FTT war der Token der Kryptobörse FTX, die im November 2022 zusammenbrach. Gründer Sam Bankman-Fried wurde wegen Betrugs zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Kundengelder in Millionenhöhe wurden veruntreut.
FTT war der native Token der Kryptobörse FTX, die 2019 von Sam Bankman-Fried (SBF) gegründet wurde. FTX galt als eine der innovativsten Börsen mit fortschrittlichen Derivate-Produkten und wurde mit über 30 Milliarden USD bewertet.
FTT bot Gebührenrabatte auf FTX, wurde als Sicherheit für Margin-Trading verwendet und regelmäßig zurückgekauft und verbrannt. Auf dem Höhepunkt lag FTT bei über 80 USD.
Im November 2022 enthüllte CoinDesk, dass Alameda Research (SBFs Trading-Firma) ihre Bilanz hauptsächlich mit FTT-Token gefüllt hatte – ein offensichtliches Kartenhaus. Binance-CEO CZ kündigte an, seine FTT-Bestände zu verkaufen, was einen Bank Run auslöste.
Innerhalb weniger Tage wurde klar, dass FTX Kundengelder in Millionenhöhe an Alameda Research verliehen hatte. Die Börse meldete Insolvenz an. Schätzungsweise 8-10 Milliarden USD an Kundengeldern waren verschwunden.
Sam Bankman-Fried wurde verhaftet und im November 2023 in allen Anklagepunkten (Betrug, Geldwäsche, Verschwörung) schuldig gesprochen. Er wurde zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt.
Der Zusammenbruch der Kryptobörse FTX im November 2022 erschütterte die gesamte Kryptoindustrie und führte zum Verlust von Milliarden US-Dollar an Kundengeldern. Sam Bankman-Fried (SBF), der Gründer von FTX, wurde im November 2023 in allen Anklagepunkten wegen Betrugs und Geldwäsche schuldig gesprochen. Im März 2024 wurde er zu 25 Jahren Haft verurteilt, eine der höchsten Strafen in der Geschichte der Wirtschaftskriminalität.
Der FTT-Token, einst ein zentraler Bestandteil des FTX-Ökosystems, verlor im Zuge des Zusammenbruchs über 97 Prozent seines Wertes. Die FTX-Insolvenzverwaltung unter John J. Ray III arbeitete 2024 daran, möglichst viele Kundengelder zurückzugewinnen. Im Oktober 2024 genehmigte das Insolvenzgericht einen Reorganisationsplan, der vorsah, dass die meisten Gläubiger 100 Prozent oder mehr ihres Forderungswertes (basierend auf dem Wert zum Zeitpunkt der Insolvenz) zurückerhalten würden.
Anfang 2025 begannen die ersten Auszahlungen an FTX-Gläubiger, was als positives Zeichen für den Kryptomarkt gewertet wurde. Der FTT-Token hatte jedoch keine reale Funktion mehr und wurde nur noch spekulativ gehandelt. Der FTX-Skandal führte zu verscharften Compliance-Anforderungen für Kryptobörsen weltweit und unterstrich die Bedeutung von Proof of Reserves und transparenter Buchführung.
Der FTX-Zusammenbruch hat fundamentale Lektionen für die Kryptobranche hinterlassen:
Der FTX-Skandal war der größte Betrugsfall in der Kryptogeschichte. Er zeigt, warum Krypto-Regulierung, Proof of Reserves und die Nutzung eigener Wallets so wichtig sind.
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