In sieben Folgen vom 30. und 31. Oktober 2026 bewerten Deutschlands Finanz-Podcasts die Earnings-Woche. Der auffälligste Widerspruch: Christian W. Röhl hat Alphabet komplett verkauft, Philipp Klöckner bezeichnet sich ausdrücklich als „Google Long“. Bei Gold gehen die Meinungen ebenfalls auseinander.
Auf einen Blick: Empfehlungen und Warnungen
| Asset | Einschätzung | Podcast | Sprecher |
|---|---|---|---|
| Microsoft MSFT | Kaufen | echtgeld.tv | Christian W. Röhl |
| Henkel HEN3 | Kaufen | echtgeld.tv | Christian W. Röhl |
| DHL DHL | Kaufen | echtgeld.tv | Christian W. Röhl |
| Siemens SIE | Kaufen | echtgeld.tv | Christian W. Röhl |
| Alphabet GOOGL | Kaufen | Doppelgänger Tech Talk | Philipp Klöckner |
| Amazon AMZN | Kaufen | Doppelgänger Tech Talk | Philipp Klöckner |
| Alternative Credit / Private Credit | Kaufen | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| Musikrechte | Kaufen | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| Flugzeugfinanzierung | Kaufen | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| Schifffahrt / Öltanker | Kaufen | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| Point72 (Multistrategie-Hedgefonds) | Kaufen | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| Anthropic | Kaufen | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Micron MU | Kaufen | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Amazon AMZN | Kaufen | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| CAC 40 (Frankreich) | Kaufen | Marktgeflüster | Holger Graf |
| Gold | Kaufen | Erichsen Geld & Gold | Lars Erichsen |
| Silber | Kaufen | Erichsen Geld & Gold | Lars Erichsen |
| Alphabet GOOGL | Verkaufen | echtgeld.tv | Christian W. Röhl |
| Gold | Meiden | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| Bitcoin BTC | Meiden | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| Unternehmensanleihen | Meiden | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| Prozessfinanzierung | Meiden | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| Meta META | Kaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Talanx TLX | Kaufen (Tendenz) | echtgeld.tv | Christian W. Röhl |
| Porsche Automobil Holding PAH3 | Kaufen (Tendenz) | echtgeld.tv | Christian W. Röhl |
| Münchener Rück MUV2 | Kaufen (Tendenz) | echtgeld.tv | Christian W. Röhl |
| S&P 500 ETF | Kaufen (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| Nvidia NVDA | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Daniel Kröger |
| Alphabet GOOGL | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Daniel Kröger |
| SAP SAP | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Daniel Kröger |
| Apple AAPL | Kaufen (Tendenz) | Marktgeflüster | Holger Graf |
| DWS Grundbesitz Europa | Kaufen (Tendenz) | Marktgeflüster | Holger Graf |
| AMD AMD | Verkaufen (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| BASF BAS | Verkaufen (Tendenz) | echtgeld.tv | Christian W. Röhl |
| Reddit RDDT | Verkaufen (Tendenz) | Doppelgänger Tech Talk | Philipp Klöckner |
| CoreWeave CRWV | Verkaufen (Tendenz) | Doppelgänger Tech Talk | Philipp Klöckner |
| Micron MU | Meiden (Tendenz) | Wall Street mit Markus Koch | Markus Koch |
| Oracle ORCL | Meiden (Tendenz) | Doppelgänger Tech Talk | Philipp Klöckner |
| High Yield Anleihen | Meiden (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| Börsennotierte Musikrechte-Vehikel | Meiden (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| BDCs | Meiden (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christian Wienkamp |
| Anthropic | Meiden (Tendenz) | Marktgeflüster | Markus (Finanzfluss) |
Alle Folgen und Empfehlungen der letzten Tage findest du in unserem Podcast-Radar.
Was die Podcasts heute bewegt
Die Earnings-Woche dominiert: Alphabet, Microsoft, Amazon und Reddit werden in mehreren Folgen behandelt. Einig sind sich die Sprecher, dass die hohen KI-Investitionen (CapEx) die Kurse belasten – uneinig darüber, ob das ein Verkaufssignal ist. Röhl (echtgeld.tv) hat Alphabet verkauft und in Microsoft umgeschichtet, Klöckner (Doppelgänger Tech Talk) bleibt bei Alphabet und Amazon bullish. Bei Reddit sind sich Koch und Klöckner einig, dass die Aktie unter Druck steht – Koch nennt zweistellige Verluste, Klöckner verweist auf die Abhängigkeit vom Google-Traffic. Bei Gold widersprechen sich Wienkamp (OHNE AKTIEN WIRD SCHWER), der Gold mit null Gewicht hält, und Erichsen, der die Korrektur für kaufenswert hält. Bei Speicherwerten (Micron) stehen sich Kochs Skepsis und Zschäpitz' Kaufargument gegenüber.
