IOTA ist seit dem 5. Mai 2025 technisch ein anderes Projekt: Das Netz läuft nach dem Upgrade „Rebased“ als Proof-of-Stake-Blockchain mit Technik der Blockchain Sui – Tangle, gebührenfreie Transaktionen und eine feste Obergrenze von rund 2,78 Mrd. Token gehören der Vergangenheit an. Für dich als Anleger heißt das: Viele Erklärungen im Netz sind veraltet, und der Token wird seit Rebased laufend neu ausgegeben, während der Kurs Anfang Oktober 2026 rund 99 Prozent unter dem Rekordhoch liegt.

Zuletzt aktualisiert: 1. Oktober 2026

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Das Wichtigste in Kürze

  • Seit Rebased (5. Mai 2025) ist IOTA eine Proof-of-Stake-Blockchain mit Move-Smart-Contracts, Validatoren und Staking. Tangle und Coordinator sind Geschichte.
  • Transaktionen kosten laut IOTA-Dokumentation rund 0,005 IOTA; die Gebühren werden verbrannt.
  • Eine feste Obergrenze gibt es nicht mehr: Pro Epoche (rund 24 Stunden) entstehen 767.000 neue IOTA, hochgerechnet rund 6 Prozent der Startmenge im Jahr.
  • Die Stiftung setzt auf digitale Handelsdokumente (TWIN, ADAPT). Das sind bisher Pilotprojekte; belastbare Nutzungszahlen haben wir nicht gefunden.
  • Größtes Risiko: Laufende Verwässerung ohne belegte Nachfrage, dazu eine kleine Auswahl regulierter Handelsplätze – ein Totalverlust ist möglich.
Kennzahl Wert (1. Oktober 2026)
Kurs ca. 0,055 US-Dollar (0,049 Euro)
Marktkapitalisierung / Rang ca. 256 Mio. US-Dollar / Platz 165 (CoinGecko), Platz 129 (CoinMarketCap)
Veränderung 12 Monate −69 % (letzte 30 Tage: +36 %)
Rekordhoch / Abstand 5,25 US-Dollar am 18.12.2017 / −99 %
Allzeittief ca. 0,031 US-Dollar (Ende Juli 2026)

Quelle: CoinGecko und CoinMarketCap, abgerufen am 1. Oktober 2026. Rechnung zum Abstand: 0,055 ÷ 5,25 ≈ 0,0105 – der Kurs liegt bei gut 1 Prozent des Hochs. Aktuelle Kurse findest du unter Krypto-Preise.

IOTA ist heute eine Proof-of-Stake-Blockchain auf Basis von Sui-Technik

Mit Rebased hat die IOTA Foundation am 5. Mai 2025 ihr Netz weitgehend ausgetauscht. Laut Stiftung wurden die Token ohne Tausch übernommen; Wallets und Börsenanbindungen mussten aber umgestellt werden. Grundlage ist Technologie der Blockchain Sui. Selbst die offizielle Dokumentation ist laut Fußzeile von der Sui-Dokumentation abgeleitet.

Smart Contracts – Programme, die auf der Blockchain automatisch ausgeführt werden – laufen jetzt in der Sprache Move direkt im Hauptnetz. Transaktionen bestätigen Validatoren, also Betreiber von Netzknoten, die dafür IOTA hinterlegen. Wer kein eigener Validator ist, kann seine IOTA einem Validator zuordnen und erhält einen Teil der Belohnungen; das nennt sich Delegated Proof of Stake.

