Seit dem 1. Juli 2026 dürfen Krypto-Dienstleister in der EU nur noch mit einer Zulassung nach der EU-Verordnung MiCA arbeiten – Binance etwa nimmt seitdem keine EU-Neukunden mehr an. Für dich heißt das: Die Auswahl ist kleiner, aber übersichtlicher, und die meisten Verluste beim Krypto-Kauf entstehen heute nicht durch die Börse, sondern durch Spreads, falsche Netzwerke und gefälschte Token.
Kurz beantwortet
Zuletzt aktualisiert: 1. Oktober 2026
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Das Wichtigste in Kürze
Inhalt
| Schritt | Was du tust | Worauf du achtest |
|---|---|---|
| 1. Anbieter wählen | Anbieter mit MiCA-Zulassung, der deinen Coin mit Euro-Paar führt | Zulassung im ESMA-Register prüfen; Coin-Auswahl in der Tabelle unten und in den Coin-Anleitungen |
| 2. Konto eröffnen | Über die offizielle Website oder die App aus dem offiziellen Store | Keine Links aus Werbeanzeigen, E-Mails oder Messengern |
| 3. Konto absichern | Zwei-Faktor-Schutz mit Authenticator-App, starkes eigenes Passwort, Anti-Phishing-Code, wo angeboten | SMS als zweiter Faktor ist schwächer als eine App |
| 4. Identität bestätigen | Ausweis, Selfie, Adresse, Angaben zur Herkunft des Geldes | Pflicht nach EU-Recht; ohne Prüfung keine Einzahlung |
| 5. Euro einzahlen und kaufen | SEPA- oder SEPA-Echtzeitüberweisung, dann Sofortkauf oder Limit-Order | SEPA ist bei Kraken, Bitpanda, Bybit EU, Bitvavo und BISON kostenlos; Karte kostet je nach Anbieter 1 bis 3,75 % extra |
| 6. Verwahren | Auf der Börse lassen oder auf eine eigene Wallet übertragen | Richtiges Netz wählen, Memo oder Tag mitgeben, erst einen Testbetrag senden |
Du musst keine ganzen Coins kaufen, alle großen Kryptowährungen sind teilbar. Bei sehr kleinen Beträgen fallen feste Gebühren aber stark ins Gewicht, etwa der 1 Euro pro Kauf bei Trade Republic oder die Auszahlungsgebühr, wenn du die Coins später auf eine Wallet schickst.
Die Tabelle zeigt neun Anbieter mit Zulassung, die Krypto für Kunden in Deutschland anbieten: Kryptobörsen mit Orderbuch, Broker mit festem Kaufpreis und Apps aus Deutschland. Scalable Capital steht als Sonderfall dabei, weil du dort nur Wertpapiere (ETPs) statt echter Coins kaufst.
| Anbieter | Gesellschaft & Lizenz | Gebühr | Einzahlung | Auf eigene Wallet | |
|---|---|---|---|---|---|
| Kraken | Payward Europe Solutions Ltd. (Irland)MiCA-Lizenz (Irland) | 0,40 % / 0,80 %Maker/Taker bei Kraken Pro, Einstiegsstufe. Sofortkauf in der App: 1 % plus Spread. | SEPA kostenlos; Debitkarte 3,75 % + 0,25 € | ja | Zu Kraken →Anzeige |
| Bitpanda | Bitpanda Asset Management GmbH (Berlin)MiCA-Lizenz (BaFin) | 0,25 %Maker/Taker bei Bitpanda Fusion. Sofortkauf: Aufschlag 0,99 % (Bitcoin) bis 2,49 %, im Kaufdialog ausgewiesen. | SEPA kostenlos; PayPal 1,49 % | ja | Zu Bitpanda →Anzeige |
