Apple, Alstom und KI-Aktien: Korrektur und Midterms – Podcast-Radar vom 3. November 2026

Podcast-Radar: Apple, Alstom und KI-Aktien: Korrektur und Midterms – Podcast-Radar vom 3. November 2026

Sieben Folgen aus Deutschlands großen Finanz-Podcasts befassen sich mit der KI-Korrektur, den US-Zwischenwahlen und den Apple-Zahlen. Die wichtigste Erkenntnis: Bei Apple und Alstom überwiegen die Warnungen, bei KI-Infrastruktur gehen die Meinungen auseinander.

Auf einen Blick: Empfehlungen und Warnungen

Asset Einschätzung Podcast Sprecher
MSCI World ETF Kaufen Alles auf Aktien Daniel Eckert
BioNTech BNTX Meiden Money Train – DER AKTIONÄR Michel Döbke
Orion Kaufen (Tendenz) Money Train – DER AKTIONÄR Michel Döbke
Xencor Kaufen (Tendenz) Money Train – DER AKTIONÄR Michel Döbke
Tango Therapeutics Kaufen (Tendenz) Money Train – DER AKTIONÄR Michel Döbke
Bayer BAYN Kaufen (Tendenz) Money Train – DER AKTIONÄR Michel Döbke
Amazon AMZN Kaufen (Tendenz) Wall Street mit Markus Koch Markus Koch
Öl (WTI) Kaufen (Tendenz) Wall Street mit Markus Koch Markus Koch
UniCredit UCG Kaufen (Tendenz) Handelsblatt Today Andreas Kröner
Apple AAPL Kaufen (Tendenz) Handelsblatt Today Laura Delamott
S&P 500 Kaufen (Tendenz) Mission Money Peter Blöd
Marriott MAR Kaufen (Tendenz) OHNE AKTIEN WIRD SCHWER Sprecher 2
Hilton HLT Kaufen (Tendenz) OHNE AKTIEN WIRD SCHWER Sprecher 2
Palantir PLTR Kaufen (Tendenz) OHNE AKTIEN WIRD SCHWER Noah Leidinger
Amazon AMZN Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Alphabet GOOGL Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Nvidia NVDA Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Micron MU Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
SK Hynix Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Microsoft MSFT Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Broadcom AVGO Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Marvell MRVL Kaufen (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen
Alphabet (Google) GOOGL Verkaufen (Tendenz) Wall Street mit Markus Koch Markus Koch
Moderna MRNA Meiden (Tendenz) Money Train – DER AKTIONÄR Michel Döbke
Merck & Co. MRK Meiden (Tendenz) Money Train – DER AKTIONÄR Michel Döbke
Apple AAPL Meiden (Tendenz) Wall Street mit Markus Koch Markus Koch
Commerzbank CBK Meiden (Tendenz) Handelsblatt Today Andreas Kröner
Alstom ALO Meiden (Tendenz) OHNE AKTIEN WIRD SCHWER Noah Leidinger
Apple AAPL Meiden (Tendenz) OHNE AKTIEN WIRD SCHWER Noah Leidinger
CoreWeave CRWV Meiden (Tendenz) Erichsen Geld & Gold Lars Erichsen

Alle Folgen und Empfehlungen der letzten Tage findest du in unserem Podcast-Radar.

Was die Podcasts heute bewegt

Mehrere Podcasts sehen die KI- und Infrastruktur-Aktien in einer Korrektur, bewerten sie aber unterschiedlich: Lars Erichsen hält das Chance-Risiko-Verhältnis für neue Käufe inzwischen für verbessert, Noah Leidinger nennt Palantir trotz starken Wachstums sehr hoch bewertet. Bei Apple überwiegt Skepsis – Markus Koch und Leidinger verweisen auf die hohe Bewertung, Laura Delamott sieht die geringen KI-Investitionen dagegen als Vorteil. Alstom gilt nach dem erneuten Kurssturz als belastet. Die Midterms werden überwiegend gelassen gesehen, gestützt auf historische Statistiken.

