Fünf Folgen der großen deutschen Finanz-Podcasts vom 29. und 30. Oktober 2026 drehen sich fast alle um denselben Tag: den Tech-Abverkauf nach den Quartalszahlen von Alphabet, ServiceNow und Fortinet. Die wichtigste Erkenntnis: Die Sprecher halten den Rücksetzer überwiegend für eine Stimmungsfrage, nicht für einen Bruch der Geschäftsmodelle – einig sind sie sich darin aber nicht.
Auf einen Blick: Empfehlungen und Warnungen
| Asset | Einschätzung | Podcast | Sprecher |
|---|---|---|---|
| Discount-Zertifikat auf Amazon (HSBC) | Kaufen | Alles auf Aktien | Nando Sommerfeld |
| Discount-Zertifikat auf Nvidia | Kaufen | Alles auf Aktien | Nando Sommerfeld |
| Discount-Zertifikat auf Micron | Kaufen | Alles auf Aktien | Nando Sommerfeld |
| Discount-Zertifikat auf Infineon | Kaufen | Alles auf Aktien | Nando Sommerfeld |
| Alphabet (Google) GOOGL | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| ServiceNow NOW | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Oracle ORCL | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Alphabet GOOGL | Kaufen (Tendenz) | Handelsblatt Today | Stefan Scheuer |
| Shell SHEL | Kaufen (Tendenz) | Mission Money | Peter Blöd |
| Eli Lilly LLY | Kaufen (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Helena Smolak |
| Givaudan GIVN | Kaufen (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christoph |
| Samsung Electronics | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Nando Sommerfeld |
| Discount-Zertifikat auf den DAX | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Kia | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Petrobras PBR | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Lumentum LITE | Meiden (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Noah Leidinger |
| Comcast CMCSA | Meiden (Tendenz) | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Vodafone VOD | Meiden (Tendenz) | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
Alle Folgen und Empfehlungen der letzten Tage findest du in unserem Podcast-Radar.
Was die Podcasts heute bewegt
Einigkeit herrscht nur beim Auslöser: Alphabet, ServiceNow und Fortinet sind am 29. Oktober 2026 deutlich gefallen, und alle besprochenen Podcasts führen das auf die Quartalszahlen und die KI-Investitionen zurück. Markus Koch hält den Google-Absturz für verdaubar und die ServiceNow-Reaktion für überzogen, Stefan Scheuer im Handelsblatt Today sieht in Alphabet dagegen die riskantere KI-Wette als in Microsoft – ein klarer Widerspruch in der Risikoeinschätzung. Beim Thema Cashflow gehen die Akzente auseinander: Koch lobt Oracle für aus eigener Kraft finanzierbaren AI-Ausbau, Alles auf Aktien kürt Samsung zum Cashkönig und warnt bei Comcast und Vodafone vor einer Value Trap. Die Makro-Seite dominiert bei Handelsblatt Today: Fed und EZB ließen die Zinsen unverändert, Lagarde kündigte ihren vorzeitigen Rücktritt an.
Wall Street mit Markus Koch: Google-Schock. Einbruch Fortinet, Caterpillar und ServiceNow.
Markus Koch ordnet den Tech-Absturz vom 29. Oktober 2026 als Stimmungseinbruch ein. Die Search-Schwäche bei Google führt er auf schwierige Vorjahresvergleiche und Währungseffekte zurück, nicht auf KI-Konkurrenz im Suchgeschäft – den Rücksetzer hält er deshalb für verdaubar. Den Abverkauf bei ServiceNow bezeichnet er gemessen an den Zahlen als überzogen; Oracle bewertet er positiv, weil der angepeilte freie Cashflow den AI-Ausbau aus eigener Kraft finanzierbar mache.
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Koch hält die Search-Schwäche für eine Folge schwieriger Vorjahresvergleiche und ungünstiger Währungen – die KI-Konkurrenz im Suchgeschäft sieht er nicht als Kernproblem, der Rücksetzer sei daher verdaubar.
Zitat & Begründung
„dann müsste das eigentlich noch verdaubar sein“
- Google Search und YouTube-Werbeumsätze verfehlten die Erwartungen, die Aktie verlor rund 12 Prozent.
