Bei IOTA handelt es sich um eine Plattform mit gleichnamiger Kryptowährung, die nicht auf einer klassischen Blockchain basiert, sondern auf dem Tangle Netzwerk. Der Anwendungsbereich von IOTA soll vor allem im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) liegen. Anders als bei den meisten anderen Kryptowährungen werden für Transaktionen bei IOTA keine Gebühren fällig, sondern es müssen dafür lediglich zwei andere Transaktionen bestätigt werden.

Quick Facts

Ticker Symbol: MIOTA (manchmal auch IOTA)
Maximale Anzahl:2.779.530.283 MIOTA
Protokoll: Proof-of-Work (PoW)

Geschichtlicher Hintergrund zu IOTA

Die IOTA Gründer

Gegründet wurde IOTA bereits im Jahre 2015 von Gründer David Sønstebø, Sergey Ivancheglo, Dominik Schiener und Serguei Popov.

Namensgebung
Der Name IOTA kommt dabei aus dem griechischen Alphabet und beschreibt den 9. Buchstaben. Das Wort IOTA wird häufig dafür verwendet, um eine sehr kleine Einheit zu beschreiben. Genau hier setzt auch die Idee von IOTA an. Denn die Plattform ist vor allem dafür gedacht, um Datenaustausch zwischen Maschinen im Internet der Dinge zu ermöglichen.

Schätzungen gehen davon aus, dass wir in den nächsten Jahren über 50 Milliarden Geräte haben werden, die mit dem Internet verbunden sein werden. IOTA soll dabei zum Standard im Internet der Dinge werden und die Geräte sollen mit Hilfe der IOTA Technologie miteinander kommunizieren können.

Die ICO
Um das Projekt zu finanzieren hat IOTA zwischen dem 24. November und dem 20. Dezember 2015 eine ICO durchgeführt. Bei dieser hatten Investoren die Möglichkeit IOTA Token (wurden später ausgeschüttet) für sich zu erwerben. Als Zahungsmittel wurde dabei Bitcoin akzeptiert. IOTA hat durch die ICO knapp eine halbe Million US Dollar in Bitcoin eingenommen. Dieser Wert schwankt immer etwas je nach Quelle, dass hängt vor allem damit zusammen, dass der Wert von Bitcoin in diesem Zeitraum von 330 US Dollar auf über 450 US Dollar gestiegen ist.

Besonders war bei der ICO, dass es kein Pre-Mining gab wie bei Ethereum. Dort hatten sich die Gründer vor der ICO selbst Token zugespielt. Die IOTA Gründer und die Entwickler mussten sich im Gegensatz dazu selbst ihre IOTA Token kaufen. Der Wert eines MIOTA (1 Million IOTA) lag damals bei 0,001 US Dollar. Ebenfalls speziell bei IOTA ist, dass es eine festgelegte Menge an IOTA Token gibt (2.779.530.283.277.761). Diese wurde einmal erzeugt und es wird auch nie mehr IOTA geben. Generell wichtig zu wissen ist dabei, dass sich IOTA in sehr kleine Einheiten runterbrechen lässt. Daher ist häufig von MIOTA die Rede, dass sind dann 1 Million IOTA. Wenn also irgendwo ein Preis steht für IOTA von 0,30 US Dollar ist damit immer 1 MIOTA gemeint. Es würde wenig Sinn machen den Preis eines einzelnen IOTA anzugeben, denn der würde 0,000000… lauten. Daher ist jetzt gebräuchlich von MIOTA zu sprechen und diese werden trotzdem häufig als IOTA bezeichnet (fälchlicherweise).

Erst deutlich nach der IOTA ICO konnten die Investoren ihre IOTA Token für sich beanspruchen. So kam es dazu, dass am 27. November 2016 (knapp 1 Jahr nach dem Start der ICO) erst 48% aller IOTA Token von den Investoren beansprucht wurden. Zum damaligen Zeitpunkt gab es 472 Wallet Adressen mit Guthaben. Die Anzahl der ICO Investoren war also überschaubar. Am 4. Februar 2017 waren schon 60% aller IOTA an ICO Invetsoren verteilt und die Anzahl Adressen stieg auf 657. Bis heute ist nicht klar wieviele IOTA ICO Investoren ihre Token nie eingelöst haben. Die nicht eingelösten Token sind dann zur Stiftung gewandert. Es gibt Theorien, dass die zwei Wallets mit dem größten Guthaben der IOTA Foundation gehören und das dies die nicht eingelösten Guthaben sind. Das würde bedeuten, dass 14,6% aller Token nicht von den ICO Investoren eingelöst wurden.