Money Train – DER AKTIONÄR: BioNTech, Moderna & Co.: Neue Studiendaten im Börsencheck

02.11.2026, 15:50 Uhr · 22 min · Folge anhören ↗

Michel Döbke (DER AKTIONÄR) rät bei BioNTech ausdrücklich, vorerst von außen zuzusehen – wegen des geplanten Ausstiegs der Gründer und der Darmkrebs-Studienpleite. Bei Moderna warnt er trotz positiver Phase-3-Daten vor zu großer Euphorie, da weiterhin viel Fantasie eingepreist sei. Merck & Co. bewertet er wegen des ab 2028 auslaufenden Keytruda-Patents kritisch, Orion und Bayer sieht er dagegen positiv; Xencor und Tango Therapeutics nennt er als aussichtsreiche, aber risikobehaftete Biotech-Werte.

Empfohlen

KaufenOrionAktieTendenz+0,7 % seit Folge

Döbke bezeichnet den finnischen Pharmakonzern Orion als einen der großen Gewinner, weil er über Tantiemen und Meilensteine von Bayers Nubeca-Erfolg profitiert und die Aktie ein Rekordhoch erreicht hat.

— Michel Döbke · bei 0:14:58
Zitat & Begründung

„es ist ein Riesenerfolg für das Unternehmen und das sieht man auch im Kursverlauf.“

  1. Orion hat den Wirkstoff Darolutamid ursprünglich entdeckt und lizenziert.
  2. Tantiemen und Umsatzbeteiligungen treiben die Entwicklung dynamisch.
  3. Zusätzliche ESMO-Daten nähren Hoffnung auf eine Indikationserweiterung.
KaufenXencorAktieTendenz-0,5 % seit Folge

Döbke hält den auf Antikörper spezialisierten Biotech-Wert für sehr interessant und empfiehlt, ihn sich auf die Watchlist zu setzen – nach vielversprechenden Phase-1-Daten bei Nierenkrebs.

— Michel Döbke · bei 0:16:33
Zitat & Begründung

„Also die Aktie von Xenchor sollte man sich auf jeden Fall mal auf die Watchlist packen, durchaus ein sehr interessantes Unternehmen.“

  1. Xencor meldete vielversprechende Phase-1-Daten zu einem Nierenkrebs-Hoffnungsträger.
  2. Die Aktie gehörte zu den größten Gewinnern des Kongresses.
  3. Döbke empfiehlt eine Beobachtung, keine unmittelbare Kaufentscheidung.
KaufenTango TherapeuticsAktieTendenz-4,2 % seit Folge

Döbke sieht bei Tango Therapeutics im Bereich Bauchspeicheldrüsenkrebs sehr gute Fortschritte und erwartet weitere Kombinationsdaten mit dem Wirkstoff von Revolution Medicines.

— Michel Döbke · bei 0:17:20
Zitat & Begründung

„Also das ist ein Unternehmen, da im Bereich Bauchspeicheldrüsenkrebs auch sehr gut vorankommt und äußerst vielversprechende Daten jüngst wieder gemeldet hat.“

  1. Das Unternehmen kommt im Bereich Bauchspeicheldrüsenkrebs gut voran.
  2. Zuletzt gemeldete Daten seien äußerst vielversprechend gewesen.
  3. Weitere Kombinationsansätze mit Revolution Medicines stehen aus.
KaufenBayerBAYNAktieTendenz-1,1 % seit Folge

Döbke hebt hervor, dass das Prostatakrebsmittel Nubeca mit rund einer Milliarde Euro Quartalsumsatz die wegbrechenden Erlöse von Xarelto und Eylea teilweise kompensiert.

— Michel Döbke · bei 0:13:57
Zitat & Begründung

„Nubeka schafft es eben unter anderem, da diese wegbrechenden Einnahmen mit zu kompensieren.“

  1. Nubeca ist inzwischen Bayers neuer Topseller.
  2. Xarelto und Eylea verlieren sukzessive ihren Patentschutz.
  3. Eine Indikationserweiterung in frühere Krankheitsstadien könnte weitere Erlöse bringen.

Abgeraten

MeidenBioNTechBNTXAktieKlare Empfehlung-0,7 % seit Folge

Döbke rät Anlegern, bei BioNTech vorerst von außen zuzusehen, weil der geplante Ausstieg der Gründer und die Darmkrebs-Studienpleite Vertrauen beschädigt haben.

