100.000 Dollar im Visier: Darum wetten Trader jetzt massiv auf Bitcoin

An den Märkten für Bitcoin Futures ballen sich Positionen, die zum Monatsende einen Bitcoin Preis von mindestens 100.000 US-Dollar erwarten. Sechs Argumente sprechen für einen Bitcoin Aufschwung.

Mit Bitcoin Preisen von derzeit um 93.000 US-Dollar ist im neuen Jahr wenig Bewegung in die Kursentwicklung der Kryto-Leitwährung gekommen. Doch beim Blick auf die Märkte für BTC Derivate sieht die Situation etwas optimistischer aus: Dort nämlich häufen sich Call Positionen, die auf steigende Bitcoin Preise setzen und runde 100.000 US-Dollar als realistisches Ziel für den 30. Januar sehen. Unter Analysten werden sechs Gründe hervorgehoben, warum Bitcoin schon bald wieder sechsstellig notieren könnte:

1. Im abgelaufenen 2025 hatte Gold Bitcoin mit rund 70 Prozent Plus den Rang abgelaufen, BTC musste in 2025 etwa 5 Prozent Minus einstecken. Fachleute wie Mark Pilipczuk von CF Benchmarks erkennen darin den Ausgangspunkt für Nachholbedarf, weil Bitcoin und Gold beide als „sicherer Hafen“ in bewegten Zeiten (Stichwort Venezuela) gelten. Demnach sollte nun vermehrt Kapital Richtung BTC fließen.

2. Die Einstiegspreise bei Bitcoin wirken attraktiv, mit 25 Prozent zum BTC Allzeithoch aus dem Oktober bei etwa 126.000 US-Dollar ist viel Luft nach oben.

3. Makroökonomische Faktoren stützen einen positiven Bitcoin Ausblick. In den USA wird Präsident Donald Trump vielleicht schon im Januar einen neuen Chef der Notenbank Fed nominieren, der Zinssenkungen durchsetzen soll. Niedrigerer Leitzins ist für Bitcoin üblicherweise eine Stütze.

4. Schon jetzt hat die Fed damit begonnen, US-Staatsanleihen im großen Stil einzukaufen, 40 Milliarden US-Dollar wurden allein im Dezember investiert. Kritiker sehen in solchen Manövern eine „Gelddruckmaschine“, die Fed nennt ihre Strategie „quantitative Lockerung“. In jedem Fall kommt so frisches Kapital in die Märkte und ein Teil davon könnte auch bei Bitcoin landen.

5. In den USA soll das Krypto-Gesetzespaket Clarity endlich letzte Hürden nehmen und für Branche regulatorische Klarheit schaffen. Bitcoin profitiert von der Anerkennung durch den Gesetzgeber.

6. Institutionelle Investoren signalisieren wieder Interesse an BTC. Die Bitcoin ETFs in den USA haben im Januar bis heute 925 Millionen US-Dollar Kapitalzufluss verzeichnet – im  Vergleich mit dem Dezember (1 Milliarde US-Dollar Minus) eine Trendwende.

Fazit: Bitcoin mit Chancen auf einen erfreulichen Januar

Krypto-Promi Tom Lee träumt gar von einem neuerlichen Bitcoin Rekordhoch schon im Januar, was rund 26 Prozent Plus in den kommenden drei Wochen benötigen würde. Das Preisziel von 100.000 US-Dollar an den Märkten für BTC Futures braucht nur knapp 10 Prozent Plus in der Bitcoin Preiskurve, kein unüberwindbares Hindernis. Auf der anderen Seite spürt man in der Kryptoszene momentan schon eine gewisse Erleichterung darüber, dass sich Bitcoin nach einem schwachen November und Dezember zumindest wieder über der Marke von 90.000 US-Dollar stabilisiert. Der Weg hin zu 100.000 US-Dollar ist offen, doch Bitcoin ist für Preisschwankungen bekannt.


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