Sechs Folgen von Money Train, Wall Street mit Markus Koch, Handelsblatt Today, Mission Money, Ohne Aktien wird schwer und Alles auf Aktien liegen seit dem 5. November vor. Die wichtigste Erkenntnis: Nach den US-Midterms dreht der Markt aus Tech in Standardwerte, während Rheinmetall nach der zweiten Prognosesenkung fast überall kritisch gesehen wird. Nur bei KI-Großkonzernen wie Alphabet und Nvidia gehen die Einschätzungen auseinander.
Auf einen Blick: Empfehlungen und Warnungen
| Asset | Einschätzung | Podcast | Sprecher |
|---|---|---|---|
| Alphabet GOOGL | Kaufen | Money Train – DER AKTIONÄR | Klaus Matzia |
| Nvidia NVDA | Kaufen | Money Train – DER AKTIONÄR | Klaus Matzia |
| Anthropic | Kaufen (Tendenz) | Money Train – DER AKTIONÄR | Klaus Matzia |
| Amazon AMZN | Kaufen (Tendenz) | Money Train – DER AKTIONÄR | Klaus Matzia |
| IBM IBM | Kaufen (Tendenz) | Money Train – DER AKTIONÄR | Klaus Matzia |
| Tesla TSLA | Kaufen (Tendenz) | Money Train – DER AKTIONÄR | Klaus Matzia |
| Uber UBER | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Commerzbank CBK | Kaufen (Tendenz) | Handelsblatt Today | Sprecher 0 |
| Gold | Kaufen (Tendenz) | Mission Money | Peter Blöd |
| iShares Semiconductor ETF SOXX | Kaufen (Tendenz) | Mission Money | Peter Blöd |
| Karelia Tobacco | Kaufen (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Simon |
| Microsoft MSFT | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Lea Oetchen |
| S&P 500 | Verkaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Hut 8 HUT | Meiden (Tendenz) | Money Train – DER AKTIONÄR | Klaus Matzia |
| Snap SNAP | Meiden (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Deutsche Telekom DTE | Meiden (Tendenz) | Handelsblatt Today | Stefan Scheuer |
| Rheinmetall RHM | Meiden (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Noah Leidinger |
| Rheinmetall RHM | Meiden (Tendenz) | Alles auf Aktien | Daniel Eckert |
Alle Folgen und Empfehlungen der letzten Tage findest du in unserem Podcast-Radar.
Was die Podcasts heute bewegt
Einig sind sich die Podcasts bei Rheinmetall: Nach der zweiten Prognosesenkung seit August und einem negativen Cashflow bewerten Mission Money, Ohne Aktien wird schwer und Alles auf Aktien den Konzern skeptisch, ein Einstieg setze pünktliche Lieferungen und Margen voraus. Markus Koch und Mission Money beschreiben übereinstimmend eine breite Abkühlung der Ertragsdynamik und eine Rotation aus Tech-Werten. Widersprüchlich bleibt die Tech-Bewertung: Klaus Matzia sieht in der Korrektur bei Alphabet und Nvidia eine Einstiegsgelegenheit, Koch warnt dagegen vor einem technisch überkauften Markt und steigendem kurzfristigem Risiko. Bei Gold erwartet Peter Blöd nur kurzfristiges Aufholpotenzial, bei der Deutschen Telekom sieht Stefan Scheuer Starlink als reale Konkurrenz.
Money Train – DER AKTIONÄR: KI, IPOs & Quanten nach den Midterms: Zwischen Hoffnung und Unsicherheit
Klaus Matzia hält die KI-Story nach den US-Midterms für ungebrochen und die jüngste Korrektur für eine Einstiegsgelegenheit, vor allem bei Alphabet und Nvidia, die er selbst im Depot hält. Bei kleinen Rechenzentrums-Anbietern wie Hut 8 rät er wegen schwieriger Kapitalbeschaffung zur Vorsicht. Den angekündigten Börsengang von Anthropic hält er für einen großen Erfolg, der aber viel Kapital binde; im Quantenbereich nennt er Alphabet und IBM als Profiteure.