— Michel Döbke · bei 0:12:30
Zitat & Begründung

„Und hier sollten Anleger jetzt vorerst mal ein bisschen von außen zusehen, wie sich das Ganze weiterentwickelt.“

  1. Die Gründer wollen ein neues Unternehmen aufsetzen; unklar ist, welche Projekte mitgehen.
  2. Der Abbruch der Darmkrebsstudie hat Vertrauen gekostet.
  3. Die Lungenkrebsdaten zu BNT327/Pumitamig seien vielversprechend, aber weitere Daten nötig.
MeidenModernaMRNAAktieTendenz-0,4 % seit Folge

Döbke hält trotz positiver Phase-3-Daten weiterhin viel Fantasie in der Aktie eingepreist und mahnt zur Euphoriebremse, da Moderna bei anderen Tumorarten erst noch liefern muss.

— Michel Döbke · bei 0:06:36
Zitat & Begründung

„Also meiner Meinung nach ist weiterhin sehr viel Fantasie bei der Moderna Aktie eingepreist.“

  1. Die Phase-3-Daten zum personalisierten Krebsimpfstoff sind gut, waren aber so erwartet.
  2. Der Kurs hat seit August massiv Fantasie eingepreist, auch nach dem Rücksetzer.
  3. Bei Darm-, Bauchspeicheldrüsen- oder Lungenkrebs liegen die Hürden höher.
MeidenMerck & Co.MRKAktieTendenz-0,8 % seit Folge

Döbke sieht in Merck & Co. ein strukturelles Problem, weil die Kernpatente von Keytruda ab 2028 auslaufen und Biosimilar-Wettbewerb erheblichen Margendruck bringt.

— Michel Döbke · bei 0:07:18
Zitat & Begründung

„das Patent beziehungsweise wichtige Kernpatente laufen so ab 2028 aus. Das heißt, der Markt wird dann für die Biosimilar Konkurrenz eröffnet und das bedeutet erheblichen Margendruck.“

  1. Keytruda macht knapp die Hälfte der Konzernerlöse aus.
  2. Ab 2028 laufen wichtige Kernpatente aus, der Markt wird für Biosimilars geöffnet.
  3. Kombitherapien sollen neue Umsatzströme bringen, das senkt das Risiko nur teilweise.

Wall Street mit Markus Koch: AI-Übernahme und Öl-Rücklauf helfen. Midterms und Apple im Fokus.

02.11.2026, 16:12 Uhr · 30 min · Folge anhören ↗

Markus Koch sieht in einem diplomatischen Ende des Iran-Konflikts den entscheidenden Kurstreiber für Aktien und Öl und erwartet nach den Midterms eher einen kaufenswerten Rücksetzer als einen Crash. Bei Google macht er enttäuschende Search-Umsätze und die Konkurrenz durch AI-Agenten als Kernproblem aus, während er Amazons Logistik als Schutz vor dieser Disruption wertet. Vor den Apple-Zahlen nennt er die hohe Bewertung als Haken.

Empfohlen

KaufenAmazonAMZNAktieTendenz+2,2 % seit Folge

Koch hält Amazons Logistikinfrastruktur für einen immensen Vorteil, der das Unternehmen vor einer Verdrängung durch AI-Agenten im Shopping schützt.

— Markus Koch · bei 0:23:39
Zitat & Begründung

„diese extrem gute Logistik von Amazon schützt das Unternehmen Stück weit vor dieser möglichen Umverteilung oder vor einem möglichen Verlust an Marktanteilen“

  1. Der Markt sorge sich, dass AI-Agenten das Einzelhandelsgeschäft von Amazon disruptieren.
  2. Amazon habe mit der Logistikinfrastruktur einen immensen Vorteil.
  3. Diese Logistik schütze vor Marktanteilsverlusten in dem Segment.
KaufenÖl (WTI)RohstoffTendenz-7,5 % seit Folge

Koch hält ein diplomatisches Ergebnis im Iran-Konflikt nach erneuten US-Angriffen für klar bullish – für den Aktienmarkt und für Öl.

— Markus Koch · bei 0:12:08
Zitat & Begründung

„wenn Basisszenario ist, die USA greifen den Iran an, dann wäre jegliches diplomatische Ergebnis danach eigentlich sehr bullisch für den Aktienmarkt und für Öl“

  1. Basisszenario sei, dass die USA den Iran nach den Midterms erneut angreifen.
  2. Komme es danach zu einer diplomatischen Lösung, sei das sehr bullisch für Aktien und Öl.
  3. Aktuell notiert WTI rund sechseinhalb Prozent im Minus bei 97 Dollar.

