Bitcoin verharrt bei 66.000 US-Dollar – Ethereum und Solana in der Mangel

Zum Ende einer enttäuschenden Krypto-Woche steht Bitcoin bei rund 66.000 US-Dollar. Ethereum ist auf unter unter 2.000 US-Dollar zurückgefallen, Solana unter 80 US-Dollar. Was sagen Bitcoin Experten zur Lage?

Lange Gesichter an den Kryptomärkten: Die Bitcoin Preiskurve hat den erhofften Ausbruch nach oben verpasst, BTC hängt bei Notierungen von rund 66.000 US-Dollar fest. Ethereum verliert die Marke von 2.000 US-Dollar aus den Augen, ETH findet sich am Freitag bei gut 1.900 US-Dollar wieder. Auch für XRP (Ripple) ist die Laune getrübt, mit Preisen um 1,35 US-Dollar muss man momentan kleine Brötchen backen. Analysten wie von der Standard Chartered Bank sehen kurzfristig mehr Risiken als Chancen für Bitcoin und Co.:

– Das Tief ist noch nicht erreicht, meint etwa Geoff Kendrick von Standard Chartered. Er ist als Bitcoin Optimist bekannt, doch ordnet seine Prognosen neu. Kurz- und mittelfristig sei in den kommenden Monaten ein Rückfall von Bitcoin auf Niveaus bis 50.000 US-Dollar zu erwarten, Ethereum müsse sich auf 1.4000 US-Dollar einstellen. Doch in der zweiten Jahreshälfte soll es dann Kendrick zufolge wieder aufwärts gehen, Bitcoin werde die Marke von 100.000 US-Dollar erneut knacken können und Ethereum sich auf 4.000 US-Dollar erholen.

– Für Standard Chartered bleiben die Kapitalflüsse bei den Bitcoin ETFs wichtiger Indikator für Trends und dort bröckelt die Begeisterung. Daten von SoSo belegen, dass die Bitcoin ETFs zuletzt im Oktober einen Monat mit Kapitalzufluss abschlossen und auch im Februar haben sich bereits wieder fast 700 Millionen US-Dollar Minus angehäuft.

– Die Bitcoin ETFs sind auch im K33 Wochenreport ein Argument dafür, dass Bodenbildung bevorsteht. Hier werden 60.000 US-Dollar pro BTC als wahrscheinlich angesehen, nach oben wird Bitcoin laut K33 voraussichtlich noch länger durch die Marke von 75.000 US-Dollar eingehegt.

– XRP und Solana spielen in den Marktanalysen derzeit eine Nebenrolle, eigene Impulse sind nicht zu erkennen. Ripple liefert zwar positive Nachrichten wie zuletzt eine Integration der dezentralisierten Kryptobörse Hyperliquid, doch XRP kann davon nicht profitieren. Solana sucht erfolglos nach Mutmachern, der Rückfall unter 80 US-Dollar hallt nach.

Fazit: Düsterer Februar für Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP und Co.

Galaxy hatte schon Anfang Februar vor schwierigen Wochen für Bitcoin gewarnt und knapp 60.000 US-Dollar als möglichen Wendepunkt definiert. Solche Stimmen werden häufiger, den Optimisten gehen die Argumente aus. Realisten verweisen darauf, dass auch führende US-Aktienindexe wie der Nasdaq oder S&P 500 gestern leicht verloren haben – allerdings von Höchstständen aus. Es wirkt so, als ob Bitcoin Trader  ihre Erwartungen neu sortieren und vorerst schon mit einer BTC Stabilisierung zufrieden wären. Ethereum, Solana und XRP sind derweil Zuschauer, weit und breit keine Spur einer Altcoin Saison.


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