaufempfehlung zu formulieren.

— Markus Koch · bei 0:12:29
Zitat & Begründung

„das Banken ETF, das Financials ETF, also der Sektor im s und p 500 in die Earnings hineingehen, eigentlich eher überverkauft ist“

  1. Der Banken- bzw. Financials-Sektor gehe überverkauft in die Earnings.
  2. Die Messlatte für die Quartalszahlen sei niedrig genug.
  3. Bei stabiler Kreditqualität könnte das eine Rallye auslösen.
KaufenUS StaatsanleihenAnleiheTendenz

Koch sieht mehrere Faktoren – schwacher Arbeitsmarkt, niedrigere PCE-Inflation und abwartende Notenbanker – die langlaufenden US-Staatsanleihen derzeit unterstützen.

— Markus Koch · bei 0:10:40
Zitat & Begründung

„Und noch mal, wir haben einige Faktoren, die jetzt den US Treasuries mit in die Karten spielen, ne.“

  1. Arbeitsmarktbericht und offene Stellen fielen enttäuschend aus, PCE-Inflation unter Erwartung.
  2. Notenbanker signalisieren Abwarten bei Zinsschritten am 28. Oktober.
  3. Dazu solle das Emissionsvolumen langlaufender Treasuries gesenkt werden – stützend für Kurse.

Abgeraten

VerkaufenAppleAAPLAktieTendenz+1,3 % seit Folge

Koch erwartet für Apple anhaltenden Gegenwind, weil Bauteilaufträge für das iPhone 18 gedrosselt wurden und die Stückzahlen rückläufig sind.

— Markus Koch · bei 0:22:50
Zitat & Begründung

„Also bei Apple könnte dementsprechend auch der Gegenwind bleiben.“

  1. Bauteilaufträge für das iPhone 18 seien um mindestens 15 Prozent gedrosselt worden.
  2. Auch die Stückzahlen im PC-Bereich gingen im Vorjahresvergleich stark zurück.
  3. Deshalb dürfte der Gegenwind für die Aktie bleiben.
MeidenCrowdStrikeCRWDAktieTendenz-4,4 % seit Folge

Koch hält die Bewertung von CrowdStrike mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 200 für extrem hoch und warnt damit implizit vor einem Einstieg.

— Markus Koch · bei 0:29:45
Zitat & Begründung

„Crowdstrike Bewertung ist himmelhoch, Kurs Gewinn Verhältnis von 200, dafür muss man geboren sein.“

  1. Das KGV von 200 sei himmelhoch.
  2. Für solche Bewertungen brauche man viel Überzeugung.
  3. Damit äußert er Skepsis gegenüber einem Kauf auf diesem Niveau.

Handelsblatt Today: Hält Trumps „Energie-Waffenruhe“ in der Ukraine? | Einstiegschance: Diese Dax-Aktien haben ungenutzte Milliarden-Patente

12.10.2026, 16:47 Uhr · 29 min · Folge anhören ↗

Handelsblatt-Chefreporter Markus Hinterberger verweist auf eine Analyse des Münchner Hauses Quant IP: Bei einigen DAX-Konzernen liegt der Patentwert deutlich über dem Börsenwert, bei Volkswagen fast doppelt so hoch wie die Marktkapitalisierung. Die Studienautoren sehen darin einen noch nicht gehobenen Schatz, der sich binnen fünf Jahren in höheren Umsätzen und Börsenwerten niederschlagen könne. Hinterberger räumt ein, hohe Patentwerte könnten auch schwaches Management spiegeln, und spricht keine ausdrückliche Kaufempfehlung aus. Im Marktbericht erklärt Andreas Neuhaus den DAX-Anstieg von 0,8 Prozent mit nachlassendem Verkaufsdruck nach fünf schwachen Wochen und der EU-China-Einigung bei Hybridauto-Importen.

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KaufenVolkswagenVOW3AktieTendenz+0,6 % seit Folge

VWs Patentportfolio ist laut der Quant-IP-Analyse fast doppelt so viel wert wie der Börsenwert; die Fachleute sehen darin einen noch nicht gehobenen Schatz, kritisieren aber das Management.