Abgeraten

VerkaufenAlphabet (Google)GOOGLAktieTendenz-0,3 % seit Folge

Koch sieht bei Google das Kernproblem in seit zwei Quartalen enttäuschenden Search-Umsätzen und der Gefahr, dass AI-Agenten das Kerngeschäft angreifen.

— Markus Koch · bei 0:22:56
Zitat & Begründung

„das Kerndilemma ist die Tatsache, dass die Search Umsätze seit 2 Quartalen enttäuschen und auch im laufenden Quartal sollen sie enttäuschen“

  1. Die Search-Umsätze enttäuschen seit zwei Quartalen, auch für das laufende Quartal erwartet er das.
  2. Zunehmend könnten AI-Agenten das Kerngeschäft angreifen.
  3. Selbst Meldungen zu verbesserten Gemini-Fähigkeiten treiben die Aktie kaum.
MeidenAppleAAPLAktieTendenz-1,8 % seit Folge

Koch sieht bei Apple hohe Erwartungen und eine hohe Bewertung als Belastung – darin liege der Haken vor den Zahlen am Abend.

— Markus Koch · bei 0:29:18
Zitat & Begründung

„Die Erwartungshaltung hängt hoch und die Bewertung ist hoch. Das ist der Haken bei Apple.“

  1. Die Erwartungshaltung an die Zahlen sei hoch.
  2. Gleichzeitig sei die Aktie hoch bewertet.
  3. Ob höhere iPhone-Preise schwächere Volumina ausgleichen, sei offen.

Handelsblatt Today: Geheimer Entwurf: So könnte Reiches Spritpreisdeckel aussehen | Warum sich Aktionäre jetzt von der Commerzbank abwenden

02.11.2026, 16:50 Uhr · 25 min · Folge anhören ↗

Bankenreporter Andreas Kröner zeichnet die Sorgen institutioneller Anleger zur geplanten UniCredit-Übernahme der Commerzbank nach: grundlegender Umbau, sinkende Ausschüttungen, fehlende Übernahmeprämie und ein möglicher DAX-Abstieg. Union Investment, Deka und DWS haben ihre Anteile laut den Daten bereits deutlich reduziert. Laura Delamott sieht Apples geringe KI-Investitionen im Marktbericht inzwischen als Vorteil; die Kaufempfehlung für Aixtron stammt von der Investmentbank Kepler Cheuvreux.

Empfohlen

KaufenUniCreditUCGAktieTendenz+1,8 % seit Folge

Die geplante Einbringung der HVB in die Commerzbank hält Kröner aus Sicht der UniCredit-Aktionäre für sinnvoll, weil sie die Kapitalquote schont.

— Andreas Kröner · bei 0:18:52
Zitat & Begründung

„Also für die Aktionäre der Unicredit wäre das sicherlich ein sinnvoller Schritt.“

  1. UniCredit erwägt, die HVB als Sacheinlage in die Commerzbank einzubringen.
  2. Der Anteil an der deutschen Einheit stiege so auf rund 70 Prozent.
  3. Die Kapitalquote der UniCredit würde dadurch nicht stark belastet.
KaufenAppleAAPLAktieTendenz-1,8 % seit Folge

Delamott sieht Apples geringe KI-Investitionen inzwischen als Vorteil, da die Aktie nicht unter den hohen KI-Kapitalausgaben der anderen Tech-Konzerne leidet.

— Laura Delamott · bei 0:02:54
Zitat & Begründung

„Apple wurde ja mal lange Zeit kritisiert, dass sie nicht so viel in KI investieren und das ist jetzt son bisschen ein Vorteil.“

  1. Alphabet, Meta und Amazon brachen nach hohen KI-Investitionen ein.
  2. Apple wurde lange für wenig KI-Ausgaben kritisiert.
  3. Nun gilt das laut Delamott als relativer Vorteil.

Abgeraten

MeidenCommerzbankCBKAktieTendenz+0,6 % seit Folge

Für Commerzbank-Aktionäre überwiegen laut Kröner kurzfristig die Risiken: Umbau, sinkende Gewinne und Ausschüttungen, keine Übernahmeprämie, möglicher DAX-Abstieg.

— Andreas Kröner · bei 0:18:52
Zitat & Begründung

„Für die verbliebenen Aktionäre der Commerzbank wär es dagegen nicht sonderlich attraktiv“

  1. UniCredit will die Commerzbank umbauen und später die HVB einbringen.
  2. Für Commerzbank-Aktionäre gibt es dann wohl keine klassische Übernahmeprämie.
  3. Ob sie am langfristigen Erfolg teilhaben, sei laut Kröner offen.