| Coinbase | Coinbase Luxembourg S.A.MiCA-Lizenz (Luxemburg) | 0,25 % / 0,50 %Maker/Taker bei Coinbase Advanced, Einstiegsstufe seit 16.09.2026. Einfacher Kauf in der App: Gebühr plus Spread, erst in der Ordervorschau ausgewiesen (laut Testberichten rund 1,49 % plus ca. 1 % Spread). | in der Ordervorschau angezeigt | ja | Zu Coinbase →Anzeige |
| Bybit EU | Bybit EU GmbH (Wien)MiCA-Lizenz (Österreich) | 0,25 %Maker und Taker gleich, Einstiegsstufe, seit 05.10.2026 (vorher 0,15 % / 0,25 % bei Euro-Paaren). Keine Futures in Deutschland. | SEPA kostenlos; Karte 1,10 % | ja | Zu Bybit EU → |
| Bitvavo | Bitvavo B.V. (Amsterdam)MiCA-Lizenz (Niederlande) | bis 0,25 % (Taker)Einstiegsstufe; Maker-Gebühr nicht belegt. | – | ja | Zu Bitvavo → |
| OKX | OKX Europe Limited (Malta)MiCA-Lizenz (Malta) | 0,08 % / 0,10 %Maker/Taker, Einstiegsstufe. | – | ja | Zu OKX → |
| Trade Republic | Trade Republic Bank GmbH (Berlin)MiCA-Lizenz (BaFin) | 1 € pro Kauf + SpreadSparplan ohne Pauschale; Spread nicht veröffentlicht. | – | ja, seit November 2025 | Zu Trade Republic → |
| BISON | EUWAX AG / Boerse Stuttgart Digital Custody (Stuttgart)MiCA-Lizenz (BaFin) | Spread ca. 1,25–1,75 %Keine Ordergebühr; Spread schwankt. | SEPA kostenlos; Karte 2,49 % | ja | Zu BISON → |
| Scalable Capital | Scalable Capital Bank GmbH (München)BaFin-Bank; Krypto nur als ETP | 0,99 € + 0,99 % AufschlagFREE Broker; PRIME+: 0 € ab 250 € + 0,69 %. Krypto als ETP, keine Coins. | – | nein (nur ETPs) | Zu Scalable Capital → |
Angaben laut Anbieter, geprüft am 01.10.2026. Gebühren können sich ändern, maßgeblich ist der Anbieter. Gebührenquellen: Kraken, Bitpanda, Coinbase, Bybit EU, Bitvavo, OKX, Trade Republic, BISON, Scalable Capital. Lizenzen: MiCA-Register der ESMA. Daten aus unserer Faktenbasis.
Alle Werte aus unserer Faktenbasis, Stand 1. Oktober 2026; die Quellen stehen direkt unter der Tabelle. Bei Coinbase stammen die Advanced-Sätze von Coinbase selbst (Coinbase-Mitteilung vom 16. September 2026), der Wert für den Sofortkauf aus Testberichten, weil Coinbase dafür keinen festen Satz veröffentlicht. OKX und Bybit EU sind keine Werbepartner und deshalb neutral verlinkt.
An einer Börse mit Orderbuch handelst du mit anderen Nutzern und legst den Preis per Limit-Order selbst fest. Dort fallen die niedrigsten Sätze an: bei Kraken Pro 0,40 Prozent als Maker, bei Bitpanda Fusion 0,25 Prozent, bei Bybit EU 0,25 Prozent (seit 5. Oktober 2026 einheitlich), bei OKX 0,08 Prozent als Maker. Im einfachen Kaufdialog zahlst du dagegen einen Aufschlag im Kurs, bei Bitpanda für Bitcoin 0,99 Prozent und je nach Coin bis 2,49 Prozent.