Empfohlen
Alphabet sei einer der großen Profiteure der KI-Revolution, die jüngste Korrektur nach den Zahlen nennt er eine Kaufgelegenheit für langfristig orientierte Anleger.
Zitat & Begründung
„ich glaub ganz klar an Alphabet, an Google. Die haben wir auch im aktuellen Report empfohlen und die halte ich auch selber.“
- Alphabet habe viele Sympathiepunkte und ein extrem solides Geschäftsmodell mit viel Cash.
- Nach den letzten Zahlen sei die Aktie korrigiert – für ihn eine Kaufgelegenheit.
- Er hat die Aktie im Report empfohlen und hält sie selbst.
Nvidia glaubt er unbedingt wegen des riesigen technologischen Fortschritts der Chips; die aktuelle Korrektur sei für Langfristanleger ein spannender Einstieg.
Zitat & Begründung
„der 2. Wert, an den ich absolut glaube, ist NVIDIA, weil der technologische Fortschritt der NVIDIA Chips nach wie vor riesig ist“
- Der technologische Vorsprung der Nvidia-Chips sei nach wie vor riesig.
- Die aktuelle Kursschwäche bewertet er als Einstiegsmoment für lange Horizonte.
- Für ihn gehören Alphabet und Nvidia in praktisch jedes Depot.
Den Börsengang von Anthropic hält er für einen riesigen Erfolg, der sogar größer als der SpaceX-IPO werde; er binde aber viel Kapital.
Zitat & Begründung
„Aber ich bin mir absolut sicher, dass der ein Shop Big IPO ein riesiger Erfolg wird.“
- Der Börsengang sei so groß, wie die Welt ihn noch nicht gesehen habe.
- Er werde sogar größer als der SpaceX-IPO ausfallen.
- Der IPO dürfte Kapital aus kleineren, unsicheren Werten abziehen.
Amazon zählt für ihn zu den großen Gewinnern, weil der Konzern über viel Cash und ein sehr solides Geschäftsmodell verfüge und einen Shakeout unbeschadet überstehe.
Zitat & Begründung
„Unternehmen wie Amazon oder auch Alphabet, Google, die das Cash haben, die supersolides Geschäftsmodell haben“
- Im KI-Sektor setze der Markt auf die Großen, die über Cash verfügen.
- Amazon und Alphabet hätten ihre KI-Expansion aus dem laufenden Betrieb finanziert.
- Bei einem Shakeout würden die Großen relativ unbeschadet davonkommen.
IBM sei im Quantenbereich führend und dürfte von der weiteren Adaption der Technologie profitieren; Anleger könnten sich den Wert näher anschauen.
Zitat & Begründung
„Gleiches gilt übrigens auch für IBM, die in dem Bereich ziemlich führend sind und das ist ein Wert, den sich Anleger gerne mal näher anschauen können.“
- IBM gilt ihm als ziemlich führend bei Quantentechnologie.
- Davon dürfte das Unternehmen überdurchschnittlich profitieren.
- Ein Research zu IBM mit Quantenfokus sei in Arbeit.
Er glaubt grundsätzlich an Tesla und Elon Musk, rechnet aber mit einer holprigen Phase durch Gegenwind der erstarkten Demokraten.
Zitat & Begründung
„einen Wert, an den ich glaube, Tesla und SpaceX sind eigentlich 2 Werte, aber am Ende glaube ich an Elon Musk“
- Tesla und SpaceX seien Werte, an die er glaube, weil er an Elon Musk glaube.
- Musk habe sich mit über 400 Millionen Dollar politisch eingemischt.
- Von den Demokraten erwartet er deshalb Gegenwind für Musk.
Abgeraten
Bei kleinen Rechenzentrums-Anbietern wie Hut 8 rät er zur Vorsicht, weil sie Schwierigkeiten haben könnten, frisches Kapital zu beschaffen.
Zitat & Begründung
„Da würde ich als Anleger genau hinschauen, ob die Story noch stimmt und ob die Story so weitergeht.“
- Kleinere Neo-Rechenzentrums-Anbieter hätten Probleme, sich frisches Geld zu borgen.