Mission Money: Börse atmet durch vor den US-Wahlen & der 100-Milliarden-Deal den niemand feiert

02.11.2026, 18:34 Uhr · 16 min · Folge anhören ↗

Peter Blöd (Mission Money Daily) bleibt mit Blick auf die US-Zwischenwahlen gelassen und verweist auf die historische Statistik: Der S&P 500 lag seit 1950 sechs und zwölf Monate nach Midterms im Plus. Die Rivian-Kaufgelegenheit verweist er nur auf eine UBS-Studie, ohne sie sich zu eigen zu machen. Ansonsten dominieren Nachrichten: Oracle unter Druck wegen neuer Aktien- und Anleiheemission, Alstom bricht nach der zweiten Prognosesenkung ein, Ryanair kommt mit Sparplänen an der Börse gut an.

Empfohlen

KaufenS&P 500IndexTendenz-0,5 % seit Folge

Verweist auf die historische Statistik: Der S&P 500 lag seit 1950 sechs und zwölf Monate nach den Midterms immer im Plus, deshalb erwartet er keinen größeren wahlbedingten Ausverkauf.

— Peter Blöd · bei 0:04:27
Zitat & Begründung

„Also was soll da jetzt groß passieren? Politische Börsen haben kurze Beine, gibt kaum eine Phrase, die so zuverlässig zutreffend ist.“

  1. Seit 1950 stand der S&P 500 sechs und zwölf Monate nach den Midterms ausnahmslos im Plus.
  2. Politische Börsen haben kurze Beine – Wahlergebnisse belasten Aktien meist nur kurz.
  3. Er sieht deshalb keinen Anlass, wegen der Zwischenwahlen nervös zu werden.

OHNE AKTIEN WIRD SCHWER: Palantir boomt. Apple ist ok, Island-Therme-IPO, Alstom-Crash, Hotel-Aktien-Boom, Anthropic verliert

03.11.2026, 03:00 Uhr · 16 min · Folge anhören ↗

Noah Leidinger sieht Alstom nach dem erneuten Kurssturz und dem negativen Cashflow langfristig belastet, weil der Zugbauer Assets verkaufen oder teures Kapital aufnehmen muss. Apple bewertet er nach soliden Zahlen als teuer, Palantir trotz starken Wachstums als sehr hoch bewertet – das Hundertfache des Nachsteuergewinns sei nur bei anhaltendem Wachstum in zwei Jahren moderat. Sprecher 2 hebt bei Marriott und Hilton das asset-light-Modell positiv hervor, verweist aber auf die überdurchschnittlich hohen Bewertungen.

Empfohlen

KaufenMarriottMARAktieTendenz

Sprecher 2 sieht das Asset-light-Modell mit Marken und Bonuspunkten als widerstandsfähig und verweist auf die angehobene Prognose, warnt aber vor der hohen Bewertung.

— Sprecher 2 · bei 0:08:56
Zitat & Begründung

„Das hat sich dieses Jahr eben ausgezahlt, denn der hohe Ölpreis trifft die beiden kaum.“

  1. Marriott besitzt die meisten Hotels nicht, sondern kassiert Gebühren von Investoren.
  2. Die höheren Energiekosten treffen die Hotelbesitzer, nicht den Markenkonzern.
  3. Die Zahlen liefen gut und die Prognose wurde angehoben, die Aktie ist aber nicht günstig.
KaufenHiltonHLTAktieTendenz

Sprecher 2 hält das Hilton-Geschäftsmodell für robust und den Verkauf von CFO-Aktien nur für ein kleines Warnsignal, sieht die Aktie aber auf hohem Bewertungsniveau.

— Sprecher 2 · bei 0:08:56
Zitat & Begründung

„Bei Hilton ist es ähnlich. Genau das hat sich dieses Jahr eben ausgezahlt, denn der hohe Ölpreis trifft die beiden kaum.“

  1. Hilton arbeitet wie Marriott asset-light und ist weniger direkt von Energiekosten betroffen.
  2. Der CFO verkaufte Aktien für über 50 Mio. Dollar, hält aber weiter Papiere im Wert von über 100 Mio. Dollar.
  3. Die Aktie ist mit dem 36-Fachen des erwarteten Gewinns teuer.
KaufenPalantirPLTRAktieTendenz

Leidinger sieht Palantir extrem stark wachsen, nennt die Bewertung mit dem Hundertfachen des Nachsteuergewinns aber sehr hoch; nur bei anhaltendem Wachstum sei sie in zwei Jahren moderat.