Wall Street mit Markus Koch: Tech-Stimmung bricht ein | Hohe Kurseinbrüche bei Intel, Reddit und Roblox
Markus Koch zeichnet in der Opening Bell vom 30. Oktober 2026 ein negatives Bild für den Techsektor: Intel, Reddit, Roblox und Twilio verlieren zweistellig, Amazon senkt die Aussichten bei stark negativem freiem Cashflow. Koch erwartet, dass die schwachen Intel-Aussagen zum PC-Markt auch AMD zusätzlich belasten. Meta sieht er im Werbegeschäft besser positioniert als Google, Netflix und Amazon, warnt aber vor Gegenwind durch eine mögliche milliardenschwere Kapitalerhöhung. Bei Speicherwerten wie Micron zweifelt er trotz guter Prognosen an der Dauerhaftigkeit des Memory-Zyklus.
Empfohlen
Koch sieht Meta im Werbegeschäft besser positioniert als Google, Netflix und Amazon und lobt den Einstieg ins Langformat, warnt aber vor Gegenwind durch die Kapitalerhöhung.
Zitat & Begründung
„Zeigt übrigens einmal mehr, wie gut Meta hier positioniert ist, denn Meta hat bei den Werbeumsätzen nicht enttäuscht.“
- Meta hat bei den Werbeumsätzen nicht enttäuscht, während Wettbewerber schwächelten.
- Instagram steigt mit 90-Minuten-Videos ins Langformat ein und wird Konkurrent von Netflix und YouTube.
- Die noch offenen 75 Mrd. Dollar der Kapitalerhöhung könnten die Aktie kurzfristig belasten.
Abgeraten
Koch erwartet, dass die schwachen Intel-Aussagen zum PC-Markt auch AMD zusätzlich belasten und die Aktie weiter unter Druck setzen.
Zitat & Begründung
„Die Aussagen von Intel müssten eine AMD letztendlich gesehen auch mit belasten.“
- Intel verfehlt die Erwartungen deutlich und senkt den Ausblick.
- Die PC-Schwäche und Preisdruck beim Speicher treffen den gesamten Chipbereich.
- Deshalb dürfte AMD mit nach unten gezogen werden.
Bei den Speicherwerten zweifelt Koch trotz guter Prognosen an der Dauerhaftigkeit des Memory-Zyklus und sieht darin einen Grund, diese Aktien zu meiden.
Zitat & Begründung
„Eigentlich sind die Prognosen ganz gut, quartalbar gut, Aussichten gut, aber die Frage hier ist die Dauerhaftigkeit des Memoryzyklus, ne.“
- Die vorgelegten Zahlen und Aussichten werden als ordentlich beschrieben.
- Entscheidend ist für Koch aber, wie lange der Memory-Zyklus trägt.
- Daraus leitet er Zurückhaltung gegenüber diesen Werten ab.
echtgeld.tv: egtv #492 Microsoft statt Alphabet: Wann ich Gewinne mitnehme
Christian W. Röhl hat Alphabet im Echtgeld-TV-Depot komplett verkauft und privat halbiert, weil er nach den hohen KI-Investitionen und der Cashflow-Belastung Enttäuschungen erwartet. Das Geld steckte er in Microsoft, das ihn mit starkem Azure-Wachstum und niedrigeren Investitionen als erwartet überzeugt; Gewinne würde er erst bei einem KGV von 30 mitnehmen. Im DAX-Folio hält er DHL, Siemens, Talanx und Porsche für aussichtsreich, hat Henkel bei 75 Euro nachgekauft und nennt BASF einen Verkaufskandidaten. Das Tabakdepot liegt laut Röhl 4,4 Prozent im Plus.
Empfohlen
Microsoft überzeugt ihn mit starkem Azure-Wachstum und niedrigeren Investitionen als erwartet; er bleibt investiert und würde erst bei einem KGV von 30 Gewinne mitnehmen.
Zitat & Begründung
„Und vor dem Hintergrund bleib ich da jetzt auch erst mal noch investiert.“
- Azure wächst 48 Prozent und die Investitionen liegen unter den Erwartungen.
- Das spricht für Microsoft und stützt die Position.
- Er bleibt investiert; bei einem KGV von 30 würde er Gewinne realisieren.
Henkel hat die Wachstumsprognose angehoben; Röhl hat die Aktie zuletzt bei 75 Euro nachgekauft und sieht die Nachricht positiv.
Zitat & Begründung
„Der letzte Nachkauf von mir fand zu 75 75 statt.“
- Henkel hebt die organische Wachstumsprognose auf 3 bis 4 Prozent an.