IOTA Ecosystem
Im Mai 2017 kündigte IOTA an, dass sie das IOTA Ecosystem planen. Dabei handelt es sich um einen Anlaufpunkt, bei dem alle Aktivitäten rund um IOTA gebündelt werden sollen. Zusätzlich dazu gibt es auch noch einen Fond mit dem Projekte rund um das IOTA Ökosystem finanziert werden sollen. Es hat dann allerdings 1 Jahr gedauert bis die Webseite live gegangen ist und erst danach wurden die ersten Projekte finanziert.

Exchange Listung
Am 13. Juni 2017 erfolgte die erste Listung von IOTA bei einer Exchange. IOTA wurde damals bei Bitfinex gelistet, wo die Kryptowährung auch noch heute gelistet ist. Zuvor wurde IOTA nur unter den Nutzern untereinander gehandelt. Häufig erfolgte dies über Foren, speziell Bitcoin Talk.

Der Streit mit der Digital Currency Initiative (DCI)
Im Sommer 2017 ist IOTA darüber hinaus vor allem durch einen Streit mit der Digital Currency Initiative (DCI) aufgefallen. Das gesamte Ereignis beginnt bereits im Mai 2017. damals hat IOTA DCI beauftragt Schwachstellen bei IOTA zu finden. Im Juli bekommt IOTA daraufhin eine erste Reaktion. Ethan Heilman kommt auf IOTA zu und sagt, dass sie mehrere Schwachstellen gefunden haben. Dabei nennt er konkret die Curl Funktion, mit der IOTA Signaturen verschlüsselt. Wie genau so ein Angriff aussehen kann verrät DCI allerdings nicht. IOTA reagiert trotzdem und ersetzt die Curl Verschlüsselung durch die angesehenere Keccak Verschlüsselung. Damit hätte der Vorfall eigentlich enden können, tut er allerdings nicht. Im September veröffentlicht DCI schließlich einen Report mit dem reißerischen Titel: “IOTA Vulnerability Report: Cryptanalysis of the Curl Hash Function Enabling Practical Signature Forgery Attacks on the IOTA Cryptocurrency “ 

Zu diesem Zeitpunkt wurde Curl aber bereits gar nicht mehr von IOTA verwendet. De facto war IOTA also nicht mehr angreifbar. Trotzdem erweckt der Report den Eindruck, dass IOTA immer noch Schwachstellen hat. Der Report hat für viel aufsehen gesorgt und hat IOTA in einem schlechten Licht dastehen lassen. Als Folge gingen bösen Beschimpfungen per Email zwischen IOTA und DCI hin und her. IOTA wirft DCI speziell Ethan Heilman vor, dass er ein eigenes Interess daran hat IOTA schlecht dastehen zu lassen, da er auch an einem eigenen Projekt arbeitet was im Wettbewerb zu IOTA steht.

Obwohl IOTA die Zweifel an der Sicherheit ausräumen konnte war die Sache nicht unbedingt positiv, da es zu den DCI Veröffentlichen ein recht großes Medien Echo gab.

Attacke auf das IOTA Netzwerk
Im Oktober 2017 gab es eine Attacke auf das IOTA Netzwerk. Dabei gab es die Gefahr, dass ein Teil der Nutzer ihre IOTA Token verlieren, da sie zuvor ihre Private Keys mehrfach verwendet haben. IOTA hat sich daher dazu entschlossen, die gefährdeten IOTA selbst erst einmal zu verwahren. Nach der Attacke wurde dann ein Prozess aufgesetzt, bei dem Anleger die Möglichkeit hatten ihre IOTA Token wieder zu beanspruchen. Das sorgte aber für viel Unmut bei den Nutzern, da der Prozess sehr lange gedauert hat. Darüber hinaus wurden auch einzelne IOTA Guthaben mehrfach beansprucht. Wenn dies vorkam mussten Nutzer einen KYC Prozess (Know-Your-Customer) durchlaufen, um die Guthaben zurück zu erhalten. Durch den KYC Prozess wurden die Verzögerungen noch größer. Größter Kritikpunkt bei der ganzen Aktion ist die Tatsache, dass IOTA einfach so die Guthaben der Nutzer an sich genommen hat und diese dann zum Teil einen KYC Prozess machen mussten.

Gründung der IOTA Stiftung
Von Beginn an war klar, dass IOTA einmal von einer gemeinnützigen Organisation geführt werden soll. Daher hat sich das Team bemüht in Berlin eine Stiftung zu gründen. Da dies vorher allerdings noch nicht in diesem Rahmen gemacht wurde, hat sich der Prozess sehr lange hingezogen. Am 3. November war es dann aber endlich soweit und die IOTA Stiftung wurde offiziell anerkannt. Damit ist IOTA, die erste offizielle Krypto-Stiftung in Deutschland gewesen. Im März 2019 hatte die IOTA Stiftung bereits 88 Mitarbeiter.