— Noah Leidinger · bei 0:13:24
Zitat & Begründung

„Aber man muss auch sagen, die Firma wächst extrem stark.“

  1. Palantir wuchs zuletzt 96 Prozent und hob die Jahresprognose an.
  2. Die Bewertung liegt beim Hundertfachen des erwarteten Nachsteuergewinns.
  3. Bei anhaltender Verdopplung des Gewinns wäre das KGV in zwei Jahren nur noch etwa 25.

Abgeraten

MeidenAlstomALOAktieTendenz

Der Kurssturz könnte übertrieben wirken, doch Leidinger sieht Alstom durch Verluste und Schulden zu Asset-Verkäufen oder teurer Kapitalaufnahme gezwungen, was langfristig schadet.

— Noah Leidinger · bei 0:04:46
Zitat & Begründung

„Aber das Problem ist, dass Alstom, mit diesen Verlusten und den Schulden, die sie schon haben, umzugehen, jetzt zum Beispiel Dinge verkaufen muss“

  1. Alstom verbrennt dieses Jahr über 1,5 Mrd. Euro Cashflow.
  2. Das Projekt für Regionalzüge in Baden-Württemberg führt zu Verzögerungen und Strafzahlungen.
  3. Um die Schulden zu stemmen, müssen Assets verkauft oder teures Kapital aufgenommen werden.
MeidenAppleAAPLAktieTendenz

Leidinger nennt die Zahlen okay, hält Apple aber für teuer bewertet; die Aktie reagierte nach Börsenschluss kaum.

— Noah Leidinger · bei 0:07:16
Zitat & Begründung

„Alles in allem also Zahlen, die okay waren, aber Apple ist auch teuer bewertet.“

  1. Apple wuchs zuletzt 12 Prozent, nach 16 Prozent im Vorquartal.
  2. Umsatz und iPhone-Geschäft übertrafen teils die Erwartungen, China blieb schwach.
  3. Trotz solider Zahlen sei die Aktie teuer bewertet.

Alles auf Aktien: Tückische Rekorde bei Apple und die Gewinner-Aktien der Midterms

03.11.2026, 03:59 Uhr · 24 min · Folge anhören ↗

Daniel Eckert sieht keinen Anlass, wegen der Midterms aus Aktien auszusteigen – wer einen MSCI-World-ETF bespart, soll den Sparplan weiterlaufen lassen. Apple legte Rekordzahlen vor, enttäuschte aber mit dem Ausblick auf das Weihnachtsquartal, die Aktie gab nachbörslich nach. In der KI-Branche wächst die Skepsis: Oracle verlor nach einer geplanten 20-Milliarden-Kapitalerhöhung 8,8 Prozent, Marvell 12,7 Prozent nach der Übernahme von Lumentum in Aktien, Alstom brach nach gesenktem Margenziel rund 30 Prozent ein.

Empfohlen

KaufenMSCI World ETFETFKlare Empfehlung

Der Sprecher sieht keinen Anlass, wegen der Midterms aus Aktien auszusteigen – wer einen MSCI-World-ETF bespart, soll den Sparplan einfach weiterlaufen lassen.

— Daniel Eckert · bei 0:22:31
Zitat & Begründung

„Wenn ihr also heute Nacht wachlegt und die Ergebnisse verfolgt, euer Sparplan, der darf ruhig weiterschlafen.“

  1. US-Zwischenwahlen und mögliche Machtverschiebung sorgen kurzfristig für Unsicherheit an den Märkten.
  2. Ein Ausstieg wegen der Midterms lässt sich aus den historischen Daten kaum begründen.
  3. Wer MSCI World bespart, ist ohnehin zu rund 72 Prozent in US-Aktien investiert – der Sparplan darf weiterlaufen.

Erichsen Geld & Gold: Korrektur! Wird es noch schlimmer?