- Der letzte Nachkauf erfolgte bei 75 Euro.
- Er bewertet die Entwicklung positiv.
DHL ist seine höchstgewichtete DAX-Folio-Aktie; er ist mittel- bis langfristig aus verschiedenen Gründen sehr positiv gestimmt.
Zitat & Begründung
„für die ich ja aus verschiedenen Gründen mittel- langfristig wirklich sehr positiv bin.“
- DHL ist die höchstgewichtete Position im DAX-Folio.
- Er nennt mehrere Gründe für seine positive Sicht.
- Die Position liegt insgesamt 50 Prozent im Plus.
Siemens ist mit 285 Prozent Wertzuwachs seine erfolgreichste DAX-Folio-Aktie und für ihn eine absolute Wohlfühlposition.
Zitat & Begründung
„eine absolute Wohlfühlposition, die ich hier habe.“
- Siemens hat im DAX-Folio 285 Prozent Wertzuwachs erzielt.
- Die Position ist leicht übergewichtet.
- Er bezeichnet sie als absolute Wohlfühlposition.
Talanx ist für ihn über die Beteiligung an Hannover Rück ein günstiger Einstieg ins Rückversicherungsgeschäft und ein Top-Performer im DAX-Folio.
Zitat & Begründung
„Die ist natürlich nicht im DAX, weiß ich, aber es ist das Vehikel, in das ich damals eingestiegen bin, mit 1 schönen Position auch in der Hannover Rück investiert zu sein.“
- Talanx hält eine schöne Position an der Hannover Rück.
- Das ermöglicht einen günstigeren Einstieg.
- Die Aktie hat seit Kauf 106 Prozent zugelegt.
Porsche Automobil Holding ermöglicht ihm eine Positionierung im Automobilsektor und bietet ihm dank des Risikopuffers eine höhere Wohlfühlpositionierung.
Zitat & Begründung
„für mich aber zumindest eine höhere, ja, Wohlfühlpositionierung darstellt.“
- Er will den Automobilsektor im DAX-Folio abdecken.
- Die Holding bietet ihm dafür einen Risikopuffer.
- Deshalb fühlt er sich mit der Position wohler.
Münchener Rück hat nach einer Schwächephase zuletzt wieder gezeigt, dass sie an Wert zulegen kann; er hält sie im DAX-Folio.
Zitat & Begründung
„hat aber auf der anderen Seite in den letzten 3 Monaten auch mal wieder gezeigt, dass es eine Aktie ist, die auch an Wert zulegen kann.“
- Die Aktie hat im Jahresverlauf insgesamt etwas gelitten.
- Zuletzt zeigte sie wieder Kurszuwachs.
- Er sieht sie weiter als Portfolioposition.
Abgeraten
Röhl hat Alphabet im Echtgeld-TV-Depot komplett verkauft und privat halbiert, weil er nach den hohen KI-Investitionen und der Cashflow-Belastung Enttäuschungen erwartet.
Zitat & Begründung
„Ich hatte ja die Aktie in in im Echtgeld TV Depot verkauft, komplett in meinem privaten Depot dann in der Tat auch reduziert“
- Alphabet hat hohe KI-Investitionen und sinkende Cashflows.
- Er sieht dadurch Risiken und mögliche Enttäuschungen.
- Deshalb hat er die Aktie verkauft und reduziert.
BASF ist die kleinste Position im DAX-Folio und für ihn ein Kandidat, aus dem Portfolio entfernt zu werden.
Zitat & Begründung
„in der Tat auch irgendwie son Kandidat ist, sie vielleicht mal rauszunehmen.“
- BASF ist mit 1334 Euro am geringsten gewichtet.
- Er nennt sie einen Kandidaten zum Herausnehmen.
- Eine konkrete Verkaufsentscheidung ist noch nicht gefallen.
Doppelgänger Tech Talk: Google, Microsoft, Amazon Earnings: Cloud boomt, Aktien fallen #610
Philipp Klöckner verteidigt im Doppelgänger Tech Talk seine Tech-Positionen: Er bezeichnet sich als „Google Long“, hält Alphabet-Aktien und sieht Google trotz rund 10 Prozent Kursverlust als am besten aufgestellte Firma im KI-Rennen. Auch für Amazon ist er bullish, obwohl der Markt die steigenden CapEx abstraft; AWS wachse mit 40 Prozent bei 40 Prozent Marge. Reddit bewertet er erstmals klar bearish, weil das Wachstum am Google-Traffic und den AI Overviews hängt – einen Short geht er aber nicht ein. Bei Oracle und CoreWeave äußert er Risiko- und Bewertungszweifel.
Empfohlen
Klöckner ist ausdrücklich „Google Long“, hält Alphabet-Aktien und sieht Google trotz des Kursrückgangs als eines der am besten positionierten Unternehmen im KI-Zeitalter.