Anerkennung der IOTA Stiftung

Durch den Sitz in Berlin erhält IOTA besonders viel Aufmerksamkeit in Deutschland. Dabei sollte aber berücksichtigt werden, dass nur ein Teil der Mitarbeiter in Berlin sitzt. Ansonsten ist das Team weltweit verteilt.

Beim Krypto Boom Ende 2017 lag der IOTA Preis zeitweise auf über 5 US Dollar. Die Situation hat sich aber später wieder normalisiert und der IOTA Kurs lag 1 Jahr später wieder bei unter 0,25 US Dollar.

Streit der Gründer
Das nicht immer alles gut läuft bei der IOTA Stiftung wurde im August 2018 öffentlich. Damals wurde ein interner Chat Verlauf zwischen den Gründern (+ Ralf Rottmann) geleaked. Im Kern geht es darum, dass sich Sergey Ivancheglo und Serguei Popov beschweren, dass sie immer noch nicht Teil des IOTA Boards sind. David und Dominik argumentieren dabei, dass dafür erst eine Satzesänderung stattfinden muss und Sergey und Serguei finden im Gegenzug, dass sie hingehalten werden. Der Chat eskaliert dabei so heftig, dass es zwischenzeitzlich so aussieht als könnte die IOTA Foundation daran zerbrechen. Letztendlich finden die Gründer aber wieder zueinander und die Probleme miteinander werden gelöst, zumindest wird nichts mehr öffentlich.

IOTA Technologie

Während die meisten Kryptowährungen auf einer klassischen Blockchain basieren, bei der alle paar Sekunden oder Minuten ein neuer Block angehängt wird, nutzt IOTA das sogenannte Tangle Netzwerk.

IOTA Tangle Netzwerk

Skalierbarkeit
Jede Transaktion im Tangle Netzwerk kann dabei mit mehreren anderen Transaktionen verbunden sein. Wer eine Transaktion bei IOTA ausführen möchte muss dabei zwei weitere bestätigen. Dies funktioniert automatisch wenn ihr eine Transaktion mit dem IOTA Wallet durchführt. Für den Nutzer ist das von außen also nicht zu bemerken. Transaktionen kosten im IOTA Netzwerk keine Gebühren, euer Computer muss lediglich etwas zusätzliche Arbeit verrichten, in dem er zwei weitere Transaktionen bestätigt.

Durch diese Technologie ist IOTA auch extrem gut skalierbar. Denn je mehr Transaktionen stattfinden desto mehr Transaktionen können auch bestätigt werden. Bei IOTA gibt es auch keine Blöcke wie bei Ethereum und Bitcoin, daher gibt es auch keinen Engpass wie bei einer normalen Blockchain, wo nur nach einem vorher festgelegten Zeitraum ein neuer Block gefunden wird.

Umweltfreundlich
Ebenfalls speziell ist die Tatsache, dass IOTA keine Miner benötigt und daher kein energieaufwendiges Mining stattfindet. Darüber hinaus sind schon alle jemals verfügbaren IOTA erzeugt und damit verfügbar.

In der Praxis passiert es häufig, dass das Tangle Netzwerk sehr groß wird. Wenn hier nicht eingegriffen werden würde, dann würde es schwer werden eine Node im Netzwerk zu betreiben. Bei IOTA gibt es daher regelmäßig Snapshots. Bei diesen werden Adressen im Netzwerk geöscht, die kein positives Guthaben besitzen. Langfristig sollen Snapshots automatisch im Netzwerk erfolgen und nicht mehr im ganzen Netzwerk, sondern eher lokal (Local Snapshots).

Kommunikation zwischen IoT Geräten
Die Tatsache, dass es keine Gebühren für Transaktionen gibt ist vor allem daher praktisch, da Maschinen so einfach Informationen miteinander austauschen können ohne dafür Gebühren zu zahlen. Denn nicht nur IOTA Guthaben können im Tangle Netzwerk verschickt werden, sondern auch Daten über Masked Authenticated Messaging (MAM).  Da es keine Gebühren gibt, kann es auch Sinn machen kleinste Beträge im Netzwerk zu verschicken. Eine Tatsache, die bei Bitcoin häufig kritisiert wird, da Bitcoin Transaktionen zu hohe Gebühren dafür erfordern.