03.11.2026, 05:40 Uhr · 17 min · Folge anhören ↗

Lars Erichsen sieht KI- und KI-Infrastruktur-Aktien in einer scharfen Korrektur und hält weitere Kursrückgänge für möglich, das Chance-Risiko-Verhältnis für neue Käufe aber für verbessert. Etablierte Hyperscaler wie Amazon, Alphabet und Microsoft seien finanziell robuster als kapitalintensive Neo-Clouds wie CoreWeave; bei Halbleitern wie Micron und SK Hynix könne die Verkaufswelle übertrieben sein. Seine Cash-Quote liegt über 50 Prozent, die er einsetzen will.

Empfohlen

KaufenAmazonAMZNAktieTendenz

Erichsen sieht Amazon als Marktführer mit stark wachsendem Cloud-Geschäft AWS und realer KI-Nachfrage; die Bewertungskorrektur verbessere das Chance-Risiko-Verhältnis.

— Lars Erichsen · bei 0:06:52
Zitat & Begründung

„Amazon hat zuletzt, wenn der Marktführer, der in einem Umfang Geld verdient wie kein anderer, eine Cloud Sparte hat AWS, die 39 Prozent wächst“

  1. AWS wächst laut Erichsen um 39 Prozent.
  2. Amazon verdiene wie kein anderer und habe einen weit reichenden Auftragsbestand.
  3. Die jüngste Bewertungskorrektur mache neue Käufe interessanter.
KaufenAlphabetGOOGLAktieTendenz

Erichsen zählt Alphabet zu den etablierten Hyperscalern mit hohen laufenden Einnahmen und direktem Kundenzugang; dadurch sei die Finanzierung der KI-Investitionen solider als bei Neo-Clouds.

— Lars Erichsen · bei 0:10:34
Zitat & Begründung

„Amazon Alphabet, Microsoft, Meta, Meta nur zum Teil, das sind aber etablierte Geschäftsmodelle, das sind hohe laufende Einnahmen, die haben direkten Zugang zu ihren Kunden.“

  1. Alphabet wird als etablierter Hyperscaler genannt.
  2. Hohe laufende Einnahmen und Kundenzugang ermöglichten Investitionen aus dem operativen Geschäft.
  3. Das senke das Risiko im Vergleich zu kapitalintensiven Neo-Clouds.
KaufenNvidiaNVDAAktieTendenz

Erichsen sieht Nvidia als Lieferant der für den KI-Ausbau nötigen Technologie; Umsätze und Gewinne stiegen erheblich, die Verkaufswelle könne übertrieben sein.

— Lars Erichsen · bei 0:11:47
Zitat & Begründung

„Nvidia, Broadcom, Marvel, Micron, Eskhinex, die liefern die Technologie, für die für den Ausbau der KI Infrastruktur gebraucht wird. Und die Umsätze und Gewinne steigen heute erheblich.“

  1. Nvidia liefere Technologie für den Ausbau der KI-Infrastruktur.
  2. Umsätze und Gewinne der Halbleiterhersteller stiegen heute erheblich.
  3. Die deutliche Korrektur könne deshalb übertrieben sein.
KaufenMicronMUAktieTendenz

Erichsen sieht Micron von KI-Nachfrage und deutlich verbesserten Speicherpreisen profitieren; die jüngste Verkaufswelle könne übertrieben sein.

— Lars Erichsen · bei 0:12:08
Zitat & Begründung

„Micron oder SK Heinex profitieren ja nicht nur von der Nachfrage, sondern von 1, na sagen wir mal, erheblich verbesserten Preisgestaltung.“

  1. Micron profitiere von der Nachfrage nach Hochleistungsspeicher.
  2. Zusätzlich hätten sich die Speicherpreise deutlich verbessert.
  3. Erichsen hält die Verkaufswelle deshalb für möglicherweise übertrieben.
KaufenSK HynixAktieTendenz

Erichsen sieht SK Hynix wie Micron von der KI-Nachfrage und verbesserten Speicherpreisen profitieren; die Korrektur könne übertrieben sein.

— Lars Erichsen · bei 0:12:08
Zitat & Begründung

„Micron oder SK Heinex profitieren ja nicht nur von der Nachfrage, sondern von 1, na sagen wir mal, erheblich verbesserten Preisgestaltung.“

  1. SK Hynix profitiere von der Nachfrage nach Hochleistungsspeicher.
  2. Zusätzlich hätten sich die Speicherpreise deutlich verbessert.
  3. Erichsen hält die Verkaufswelle deshalb für möglicherweise übertrieben.
KaufenMicrosoftMSFTAktieTendenz

Erichsen nennt Microsoft einen etablierten Hyperscaler; Azure wachse 48 Prozent, und die KI-Investitionen seien aus dem operativen Geschäft finanzierbar.