— Markus Hinterberger · bei 0:28:05
Zitat & Begründung

„Das Unternehmen hat Patentwerte, die momentan fast doppelt so hoch sind wie der Börsenwert des Unternehmens.“

  1. Der Patentwert von VW liegt laut Analyse momentan fast doppelt so hoch wie der Börsenwert des Konzerns.
  2. Quant IP zufolge entwickeln Unternehmen mit hohem Patentwert im Verhältnis zum Börsenwert binnen fünf Jahren mehr Umsatz und Börsenwert.
  3. Hinterberger nennt VW aber kein Best-Practice-Beispiel für gutes Management – eine klare Kaufempfehlung bleibt aus.

OHNE AKTIEN WIRD SCHWER: LVMH & VW leiden in China. Tunnel-Aktie aus Schweiz. Deutscher Hidden-Champ bei Madison Air.

13.10.2026, 03:00 Uhr · 15 min · Folge anhören ↗

Als Tunnel-Aktie der Woche stellt der Podcast Implenia vor: Der Schweizer Baukonzern baut rund 70 Prozent des norwegischen Rogfast-Tunnels und hat 9 Milliarden Euro Aufträge im Buch, was rund 2,5 Jahren Reichweite entspricht. Umsatz und Marge bleiben aber dünn, eine klare Kaufempfehlung spricht der Podcast nicht aus. Noah Leidinger nennt Madison Air als deutschen Hidden Champion hinter EBM Papst – gründergeführt und organisch wachsend, aber mit über dem Zehnfachen des operativen Gewinns nicht günstig. LVMH leidet weiter unter der China-Schwäche mit minus 5 Prozent, während Europa, USA und Japan wachsen; Burberrys Fokus auf Klassiker wie den Trenchcoat wirkt dagegen sinnvoll. Microsofts neuer KI-Chip MAI-300 belastete Nvidia, Broadcom und AMD leicht, VW meldete in China ein Absatzminus von 39 Prozent.

Empfohlen

KaufenImpleniaIMPNAktieTendenz

Voller Auftragsbücher (9 Mrd. Euro, reicht für 2,5 Jahre) und ein Geschäft, das kaum von KI bedroht ist – Umsatz und Marge bleiben aber dünn.

— Christoph · bei 0:08:53
Zitat & Begründung

„Auf der anderen Seite ist Tunnelborn aber auch 1 der wenigen Geschäftsmodelle, das sehr sicher nicht von KI bedroht wird.“

  1. Implenia baut mit Partner rund 70 Prozent des 27 Kilometer langen Rogfast-Tunnels in Norwegen, Auftragsbestand gut 9 Mrd. Euro.
  2. Der Umsatz ist in fünf der letzten sechs Jahre geschrumpft, die operative Marge liegt bei 4 Prozent und soll nur auf 4,5 Prozent steigen.
  3. Chance: Tunnelbau gilt als eines der wenigen Geschäftsmodelle, die sicher nicht von KI bedroht werden.
KaufenMadison AirAktieTendenz

Gründergeführt, wächst organisch und hat EBM Papst übernommen – doch mit über dem Zehnfachen des operativen Gewinns ist die Aktie nicht günstig.

— Noah Leidinger · bei 0:11:57
Zitat & Begründung

„ist die mit mehr als dem Zehnfachen vom operativen Gewinn sicher nicht günstig und man muss dann schon wirklich daran glauben“

  1. Madison Air kauft EBM Papst und gewinnt dadurch Europa-Geschäft sowie günstigere Ventilatoren für eigene Belüftungslösungen.
  2. Das Kerngeschäft wuchs laut Börsenprospekt im Schnitt 5 Prozent pro Jahr, seit 2020 sogar 8 Prozent.
  3. Die Bewertung liegt bei mehr als dem Zehnfachen des operativen Gewinns; Gründer Larry Gies kaufte im August für 600 Mio. Dollar nach.
KaufenBurberryBRBYAktieTendenz

Frasers hält über 7 Prozent der Stimmrechte, weil Burberry sich auf Klassiker wie den Trenchcoat fokussiert und günstiger wird – die Strategie wirkt sinnvoll.

— Noah Leidinger · bei 0:04:30
Zitat & Begründung

„Tendenziell wirkt die Strategie aber sinnvoll.“

  1. Frasers hat den Anteil an Burberry auf über 7 Prozent der Stimmrechte ausgebaut, gehalten über verkaufte Put-Optionen.
  2. Burberry will sich stärker auf bekannte Modelle wie den Trenchcoat konzentrieren und insgesamt günstiger werden.
  3. Der Sprecher hält die Strategie tendenziell für sinnvoll, an der Börse sind große Effekte bislang aber ausgeblieben.