- Koch folgt dem Argument, die Search-Zahlen litten unter Vorjahresvergleichen und Währungseffekten.
- Solange KI-Agenten das Suchgeschäft nicht untergraben, hält er den Kursrückgang für verkraftbar.
Koch hält den Kurssturz von fast einem Viertel für überzogen, weil die Quartalszahlen aus seiner Sicht nicht so schlecht waren, wie der Abverkauf suggeriert.
Zitat & Begründung
„nach Quartalszahlen, die eigentlich nicht wirklich ein so großes Desaster sind, wie der Kurseinbruch reflektiert“
- Service Now verlor nach den Zahlen rund ein Viertel des Börsenwerts.
- Koch betont, die Zahlen selbst seien kein so großes Desaster wie der Kursrückgang.
- Er sieht darin eher ein Zeichen für die angespannte Stimmung an der Wall Street als für eine fundamental neue Lage.
Koch bewertet die Oracle-Ziele positiv, weil der avisierte freie Cashflow signalisiert, dass der AI-Ausbau aus eigener Kraft statt über neue Schulden finanziert werden kann.
Zitat & Begründung
„das signalisiert, das Unternehmen wird in der Lage sein, den AI Ausbau auch aus der eigenen Tasche mitzufinanzieren“
- Oracle peilt für das Fiskaljahr 2029 mindestens 30 Milliarden Dollar freien Cashflow an, die Wall Street hatte negativ gerechnet.
- Das sei die eigentliche Überraschung des Analystentags gewesen, so Koch.
- Damit könne das Unternehmen den AI-Ausbau weitgehend selbst finanzieren.
Handelsblatt Today: Fed und EZB lassen Zinsen unverändert, Lagarde will vorzeitig zurücktreten | Alphabet verschreckt Anleger mit KI-Wette
Stefan Scheuer vom Handelsblatt hält Alphabets KI-Wette für riskanter als die von Microsoft, langfristig aber für chancenreicher; Microsofts vorsichtigerer Rechenzentrumsausbau sei der solidere Weg, ob der bessere, sei offen. Fed und EZB ließen die Leitzinsen unverändert, EZB-Chefin Lagarde kündigte überraschend ihren vorzeitigen Rücktritt im Februar an. Finanzredakteur Leonidas Exozides erwartet wegen Lagardes deutlicher Aussagen eine Zinserhöhung der EZB im Dezember.
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Die KI-Wette von Alphabet sei deutlich riskanter als die von Microsoft, biete aber das größere langfristige Erfolgspotenzial.
Zitat & Begründung
„Die Wette von Google ist deutlich riskanter, aber ich glaube, das Potenzial, damit langfristig erfolgreich zu sein, ist auch deutlich größer.“
- Die klassische Google-Suche steht durch KI grundsätzlich infrage, deshalb muss Alphabet ein neues Geschäft aufbauen.
- Dafür geht Google deutlich höhere Risiken ein als Microsoft, das auf Windows und Office aufbauen kann.
- Das langfristige Potenzial sei dafür größer – ob die Strategie aufgeht, ist laut Scheuer offen.
Mission Money: Alphabet und Caterpillar drücken US-Börsen, Milliardenverlust bei VW
Peter Blöd liefert in Mission Money überwiegend Nachrichten ohne klare Kauf- oder Verkaufsempfehlung: Alphabet brach nach enttäuschenden Quartalszahlen um bis zu 13 Prozent ein, Caterpillar verlor trotz übertroffener Erwartungen rund 8 Prozent, ServiceNow ein Viertel und Fortinet gut 20 Prozent. Volkswagen meldete wegen Abschreibungen auf Porsche und China-Wertberichtigungen fast 6 Milliarden Euro Quartalsverlust, die Aktie drehte dennoch ins Plus. Als eigene Einschätzung nennt Blöd die gestiegenen Raffineriemargen eine Gewinnsäge für Shell.
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Blöd sieht die hohen Energiepreise und die deutlich gestiegenen Raffineriemargen als zentrale Gewinntreiber für Shell.