Resistent gegen Quanten Computer
Neben dem Tangle Netzwerk und den gebührenfreien Transaktionen, gibt es noch vieles weitere was IOTA speziell macht. So ist IOTA zum Beispiel resistent gegen Quanten Computer. Diese existieren zwar bisher nur im Labor es wird aber erwartet, dass es zukünftig Quantencomputer geben wird, die wesentlich mehr Rechenoperationen ausführen können als heutige Computer. Viele Verschlüsselungen wie wir sie heute kennen könnten so einfach gebrochen werden von Quanten Computern (z.B. Bitcoin). Bei IOTA kann das nicht passieren.

Ternärsystem
Abgesehen von den genannten Punkten unterscheidet IOTA noch zu anderen Kryptowährungen, dass sie das Ternärsystem nutzen anstatt das Binärsystem. Während eine Zahl im Binärsystem aus 0 und 1 dargestellt werden kann, nutzt das Ternärsystem 0, 1 und -1. Die Annahme dabei ist, dass das Ternärsystem langfristig effektiver ist für IoT Geräte (Internet of Things). Vorraussetzung dafür ist aber, dass es zukünftig speziell entwickelte Microcontroller in IoT Geräten gibt, die das Ternärsystem nutzen. Wenn die Hardware, wie derzeit üblich, weiter auf Binärsystem basiert ist dieser Vorteil dahin.

Offline Transaktionen
Ebenfalls besonders bei IOTA ist die Tatsache, dass Transaktionen auch Offline stattfinden können. Vorraussetzung dabei ist eine Node, mit der das IoT Gerät verbunden ist. Diese speichert dann alle Transaktionen, die durchgeführt wurden und kann diese später, sobald sie wieder mit dem Internet verbunden ist, an das Tangle Netzwerk übergeben.

34% Attacke und der Coordinator
Häufig wird bei Kryptowährungen darüber gesprochen, dass es 51% Attacken geben kann. Also wenn bei Bitcoin ein Angreifer mehr als 50% der Hashing Power im Netzwerk hat könnte er effektiv bestimmen welche Transaktionen in den Block kommen und dadurch bestätigt werden. Forschungen haben allerdings ergeben, dass theoretisch auch schon 34% ausreichen könnten. Dies trifft auch bei IOTA zu. Allerdings ist die 34% kein festgelegter Wert. Viel mehr hängt es davon ab wieviel Hashpower der Angreifer hat und wieviel der umliegenden Nodes er kontrolliert. Angenommen ein Angreifer hat 40% der gesamten Hash Power im Tangle Netzwerk aber kontrolliert kaum umliegende Nodes, dann wird die Attacke sicher nicht erfolgreich werden.

Gerade am Anfang von IOTA, wo es noch wenig Transaktionen gibt im Netzwerk, ist dies ein zentrales Problem. IOTA hat daher den sogenannten Coordinator eingeführt. Dabei handelt es sich im Grunde um einen zentralen Server, der alle Transaktionen noch einmal separat bestätigt. Dadurch sollen solche Angriffe verhindert werden. Der Nachteil allerdings ist, dass diese Lösung zentralisiert ist und wenn der Coordinator down ist oder einem Hackerangriff zum Opfer fällt ist auch das IOTA Netzwerk nicht benutzbar. Das der Coordinator Offline ist und damit IOTA nicht nutzbar ist, kam in der Vergangenheit bereits vor.

Langfristig arbeitet die IOTA Foundation daran einen Weg zu finden das Tangle Netzwerk auch ohne Coordinator zu betreiben (Coordicide).

Coordicide

Ein großes Problem bei IOTA ist der Coordinator. Denn dadurch ist das gesamte IOTA Netzwerk von diesem Server abhängig und das Netzwerk ist nicht dezentralisiert. Auf der anderen Seite beschützt der Coordinator IOTA aktuell zum Beispiel vor Double Spend Attacken, bei denen Guthaben mehrfach ausgegeben werden. Da sich IOTA als dezentrale Technologie platzieren will ist klar, dass der Coordinator langfristig aus dem Netzwerk verschwinden muss. Darüber hinaus hat die IOTA Foundation durch den Coordinator einen großen Einfluss auf das Netzwerk und könnte etwa Guthaben einfrieren oder bestimmten Transaktionen Priorität einräumen. Der Plan zum Entfernen des Coordinator wird von der IOTA Stiftung als Coordicide bezeichnet (abgeleitet von Suizid, also Selbstmord).

Bisher ist nicht 100% geklärt wie der Coordinator aus dem IOTA Tangle Netzwerk entfernt werden soll. Das hängt vor allem damit zusammen, dass nicht klar ist welcher Ansatz nun final den Coordinator ersetzen soll. Diskutiert werden bei IOTA 3 Möglichkeiten, durch welche Ansätze der Coordinator ersetzt werden könnte.