Abgeraten

MeidenLVMHMCAktieTendenz

LVMH leidet weiter unter der China-Schwäche (minus 5 Prozent), während Europa, USA und Japan wachsen – der Turnaround zieht sich hin.

— Noah Leidinger · bei 0:03:57
Zitat & Begründung

„aber der Turnaround zieht sich auf jeden Fall hin“

  1. Der Umsatz ohne Währungseffekte stieg nur 1 Prozent, in China und im wichtigen Leder- und Modegeschäft ging er je 5 Prozent zurück.
  2. In den USA, Japan und Europa wuchs der Umsatz dagegen um 4 bis 6 Prozent.
  3. Der gewonnene Rechtsstreit gegen eine chinesische Teekette löste in China einen Kunden-Backlash aus; der Turnaround zieht sich hin.

Finanzen ganz einfach: Vermögenskiller Lifestyle-Inflation (#320)

13.10.2026, 04:05 Uhr · 39 min · Folge anhören ↗

Auf die Hörerfrage, ob man nur auf den S&P 500 setzen könne, empfiehlt Emil statt der Konzentration auf diesen US-Index einen weltweit diversifizierten Index wie den MSCI ACWI, der Industrie- und Schwellenländer sowie Small Caps abdeckt. Der Rest der Folge behandelt Lifestyle-Inflation: Gehaltserhöhungen sollten bewusst genutzt und die Sparquote mit dem Einkommen erhöht werden, statt das Extrageld in dauerhafte Fixkosten fließen zu lassen. Zusätzliches Geld könne man etwa auf dem Tagesgeldkonto für bewusste Anschaffungen oder Urlaube parken. Bei Schulden raten die Hosts, das Geld vorrangig in die Tilgung zu stecken, da dies eine garantierte Rendite bringe.

Empfohlen

KaufenMSCI ACWIIndexKlare Empfehlung

Emil hält einen weltweit diversifizierten Index wie den MSCI ACWI für die bessere Wahl als einzelne US-Indizes, weil er Industrie- und Schwellenländer sowie Small Caps abdeckt.

— Emil · bei 0:34:30
Zitat & Begründung

„deswegen setz auf einen weltweit diversifizierten Index, zum Beispiel den MSCI ACWI, da sind Industrieländer drin, Schwellenländer und auch Small Caps“

  1. Der S&P 500 allein sei nicht weltweit diversifiziert.
  2. Breite Streuung erhöhe die Zahl möglicher Gewinner im Depot.
  3. Deshalb empfiehlt er den MSCI ACWI als weltweit gestreuten Index.

Abgeraten

MeidenS&P 500IndexTendenz

Emil nennt den S&P 500 einen wichtigen Index, rät aber von einer alleinigen Konzentration darauf ab, weil er nicht weltweit diversifiziert ist.

— Emil · bei 0:33:43
Zitat & Begründung

„Kann man natürlich machen, aber ist halt nicht weltweit diversifiziert.“

  1. Der S&P 500 sei ein großer, bekannter Aktienindex und zuletzt gut gelaufen.
  2. Vergangenheit sage aber wenig über die Zukunft.
  3. Allein darauf zu setzen sei nicht weltweit diversifiziert.

Alles auf Aktien: Nobelpreis-Absage an die Angst & Gratis-Ansage von Trade Republic

13.10.2026, 04:45 Uhr · 24 min · Folge anhören ↗

Kern der Folge ist das neue Altersvorsorgedepot von Trade Republic ab Januar 2027: 51 ETFs von BlackRock, DWS und Vanguard sollen dort ohne Produktkosten besparbar sein. Lea Oetchen hält einen Welt-ETF ohne Kosten für kaum zu schlagen und würde ihn als Kern der Rente nutzen, warnt aber vor dem Klumpenrisiko bei Branchen-ETFs – ein Gratis-Branchenfonds bleibe ein Branchenfonds, trotz 23,4 Prozent Jahresrendite. Holger Zschäpitz bleibt nach dem Telekom-Anleger-Call skeptisch: 2,5 Milliarden Euro Einsparung bis 2030 seien bei 120 Milliarden Euro Umsatz wenig, eine KI-Bewertung der T-Aktie hält er für nicht gerechtfertigt. Bei Meta verweist er auf Analyst Dan Ives, der mit 900-Dollar-Kursziel auf Outperform bleibt.