Zitat & Begründung
„Logischerweise sind für Shell die hohen Energiepreise und damit eben auch die massiven gestiegenen Raffineriemargen absolute Gewinnsägen.“
- Shell hat den bereinigten Gewinn im dritten Quartal nahezu verdoppelt und die Erwartungen übertroffen.
- Als Ursache nennt Blöd hohe Energiepreise und Raffineriemargen von rund 38 Euro je Barrel.
- Diese Margen seien für Shell 'absolute Gewinnsägen' – eine positive Fundamentalnote ohne ausdrückliche Kaufempfehlung.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER: Amazon & Intel enttäuschen. Eli Lilly boomt. Alltagsdüfte & Mega-Deals mit Givaudan, Marvell & DoorDash
Helena Smolak sieht Eli Lilly weiter rund laufen: Die Abnehmmittel überträfen die Erwartungen, Pipeline und Zukäufe differenzierten den Konzern von Novo Nordisk – die schwächere Abnehmpille nennt sie als Schwachstelle. Christoph beschreibt Givaudan als breit aufgestelltes, kundenbindendes Geschäft mit Alltagsdüften, warnt aber vor der seit Jahren hohen Bewertung. Noah Leidinger hält Lumentum trotz starken Wachstums für sehr teuer und den möglichen Kauf durch Marvell deshalb für teuer und risikoreich.
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Smolak sieht Lilly weiter rund laufen: Abnehmmittel, breite Pipeline und viele Zukäufe differenzieren den Konzern von Novo Nordisk – die Abnehmpille bleibt aber eine Schwachstelle.
Zitat & Begründung
„Bei Eli Lilly läuft's in der Tat grade richtig rund und das hat mehrere Gründe.“
- Umsätze von Mounjaro und Zepbound lagen deutlich über den Analystenerwartungen, in den USA und international.
- Pipeline und Zukäufe von Onkologie bis Psychedelics sowie KI-Partnerschaften unterschieden Lilly von Novo Nordisk.
- Die Abnehmpille läuft schwächer als die Novo-Konkurrenz, was den Vorsprung relativiert.
Christoph hält das Duftstoffgeschäft für breit und berechenbar: Alltagsdüfte wachsen, Kundenwechsel ist riskant – die hohe Bewertung macht die Aktie aber anfällig.
Zitat & Begründung
„Für Duftstoffhersteller wie Giveondant ist das ein ziemlich sticky Business.“
- Luxusparfüm wuchs in neun Monaten um 15 Prozent, Alltagsdüfte machen fast ein Drittel des Umsatzes und wuchsen ebenfalls zweistellig.
- Duftstoffe in Wasch- und Putzmitteln seien ein „sticky Business“, weil ein Lieferantenwechsel das Produkt verändert.
- Die Aktie ist laut Christoph seit Jahren teuer bewertet; schwächelt das Wachstum, fällt sie oft schnell.
Abgeraten
Leidinger hält Lumentum trotz starken Wachstums für sehr teuer bewertet und den möglichen Kauf durch Marvell deshalb für teuer und risikoreich.
Zitat & Begründung
„es gibt mit Coherent und Lumentum 2 Player an der Börse, die in den letzten Jahren auch extrem viel Rendite gemacht haben, aber dadurch auch sehr teuer bewertet sind.“
- Optische Datenübertragung wachse stark, Lumentum und Coherent hätten Anlegern viel Rendite gebracht.
- Bei rund 85 Mrd. Dollar Bewertung und 3 Mrd. Dollar Umsatz sei die Aktie sehr teuer bewertet.
- Der Kauf durch das kleinere Marvell sei entsprechend risikoreich; die Börse reagierte skeptisch.
Alles auf Aktien: Aua auch bei Amazon und die Cashkönige der Welt
Die Moderatoren von Alles auf Aktien küren Samsung Electronics mit 60,6 Milliarden Dollar freiem Cashflow im Quartal, einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 3,4 und rund 7 Prozent Dividende zum Cashkönig – angesichts der Speicherzyklus-Skepsis ein Wartegeld. Als Sweet Spot aus Cashrendite und Analystenzuspruch nennen sie Kia, bei Comcast und Vodafone warnen sie vor einer Value Trap. In der Triple-Idee empfehlen sie Discount-Zertifikate, etwa von HSBC auf Amazon mit Cap bei 225 Dollar und 13,3 Prozent annualisierter Rendite sowie Papiere auf Nvidia, Micron, Infineon und den DAX – die Gewinnchance nach oben ist damit gedeckelt.