Apps wie Trade Republic und BISON arbeiten ohne Orderbuch. Trade Republic nimmt 1 Euro pro Kauf plus einen nicht veröffentlichten Spread, BISON keine Ordergebühr, aber einen Spread von im Schnitt 1,25 Prozent bei Bitcoin und Ether und 1,75 Prozent bei allen anderen Coins. Das ist bequem, bei regelmäßigen Käufen aber spürbar teurer als eine Limit-Order an einer Börse (Trade-Republic-Test, BISON-Test).
| Anbieter | Gesellschaft für deutsche Kunden | Lizenz | Neukunden aus DE | Produkte in DE | Einschränkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Binance | keine EU-Gesellschaft mit Lizenzkeine EU-Aufsicht nach MiCA (BaFin-Antrag 2023 zurückgezogen) | keine EU-Lizenz | nein | Seit 01.07.2026 keine Neukunden in der EU, Bestandskunden eingeschränkt | |
| Bitget | keine EU-Gesellschaft mit Lizenzkeine EU-Aufsicht | keine EU-Lizenz | nein | nur Bestandskunden (vor 16.01.2026 registriert): Spot, Futures, Copy Trading, Bots, Earn | Keine Neukunden aus Deutschland seit 16.01.2026; Hack am 24.09.2026, Auszahlungen schrittweise wieder freigegeben |
| KuCoin | KuCoin EU Exchange GmbH (Wien)FMA Österreich | MiCA-Lizenz, Betrieb laut FMA noch untersagt | nein | FMA untersagt die Aufnahme des Geschäftsbetriebs (Stand 18.05.2026) |
Angaben laut Anbieter, geprüft am 01.10.2026. Gebühren können sich ändern, maßgeblich ist der Anbieter. Gebührenquellen: Bitget. Lizenzen: MiCA-Register der ESMA. Daten aus unserer Faktenbasis.
Binance hat laut CoinDesk Ende Juni 2026 die Registrierung von EU-Neukunden eingestellt, Bitget nimmt seit Januar 2026 keine Kunden aus Deutschland mehr an, und KuCoin darf seinen EU-Betrieb laut österreichischer Finanzaufsicht FMA noch nicht aufnehmen. Wer bei solchen Plattformen ein Konto hat, sollte prüfen, wie er sein Guthaben abzieht. Mehr Details im Kryptobörsen-Vergleich.
Krypto bei einem regulierten Anbieter kaufen
Kraken für niedrige Kosten mit Limit-Order und kostenlose Echtzeit-Einzahlung, Bitpanda für den Einstieg mit BaFin-Aufsicht, Coinbase für eine einfache App.
Zu Kraken → Zu Bitpanda → Zu Coinbase →
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Nicht jeder Anbieter führt jeden Coin, und bei jedem Coin lauern andere Fehler. Für die gefragtesten Kryptowährungen haben wir eigene Anleitungen mit Anbietervergleich und täglich geprüfter Handelbarkeit:
| Coin | Mit Euro und Zulassung zum Beispiel bei | Worauf du besonders achtest | Anleitung |
|---|---|---|---|
| Bitcoin (BTC) | Kraken, Bitpanda, Coinbase, Bybit EU, Bitvavo, Trade Republic, BISON | On-Chain oder Lightning; ETP bei Scalable ist kein echter Coin | Bitcoin kaufen |
| Ethereum (ETH) | Kraken, Bitpanda, Coinbase, Bybit EU | Hauptnetz oder Layer 2 (Arbitrum, Base …); Staking möglich | Ethereum kaufen |
| XRP | Kraken, Bitpanda, Coinbase, Bybit EU | Destination Tag bei Börsen-Einzahlung, 1 XRP Reserve je Adresse | XRP kaufen |
| Solana (SOL) | Kraken, Bitpanda, Coinbase, Bybit EU | gefälschte Token mit gleichem Namen; Mint-Adresse prüfen | Solana kaufen |
| Dogecoin (DOGE) | Kraken (Kürzel XDG), Bitpanda, Coinbase, Bybit EU | eigene Blockchain; DOGE-Token auf anderen Netzen kommen nicht an | Dogecoin kaufen |
| IOTA | Bitpanda, OKX | seit „Rebased“ (Mai 2025) neues Netz und neue Wallet | IOTA kaufen |
Anbieter laut den verlinkten Anleitungen, Stand 1. Oktober 2026. Die Liste ist eine Auswahl, keine vollständige Übersicht aller Anbieter je Coin.
Anleitungen gibt es auch für weitere Coins, etwa Cardano, Litecoin, Polkadot, Chainlink, Avalanche und Stellar. Diese überarbeiten wir nach und nach; Anbieterangaben dort können älter sein als auf dieser Seite. Prüfe im Zweifel in der Tabelle oben, ob ein Anbieter eine Zulassung hat.
