Bitcoin durchgeht eine enttäuschende Woche. Die BTC Preiskurve fiel kurz unter 73.000 und bewegt sich aktuell um 76.000 US-Dollar. Eine Galaxy Analyse prognostiziert weiteren Bitcoin Absturz, andere sind optimistisch.
Bitcoin hat sich von heftigen Kursverlusten zum Wochenanfang nicht erholen können, bei derzeitigen Notierungen um 76.000 US-Dollar waren temporär Ausschläge bis unter 73.000 US-Dollar zu beobachten. Anleger versuchen, eine Richtungsentscheidung vorherzusehen. Anhaltspunkte liefern Analysen von Marktteilnehmern. Aber während Galaxy mit weiterer Bitcoin Talfahrt bis unter 60.000 US-Dollar rechnet, sieht etwa Bitwise bereits die Talsohle erreicht und erwartet einen baldigen BTC Aufschwung. Mit welchen Argumenten können die Prognosen punkten?
– Für Alex Thorn, Chefanalyst bei Galaxy, ist die Bitcoin Richtungsfrage in seinem jüngsten Marktreport einfach zu beantworten. Nach einem Bitcoin Allzeithoch wie zuletzt im Oktober 2025 mit 126.000 US-Dollar rutsche die BTC Preiskurve in den drei darauffolgenden Monaten 50 Prozent ins Minus, hat Thorn anhand historischer Kursdaten beobachtet. Dies werde Bitcoin auf 63.000 US-Dollar drücken.
– Auch die Bitcoin ETFs werden die Entwicklung kaum aufhalten können, so Galaxy. Dort seien Investoren im Durchschnitt bei BTC Preisen um 84.000 US-Dollar eingestiegen. Nun müssten sie Verluste aussitzen oder ETFs abstoßen. Thorn weist daraufhin, dass die Bitcoin ETFs in den beiden vergangenen Wochen mit jeweils Kapitalabfluss von rund 1,4 Milliarden US-Dollar rekordverdächtig gelitten haben.
– Technische Chartanalyse bringt Thorn zu der Marke von 58.000 US-Dollar, bei der sich für Bitcoin eine Unterstützungslinie bilden solle und attraktive BTC Preise für langfristig denkende Anleger liefern könne.
– Ganz anders sieht das Matt Hougan, Investmentchef bei Bitwise. Er schreibt in seiner Analyse, Bitcoin habe sich schon seit Januar 2025 in einem „Krypto Winter“ befunden. Dies sei nur dadurch übertüncht worden, dass die noch jungen Bitcoin ETFs und BTC Unternehmen massiv investierten. Doch die gute Nachricht laut Hougan: „Krypto Winter“ dauern im Durchschnitt 13 Monate und und die derzeitige Phase stehe deshalb vor einem Ende.
– Auch Krypto-Promi Tom Lee von Bitmine Immersion hat beim TV-Sender CNBC eine Bodenbildung bei Bitcoin beschrieben. BTC habe wie auch Ethereum darunter gelitten, dass Gold und Silber für Anleger das Trendthema waren. Doch nun werde sich das Blatt drehen, die Krypto-Politik von US-Präsident Trump zahle sich aus. Aber Tom Lee war es auch, der noch in diesem Januar für denselben Monat ein Bitcoin Allzeithoch prognostizierte – in der Realität aber ging es für BTC in dem Zeitraum mit rund 20 Prozent Minus spürbar abwärts.
Fazit: Bitcoin Preistrend – aktuell mehr Risiken als Chancen?
Bitcoin Preisprognosen sind eine undankbare Angelegenheit, im zurückliegendem 2025 fielen sie durchweg wesentlich optimistischer aus als von der Realität bestätigt. Momentan scheint es, als ob die Argumente pessimistischer Experten griffiger wirken und Bitcoin unter Druck bleibt. Doch BTC hat mit seiner hohen Volatilität Fachleute schon oft alt aussehen lassen. Die Bitcoin Märkte neigen zu Übertreibungen und hoher Sensibilität für makroökonomische Einflüsse wie US-Leitzins oder weltpolitischen Krisenherden wie Kriegsgefahr im Iran. Aktuell tastet sich Bitcoin von Tag zu Tag – Realisten werden versuchen, daraus einen Trend herauszulesen.
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