  1. Node Ranking: Die Idee hierbei ist, dass eine Art Ranking oder Reputationssystem eingeführt wird für Nodes. Die Bestätigung einer Transaktion hängt dann auch davon ab, von welchen Nodes sie bestätigt wurde.
  2. Verbesserter Tip Selection Algorithmus: Dabei geht es darum wo eine Transaktion im Tangle Netzwerk angehangen werden kann und welche Transaktionen damit bestätigt werden sollen. Eine Verbesserung des bestehenden System könnte hier auch ausreichen, dass der Coordinator überflüssig wird.
  3. Stars Konzept: Dabei sollen Nodes von Institutionen betrieben werden, denen die Nutzer vertrauen. Das können zum Beispiel Regierungen oder Firmen sein. Die Annahme ist, dass diese vertrauenswürdig agieren und Transaktionen daher sicher bestätigen.

Welches System sich letztendlich durchsetzt oder ob es eine Mischung aus mehreren Varianten wird ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beschlossen. Was aber klar ist, dass IOTA ein Testnet aufsetzt, dass ohne Coordinator auskommt und bei dem verschiedene Annahmen getestet werden. Dadurch, dass nicht klar ist wie die finale Lösung aussieht und was für Probleme sich im Testnet abzeichnen lässt sich auch noch nicht sagen wann der Coordinator bei IOTA letztendlich entfernt wird.

IOTA Adressen

Wer seine IOTA nicht nur auf einer Kryptobörse liegen hat, sondern aktiv in einem eigenen Wallet verwendet sollte über die Besonderheiten von IOTA Adressen bescheid wissen. Eine IOTA Adresse kann unbegrenzt Guthaben empfangen. Das ist auch unbedenklich. Allerdings leidet die Sicherheit darunter wenn von einer Adresse Guthaben verschickt werden. Sobald von einer Adresse Guthaben verschickt wurden, sollte diese Adresse nicht mehr dafür genutzt werden weitere Guthaben zu empfangen. Der Grund dafür ist, dass beim Versenden der Guthaben ein Teil des Private Keys sichtbar wird. Ein Angreifer könnte also durch eine Brute Force Attacke an den Private Key kommen und so an die Guthaben hinter dieser Adresse.

Halten wir also fest: Ihr könnt unbegrenzt Guthaben auf einer Adresse empfangen. Sobald diese allerdings genutzt wurde um Guthaben zu versenden, solltet ihr sie nicht mehr nutzen um weitere Guthaben zu empfangen. 

Wenn ihr das IOTA eigene Trinity Wallet nutzt so werden ständig neue Adressen generiert, ihr müsst euch darum also nicht kümmern. Wenn ihr allerdings eine IOTA Adresse rausgebt um Guthaben zu empfangen, sollte euch dieser Prozess bewusst sein. Typisches Beispiel ist eine Adresse die auf einer Internetseite steht um Spenden zu empfangen. Diese sollte nur so lange benutzt werden, bis die Guthaben hinter der Adresse das erste mal abgehoben werden.

Datenmarktplatz

Der Datenmarktplatz wurde im 4. Quartal 2017 von der IOTA Stiftung vorgestellt. Die Idee dabei ist, dass es ein zentraler Anlaufpunkt für Firmen ist, die dort Daten verkaufen oder auch kaufen können. Ein typisches Beispiel dafür sind zum Beispiel Daten von Temperatursensoren, die irgendwo aufgestellt sind. Diese könnten auf dem Datenmarktplatz verfügbar gemacht werden und wer diese benötigt kann sie dort kaufen. So könnte sich auch für den Betreiber das Aufstellen des Sensors lohnen. Nicht gemeint sind damit Nutzerdaten, die auf der Plattform verkauft werden sollen.

Vielmehr soll der Marktplatz dazu dienen, dass IoT Geräte Daten untereinander austauschen. Der Marktplatz wäre dann der zentrale Hub, mit dem alle Geräte kommunizieren können. Über das IOTA Tangle Netzwerk könnte dann auch die Abrechnung erfolgen für die Daten, die ausgetauscht wurden. Die Abrechnung kann dabei von den Maschinen automatisch untereinander stattfinden.

Auszug der IOTA Partner des Datenmarktplatzes

Über 70 Unternehmen konnte IOTA bereits als Teilnehmer des Datenmarktplatzes gewinnen.