Findest du einen Coin bei keinem regulierten Anbieter, ist das ein Warnsignal. Das gilt besonders für Token, die nur im „Presale“ über die Website des Projekts verkauft und mit Werbeanzeigen beworben werden: Hier gibt es keine Aufsicht, keinen Orderbuch-Kurs und oft auch später keinen Handelsplatz. Wir raten Einsteigern davon ab.
Viele Coins und fast alle Stablecoins gibt es auf mehreren Blockchains. Ether liegt zum Beispiel im Ethereum-Hauptnetz und auf Layer-2-Netzen wie Arbitrum oder Base, Stablecoins wie USDC auf vielen verschiedenen Netzen. Die Adressen sehen dabei oft gleich aus. Schickst du Coins über ein Netz, das die Gegenseite nicht unterstützt, kommen sie nicht an – im besten Fall holt der Support sie mühsam zurück, im schlechtesten sind sie verloren.
Die Regel ist einfach: Wähle das Netz, das die empfangende Wallet oder Börse ausdrücklich nennt, und schick bei jeder neuen Adresse zuerst einen kleinen Testbetrag. Die Netzwerkwahl in der Auszahlungsmaske ist keine Formalie, sondern der wichtigste Klick des ganzen Vorgangs.
Bei einigen Blockchains nutzen Börsen eine gemeinsame Adresse für viele Kunden und unterscheiden sie über eine zusätzliche Kennung. Bei XRP heißt sie Destination Tag; fehlt sie, weiß die Börse laut xrpl.org nicht, wem sie die Zahlung gutschreiben soll. Bei Stellar heißt das Feld Memo. Kopiere deshalb immer Adresse und Memo oder Tag aus der Einzahlungsmaske der Börse; wenn dort eins angezeigt wird, ist es Pflicht.
Auf offenen Blockchains kann jeder einen Token mit beliebigem Namen und Kürzel herausgeben. Entscheidend ist deshalb nicht der Name, sondern die Vertragsadresse (bei Solana: Mint-Adresse), die du auf der offiziellen Projektseite oder bei Datenseiten wie CoinGecko abgleichst. Unbekannte Token, die plötzlich in deiner Wallet auftauchen, sind oft Köder: Wer sie verkaufen will, landet auf einer Betrugsseite, die die Wallet leerräumt. Ignoriere sie.
Beim Sofortkauf in Apps steckt ein Teil der Kosten im Kurs. Bitpanda nennt für den einfachen Kauf je nach Asset 0 bis 2,49 Prozent Aufschlag, BISON im Schnitt 1,75 Prozent für Coins außer Bitcoin und Ether. Bei kleinen Coins mit wenig Handel kann der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufspreis noch größer sein. Vergleiche vor dem Bestätigen beide Preise und nutze eine Limit-Order, wo es geht.
Mit Karte zahlst du je nach Anbieter extra: bei Bitvavo 1 Prozent, bei Bybit EU 1,10 Prozent, bei BISON 2,49 Prozent, bei Kraken per Debitkarte 0,25 Euro plus 3,75 Prozent. Rechnung für 500 Euro bei Kraken: 0,25 € + 500 € × 3,75 % = 19,00 Euro – fast fünfmal so viel wie eine Market-Order in Kraken Pro (500 € × 0,80 % = 4,00 €). Auch Sparpläne „ohne Ordergebühr“ kosten bei jeder Ausführung den Spread. Eine Beispielrechnung für 500 Euro und einen 100-Euro-Sparplan steht in unserer Anleitung Bitcoin kaufen.
Kein seriöser Anbieter fragt nach deiner Wiederherstellungsphrase oder bittet dich, eine Fernwartungs-App zu installieren. Werbeanzeigen mit Prominenten, die automatische Gewinne mit „Bitcoin-Robotern“ versprechen, führen nach unseren Recherchen zu Anbietern ohne Zulassung; Beispiele in unserem Überblick zu Bitcoin-Robotern. Rufe Börsen nur über ein selbst gesetztes Lesezeichen auf.
