Neues KI-Modell Claude Mythos Preview zeigt: Sicherheitslücken überall

Anthropic hat mit Claude Mythos Preview sein neuestes Modell für Künstliche Intelligenz (KI) vorgestellt. In Tests zeigte sich, dass Claude Mythos Sicherheitsprobleme bei Apple, Amazon, Google und Co. aufspürt.

„Zu gefährlich für den Privatgebrauch“ lautet das inoffizielle Motto, mit dem Antrophic Claude Mythos Preview nicht nur auf X präsentiert. Die Künstliche Intelligenz (KI) von Antrophic findet Sicherheitslücken bei gängiger Software schneller und umfassender als Menschen, heißt es weiter. Deshalb habe man sich mit IT-Giganten von Apple über Google und Microsoft bis NVIDIA zusammengetan, denen Claude Mythos Preview bis auf Weiteres vorbehalten sein wird. In einem langen Forschungsbericht schreibt das Anthropic Team, Claude Mythos Preview habe in den letzen Wochen Tausende bisher unbekannte Sicherheitsprobleme im Software der Projektpartner ausgemacht, darunter solche, die schon seit Jahrzehnten unentdeckt geblieben waren.

Smart Contracts im DeFi Sektor für Künstliche Intelligenz leichte Beute

Schon im Dezember hatten sich Anthropic Experten Smart Contracts aus der Kryptoindustrie genauer angesehen und dabei mithilfe von KI millionenschwere Fehler festgestellt. Gerrit Hall, lange Zeit bei Curve Finance im Bereich Dezentralisierte Finanzen (DeFi) unterwegs, sagt in einem Interview Ende März, jeder solle DeFi erst einmal meiden, „es ist einfach zu gefährlich geworden durch die rasanten Verbesserungen bei KI-Agenten“. Aus seiner Sicht rüsten die Angreifer mit KI deutlich schneller auf als die Verteidiger. Claude Mythos Preview könnte dies zumindest teilweise umdrehen, lautet nun die Hoffnung.

KI-Agenten bestehen Krypto Trader Tests immer häufiger  

Die Fortschritte von KI sind in der Kryptoindustrie tagtäglich zu erleben. Vor einem halben Jahr noch versagten ChatGPT, Claude, Grok und Co. reihenweise beim Einsatz als Krypto Trader, heute prahlen Hunderte Nutzer mit ihren KI-Agenten, welche vollautomatisch Gewinne scheffeln sollen. Dreht man das Gedankenspiel weiter, beginnt nun eine Periode, in der „fair“ eingestellte Künstliche Intelligenz auf Gegenparts trifft, die ihre Ziele auf allen Wegen erreichen wollen.

Projekt Glasswing von Antrophic mit Google, Microsoft, Apple und Co.

Antrophic hat seine Kooperation mit den Großunternehmen „Project Glasswing“ getauft, rund 50 Partner sind mit am Ball. Auffällig aber ist, dass aus der Kryptoindustrie kein Name genannt wird. Dabei wären Ethereum Stiftung oder Vertreter von Solana sicherlich eine Bereicherung, ihre Ökosysteme bilden die Basis für mehr als 60 Prozent der bei Dezentralisierte Finanzen (DeFi) erreichten Umsätze. Schlampig programmierte Smart Contracts haben dort schon so manchen Hack ermöglicht und nun mischen KI-Agenten zunehmend im Tagesgeschäft mit – für Claude Mythos Preview wäre das eine Bewährungsprobe.

Fazit: Quantencomputer und Schattenseite von Künstlicher Intelligenz

Die erstaunlichen Erfolge von Claude Mythos Preview werden durch die Kooperationspartner bestätigt, welche froh sind, diese KI zuerst und halbwegs exklusiv in die Hände zu bekommen. In der Kryptobranche werden sich Ethereum, Solana und Co. darum bemühen, in den Club aufgenommen zu werden. Denn klar ist, dass die Sparte DeFi im Besonderen von Standardmodulen und Code abhängt, wo jede Sicherheitslücke sekundenschnell Millionenbeträge betrifft. Wie in der Diskussion um Risiken durch Quantencomputer, quasi KI Next Level, drängt sich weiter die Frage auf: Werden bösartige Akteure die neuen Möglichkeiten auf Krypto als Ziel ansetzen oder versprechen andere Wirtschaftsbereiche zunächst noch mehr Profit?

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