- In den nächsten Monaten erwartet er in diesem Segment einen Shakeout.
- Anleger müssten genau prüfen, ob die Story dort noch stimmt.
Wall Street mit Markus Koch: Rotation aus Tech. Ertragsaussichten trüben sich insgesamt ein.
Markus Koch sieht eine anhaltende Rotation aus Tech- in Standardwerte und warnt, dass der gleichgewichtete S&P 500 technisch überkauft ist und das kurzfristige Risiko für den Gesamtmarkt zugenommen hat. Schwache Ausblicke von Arm bis Qualcomm trüben aus seiner Sicht die Ertragsdynamik. Bei Snap sieht er kaum noch Substanz, positiv hebt er allein die ausgeweitete Amazon-Kooperation von Uber hervor.
Empfohlen
Koch erwartet, dass die ausgeweitete Amazon-Kooperation der Uber-Aktie in einem insgesamt schwachen Marktumfeld Halt gibt.
Zitat & Begründung
„die Kooperation mit Amazon ausweitet und das müsste der Aktie heute mit quasi unter die Arme greifen“
- Uber weitet die Kooperation mit Amazon aus.
- Das müsse der Aktie heute stützen.
- Auch wenn das Marktumfeld insgesamt schwach bleibt.
Abgeraten
Koch sieht das kurzfristige Risiko für den Gesamtmarkt gestiegen, da der gleichgewichtete S&P 500 überkauft ist und die Ertragsdynamik breit abkühlt.
Zitat & Begründung
„Das Risiko, dass der Gesamtmarkt kurzfristig unter Druck steht, hat zugenommen.“
- Der S&P 500 Equal Weight ist nach der Rotation technisch überkauft.
- Zahlreiche Quartalszahlen enttäuschen, die Ertragsdynamik kühlt ab.
- Deshalb sei das Risiko kurzfristiger Kursverluste gestiegen.
Bei Snap sieht Koch kaum noch Substanz – die Aktie könne nur noch wenige Dollar fallen, dann stehe sie bei null.
Zitat & Begründung
„das Einzige Gute bei Snap ist, der Wert kann nur noch etwa 6, 7 Dollar sinken, dann sind wir ohnehin bei 0“
- Snap enttäuscht bei den täglich aktiven Nutzern.
- Analysten senken reihenweise die Kursziele.
- Koch sieht den Wert kaum noch über null.
Handelsblatt Today: Rheinmetall senkt Prognose, Aktie bricht ein | Telekom: Konkurrenz durch Musk macht Fusion mit T-Mobile wahrscheinlicher
Stefan Scheuer sieht im Mobilfunkengagement von SpaceX/Starlink eine echte Gefahr für die Deutsche Telekom, weil die USA zwei Drittel des Umsatzes ausmachen; die Aktienrückkäufe überzeugen ihn nicht. Die Folge ordnet außerdem Rheinmetalls Prognosesenkung mit einem zeitweisen Minus von über 17 Prozent ein und nennt Hensoldts angehobene Jahresziele sowie den Commerzbank-Rekordgewinn unter den Erwartungen. Korrespondentin Antonia Mannweiler sagt zu US-Anleihen, eine geteilte Regierung werde am Markt als positiv gesehen, das hohe Defizit bleibe aber bestehen.
Empfohlen
Der Moderator wertet den Kursrückgang nach den Zahlen als kleinere Delle in einem insgesamt recht positiven Commerzbank-Trend.
Zitat & Begründung
„Aber okay, dann sehen wir das eher als eine kleinere Delle in' eigentlich recht positiven Commerzbankkurs.“
- Die Commerzbank meldete einen Rekordgewinn, der aber unter den Erwartungen lag.
- Die Aktie gab nach den Zahlen nach.
- Der Moderator sieht darin nur eine kleinere Delle im positiven Trend.
Abgeraten
Stefan Scheuer sieht SpaceX/Starlink mit eigenem 5G-Netz als reale Konkurrenz für T-Mobile US und damit als echte Gefahr für die Telekom; die Aktienrückkäufe überzeugen ihn nicht.