— Lars Erichsen · bei 0:10:34
Zitat & Begründung

„Amazon Alphabet, Microsoft, Meta, Meta nur zum Teil, das sind aber etablierte Geschäftsmodelle, das sind hohe laufende Einnahmen, die haben direkten Zugang zu ihren Kunden.“

  1. Microsoft wird zu den etablierten Hyperscalern gezählt.
  2. Azure wächst laut Erichsen um 48 Prozent.
  3. Die Finanzierung der KI-Investitionen sei dadurch solider als bei Neo-Clouds.
KaufenBroadcomAVGOAktieTendenz

Erichsen sieht Broadcom als Lieferant der für den KI-Ausbau nötigen Technologie; Umsätze und Gewinne stiegen erheblich, die Verkaufswelle könne übertrieben sein.

— Lars Erichsen · bei 0:11:47
Zitat & Begründung

„Nvidia, Broadcom, Marvel, Micron, Eskhinex, die liefern die Technologie, für die für den Ausbau der KI Infrastruktur gebraucht wird. Und die Umsätze und Gewinne steigen heute erheblich.“

  1. Broadcom liefere Technologie für den Ausbau der KI-Infrastruktur.
  2. Umsätze und Gewinne der Halbleiterhersteller stiegen heute erheblich.
  3. Die deutliche Korrektur könne deshalb übertrieben sein.
KaufenMarvellMRVLAktieTendenz

Erichsen sieht Marvell als Lieferant der für den KI-Ausbau nötigen Technologie; Umsätze und Gewinne stiegen erheblich, die Verkaufswelle könne übertrieben sein.

— Lars Erichsen · bei 0:11:47
Zitat & Begründung

„Nvidia, Broadcom, Marvel, Micron, Eskhinex, die liefern die Technologie, für die für den Ausbau der KI Infrastruktur gebraucht wird. Und die Umsätze und Gewinne steigen heute erheblich.“

  1. Marvell liefere Technologie für den Ausbau der KI-Infrastruktur.
  2. Umsätze und Gewinne der Halbleiterhersteller stiegen heute erheblich.
  3. Die deutliche Korrektur könne deshalb übertrieben sein.

Abgeraten

MeidenCoreWeaveCRWVAktieTendenz

Erichsen hält die starken Kursverluste bei Neo-Clouds wie CoreWeave nicht für übertrieben, weil das Modell sehr kapitalintensiv ist und stark von externer Finanzierung abhängt.

— Lars Erichsen · bei 0:11:09
Zitat & Begründung

„Deswegen kann man auch nicht sagen, dass 50 oder 70 Prozent Kursverlust beim Neo Cloud übertrieben sind.“

  1. Neo-Clouds müssten GPUs, Stromanschlüsse und Rechenzentren finanzieren.
  2. Steigende Finanzierungskosten und vorsichtigere Investoren belasteten besonders stark.
  3. Deshalb seien 50 bis 70 Prozent Kursverlust nicht zwingend übertrieben.

Fazit

Die Podcasts liefern kein einheitliches Bild: Während Erichsen die KI-Korrektur als Einstiegschance sieht, warnen Koch und Leidinger vor hohen Bewertungen bei Apple und Palantir. Bei Alstom überwiegt die Skepsis, bei Biotech gehen die Einschätzungen auseinander. Auffällig ist, dass mehrere Sprecher historische Statistiken zu den Midterms als Argument nutzen – das ist eine Wahrscheinlichkeitsaussage, keine Garantie. Es handelt sich durchweg um die Meinungen der Podcast-Sprecher, nicht um Tatsachen oder Empfehlungen der Redaktion.

Selbst investieren

Aktien, ETFs und Kryptowährungen in einer App – bei Bitpanda schon ab 1 €.

Anzeige – wir erhalten ggf. eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.

Hinweis: Dieser Artikel fasst automatisiert ausgewertete Aussagen aus Podcast-Folgen zusammen und kann Fehler enthalten. Er gibt die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und ist keine Anlageberatung. Alle Zitate mit Zeitmarke findest du im Podcast-Radar.