Die BaFin hat am 8. Oktober 2026 ein Bußgeld gegen die abcfinance GmbH bekannt gegeben. Das Institut muss 90.000 Euro zahlen, weil es Verdachtsmeldungen verspätet abgegeben hat. Der Bescheid ist rechtskräftig.
Die Meldungen im Überblick
- abcfinance GmbH: Die BaFin hat gegen die abcfinance GmbH wegen verspäteter Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz Bußgelder von 90.000 Euro festgesetzt.
abcfinance GmbH muss 90.000 Euro zahlen
Die Finanzaufsicht BaFin hat gegen die abcfinance GmbH Bußgelder von insgesamt 90.000 Euro festgesetzt. Nach Angaben der BaFin hatte das Institut im April 2025 mehrere Verdachtsmeldungen verspätet abgegeben und damit gegen das Geldwäschegesetz verstoßen. Der Bußgeldbescheid ist rechtskräftig.
Finanzdienstleistungsinstitute sind Verpflichtete im Sinne des Geldwäschegesetzes. Sie müssen eine Meldung an die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (Financial Intelligence Unit – FIU) erstatten, wenn sie Anhaltspunkte dafür haben, dass eine Transaktion mit Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung im Zusammenhang stehen könnte. Diese Verdachtsmeldungen müssen unverzüglich abgegeben werden, damit die FIU bei Bedarf zügig weitere Schritte einleiten kann, etwa die Weiterleitung an Strafverfolgungsbehörden.
Quelle: BaFin-Meldung vom 08.10.2026
So schützt du dich
- Prüfe bei Finanzdienstleistern, ob sie ihrer Meldepflicht nach dem Geldwäschegesetz nachkommen – ein Bußgeld ist ein Hinweis auf mögliche Compliance-Lücken.
- Achte darauf, dass Verdachtsmeldungen unverzüglich erfolgen müssen; verspätete Meldungen können teuer werden.
- Informiere dich über die Aufgaben der FIU und wie Verdachtsmeldungen weitergeleitet werden.
- Bei eigenen Transaktionen: Bewahre Belege auf, um im Zweifel die Herkunft von Geldern nachweisen zu können.
- Ob ein Anbieter zugelassen ist, zeigt die Unternehmensdatenbank der BaFin.
Sicher investieren statt auf Betrüger hereinfallen
Welche Krypto-Börsen in der EU reguliert sind und was sie kosten, zeigt unser Kryptobörsen-Vergleich.