Zitat & Begründung
„Das heißt, selbst kleinere Veränderungen sind eine echte Gefahr für die Telekom.“
- SpaceX baut mit Qualcomm-Chips und zusätzlichem Spektrum ein eigenes Mobilfunknetz auf.
- Die USA machen zwei Drittel des Telekom-Umsatzes aus, schon kleinere Veränderungen seien gefährlich.
- Die Aktienrückkäufe hält Scheuer für ein Symptom fehlender besserer Investitionsmöglichkeiten.
Mission Money: Panik-Verkäufe in den USA & Rekordtag für Toyota
Peter Blöd beschreibt Panikverkäufe nach dem Demokraten-Sweep bei den Midterms: Der Nasdaq verliert in der ersten Handelsstunde rund 4,5 Prozent, der VIX springt 45 Prozent nach oben. Für Gold sieht er nach dem schwächsten Oktober seit 2008 kurzfristig Aufholpotenzial, rechnet mit der nächsten Inflations- und Zinsdebatte aber wieder mit Seitwärtsbewegung. Den Kurssturz von 11 Prozent beim iShares Semiconductor ETF hält er für möglicherweise übertrieben und rät, sich an hektischen Tagen nicht stressen zu lassen.
Empfohlen
Nach dem schlechtesten Gold-Monat seit 2008 sieht Blöd kurzfristig Aufholpotenzial, bis die nächste Inflations- und Zinsdebatte das Edelmetall wieder an den Seitenrand drückt.
Zitat & Begründung
„Also da ist einiges an Aufholpotenzial da, zumindest bis das nächste Mal die große Inflations- und Zinsdiskussion natürlich losgeht, dann ist Gold sicher wieder am Seitenrand unterwegs.“
- Der Oktober war der schwächste Goldmonat seit 2008, entsprechend groß sei das Aufholpotenzial.
- In der aktuellen Nervosität sei Gold wieder eine gefragte Risikowährung.
- Sobald die Inflations- und Zinsdebatte neu startet, erwartet er Gold aber wieder am Seitenrand.
Den Kurssturz von 11 Prozent beim iShares Semiconductor ETF hält Blöd für möglicherweise übertrieben, ähnlich wie der Kurssprung nach den Wahlen zuvor übertrieben gewesen sei.
Zitat & Begründung
„Also das ist schon durchaus panikartig, wenn man sich das anschaut und ähnlich übertrieben wie natürlich der Kurssprung nach den Wahlen gestern“
- Halbleiterwerte wurden panikartig verkauft, der iShares Semiconductor ETF verlor 11 Prozent.
- Der Anstieg nach den Wahlen sei ähnlich übertrieben gewesen.
- Der Rückschlag könnte deshalb ebenfalls übertrieben ausfallen.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER: Tech-Aktien stürzen ab. Rheinmetall senkt Prognose. Historisches bei Toyota. Sony im Wandel. Cash-Maschine Karelia.
Noah Leidinger ist kein großer Fan von Rüstungswerten, weil sie stark von einzelnen Großaufträgen abhängen; bei Rheinmetall kommen verzögerte Panzerlieferungen und eine Cash-Umwandlung von null hinzu. Simon stellt die griechische Tabakfirma Karelia als günstige, stabil dividendenstarke Anlage vor, warnt aber vor geringer Handelbarkeit und dem Streit der Eigentümerfamilie. Der übrige Teil der Folge gibt überwiegend Nachrichten wieder, ohne klare Handlungsaussage der Sprecher.
Empfohlen
Simon hält Karelia für günstig bewertet und wegen stabiler Ausschüttungen fast für eine Art Anleihe; geringe Handelbarkeit und der Streit der Eigentümerfamilie bleiben aber Risiken.
Zitat & Begründung
„So oder so ist Carelia quasi eine Art Anleihe, ziemlich stabil und man bekommt regelmäßig kleine Auszahlungen“
- Karelia zahlt direkt und indirekt über 700 Mio. Euro Steuern in Griechenland und ist an der Börse nur rund 1,2 Mrd. Euro wert.