Merkmal Stand Oktober 2026
Konsens Delegated Proof of Stake; seit 23.04.2026 Konsensverfahren „Starfish“
Validatoren 63 aktiv (Start im Mai 2025: 13); Mindesteinsatz 2 Mio. IOTA, auch per Delegation
Epoche rund 24 Stunden; in dieser Zeit bleiben Validatoren und Einsätze gleich
Gebühren ca. 0,005 IOTA pro durchschnittlicher Transaktion, werden verbrannt
Smart Contracts Move (MoveVM) direkt im Hauptnetz
Nachkommastellen 9 (vor Rebased 6; alte Guthaben wurden mit 1.000 multipliziert)
Offizielle Wallet IOTA Wallet (Browser-Erweiterung), Ledger-Geräte über die IOTA-App; Firefly eingestellt

Quellen: IOTA-FAQ, IOTA-Dokumentation zu Epochen, Quartalsbericht Q2 2026 (Starfish), Validatorenzahl aus dem öffentlichen Netzzugang api.mainnet.iota.cafe, abgerufen am 1. Oktober 2026.

Das jahrelang versprochene dezentrale Netz ohne zentralen Koordinator ist damit Realität. Belege für einen technischen Vorsprung gegenüber Sui, von dessen Code IOTA abstammt, haben wir allerdings nicht gefunden. Wer IOTA kauft, setzt also weniger auf eine eigene Technik als auf das Ökosystem und die Geschäftskontakte der Stiftung.

Die Token-Menge ist nicht mehr fest – jeden Tag kommen 767.000 IOTA hinzu

Beim Start von Rebased wurden laut IOTA-Dokumentation 4,6 Mrd. IOTA aus dem Vorgängernetz übernommen. Seitdem gilt: „IOTA has no fixed maximum supply“ – die Gesamtmenge schwankt zwischen Neuausgabe und Gebührenverbrennung. Pro Epoche entstehen 767.000 neue IOTA als Belohnung für Validatoren und Staker (Proof-of-Stake-Dokumentation).

Kennzahl Wert Quelle / Rechenweg
Ursprüngliche Maximalmenge (2016–2023) 2.779.530.283 MIOTA (rund 2,78 Mrd. IOTA heutiger Zählung) historisch, gilt nicht mehr
Erhöhung mit Stardust (Oktober 2023) +1,82 Mrd. IOTA (+65 %) auf 4,6 Mrd. IOTA-Blog; 1,82 ÷ 2,78 ≈ 0,65
Menge beim Start von Rebased 4,6 Mrd. IOTA IOTA-Dokumentation
Neuausgabe 767.000 IOTA pro Epoche (ca. 24 h) IOTA-Dokumentation
Neuausgabe pro Jahr ca. 280 Mio. IOTA, rund 6 % der Startmenge 767.000 × 365 ≈ 280 Mio.; 280 ÷ 4.600 ≈ 6,1 %
Gestakte IOTA / Rendite ca. 2,4 Mrd. / im Mittel etwa 11 % im Jahr Netzdaten, 1. Oktober 2026
Validator-Provision maximal 20 % der Belohnungen IOTA-Dokumentation

Eine Besonderheit kommt hinzu: Die 1,82 Mrd. IOTA aus der Stardust-Erhöhung 2023 gingen laut IOTA-Blog unter anderem an die IOTA Foundation, die Abu-Dhabi-Stiftung, die Tangle Ecosystem Association und Mitwirkende. Sie werden alle zwei Wochen schrittweise über vier Jahre freigegeben, also bis etwa Oktober 2027. Damals versprach die Stiftung, 4,6 Mrd. IOTA seien die „neue feste Gesamtmenge“ – mit Rebased gab sie diese Obergrenze anderthalb Jahre später auf.

Die Staking-Rendite klingt hoch, ist aber nach unserer Einschätzung vor allem Umverteilung. Eigene Überschlagsrechnung: 11 Prozent auf 2,4 Mrd. gestakte IOTA ergeben gut 260 Mio. IOTA im Jahr – fast die gesamte Neuausgabe. Wer stakt, gleicht die Verwässerung ungefähr aus; wer nicht stakt, verliert Anteil. Ein Ertrag aus nennenswerten Netzgebühren steht dahinter bisher nicht.