Empfohlen

KaufeniShares Core MSCI World ETFETFKlare Empfehlung

Einen Welt-ETF ohne Kosten hält Oetchen für kaum schlagbar und würde ihn als Kern ihrer Altersvorsorge besparen.

— Lea Oetchen · bei 0:22:44
Zitat & Begründung

„Ja, für den Kern der Rente auf jeden Fall. Ein Welt ETF ohne ein Cent kosten ist ja wirklich schwer zu schlagen.“

  1. Trade Republic bietet 51 Indextitel im Altersvorsorgedepot ohne laufende Produktkosten an.
  2. Oetchen nennt einen Welt-ETF ohne einen Cent Kosten 'wirklich schwer zu schlagen'.
  3. Sie würde ihn als Kern der Rente nutzen, ein späterer Start im Jahr 2027 koste keine Zulage.
KaufenMetaMETAAktieTendenz

Nach dem neuen KI-Modell Muse Wonder bleibt Analyst Dan Ives laut Zschäpitz auf Outperform mit 900-Dollar-Ziel und verweist auf Metas Reichweite.

— Holger Zschäpitz · bei 0:04:52
Zitat & Begründung

„er bleibt bei outperform mit Kurs 900 Dollar und sein Hauptargument ist die Reichweite. 3600000000 Menschen nutzen jeden Tag eine Meta App“

  1. Meta stellte mit Muse Wonder ein neues KI-Modell vor, die Aktie stieg rund 4 Prozent.
  2. Dan Ives bleibt bei Outperform und Kursziel 900 Dollar, Hauptargument ist die Reichweite.
  3. 3,6 Mrd. Menschen nutzen täglich eine Meta-App, neue Modelle erreichen sie direkt.

Abgeraten

MeidenDeutsche TelekomDTEAktieTendenz

Nach dem Anleger-Call sieht Zschäpitz keine KI-Fantasie in der T-Aktie: 2,5 Mrd. Euro Einsparung bis 2030 seien bei 120 Mrd. Euro Umsatz wenig.

— Holger Zschäpitz · bei 0:08:32
Zitat & Begründung

„Aber man kann jetzt nicht der Tier Aktie sone KI Bewertung verpassen.“

  1. Höttges verspricht 2,5 Mrd. Euro Einsparung bis 2030, dazu kämen KI-Kosten obendrauf.
  2. Bei 120 Mrd. Euro Umsatz sei das Verhältnis zu klein für eine Neubewertung.
  3. Ergebnis: Telekom gut aufgestellt, aber keine KI-Bewertung für die Aktie gerechtfertigt.
MeidenXtrackers Tech ETFETFTendenz

Ein Gratis-Branchenfonds bleibt ein Branchenfonds: Trotz 23,4 Prozent Jahresrendite bestehe das Klumpenrisiko auch bei null Gebühren weiter.

— Lea Oetchen · bei 0:22:21
Zitat & Begründung

„ein Gratis Branchenfonds bleibt ein Branchenfonds. Tech ETF von X-Tracker hat zwar 23.4 Prozent im Jahr gebracht, das Klumpenrisiko bleibt aber auch bei 0 Gebühren.“

  1. Der Xtrackers-Tech-ETF lässt sich im Gratisangebot ebenfalls ohne Kosten besparen.
  2. Er hat in einem Jahr 23,4 Prozent gebracht, ist aber stark konzentriert.
  3. Oetchen: Das Klumpenrisiko verschwindet durch null Gebühren nicht.

Erichsen Geld & Gold: Endet so der KI-Boom?

13.10.2026, 05:45 Uhr · 28 min · Folge anhören ↗

Lars Erichsen gibt die KI-Thesen von Emad Mostaque wieder und ergänzt sie um eigene Einschätzungen. Mostaque erwartet, dass sich der Engpass beim Arbeitsspeicher binnen sechs Monaten auflöst, und sieht Micron, SK Hynix und Samsung als potenzielle Verlierer, während er bei klassischen Prozessoren AMD, Intel und ARM den nächsten Engpass erwartet und bei Nvidia wegen der neuen Chipgeneration Vera Rubin ab 2027 keinen abrupten Einbruch sieht. Erichsen selbst würde heute nicht mehr vor dem IPO in OpenAI oder Anthropic investieren und hält das Ende von Buchungsplattformen wie Booking nicht für gekommen. Energie- und Netzinfrastruktur bleibt für ihn ein spannender Bereich.