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Das HSBC-Discount-Zertifikat auf Amazon (Cap 225 Dollar, Laufzeit bis Dezember 2027) bringt laut den Moderatoren 13,3 Prozent annualisierte Rendite, selbst wenn Amazon bis dahin nicht steigt.
Zitat & Begründung
„Ja, das kann selbst bei Amazon noch funktionieren. Von daher finde ich das Beispiel eigentlich gar nicht so schlecht.“
- Der Cap bei 225 Dollar begrenzt die Gewinnchance nach oben, dafür gibt es einen Rabatt beim Einstieg.
- Die maximale Auszahlung und damit 13,3 Prozent annualisiert gibt es schon, wenn Amazon am Bewertungstag auf oder über 225 Dollar steht.
- Sommerfeld findet das Beispiel trotz Amazons Kursdruck 'gar nicht so schlecht'.
Discount-Zertifikate auf Nvidia kommen den Moderatoren zufolge auf rund 19 Prozent annualisierte Seitwärtsrendite – die Aktie muss dafür nicht steigen.
Zitat & Begründung
„In NVIDIA Discounter beispielsweise kommt nach den untersuchten Konditionen auf 19 Prozent analysierte Seitwärtsrendite.“
- Je stärker der Basiswert schwankt, desto größer fällt der Rabatt und damit die Seitwärtsrendite aus.
- Für Nvidia nennen sie 19 Prozent, für Micron 23 und für Infineon 24 Prozent annualisierte Rendite.
- Nach oben bleibt die Chance durch den Cap gedeckelt.
Ein Discount-Zertifikat auf Micron bietet laut den Moderatoren rund 23 Prozent annualisierte Rendite, wenn die Aktie seitwärts läuft.
Zitat & Begründung
„Bei Micron sind es so 23 Prozent, bei Infineon sogar 24 und das, obwohl die zugrunde liegenden Aktien keinen Cent steigen müssen.“
- Die hohe Schwankung der Micron-Aktie erlaubt einen großen Rabatt auf den Einstiegspreis.
- Daraus ergibt sich eine Seitwärtsrendite von rund 23 Prozent, ohne dass der Kurs steigen muss.
- Der Preis dafür ist die gedeckelte Gewinnchance oberhalb des Caps.
Beim Infineon-Discounter beziffern die Moderatoren die annualisierte Seitwärtsrendite auf 24 Prozent – ohne dass die Aktie steigen muss.
Zitat & Begründung
„Bei Micron sind es so 23 Prozent, bei Infineon sogar 24 und das, obwohl die zugrunde liegenden Aktien keinen Cent steigen müssen.“
- Starke Kursschwankungen des Basiswerts erhöhen den Rabatt und die erzielbare Seitwärtsrendite.
- Für Infineon nennen sie 24 Prozent annualisiert bei unverändertem Kurs.
- Die Rendite ist bedingt und keine Garantie; zudem besteht Emittentenrisiko.
Samsung ist mit 60,6 Milliarden Dollar freiem Cashflow im Quartal der größte 'Cashkönig', mit KGV 3,4 billig und rund 7 Prozent Dividende – für die Moderatoren ein 'Wartegeld' auf eine Neubewertung.
Zitat & Begründung
„Das ist ja quasi ein Wartegeld, bis die Börse ihre Meinung ändert oder eben auch nicht.“
- Samsung erwirtschaftet mehr freien Cashflow als Apple und Nvidia zusammen, die Aktie ist nur mit dem 3,4-fachen des erwarteten Gewinns bewertet.
- Die Börse zweifelt, dass der KI-Boom die Speicherpreise oben hält – das niedrige KGV spiegelt Skepsis statt Euphorie.