Zitat & Begründung
„ich bin Google Long. Ich glaube an Google, ich besitz Google Aktien.“
- Umsatz plus 25 Prozent und eine operative Marge von 31,8 Prozent – die Zahlen seien solide.
- Google Cloud verdoppelt den Umsatz und ist mit 36 Prozent Marge profitabler als der Konzern.
- Die hohen Investitionen seien richtig, weil Nichtstun das eigene Kerngeschäft gefährde.
Klöckner ist auch für Amazon bullish: Das Stammgeschäft hält er für schwer disruptierbar, AWS wachse mit 40 Prozent bei 40 Prozent Marge.
Zitat & Begründung
„Also ich bin ehrlich gesagt auch für Amazon bullish.“
- Das Umsatzwachstum von 20 auf 12 Prozent erklärt sich aus dem verschobenen Prime Day.
- AWS wächst mit 39 Prozent und liefert rund zwei Drittel der Amazon-Gewinne.
- Der negative Free Cashflow durch CapEx ändert nichts an seiner bullischen Einschätzung.
Abgeraten
Klöckner ist bei Reddit jetzt bearish, weil das Wachstum am Google-Traffic hängt und AI Overviews die organischen Klicks wegnehmen – einen Short geht er aber nicht ein.
Zitat & Begründung
„ich wär jetzt erst mal Barrish. […] ich seh da jetzt eher ein Negativtrend als ein Positivtrend.“
- Das Umsatzwachstum sinkt von über 70 über 61 auf zuletzt 53 Prozent.
- Die nicht eingeloggten Nutzer aus Google-Suchen gehen zurück.
- Die geplante Zwangsanmeldung dürfte das Google-Ranking eher weiter verschlechtern.
Klöckner hält Oracle im selben Geschäftsmodell für deutlich schlechter aufgestellt als Google, Microsoft und Amazon und würde gegen die Free-Cashflow-Prognose für 2029 wetten.
Zitat & Begründung
„Ich würd hier mal direkt dagegen wetten, ehrlich gesagt. Also Fünfer Schnellwette, Oracle macht keine 30000000000 Free Cashflow in 20 29“
- Der Markt bestrafe Investitionen und belohne blosse Ankündigungen – Oracle sei 12 Prozent gestiegen.
- Die prognostizierten 30 Milliarden Free Cashflow 2029 hält er für unrealistisch.
- Im KI-Softwaregeschäft habe Oracle bislang wenig geliefert.
Die Projektgesellschaften schützen Klöckner zufolge nur kurzfristig vor Insolvenz, nicht vor Bewertungsverlusten – in einem KI-Crash fielen viele Boxen gleichzeitig aus.
Zitat & Begründung
„dann trägst, dann musst Du die Schulden davon nicht bezahlen, aber Du hast ja auch kein Business mehr.“
- Einzelne SPVs seien ein kluger Mechanismus, um Kundenausfälle zu isolieren.
- Wahrscheinlicher als ein Einzelfall sei, dass viele dieser Gesellschaften gleichzeitig umkippen.
- Dann gebe es kein operatives Geschäft mehr und die Bewertung falle auf einen Bruchteil.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER: So investieren Milliardäre. Musikrechte, Private Credit, Hedgefonds, Schiffe, kein Gold. Wilsdorf-Family-Office im OAWS-Deep-Dive.
Christian Wienkamp, CIO des Wilsdorf-Family-Office Perpetual, setzt statt klassischer Anleihen auf Alternative Credit: Private Credit, Musikrechte, Flugzeug- und Schifffahrtsfinanzierung sollen portfolioweit 8 bis 10 Prozent, auf Einzelasset-Ebene 10 bis 15 Prozent liefern. Öffentliche Unternehmensanleihen und High Yield meidet er wegen fehlender Upside. Gold und Bitcoin hält er für unproduktiv und hat beides mit null Gewicht; wer Gold wolle, solle es physisch halten. Bei Hedgefonds setzt er auf große Multistrategie-Häuser wie Point72, beim S&P 500 hält er aktive Gebühren für sinnlos.
Empfohlen
Statt Direct Lending setzt Wienkamp auf Nischen wie Musikrechte, Flugzeug- und Schifffahrtsfinanzierung und erwartet 8 bis 10 Prozent auf Portfolio- und 10 bis 15 Prozent auf Einzelasset-Ebene.
Zitat & Begründung
„da sehen wir in dem Private Credit Fall, dass wir damit auch eine Zusatzrendite über Private über High Yield erwirtschaftet haben.“
- Direct Lending an dieselben Firmen wie im Private-Equity-Portfolio bringe Risiko ohne Upside.