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Tangle, Coordinator und Stardust sind Geschichte – so kam IOTA hierher

IOTA wurde 2015 von David Sønstebø, Sergey Ivancheglo, Dominik Schiener und Serguei Popov gegründet. Im Crowdsale Ende 2015 sammelte das Projekt laut Wikipedia rund 1.300 Bitcoin ein, damals etwa 500.000 US-Dollar. Der Name steht für den kleinsten Buchstaben des griechischen Alphabets: Maschinen im „Internet der Dinge“ sollten sich kleinste Beträge zahlen können.

Technisch setzte IOTA anfangs nicht auf eine Blockchain, sondern auf den „Tangle“, ein Geflecht von Transaktionen. Wer eine Transaktion senden wollte, musste zwei frühere bestätigen und dafür einen kleinen Rechennachweis (Proof of Work) erbringen; Gebühren gab es nicht. Alle Token waren von Anfang an erzeugt, die Menge war auf 2.779.530.283 MIOTA festgelegt. Gerechnet wurde in einem Ternärsystem, Seeds bestanden aus 81 Zeichen aus Großbuchstaben und der Ziffer 9. Nichts davon gilt im heutigen Netz noch.

Dezentral war der Tangle in der Praxis nie: Ein zentraler Server der Stiftung, der „Coordinator“, bestätigte die Transaktionen, um Angriffe abzuwehren. Sein Ende („Coordicide“) war über Jahre das wichtigste Versprechen. Gelöst wurde das Problem am Ende nicht mit eigener Forschung, sondern 2025 mit dem Wechsel auf Sui-Technik.

Jahr Ereignis
2015/2016 Crowdsale (ca. 1.300 BTC), Start des Tangle-Netzes
2017 Forscher der MIT Digital Currency Initiative melden eine Schwachstelle in der Hashfunktion Curl; IOTA hatte sie bereits ersetzt, der Streit schadet dem Ruf. Kurs-Rekord von 5,25 US-Dollar im Dezember.
2018 Über einen manipulierten Seed-Generator werden laut Wikipedia IOTA im Wert von rund 10 Mio. US-Dollar gestohlen. Interner Gründerstreit wird öffentlich.
2019/2020 Ivancheglo verlässt das Projekt im Juni 2019, die Stiftung trennt sich im Dezember 2020 von Sønstebø.
Feb./März 2020 Nach einem Angriff auf die Trinity-Wallet schaltet die Stiftung den Coordinator am 12. Februar ab – das Netz steht bis 10. März still.
April 2021 Upgrade „Chrysalis“ ersetzt umstrittene Designentscheidungen der Anfangszeit.
Oktober 2023 Upgrade „Stardust“: Token-Menge steigt um 65 Prozent auf 4,6 Mrd.; im November entsteht eine zweite Stiftung in Abu Dhabi.
5. Mai 2025 „Rebased“: Wechsel auf Proof of Stake mit Sui-Technik, Firefly-Wallet eingestellt
23. April 2026 Konsensverfahren „Starfish“ im Hauptnetz
30. September 2026 Das Schwesternetz Shimmer produziert laut shimmer.network keine Blöcke mehr.

Quellen: Wikipedia, IOTA-Blog zu Stardust, IOTA-Blog zu Rebased, Quartalsbericht Q2 2026.

Ein Überbleibsel ist das Kürzel „MIOTA“: Es stand für eine Million IOTA-Einheiten, auf die sich früher alle Kurse bezogen. Heute heißt der Token schlicht IOTA. Taucht MIOTA in einer Anleitung auf, ist sie älter als die Netz-Upgrades.

Partnerschaften: viele Ankündigungen, bis heute wenig messbare Nutzung

IOTA war schon immer gut darin, bekannte Namen zu gewinnen. Bosch, Fujitsu, Volkswagen, Cisco oder Innogy tauchten ab 2017 als Partner auf, ein Datenmarktplatz für Sensordaten startete mit über 70 Teilnehmern. Meist ging es um Pilotprojekte, und viele Partner testeten parallel andere Blockchains. Eine breite Nutzung im Internet der Dinge ist daraus nach unseren Recherchen nicht entstanden.