Qubic

Am 3. Juni 2018 hat IOTA offiziell Qubic vorgestellt. Zwar wurde im Vorfeld schon der Name bekannt und es gab viele Gerüchte aber es war nie wirklich klar was Qubic eigentlich sein soll. Anfang Juni gab es dann Klarheit. Hinter Qubic versteckt sich im Prinzip eine Vision was IOTA zukünftig mal können soll. Das ganze lässt sich einfach in 3 Bereiche aufteilen.

  1. Smart Contracts: Wie bei anderen Kryptowährungen auch (z.B. Ethereum) soll es in Zukunft möglich sein bei IOTA Smart Contracts auszuführen. Es können dann also bestimmte Bedingungen im Tangle Netzwerk hinterlegt werden.
  2. Outsourced Computation: Gerade im Internet der Dinge müssen die Geräte nicht mehr so weit aufgerüstet werden, dass sie bestimmte Rechenleistungen selbst erbringen können. Einzelne Rechenkapazitäten können auch outgesourced werden. Genau hier setzt IOTA an und verspricht, dass es auf der IOTA Plattform zukünftig auch möglich sein wird Rechenkapazitäten zu outsourcen ins Netzwerk. Dafür kann das jeweilige Gerät dann zum Beispiel mit IOTA bezahlen.
  3. Oracles: Unter Oracles versteht man im Prinzip Sensoren oder Geräte, welche die digitale Welt mit der realen Welt verknüpfen. Knackpunkt ist dabei allerdings, das man den Oracles und dessen Informationen vertrauen muss.

Qubic wurde sehr gemischt aufgenommen in der Szene. Zwar haben sich alle IOTA Fans darüber gefreut was IOTA einmal können soll allerdings wurde schnell klar, dass unter Qubic genannten Punkte erst in ein paar Jahren fertig umgesetzt werden sein. Es gibt eine Roadmap zu Qubic auf dieser werden aber keine Daten oder Zeiträume genannt. Defacto wurde mit Qubic viel Hype erzeugte, der aber erst einmal abgeflaut ist, da viele Punkte erst in ein paar Jahren relevant und umgesetzt sein werden.

Einheiten bei IOTA

Wie wir oben bereits erklärt hatten werden an Börsen gelistete IOTA häufig fälschlicherweise als IOTA bezeichnet. In der Regel sind damit aber MIOTA gemeint also 1 Million IOTA. Wenn also gesagt wird, dass der IOTA Kurs bei 0,30 US Dollar steht bedeutet es eigentlich, dass 1 Million IOTA aktuell 0,30 US Dollar wert sind.

Da es bei IOTA keine Nachkommastellen gibt lässt sich IOTA auf sehr kleine Einheiten teilen. Wie die einzelnen Stellen bei IOTA bezeichnet werden haben wir euch in der Tabelle einmal aufgeführt.

Abkürzung
Bezeichnung
Anzahl IOTA
Pi
Peta IOTA
1.000.000.000.000.000
Ti
Tera IOTA
1.000.000.000.000
Gi
Giga IOTA
1.000.000.000
Mi
Mega IOTA (oder MIOTA)
1.000.000
Ki
Kilo IOTA
1.000
i
IOTA
1

Partnerschaften von IOTA

Was IOTA sehr gut macht ist das Akquirieren von Partnerschaften. Darunter ist dann meist zu verstehen, dass der Partner ein Pilot Projekt auf Basis der IOTA Technologie macht. Das bedeutet dann allerdings nicht, dass der Partner sich nicht auch mit anderen Technologien abseits von IOTA beschäftigt. Bei Volkswagen weiß man zum Beispiel, dass sie sich neben IOTA auch noch Ethereum und einer weiteren Krypto Plattform beschäftigen.

Zu den Partnern von IOTA zählen unter anderem: Bosch, Fujitsu, Volkswagen, Cisco, ConsenSys, die Regierung von Thailand, Innogy, REFUNITE, Satoshi Pay und viele weitere.

Im aktuellen Stadium bei IOTA geht es vor allem darum, mit den Partnern zu zeigen was für Anwendungsfälle es für IOTA geben kann. Von einer Mainstream Nutzung von IOTA sind wir dabei aber noch weit entfernt. Das sollte jedem bewusst sein.

Kritik an IOTA

Der größte Kritikpunkt bei IOTA ist sicherlich der Coordinator. Damit unterscheidet sich IOTA stark von anderen Kryptowährungen, die wesentlich dezentralisierter sind. Denn durch den Coordinator ist das gesamte IOTA Netzwerk von dem Coordinator abhängig. Wenn dieser Offline geht, was in der Vergangenheit schon passiert ist, dann sind auch keine Transaktionen bei IOTA möglich. Darüber hinaus bietet der Coordinator einen einfachen Angriffspunkt, um das IOTA Netzwerk zum erliegen zu bringen würde ein erfolgreicher Hackangriff auf den Coordinator ausreichen.