- Deshalb baute Perpetual seit 2018 ein breit gestreutes Alternative-Credit-Portfolio auf.
- Auf Portfolioebene liegt die Zielrendite bei 8 bis 10 Prozent, übertroffen wurde High Yield.
Musikrechte-Kataloge mit stabilen, bereits abgeklungenen Hitphasen sieht Wienkamp als bondähnlichen Cashflow mit Zielrenditen von 10 bis 15 Prozent; Perpetual hielt Katalogteile von Daddy Yankee.
Zitat & Begründung
„Aber man kann schon so mit 10 bis 15 Prozent rechnen als Zielrendite.“
- Gekauft werden Rechte an Katalogen, deren Hypephase vorbei ist und deren Cashflows belastbar sind.
- Aktives Management kann Erlöse über Registrierungen und Lizenzierungen steigern.
- Als Zielrendite nennt Wienkamp 10 bis 15 Prozent pro Transaktion.
Flugzeugleasing auf A320 und Boeing 737 findet Wienkamp attraktiv: standardisierte, liquide Assets, höhere Prämien bei kleinen Airlines und schnelle Wiederverwertung bei Ausfall.
Zitat & Begründung
„Aber wenn ich an eine kleinere Fluggesellschaft gehe, die zahlen durchaus höhere, die zahlen durchaus höhere Prämien. Ja. Und wenn's dann schiefgeht, kann ich das Flugzeug wieder nehmen.“
- A320 und 737 sind nahezu identisch spezifiziert und damit leicht weiterzuverleasen.
- Kleinere Airlines zahlen höhere Prämien als große Gesellschaften mit Staatsnähe.
- Der Assetwert blieb selbst in der Corona-Krise stabil.
Schifffahrt, vor allem Öltanker, ist für Wienkamp 2026 ein attraktives Thema, weil die Raten stark gestiegen sind und sich Container- und Tankerzyklen diversifizieren.
Zitat & Begründung
„die Shipping Rate auf der Ölseite sind dieses Jahr durch die Decke gegangen. Und von daher ist das auch einen ganz attraktives Thema.“
- Die Öltanker-Raten sind in diesem Jahr stark gestiegen.
- Container- und Tankerzyklen laufen unterschiedlich, was im Portfolio ausgleicht.
- Ein erfahrener Partner könne solche Schocks opportunistisch nutzen.
Im Absolute-Return-Baustein setzt Wienkamp auf große Multistrategie-Hedgefonds wie Point72, die über Zyklen Cash plus 4 bis 5 liefern sollen; klassische Stockpicker passen nicht ins Profil.
Zitat & Begründung
„wir schauen vor allen Dingen, haben vor allen Dingen viel Multistrat, also Multistrategie Funds im Portfolio, Beispiel Point 72.“
- Der Absolute-Return-Baustein soll marktneutral Cash plus 4 bis 5 liefern.
- Klassische Stockpicker bringen zu viel Marktbeta mit.
- Diversifizierte Multistrategie-Fonds wie Point72 passen deshalb besser.
Beim S&P 500 hält Wienkamp aktive Gebühren für sinnlos, weil kaum ein Manager den Index-ETF schlägt – dort sei passives Investment die richtige Wahl.
Zitat & Begründung
„da macht's keinen Sinn Gebühren zu zahlen, weil keiner den ETF schlägt am Ende.“
- Beim US-Aktienmarkt gibt es laut Wienkamp keine nennenswerte Outperformance aktiver Manager.
- Gebühren zahlen lohnt sich dort deshalb nicht.
- Ein Index-ETF auf den S&P 500 ist die logische Konsequenz.
Abgeraten
Gold hat bei Perpetual ein Gewicht von null: Es sei kein produktives Kapital, der Preis hänge von Stimmung und Zentralbankkäufen ab – wer Gold wolle, solle es physisch halten.
Zitat & Begründung
„Und und das erscheint mir nicht sinnvoll im Portfoliokontext.“
- Perpetual will produktives Kapital finanzieren und daraus Rendite ziehen.
- Bei Gold fehlt ein Discounted Cashflow als Bewertungsgrundlage.
- Investoren, die Gold wollen, empfiehlt Wienkamp physischen Besitz.
Für Bitcoin gilt für Wienkamp dasselbe wie für Gold: keine Discounted Cashflows, der Preis folge allein der Stimmung – deshalb spielt es in der Portfoliokonstruktion keine Rolle.
Zitat & Begründung
„wenn man jetzt mal ganz klassisch auf Bitcoin schaut, dann gilt das da ganz genauso. Weswegen das für uns in der Portfoliokonstruktion keine Rolle spielt“
- Bitcoin lässt sich laut Wienkamp nicht über Cashflows bewerten.