- Rund 7 Prozent Dividende dienen als Wartegeld, bis sich die Bewertung ändert.
Für den DAX gibt es laut den Moderatoren ein Discount-Zertifikat mit fast 9 Prozent annualisierter Seitwärtsrendite – passend, solange der Index in seiner Spanne pendelt.
Zitat & Begründung
„Auch für den DAX gibt's ein Discounter mit fast 9 Prozent annualisierter Seitwärtstrendite.“
- Die Moderatoren sehen die Börsen weiter in einer klaren Handelsspanne.
- Discount-Zertifikate wandeln diese Schwankungen in Rendite um.
- Für den DAX nennen sie fast 9 Prozent annualisierte Seitwärtsrendite.
Kia gilt den Moderatoren als Sweet Spot aus stark gefallener Aktie, niedrigem KGV von 4,9, hoher Cashrendite und breitem Analystenzuspruch.
Zitat & Begründung
„Da ist die Aktie wahnsinnig gefallen und die haben ein KGV nur noch von 4.9, aber trotzdem 34 von 35 Analysten sagen kaufen“
- Die Aktie ist stark gefallen und nur noch mit dem 4,9-fachen des Gewinns bewertet.
- Gleichzeitig erwirtschaftet Kia eine relativ hohe Free-Cashflow-Rendite.
- 34 von 35 Analysten raten laut Zschäpitz zum Kauf.
Petrobras zahlt laut Zschäpitz rund 8 Prozent Rendite und ist günstig bewertet – wegen staatlicher Einflussnahme aber mit Fragezeichen.
Zitat & Begründung
„Petrobraß zahlt sogar 8 Prozent Rendite, wobei man sagen muss, ist natürlich ein Staatskonzern“
- Die Ölkonzerne unter den Cashkönigen sind mit dem 5- bis 15-fachen des Gewinns relativ günstig bewertet.
- Petrobras zahlt sogar rund 8 Prozent Rendite.
- Als Staatskonzern ist die Aktie aber politischen Risiken ausgesetzt.
Abgeraten
Bei Comcast und Vodafone sieht Zschäpitz die Gefahr einer Value Trap: Die hohe Cashrendite könnte vor allem am abgestürzten Kurs liegen.
Zitat & Begründung
„Comcast und Vodafone kommen auf 25, aber nur ein Drittel der Analysten rät zum Kauf. Die Aktien sind einfach extrem schlecht gelaufen.“
- Comcast und Vodafone kommen auf eine sehr hohe Cashrendite.
- Nur etwa ein Drittel der Analysten rät laut Zschäpitz zum Kauf.
- Hohe Cashrendite kann laut ihm auch bedeuten, dass der Markt dem Geschäft nicht mehr traut.
Vodafone dient den Moderatoren als Beispiel dafür, dass eine extrem hohe Cashrendite auch ein Warnsignal für einen dauerhaft abgestraftten Kurs sein kann.
Zitat & Begründung
„Comcast und Vodafone kommen auf 25, aber nur ein Drittel der Analysten rät zum Kauf. Die Aktien sind einfach extrem schlecht gelaufen.“
- Die hohe Cashrendite von Vodafone und Comcast spiegelt laut Zschäpitz auch den Kursverfall wider.
- Nur rund ein Drittel der Analysten empfiehlt die Aktien noch.
- Er warnt davor, hohe Cashrenditen automatisch als Kaufsignal zu lesen.
Fazit
Der Tenor der fünf Folgen ist beruhigend, die Begründungen sind es nicht immer: Koch hält den Google-Absturz für verdaubar, Scheuer sieht in derselben Aktie die größere KI-Risikoposition. Wer den Discount-Zertifikaten aus Alles auf Aktien folgt, sollte beachten, dass die genannten Renditen nur bei Seitwärts- oder moderat steigenden Kursen greifen und die Gewinnchance nach oben gedeckelt ist. Bei Samsung, Kia und Petrobras handelt es sich um Einschätzungen der Sprecher, nicht um belegte Tatsachen. Es bleibt bei den Meinungen der Podcast-Sprecher – eine Anlageempfehlung ist damit nicht verbunden.
Selbst investieren
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