Empfohlen

KaufenAMDAMDAktieTendenz

Mostaque sieht den nächsten Engpass bei klassischen Prozessoren – das spricht für AMD, Intel und die ARM-Architektur als Profiteure der Agenten-Rechenlast.

— Lars Erichsen · bei 0:19:31
Zitat & Begründung

„Und deswegen sieht Emad Mostag den nächsten Engpass bei klassischen Prozessoren.“

  1. Jeder dauerhaft laufende Agent braucht Rechenleistung in der Cloud.
  2. Der nächste Engpass liegt laut Mostaque bei klassischen CPUs.
  3. Das spricht für AMD, Intel und die ARM-Architektur.
KaufenIntelINTCAktieTendenz

Intel zählt für Mostaque zu den Profiteuren, weil der nächste Engpass des KI-Ausbaus bei klassischen Prozessoren erwartet wird.

— Lars Erichsen · bei 0:19:31
Zitat & Begründung

„Das würde, also bei den GPUs, das würde bedeuten AMD, Intel und die ARM Architektur.“

  1. Dauerhaft laufende Agenten benötigen zusätzliche Rechenleistung.
  2. Mostaque sieht den Engpass bei klassischen Prozessoren.
  3. Intel wird als einer der Begünstigten genannt.
KaufenARMARMAktieTendenz

Die ARM-Architektur gehört laut Mostaque zu den Begünstigten, da klassische Prozessoren zum nächsten Engpass im KI-Ausbau werden.

— Lars Erichsen · bei 0:19:31
Zitat & Begründung

„Das würde, also bei den GPUs, das würde bedeuten AMD, Intel und die ARM Architektur.“

  1. Agenten brauchen dauerhaft Cloud-Rechenleistung.
  2. Der Engpass verschiebt sich laut Mostaque zu klassischen CPUs.
  3. ARM wird neben AMD und Intel als Profiteur genannt.
KaufenNvidiaNVDAAktieTendenz

Für Nvidia spricht laut Mostaque, dass die neue Chipgeneration Vera Rubin ab 2027 einen weiteren Leistungssprung bringt und gegen ein abruptes Ende des Ausbaus.

— Lars Erichsen · bei 0:20:10
Zitat & Begründung

„Für NVIDIA spricht das gegen ein abruptes Ende des Ausbaus, auch wenn die Margen im Training unter Druck geraten können.“

  1. Nvidias Produktion der kommenden Chipgeneration ist bereits verkauft.
  2. Die eigentliche Rechenkapazität entsteht erst 2027.
  3. Das spricht gegen einen abrupten Einbruch, auch wenn die Trainingsmargen unter Druck geraten können.
KaufenBookingBKNGAktieTendenz

Lars Erichsen hält das Ende der Buchungsplattformen für noch nicht gekommen – Booking habe genau das Vertrauen, das Kunden bei Agenten suchen.

— Lars Erichsen · bei 0:24:38
Zitat & Begründung

„aber ich sehe hier ehrlicherweise das Ende von diesen Marktplätzen noch nicht gekommen, denn die haben genau das, was man haben möchte, Vertrauen, ja.“

  1. Mostaque sieht Buchungsportale durch Agenten unter Druck.
  2. Erichsen hält dagegen: Kunden wollen sich bei Problemen an Booking wenden können.
  3. Das Vertrauen der Plattformen sieht er als entscheidenden Vorteil.
KaufenConstellation EnergyCEGAktieTendenz

Energie- und Stromnetze bleiben laut Lars Erichsen der härteste physische Engpass und ein spannender Bereich – trotz des aktuellen Kursdrucks der Versorger.

— Lars Erichsen · bei 0:25:48
Zitat & Begründung

„bleibt ein weiterhin sehr spannender Bereich. Natürlich auch Netzausrüster, Rechenzentrum und so weiter.“

  1. Energie und Netze sind der härteste physische Engpass des KI-Ausbaus.
  2. Die Versorger wachsen langsamer und stehen im Wettbewerb mit Anleihen, daher Kursdruck.
  3. Erichsen sieht den Bereich dennoch weiterhin als sehr spannend an.