- Der Preis wird von Stimmung getrieben.
- Damit fällt es als Baustein für das Portfolio weg.
Öffentliche Unternehmensanleihen bieten laut Wienkamp nur einen Risikoaufschlag, aber keine Upside – das volle Ausfallrisiko bleibe beim Anleger, deshalb möge man sie nicht.
Zitat & Begründung
„ich hab schon ein Risikoaufschlag, aber ich nehme die Upside überhaupt nicht mit, wenn das Ganze gut geht, habe aber das volle Downside Risiko“
- Bei Unternehmensanleihen gibt es nur einen begrenzten Risikoaufschlag.
- Die Upside eines guten Geschäftsverlaufs geht an die Aktionäre, das Downside-Risiko bleibt beim Gläubiger.
- Deshalb verzichtet das Family Office weitgehend auf solche Anleihen.
Prozessfinanzierung bindet Kapital über Jahre ohne laufende Zahlungen; als reines Stand-alone-Portfolio rät Wienkamp ab, als Baustein findet er sie interessant.
Zitat & Begründung
„Aber einen Portfolio nur damit aufbauen zum Thema Diversifizierung würde ich nicht machen“
- Das Cashflow-Profil ist ein Alles-oder-nichts mit Auszahlung erst am Prozessende.
- Das Kapital ist mehrere Jahre gebunden.
- Diversifikation ist daher nur als Teil eines breiten Portfolios sinnvoll.
High Yield ist für Wienkamp aktuell unattraktiv, weil Anleger nur noch Risiko ohne zusätzliche Rendite tragen – eine Allokation würde er nicht vornehmen.
Zitat & Begründung
„jetzt ist vielleicht High Yield nicht mehr so attraktiv, weil man hat eigentlich nur noch Risiko und keine Zusatzrendite mehr und dann würden wir das in dem Fall nicht allokieren“
- Die Zusatzrendite gegenüber sicheren Anleihen ist laut Wienkamp verschwunden.
- Übrig bleibe reines Kreditrisiko.
- In einem solchen Umfeld würde Perpetual nicht allokieren.
Börsennotierte Vehikel auf Musikrechte und andere Nischen hält Wienkamp für sehr risikoreich – er würde sie nur als breit gestreutes Bundle kaufen.
Zitat & Begründung
„Das ist schon sehr risikoreich. Ich glaube da, wenn man das macht, dann muss man bewusst sagen, ich kauf verschiedene Themen und guck das auch als Bundle an“
- Jedes Nischenthema hat eigene Risiken.
- Einzelne Vehikel seien deshalb schwer einzuschätzen.
- Sinnvoll sei nur ein bewusst zusammengestelltes Bündel mehrerer Themen.
BDCs hat Perpetual derzeit nicht im Portfolio, weil sie im Aktiencrash wie Aktien fallen, auch wenn die zugrunde liegenden Kredite stabil bleiben.
Zitat & Begründung
„BDCs zum Beispiel hatten wir auch schon im Portfolio. Im Moment haben wir sie nicht im Portfolio“
- BDCs sind börsengehandelt und unterliegen der Marktvolatilität.
- Im Crash entstehen Buchverluste unabhängig von der Kreditqualität.
- Perpetual hält sie deshalb aktuell nicht.
Alles auf Aktien: Anthropic, Nvidia, Skorpion-Gift. Die Geheimnisse des KI-Insiders
Holger Zschäpitz will die Anthropic-Aktie beim IPO unbedingt zeichnen und sieht selbst bei einer Bewertung von 1,5 Billionen US-Dollar Anfangsphantasie. Er besitzt Micron-Aktien und hält Halbleiter nach dem Kursrutsch nicht für eine Bewertungsblase, weil Micron eine sehr niedrige PEG-Ratio habe; zudem hält er an einem Amazon-Sparplan fest. Daniel Kröger hält Nvidia für günstig bewertet und Alphabet trotz schwächelnder Suche für gut aufgestellt; sein Fonds setzt stark auf Halbleiter, die rund 40 Prozent des Portfolios ausmachen. SAP hält Kröger wegen des ERP-Geschäfts für schwer disruptierbar, verlangt aber noch den Beweis für KI-Zusatzumsätze.
Empfohlen
Will Anthropic beim IPO unbedingt zeichnen, weil er Wachstum, Effizienz und Firmenkultur für außergewöhnlich hält und selbst bei 1,5 Billionen Bewertung Aufwärtspotenzial sieht.
Zitat & Begründung
„dass ich's unbedingt zeichnen werde. Ich bin ein Riesenanthroposoph.“
- Zschäpitz hält Anthropics Wachstum und den geringen Kapitaleinsatz für beeindruckend.
- Er verweist auf Firmenkultur und ein mögliches Ökosystem in Biotech und anderen Feldern.
