BaFin warnt vor Vortex-street: angebliche OpenAI-Aktien

BaFin warnt vor Vortex-street: angebliche OpenAI-Aktien

Die BaFin hat am 29. Oktober 2026 eine Warnung zu vortex-street(.)com veröffentlicht. Auf der Website wird laut Aufsicht auch der Erwerb angeblicher Aktien des Unternehmens im Zusammenhang mit einem OpenAI-Börsengang angeboten. Die Behörde spricht von Identitätsmissbrauch und unerlaubten Finanz- und Wertpapierdienstleistungen.

Die Meldungen im Überblick

  • Vortex-street(.)com / Vortex Street Fund Limited: BaFin warnt vor der Website vortex-street(.)com, auf der angebliche Aktien des Unternehmens (OpenAI-Börsengang) angeboten werden; Verdacht auf unerlaubte Finanz- und Wertpapierdienstleistungen und Identitätsmissbrauch.

Vortex-street(.)com: BaFin sieht Identitätsmissbrauch und unerlaubte Aktienangebote

Die BaFin warnt vor Angeboten der „Vortex Street Fund Limited“ auf der Website vortex-street(.)com. Dort wird nach Angaben der Aufsicht auch der Erwerb von angeblichen Aktien des Unternehmens im Zusammenhang mit einem OpenAI-Börsengang angeboten. Es besteht der Verdacht, dass die unbekannten Betreiber unerlaubt Finanz- und Wertpapierdienstleistungen anbieten. Die BaFin stuft den Fall als Identitätsmissbrauch ein.

Bankgeschäfte, Finanzdienstleistungen und Kryptowerte-Dienstleistungen dürfen in Deutschland nur mit einer Erlaubnis der BaFin angeboten werden. Ob ein Anbieter zugelassen ist, lässt sich in der Unternehmensdatenbank der Behörde prüfen. Die Warnung stützt sich auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz und § 18 Absatz 3 Satz 1 Wertpapierprospektgesetz. Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter warnen generell vor Finanzbetrug im Internet.

Quelle: BaFin-Meldung vom 29.10.2026

So schützt du dich

  • Prüfe vor jeder Geldanlage, ob der Anbieter in der Unternehmensdatenbank der BaFin als zugelassen geführt wird.
  • Sei skeptisch bei angeblichen Aktien oder Vorbörsen-Zugängen zu bekannten Unternehmen wie OpenAI – solche Angebote sind ein häufiges Lockmittel.
  • Recherchiere die Domain unabhängig und rufe Websites nicht über Links aus Werbe-Mails oder Messenger-Nachrichten auf.
  • Zahle nie Geld an unbekannte Betreiber, nur weil eine Website professionell wirkt – die BaFin warnt ausdrücklich vor Identitätsmissbrauch.
  • Ob ein Anbieter zugelassen ist, zeigt die Unternehmensdatenbank der BaFin.

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