- Nach Abzug der Schulden liegen 720 Mio. Euro Cash in der Kasse, die Bewertung liegt unter dem Vierfachen des Gewinns.
- Nur rund 5 Prozent der Aktien sind frei handelbar; ein Delisting würde die Handelbarkeit weiter verschlechtern.
Abgeraten
Noah ist kein großer Fan von Rüstungswerten, weil sie stark von einzelnen Großaufträgen abhängen; bei Rheinmetall kommen verzögerte Panzerlieferungen und eine Cash Conversion von null hinzu.
Zitat & Begründung
„ich bin jetzt nicht ein riesen Fan von Rüstungs, weil einfach diese Dynamik nicht so schön ist, dass man sehr stark von einem Auftraggeber abhängt“
- Rheinmetall senkt die Prognose zum zweiten Mal seit August, weil sich ein Großauftrag für Boxer-Panzer verzögert.
- Investoren zweifeln, ob die vielen Aufträge schnell in Umsatz und Cash umgewandelt werden können.
- Die niedrige Bewertung bietet nur Upside, wenn die ambitionierten Ziele bis 2030 erreicht werden.
Alles auf Aktien: Erschütterndes Big-Tech-Beben und die große Rheinmetall-Frage
Die Moderatoren bewerten Rheinmetall nach der zweiten Prognosesenkung und negativem Cashflow als Konzern auf Bewährung; das Aufrüstungs-Szenario stecke längst im Kurs, ein Einstieg setze pünktliche Lieferungen und Margen voraus. Chancen sehen sie bei Qualitätsaktien wie Microsoft, weil der Markt wieder stärker zwischen Geschäftsmodellen und Finanzierung unterscheide. Eine ausdrückliche Kauf- oder Verkaufsempfehlung für Rheinmetall geben sie nicht.
Empfohlen
Microsoft sei wegen Milliarden-Cashflows und bestehender Cloud-Kunden von hoch verschuldeten Rechenzentrumsbetreibern zu unterscheiden; in der Korrektur entstünden dadurch Chancen.
Zitat & Begründung
„Ein hoch verschuldeter Rechenzentrumsbetreiber ist ja was völlig anderes als zum Beispiel eine Microsoft Aktie mit Milliarden Cashflows im Hintergrund und bestehenden Cloud Kunden.“
- Der Markt unterscheidet wieder stärker zwischen Geschäftsmodellen und Finanzierung.
- Microsoft habe Milliardencashflows und bestehende Cloud-Kunden.
- Bei Qualitätsaktien ergeben sich dadurch Chancen.
Abgeraten
Das Aufrüstungs-Szenario stecke längst im Kurs; ein Einstieg setze pünktliche Auftragsabarbeitung, ausgelastete Werke und die versprochenen Margen voraus.
Zitat & Begründung
„Dass Europa aufrüstet, das steckt längst im Kurs. Wer jetzt einsteigt, der wette darauf, dass Rheinmetall seine Auftragsbücher pünktlich abarbeitet, die neuen Werke auslastet und die versprochenen Margen liefert.“
- Rheinmetall senkte die Prognose zum zweiten Mal und enttäuschte beim Cashflow.
- Das Aufrüstungs-Szenario sei bereits im Kurs eingepreist.
- Ein Einstieg setze Belege für pünktliche Lieferungen und Margen voraus.
Fazit
Die Podcasts zeigen ein gespaltenes Bild: Während Matzia die Tech-Korrektur als Chance bei Alphabet und Nvidia liest, warnen Koch und Blöd vor kurzfristigem Risiko und Übertreibungen in beide Richtungen. Bei Rheinmetall überwiegt nach der zweiten Prognosesenkung die Skepsis, ohne dass jemand eine klare Verkaufsempfehlung ausspricht. Anleger sollten beachten, dass Kursbewegungen seit einer Empfehlung Momentaufnahmen sind und keine Treffsicherheit belegen. Alle genannten Einschätzungen sind Meinungen der Podcast-Sprecher, keine Tatsachen und keine Anlageempfehlung.
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