Selbst die IOTA Stiftung hat daher verstanden und legt einen großen Fokus darauf, den Coordinator aus dem Netzwerk zu entfernen. Bis heute gibt es aber keine hundertprozentige Sicherheit, dass dies jemals erfolgreich klappen wird. Es gibt zwar verschiedene Ideen wie es Funktionieren kann aber wann die umgesetzt werden können und ob überhaupt ist dabei völlig unklar. IOTA wird mit Coordinator vermutlich nicht zum Standard im Internet der Dinge werden. Zugutehalten muss man IOTA dabei natürlich, dass es sich bei der Technologie und dem Tangle Netzwerk um einen ganz neuen Ansatz handelt, der sich stark von anderen Blockchain Lösungen unterscheidet. Wer solche Wege geht hat am Anfang natürlich immer Problem. Dadurch ensteht aber auch ein gewisses Risiko, dem ihr euch bei eurem Investment bewusst sein solltet.

Neben dem Coordinator hat auch der Streit der Gründer unter einander nicht gerade für Vertrauen gesorgt. Im Chat der Gründer ging es schon so weit, dass über die Auflösung der IOTA Foundation gesprochen wurde. Sicher gibt es überall mal Probleme aber so massiv erlebt man es bei anderen Projekten eher selten. Immerhin geht es hier um eine Kryptowährung und ein Projekt das zeitweise mehrere Milliarden US Dollar wert war.

Jedem sollte einfach bewusst sein, dass IOTA noch einen langen Weg vor sich hat und dabei noch vieles ungewiss ist. Darüber hinaus gibt es viele Partnerschaften, die IOTA angestoßen hat, dass bedeutet aber noch nicht, dass die Partner langfristig IOTA nutzen werden. Volkswagen ist beispielsweise ein häufig genannter Partner von IOTA. Es ist aber auch bekannt, dass Volkswagen sich nicht nur mit IOTA beschäftigt, sondern auch mit anderen Lösungen wie beispielsweise Ethereum.

Da die IOTA Stiftung ihren Sitz in Deutschland hat wird hier teilweise sehr überschwänglich darüber berichtet, dass IOTA zum Standard im Internet der Dinge wird. Davon ist aber IOTA noch weit entfernt. Es fällt auch auf, dass IOTA in manchen Ländern deutlich weniger gehyped wird als in Deutschland. In den USA spielt IOTA bisher kaum ein Rolle.

Es wird häufig gesagt, dass Transaktionen kostenfrei sind, letztendlich bezahlt der Nutzer bei einer Transaktionen mit Strom und Rechenleistung, die er benötigt um zwei weitere Transaktionen zu bestätigen. Es ist nicht zwangsläufig besser für die Sicherheit, dass einzelne Nutzer Transaktionen bestätigen. Im Enddefekt wird es die Zeit zeigen ob der IOTA Weg hier der richtige ist.

Wie bei den meisten anderen Kryptowährungen auch gibt es bisher keine realen Anwendungen bei denen IOTA eine Rolle spielt, von einzelnen Pilotprojekten einmal abgesehen.

Fazit

Wer in IOTA investiert dem sollte bewusst sein, dass es sich um ein riskantes Krypto Investment handelt. Es kann sein, dass IOTA zum Standard im Internet der Dinge wird genauso gut kann es aber auch passieren, dass IOTA irgendwann wieder von der Bildfläche verschwindet. Das Team hat zwar einen ambitionierten Plan aber auch noch einen langen Weg vor sich. Bisher ist nicht klar ob es gelingen wird den Coordinator zu entfernen auch wenn mit Hochdruck daran gearbeitet wird.

Darüber hinaus muss es gelingen möglichst viele Firmen davon zu überzeugen, dass IOTA zum Standard im Internet der Dinge wird und das sie die Technologie adaptieren. Die bisherigen Partner sind ein guter Anfang aber jedem sollte bewusst sein, dass es sich dabei um Pilot Projekte handelt. Von einer breiten Adaption von IOTA sind wir noch weit entfernt.

Persönlich würde ich, wenn überhaupt, nur ein kleinen Teil meines Krypto Portfolios in IOTA investieren. Trotzdem hat IOTA eine gute Chance erfolgreich zu werden.

IOTA Wallet

Wenn ihr eure IOTA nicht auf einer Kryptobörse lassen wollt, dann könnt ihr sie auch auf einem eigenen Software Wallet lagern. IOTA bietet dafür das von der IOTA Stiftung entwickelte Trinity Wallet an.