Auf einer Börse hast du nur einen Anspruch gegen den Anbieter; Krypto-Guthaben fallen nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung. Wie real das Risiko ist, zeigen die Hacks bei der Bybit-Gruppe im Februar 2025 mit rund 1,5 Mrd. US-Dollar Schaden laut FBI und bei Bitget im September 2026 mit rund 352 Mio. US-Dollar laut CoinDesk.
| Verwahrung | Vorteil | Nachteil | Passt für |
|---|---|---|---|
| Auf der Börse | bequem, schnell verkaufbar | Abhängigkeit vom Anbieter, Hack- und Pleiterisiko | kleine Beträge, aktiver Handel |
| Software-Wallet (App) | du hältst die Schlüssel, kostenlos | Schlüssel liegen auf einem Gerät mit Internetzugang | mittlere Beträge, Alltag |
| Hardware-Wallet | Schlüssel offline, Bestätigung am Gerät | kostet Geld, du trägst die volle Verantwortung | größere Beträge, langfristiges Halten |
Bei jeder eigenen Wallet gilt: Die Wiederherstellungsphrase schreibst du offline auf und gibst sie nie in eine Website oder App ein. Welche Geräte welche Coins unterstützen, zeigt unser Hardware-Wallet-Vergleich.
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| Situation | Steuerliche Folge (Privatperson, Stand 2026) |
|---|---|
| Verkauf oder Tausch nach mehr als 12 Monaten | steuerfrei (§ 23 EStG) |
| Verkauf oder Tausch innerhalb von 12 Monaten | Gewinn mit persönlichem Einkommensteuersatz steuerpflichtig |
| Gesamtgewinn aller privaten Veräußerungsgeschäfte unter 1.000 € im Jahr | steuerfrei (Freigrenze, kein Freibetrag: ab 1.000 € ist alles steuerpflichtig) |
| Krypto in Krypto tauschen (auch in Stablecoins) | gilt als Veräußerung, die Haltefrist beginnt für den neuen Coin von vorn |
| Staking-Belohnungen | beim Zufluss sonstige Einkünfte (§ 22 Nr. 3 EStG), Freigrenze 256 € im Jahr; die Haltefrist bleibt ein Jahr |
Grundlage ist das BMF-Schreiben vom 6. März 2025. Seit 1. Januar 2026 melden Krypto-Anbieter in der EU Käufe, Verkäufe und Übertragungen ihrer Kunden jährlich an das Bundeszentralamt für Steuern (Umsetzung der EU-Richtlinie DAC8); die ersten Meldungen für 2026 gehen Anfang 2027 raus. Bitpanda bietet Steuerberichte nur für Österreich an, für Deutschland nur einen Datenexport. Bei mehreren Börsen hilft eine Krypto-Steuersoftware. Das ist eine Übersicht, keine Steuerberatung.
| Anbieter | Trustpilot | Bewertungen | App Store (DE) | Stand |
|---|---|---|---|---|
| Bitpanda | 4,1 von 5 | 15.814 | 4,7 (55.843 Bewertungen) | 1.10.2026 |
| Kraken | 3,2 von 5 | 9.018 | 4,5 (3.250); Kraken Pro 4,7 (4.021) | 1.10.2026 |
| Coinbase | 4,0 von 5 | 23.197 | 4,4 (43.931) | 1.10.2026 |
| Bybit | 2,5 von 5 (Profil der globalen Bybit) | 7.732 | Bybit.eu-App 4,6 (358) | 1.10.2026 |
Quellen: Trustpilot-Profile von Bitpanda, Kraken, Coinbase und Bybit; deutscher Apple App Store; abgerufen am 1. Oktober 2026. Für die übrigen Anbieter haben wir keine Werte erhoben. Gelesen haben wir eine Auswahl der neuesten Rezensionen, keine systematische Auswertung.