Heute konzentriert sich die Stiftung auf den Welthandel. Laut Quartalsbericht Q2 2026 laufen beim Projekt TWIN Tests mit Behörden in Kenia und der Aufbau einer Infrastruktur für britische Häfen, für die eine Absichtserklärung mit fünf Unterzeichnern vorliegt. Für ADAPT mit dem Sekretariat der afrikanischen Freihandelszone, dem Tony Blair Institute und dem Weltwirtschaftsforum wurden im Mai 2026 Kenia, Marokko und Nigeria als erste Länder ausgewählt.

Belastbare Nutzungszahlen wie Transaktionen oder Gebühreneinnahmen nennt der Bericht nicht. Ein Siemens-Projekt für digitale Produktpässe, das IOTA nutzt, ist laut Pressemitteilung vom März 2026 noch „in Entwicklung“. Ob aus solchen Projekten Nachfrage nach dem Token entsteht, ist offen – Behörden können ein Netz nutzen, ohne nennenswert IOTA zu kaufen.

Die Risiken sind größer als die Chancen, die sich belegen lassen

  • Verwässerung: Rund 6 Prozent neue Token pro Jahr, dazu Freigaben aus der Stardust-Erhöhung bis etwa Oktober 2027.
  • Fehlende Nachfrage: Die Gebühren von rund 0,005 IOTA pro Transaktion verbrennen nur dann spürbar Token, wenn das Netz stark genutzt wird – Belege dafür haben wir nicht gefunden.
  • Abhängigkeit von der Stiftung: Im März 2026 räumte Stiftungschef Dominik Schiener einen Stellenabbau von rund zehn Prozent ein. Aus der Stardust-Erhöhung gingen laut IOTA-Blog allein rund 31 Prozent der neuen Gesamtmenge an die beiden Stiftungen und die Tangle Ecosystem Association (12 + 7,075 + 12 Prozent).
  • Geliehene Technik: Wer Sui-Technik nutzen will, kann auch Sui selbst nutzen. Ein klares Alleinstellungsmerkmal jenseits der Handelsprojekte ist nicht erkennbar.
  • Wenige Handelsplätze: Kraken, Coinbase und Bybit EU führen IOTA laut unserer Prüfung vom 1. Oktober 2026 nicht. Ein erhofftes Kraken-Listing im Sommer 2025 zerschlug sich.
  • Bilanz verfehlter Zeitpläne: Coordicide, Qubic-Smart-Contracts und Maschinenzahlungen wurden über Jahre angekündigt. Geliefert wurde schließlich ein Netz auf fremder Basis.

Erfahrungen von Nutzern: Was im Netz berichtet wird

In den von uns gelesenen Beiträgen im Subreddit r/Iota (Januar bis September 2026, über das Archiv Pullpush; Auswahl, nicht repräsentativ) überwiegen Mitteilungen der Stiftung, die oft kaum kommentiert werden. Unter Erfolgsmeldungen tauchen wiederholt spöttische Antworten auf wie „Probably nothing“ oder „10 years of nothing“. Ein Nutzer fragte unter dem „IOTA Manifest“ von Schiener sinngemäß, wo die echten Fortschrittsberichte zu den Pilotprojekten blieben.

Die Siemens-Nachricht weckte dagegen Hoffnung, das Projekt sei „nicht so tot“ wie behauptet. Praktische Klagen betreffen vor allem den Wallet-Wechsel: Firefly funktioniert seit Rebased nicht mehr, eine offizielle mobile App haben wir im deutschen App Store nicht gefunden. Das sind Stimmen Dritter, keine eigenen Tests und keine repräsentative Umfrage; Discord-Kanäle konnten wir nicht einsehen. Bewertungen zu Bitpanda und Ledger findest du in unserer IOTA-Kaufanleitung.