- Deshalb will er die IPO-Zeichnung unbedingt mitmachen und sieht selbst bei 1,5 Billionen Dollar Luft nach oben.
Sieht Halbleiter nach dem Kursrutsch nicht als Bewertungsblase, weil Micron eine sehr niedrige PEG-Ratio habe, und besitzt Micron-Aktien.
Zitat & Begründung
„Micron hat eine Micron hat eine Pack Rate von 0.1. Da hab ich ein paar Aktien.“
- Halbleiter hätten teils einstellige KGVs und niedrige PEG-Ratios.
- Deshalb sei die Bewertung nach der schwachen Woche nicht überhitzt.
- Zschäpitz besitzt nach eigener Aussage Micron-Aktien.
Hält an einem Amazon-Sparplan fest und verweist darauf, dass dieser noch im Plus liegt; eine weitergehende Begründung nennt er nicht.
Zitat & Begründung
„Und mein Amazon Sparplan ist ist noch im Plus.“
- Zschäpitz spricht von seinem Amazon-Sparplan.
- Dieser sei noch im Plus.
- Eine darüber hinausgehende Investmentbegründung liefert er nicht.
Hält Nvidia für günstig bewertet und setzt im Technologiefonds stark auf Halbleiter, die rund 40 Prozent des Portfolios ausmachen.
Zitat & Begründung
„Man sieht aber auch, dass so eine NVIDIA irgendwie günstig aussieht“
- Nvidia wirke trotz der KI-Rally bewertungstechnisch günstig.
- Semiconductor sei mit etwa 40 Prozent der größte Fondsbaustein.
- Er sieht die Nachfrage im Halbleiterökosystem weiterhin intakt.
Hält Google für gut aufgestellt, weil der Konzern Suchkrisen historisch gemeistert habe; Cloud und TPU-Verkäufe böten zusätzliches Potenzial.
Zitat & Begründung
„Aber ich glaube, dass Google zu mir Historie gezeigt hat, dass sie das auch entsprechend hinbekommen.“
- Das Cloud-Geschäft wachse stark und die Marge sei deutlich gestiegen.
- Der Verkauf eigener TPUs gewinne mit 100 Kunden an Fahrt.
- Die Suche schwächele, Google habe solche Übergänge aber historisch gelöst.
Hält SAPs ERP-Geschäft für schwer disruptierbar, sieht aber noch den Beweis, dass SAP mit KI-Diensten zusätzlich Geld verdient.
Zitat & Begründung
„Ich glaube, das ist irgendwie schwer zu disruptieren.“
- Ein ERP-System lasse sich nicht einfach selbst programmieren.
- Das schütze SAP vor schneller Disruption.
- Ob Kunden SAPs eigene KI statt Fremdtools nutzen, sei noch offen.
Marktgeflüster: Halloween-Earnings BLUTBAD 🎃 (#224)
Holger Graf sieht Frankreich long: Der CAC 40 sei auf Forward-KGV-Basis rund 10 Prozent günstiger als die übrige Eurozone. Im DWS-Immobilienfonds Grundbesitz Europa wittert er einen Arbitrage-Trade, weil der Börsenkurs mit rund 15 Euro weit unter dem Anteilswert von 32,17 Euro liegt – bei etwa einjähriger Rückgabefrist. Apple hält er für den Gewinner der KI-Earnings, weil der Konzern als einziger Mag-7-Wert kaum CapEx für Rechenzentren stemmt. Ein direkter Anthropic-Kauf beim IPO überzeugt die Runde nicht; Markus (Finanzfluss) verweist auf indirekte Beteiligungen über Amazon- und Google-ETFs.
Empfohlen
Holger sieht Frankreich long: Der CAC 40 ist auf Basis des Forward-KGV rund 10 Prozent günstiger bewertet als die übrige Eurozone.
Zitat & Begründung
„Long Frankreich. Frankreich ist Gedicht. Long Frankreich. Sehr gern.“
- Der französische Leitindex CAC 40 notiert laut Holger rund 10 Prozent unter dem Forward-KGV der übrigen Eurozone.
- Daraus leitet er halb im Scherz die Position "Long Frankreich" ab.
- Eine belastbare Kaufempfehlung mit Kursziel liefert er nicht.
Holger sieht Apple als Gewinner der CapEx-Skepsis: Als einziger Mag-7-Konzern ohne Milliarden für Rechenzentren lief die Aktie 2026 am besten.
Zitat & Begründung
„Apple ist so ziemlich die Einzige von den Firmen, die keinen Milliarden CapEx für irgendwelche Data Centers hat“
- Apple stemmt als einziger Mag-7-Konzern keine Milliarden-CapEx für Rechenzentren.