App-Stores fragen zufriedene Nutzer direkt in der App, auf Trustpilot schreiben eher Kunden mit Problemen. Das sind Erfahrungen Dritter, keine eigenen Tests.
Die stärkste Gegenposition: Wer langfristig investiert, kann einzelne Einbrüche aussitzen; Bitcoin und Ether haben frühere Crashs überstanden, und ein kleiner Anteil im Depot lässt sich nach dieser Sicht als bewusste Beimischung vertreten. Gegen das Risiko kleiner Coins hilft, sich auf wenige große zu beschränken.
Technisch reichen wenige Euro, weil alle großen Coins teilbar sind. Sinnvoll ist ein Betrag, bei dem feste Gebühren nicht ins Gewicht fallen und dessen Verlust du verkraften kannst. Geld für Miete, Rechnungen oder den Notgroschen gehört nicht in Krypto.
Für den Einstieg sind Apps mit einfachem Kaufdialog am bequemsten, etwa Bitpanda mit BaFin-Aufsicht oder Coinbase. Sie sind aber teurer als eine Limit-Order an einer Börse. Wer den Umgang mit Orderbuch und Limit-Order lernt, spart bei Kraken Pro, Bitpanda Fusion oder Bybit EU Gebühren.
Nur bei Anbietern im MiCA-Register, mit Zwei-Faktor-Schutz per App, über selbst gesetzte Lesezeichen statt Werbelinks. Größere Beträge überträgst du auf eine Hardware-Wallet, mit Testbetrag und geprüftem Netzwerk.
Ja. Kauf, Besitz und Verkauf sind legal; Anbieter brauchen seit dem Ende der Übergangsfristen eine Zulassung nach MiCA. Gewinne sind innerhalb eines Jahres steuerpflichtig, danach steuerfrei.
Bei Bitpanda ja, mit 1,49 Prozent Gebühr. Bei Kraken ist PayPal möglich, löst aber eine 72-stündige Auszahlungssperre aus und kostet eine Abwicklungsgebühr, die Kraken vor der Bestätigung anzeigt. Die SEPA-Überweisung ist bei den meisten Anbietern kostenlos und meist die günstigere Wahl.
Bei keinem regulierten Anbieter. Die Auswahl der Börsen ist groß – Kraken etwa gibt laut seiner Schnittstelle 1.290 Handelspaare für Deutschland frei –, Trade Republic führt rund 50 Kryptowährungen, Scalable Capital 32 als ETP. Für exotische Coins musst du oft auf dezentrale Börsen ausweichen – das ist nichts für Einsteiger.
Echte Coins kannst du auf eine eigene Wallet senden. Ein ETP ist ein Wertpapier, das den Kurs abbildet; bei Scalable Capital bekommst du nur solche Produkte, mit Emittentenrisiko und laufenden Produktkosten. Bei CFDs besitzt du ebenfalls keinen Coin.
Wir haben die Anbieter nicht mit eigenem Geld getestet. Grundlage sind öffentlich prüfbare Angaben aus unserer Faktenbasis: die Gebührenseiten der Anbieter, das MiCA-Register der ESMA, Mitteilungen von BaFin und FMA, die Sicherheitshistorie laut Unternehmensangaben und Fachmedien sowie die automatische Prüfung der Handelbarkeit über die öffentlichen Schnittstellen der Börsen. Wo ein Anbieter einen Wert nicht veröffentlicht, schreiben wir das dazu, statt zu schätzen.
Gebühren ändern sich häufig, prüfe sie deshalb vor dem ersten Kauf selbst. Wie wir grundsätzlich arbeiten, steht in unseren redaktionellen Richtlinien.
Mit MiCA ist die Wahl des Anbieters einfacher geworden: Wer im ESMA-Register steht, ist zugelassen, wer fehlt, ist für Neukunden tabu. Die eigentlichen Risiken liegen woanders – im Spread kleiner Coins, im falschen Netzwerk und im Kurs, der auch bei Bitcoin zuletzt um mehr als die Hälfte fiel. Beschränke dich am Anfang auf wenige große Coins, nutze Limit-Orders und kaufe nur, was du verlieren kannst.
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