Abgeraten

MeidenOpenAIAktieKlare Empfehlung

Lars Erichsen würde heute nicht mehr vor dem IPO in OpenAI investieren – die großen Labore sind für ihn nicht mehr die offensichtlichsten Gewinner.

— Lars Erichsen · bei 0:22:42
Zitat & Begründung

„Wenn mir jetzt 1 anbieten würde, schon vor dem IPO in Open AI oder in den Shopping zu investieren, würde ich heute nicht mehr machen.“

  1. Offene, günstige Modelle senken die Preissetzungsmacht der großen Labore.
  2. Erichsen hätte vor zwei Jahren investiert, heute nicht mehr.
  3. OpenAI zählt für ihn damit nicht mehr zu den offensichtlichsten Gewinnern.
MeidenAnthropicAktieKlare Empfehlung

Auch Anthropic würde Lars Erichsen heute vor dem IPO nicht mehr kaufen – die großen Labore seien nicht mehr die offensichtlichsten Gewinner.

— Lars Erichsen · bei 0:22:42
Zitat & Begründung

„Hätte ich sehr gerne vor 2 Jahren gemacht, aber heute sind für mich nicht die offensichtlichsten Gewinner.“

  1. Kompression und offene Modelle setzen die Modellanbieter unter Preisdruck.
  2. Erichsen hätte vor zwei Jahren investiert.
  3. Heute sieht er die großen Labore nicht mehr als klare Gewinner.
VerkaufenMicronMUAktieTendenz

Emad Mostaque erwartet, dass sich der Engpass beim Arbeitsspeicher binnen sechs Monaten auflöst; Micron zählt für ihn zu den potenziellen Verlierern der KI-Kompression.

— Lars Erichsen · bei 0:20:37
Zitat & Begründung

„Wer wären hier die potenziellen Verlierer? Micron, SK Heinex, Samsung“

  1. Mostaque rechnet damit, dass sich der Speicher-Engpass in den nächsten sechs Monaten auflöst.
  2. Starke Modellkompression senkt den Speicherbedarf pro Modell drastisch.
  3. Die Gewinne der Speicherhersteller hängen am knappen Angebot und würden unter Druck geraten.
VerkaufenSK HynixAktieTendenz

Mostaque nennt SK Hynix als einen der potenziellen Verlierer, weil der Speicher-Engpass laut ihm binnen sechs Monaten verschwindet und die Gewinne am knappen Angebot hängen.

— Lars Erichsen · bei 0:21:07
Zitat & Begründung

„Deren Gewinne leben derzeit vom knappen Angebot.“

  1. Der Speicher-Engpass soll sich laut Mostaque in sechs Monaten auflösen.
  2. Die Hersteller profitieren derzeit von knappem Angebot.
  3. Fällt das weg, geraten die Aktien der Speicherwerte unter Druck.
VerkaufenSamsungAktieTendenz

Samsung gehört laut Mostaque zu den möglichen Verlierern, wenn sich der Arbeitsspeicher-Engpass binnen sechs Monaten auflöst und der Speicherpreis entsprechend fällt.

— Lars Erichsen · bei 0:20:37
Zitat & Begründung

„Er erwartet, dass sich der Engpass beim Arbeitsspeicher in den nächsten 6 Monaten auflöst.“

  1. Mostaque erwartet eine Auflösung des Speicher-Engpasses binnen sechs Monaten.
  2. Speicherkompression senkt den Bedarf pro Modell.
  3. Samsung als Speicherhersteller wäre damit ein potenzieller Verlierer.

Fazit

Die Podcasts zeigen zwei Lager: Die einen setzen auf die Fortsetzung des KI-Ausbaus über klassische Chips und Energie, die anderen warnen vor Bewertungen und Finanzierungsrisiken. Auffällig ist, dass Volkswagen gleichzeitig als China-Verlierer und als Patent-Perle auftaucht – ein Widerspruch, den Anleger selbst auflösen müssen. Wer den Empfehlungen folgt, sollte beachten, dass es sich um die Meinungen der Podcast-Sprecher handelt, nicht um belegte Tatsachen.

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Hinweis: Dieser Artikel fasst automatisiert ausgewertete Aussagen aus Podcast-Folgen zusammen und kann Fehler enthalten. Er gibt die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und ist keine Anlageberatung. Alle Zitate mit Zeitmarke findest du im Podcast-Radar.