- Der Markt bestraft hohe KI-Ausgaben zunehmend, während Apple laut Holger dieses Jahr am besten lief.
- Das wertet er als Beleg, dass die Skepsis gegenüber KI-Investitionen Apple nützt.
Holger wittert im DWS-Immobilienfonds Grundbesitz Europa einen Arbitrage-Trade: Börsenkurs 15 Euro gegen 32 Euro Anteilswert bei rund einem Jahr Rückgabefrist.
Zitat & Begründung
„Dann machen wir vielleicht mal den Arbitrage Trade. Das wär doch jetzt mal lustig, dass wir hier ein Jahr fiebern können“
- Der Fonds wird von der Gesellschaft mit 32,17 Euro je Anteil bewertet, an der Börse Stuttgart notiert er nur bei rund 15 Euro.
- Wer jetzt kauft und die Anteile zurückgibt, könnte den Abschlag einstreichen, erhält das Geld aber erst nach rund einem Jahr.
- Ob regulatorische Hürden den Trade verhindern, will Holger erst prüfen.
Abgeraten
Markus sieht einen Grund gegen den direkten Anthropic-Kauf: Wer Amazon- und Google-ETFs hält, ist über deren Beteiligungen ohnehin indirekt investiert.
Zitat & Begründung
„Und übrigens ein guter Grund, der dagegen spricht, in in Tropic zu investieren, ist, dass wir alle wahrscheinlich schon in Tropic investiert sind“
- Anthropic plant den Börsengang, eine seriöse Bewertung hält die Runde für kaum möglich.
- Markus' eigener Punkt: Amazon und Google sind an Anthropic beteiligt und stecken in vielen ETFs.
- Ein direkter Kauf würde diese indirekte Beteiligung also nur verdoppeln.
Erichsen Geld & Gold: Gold-Schock! Kommt es wie 1980?
Lars Erichsen bleibt bullish für Gold und hält die aktuelle Korrektur für tendenziell kaufenswert. Er sieht Parallelen zum Goldmarkt der 1980er-Jahre, verweist aber auf die mit rund 3 Prozent weiter niedrige Goldquote in Portfolios und anhaltende Zentralbankkäufe; von einem Crowded Trade sei Gold daher weit entfernt. Seine physischen Gold- und Silberbestände will er nicht zu aktuellen Kursen verkaufen. Aktive Goldpositionen sichert er mit Stopps ab, unter anderem unter 3770 US-Dollar auf Wochenschlussbasis.
Empfohlen
Erichsen bleibt langfristig bullish für Gold, hält die aktuelle Korrektur für kaufenswert und will physische Bestände halten; aktive Positionen sichert er mit Stopps.
Zitat & Begründung
„Ansonsten bleibe ich bullish für Gold“
- Die 1980er-Parallele sei zwar vorhanden, doch Zentralbanken kauften weiter und Gold mache nur rund 3 Prozent der Portfolios aus.
- Deshalb sei Gold international noch kein Crowded Trade; er bewertet den Rücksetzer als vorübergehend und kaufenswert.
- Physisches Gold lässt er liegen, aktive Goldpositionen begrenzt er per Stopp unter etwa 3770 Dollar.
Erichsen will sein physisches Silber nicht zu den aktuellen Kursen verkaufen und setzt auf ein deutlich höheres Preisniveau.
Zitat & Begründung
„Ich hab nicht mein physisches Gold, im Übrigen auch nicht mein physisches Silber, zu diesen Kursen zu verkaufen. Da möchte ich's gern fünfstellig haben.“
- Er habe Gold und Silber um die Jahrtausendwende gekauft.
- Zu den aktuellen Kursen wolle er beide physischen Positionen nicht verkaufen.
- Für Silber strebe er ein fünfstelliges Preisniveau an.
Fazit
Die Podcasts liefern diese Woche kein einheitliches Bild, sondern einen Lehrfall für Meinungsvielfalt: Dieselben Alphabet-Zahlen führen bei Röhl zum Verkauf und bei Klöckner zum Festhalten. Wer den Empfehlungen folgt, sollte die Begründungen prüfen – Röhl argumentiert mit Cashflow-Belastung, Klöckner mit Wettbewerbsposition, und beide können recht haben. Bei Gold und Speicherwerten stehen sich ebenfalls gegensätzliche Einschätzungen gegenüber. Es handelt sich durchweg um die Meinungen der Podcast-Sprecher, nicht um Tatsachen oder Anlageempfehlungen.
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Hinweis: Dieser Artikel fasst automatisiert ausgewertete Aussagen aus Podcast-Folgen zusammen und kann Fehler enthalten. Er gibt die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und ist keine Anlageberatung. Alle Zitate mit Zeitmarke findest du im Podcast-Radar.