Unsere Einschätzung: Das Netz läuft, der Beweis für Nachfrage fehlt

Was dafür spricht

  • Rebased lief ohne Token-Tausch an; statt eines zentralen Coordinators bestätigen heute 63 Validatoren.
  • Smart Contracts, Staking und ein neuer Konsens sind live, nicht nur angekündigt.
  • Staatliche und institutionelle Pilotpartner im Handel (Kenia, Großbritannien, Afrikanische Freihandelszone).

Was dagegen spricht

  • Keine feste Obergrenze mehr, rund 6 Prozent Neuausgabe im Jahr; die Obergrenze von 2023 wurde nach anderthalb Jahren aufgegeben.
  • Keine veröffentlichten Nutzungszahlen der Pilotprojekte.
  • Technik von Sui übernommen – ein eigener technischer Vorsprung ist nicht belegt.
  • Lange Geschichte von Rückschlägen: Gründerstreit, Netzstillstand 2020, Stellenabbau 2026, Kurs 99 Prozent unter dem Hoch.

Die stärkste Gegenposition: Ein laufendes Smart-Contract-Netz mit staatlichen Pilotpartnern ist mehr, als viele Projekte aus dem Jahr 2017 vorweisen können. Die Digitalisierung von Handelsdokumenten braucht Jahre, und bei rund 256 Mio. US-Dollar Marktwert ist viel Skepsis bereits im Kurs enthalten.

Worauf du achten solltest

  • Ob die Stiftung für TWIN und ADAPT bis 2027 konkrete Transaktionszahlen auf dem IOTA-Netz veröffentlicht.
  • Wie viele Token bis zum Ende der Stardust-Freigaben (etwa Oktober 2027) auf den Markt kommen und ob Börsen IOTA delisten.

So kaufst und verwahrst du IOTA heute

Mit Euro und EU-Zulassung kannst du IOTA in Deutschland bei Bitpanda und bei OKX kaufen. Gesellschaft, Lizenz und Gebühren zeigt die Tabelle aus unserer Faktenbasis; Details, Zahlungswege und Steuern stehen in der IOTA-Kaufanleitung mit Börsenvergleich. Weitere Anbieter findest du im Kryptobörsen-Vergleich.

AnbieterGesellschaft & LizenzGebührEinzahlungAuf eigene WalletIOTA handelbar
BitpandaBitpanda Asset Management GmbH (Berlin)MiCA-Lizenz (BaFin)0,25 %Maker/Taker bei Bitpanda Fusion. Sofortkauf: Aufschlag 0,99 % (Bitcoin) bis 2,49 %, im Kaufdialog ausgewiesen.SEPA kostenlos; PayPal 1,49 %janicht automatisch geprüftZu Bitpanda →Anzeige
OKXOKX Europe Limited (Malta)MiCA-Lizenz (Malta)0,08 % / 0,10 %Maker/Taker, Einstiegsstufe.–janicht automatisch geprüftZu OKX →

Angaben laut Anbieter, geprüft am 01.10.2026. Gebühren können sich ändern, maßgeblich ist der Anbieter. Gebührenquellen: Bitpanda, OKX. Lizenzen: MiCA-Register der ESMA. Daten aus unserer Faktenbasis.

Für die Selbstverwahrung brauchst du eine Wallet, die das neue Netz unterstützt. Laut IOTA-Dokumentation ist das die IOTA Wallet als Browser-Erweiterung; Firefly ist eingestellt. Ledger-Geräte (Nano S, Nano S Plus, Nano X, Flex, Stax) unterstützen IOTA über eine eigene App, die du mit der IOTA Wallet verbindest – in Ledger Wallet (früher Ledger Live) selbst erscheint IOTA laut Ledger nicht direkt. Einen Gerätevergleich findest du unter Hardware-Wallets im Vergleich.

Ledger-Hardware-Wallets ansehen →

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Vorsicht bei alten Guthaben: Einfache Guthaben aus der Zeit vor Mai 2025 wurden automatisch übernommen und sind mit derselben Wiederherstellungsphrase in der IOTA Wallet erreichbar. NFTs, Aliases und zeitgesperrte Guthaben musst du laut Dokumentation selbst im Wallet-Dashboard migrieren. Gib deine Phrase nie auf anderen Seiten ein – gefälschte „Migrations-Tools“ sind ein bekanntes Betrugsmuster.

Häufige Fragen zu IOTA

Was ist IOTA?

IOTA ist eine Kryptowährung und ein Netz der IOTA Foundation mit Sitz in Berlin. Seit Mai 2025 läuft es als Proof-of-Stake-Blockchain mit Smart Contracts auf Basis von Sui-Technik. Der Schwerpunkt liegt heute auf digitalen Handelsdokumenten, nicht mehr auf Zahlungen zwischen Maschinen.

Ist IOTA noch ein Tangle oder eine Blockchain?

Eine Blockchain im weiteren Sinn: Der Tangle wurde mit Rebased am 5. Mai 2025 abgelöst. Transaktionen bestätigen heute Validatoren, die IOTA als Sicherheit hinterlegen.

Hat IOTA eine Maximalmenge?

Nein. Die frühere feste Menge von rund 2,78 Mrd. Token wurde 2023 auf 4,6 Mrd. erhöht, seit Rebased gibt es laut Dokumentation gar keine Obergrenze mehr. Pro Epoche (rund 24 Stunden) entstehen 767.000 neue IOTA; verbrannte Gebühren wirken dagegen.

Sind IOTA-Transaktionen gebührenfrei?

Nicht mehr. Eine durchschnittliche Transaktion kostet laut IOTA-Dokumentation rund 0,005 IOTA. Die Gebühren werden verbrannt, verringern also die Menge.

Was ist der Unterschied zwischen IOTA und MIOTA?

MIOTA war das frühere Kürzel für eine Million IOTA-Einheiten, auf das sich Kurse bezogen. Heute heißt der Token einfach IOTA; Einträge unter MIOTA sind veraltet.

Kann ich IOTA staken?

Ja, über die IOTA Wallet bei einem Validator deiner Wahl, auch mit Ledger-Gerät. Die Rendite lag Anfang Oktober 2026 im Mittel bei etwa 11 Prozent, gleicht nach unserer Rechnung aber vor allem die Neuausgabe aus. Belohnungen kannst du nach Ende einer Epoche abheben.

Wo kann ich IOTA kaufen?

In Deutschland mit Euro und EU-Zulassung bei Bitpanda und OKX. Kraken, Coinbase und Bybit EU führen IOTA nicht. Schritt für Schritt erklärt es unsere IOTA-Kaufanleitung, laufende Recherchen findest du unter IOTA-News.

So haben wir bewertet

Wir haben IOTA nicht selbst getestet und keine eigenen Käufe dokumentiert. Grundlage sind öffentlich prüfbare Angaben: Dokumentation, Blog und Quartalsberichte der IOTA Foundation, Live-Daten des IOTA-Netzes zu Validatoren und Staking, Kursdaten von CoinGecko und CoinMarketCap, die Handelsschnittstellen der Börsen sowie für Anbieterangaben unsere Faktenbasis. Wie wir arbeiten, steht in unseren redaktionellen Richtlinien.

Fazit: Neue Technik, alte Probleme

IOTA hat mit Rebased endlich ein funktionierendes, dezentrales Netz – aber auf Basis von Sui und um den Preis der versprochenen festen Token-Menge. Gegen rund 6 Prozent Neuausgabe im Jahr stehen bisher nur Pilotprojekte ohne veröffentlichte Nutzungszahlen. Wer kauft, wettet auf TWIN und ADAPT und sollte nur Geld einsetzen, dessen Verlust er verkraftet. Spätestens 2027 muss die Stiftung zeigen, dass Handel tatsächlich über das Netz läuft.

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Quellen

Risikohinweis: Kryptowährungen sind hochspekulativ. Kurse können innerhalb weniger Tage um 30 Prozent und mehr fallen, ein Totalverlust ist möglich. Krypto-Guthaben auf Börsen sind nicht durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung. Investiere nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.