Die sicherste Möglichkeit eure IOTA aufzubewahren ist allerdings die Kombinations aus dem Hardware Wallet Ledger Nano S und dem Trinity Wallet. Wie das funktioniert zeige ich euch in dem Video.

Da IOTA nicht auf einer klassischen Blockchain basiert bieten die meisten allgemeinen Wallets, die mehrere Kryptowährungen aufbewahren können, keine IOTA Integration an. Schon aus Sicherheitsgründen empfehlen wir euch daher nur das Trinity Wallet zu nutzen (idealerweise mit dem Ledger Nano S).

IOTA Seed erklärt

Wichtig zu wissen ist noch, dass es bei IOTA eine Seed gibt. Dabei handelt es sich um einen 81-stelligen Code, mit dem ihr Zugriff auf eure IOTA Guthaben bekommt. Die Seed ist also so ähnlich wie der Private Key bei Bitcoin. In der Vergangenheit war es allerdings so, dass das normale IOTA Wallet keine Seed generieren konnte. Da einige Nutzer sich auch keinen 81-Stelligen Code ausdenken wollten, haben sie sich daher Seed Generatoren im Internet gesucht. Davon waren aber ein paar manipuliert und diese haben die generierten Seeds gespeichert. Später wurden damit dann die Guthaben der ahnungslosen Nutzer gestohlen. Ihr solltet euch also immer der Tatsache bewusst sein, dass der Besitzer der Seed jederzeit über die Guthaben verfügen kann. Seid also vorsichtig damit wie ihr die Seed generiert und wo ihr sie speichert.

Eine typische IOTA Seed kann etwa so aussehen: PNBLOZHTAJUNNFOVRNNGCMYCGADIBVVADHXZYCJQPKDEHZKRCBVWNBNBCFQXC9LWUBRCDIKKRVUQJGPWL

Dabei gibt es die Vorgabe, dass die Seed mindestens 81-Stellen lang sein muss und mindestens eine 9 enthalten muss.

IOTA Kaufen und Verkaufen

Wer IOTA einfach gegen Euro kaufen will kann das bei eToro machen. Auf der Plattform könnt ihr auch einfach Euro Guthaben per Kreditkarte, PayPal oder Überweisung einzahlen. Darüber hinaus wird IOTA auch bei Binance gehandelt, der weltweit größten Krypto Exchange. Dort wird IOTA allerdings nur gegen BTC, ETH oder BNB gehandelt. Um dort also IOTA zu kaufen müsst ihr erst BTC bei einer anderen Plattform kaufen (z.B. Coinbase) und diese dann zu Binance schicken. Für anfänger kann das sehr verwirrend sein.

Wir wollen euch hier einmal am Beispiel von eToro zeigen wie ihr dort IOTA einfach kaufen könnt. Ihr müsst euch dafür zunächst bei eToro anmelden. Dafür musst ihr nur euren Namen, Benutzernamen, Email, Passwort und Telefonnummer angeben.

eToro Anmeldung

Nach der Anmeldung müsst ihr euch noch verifizieren. Dieser Vorgang wird auf allen Plattformen von euch gefordert, die Kryptowährungen gegen Euro handeln. Ihr müsst dafür unter anderem ein Bild eines Personalausweises oder Reisepasses hochladen und einige Fragen beantworten. Die Verifizierung kann dann ein paar Tage dauern.

Verifizierung auf eToro

Bereits während der Verifizierung könnt ihr schon geld einzahlen auf eToro. Dadurch wird der Verifizierungsprozess noch einmal beschleunigt. Sollte es dabei aber zu Problemen kommen, dann bekommt ihr das Geld auch zurück (habe wir bisher noch nie erlebt). Um Geld bei eToro einzuzahlen müsst ihr im Dashboard nur unten links auf „Geld einzahlen“ klicken.

eToro Geld einzahlen

Die Einzahlung könnt ihr dann per Kreditkarte, PayPal oder Überweisung vornehmen. Wenn ihr Kreditkarte oder PayPal nutzt wird euch das Geld natürlich sofort gutgeschrieben. Bei einer normalen Überweisung müsst ihr unter Umständen ein paar Tage warten (abhängig davon ob es ein Wochentag ist oder nicht).

Sobald das Geld da ist und ihr verifiziert seid könnt ihr auch schon anfangen IOTA zu kaufen. Dafür klingt ihr einfach unter Krypto auf IOTA und anschließend auf „Traden“.

IOTA Kaufen

In dem Fenster könnt ihr dann noch auswählen für wieviel Euro oder US Dollar ihr IOTA kaufen wollt. Darüber hinaus könntet ihr ein Stop Loss setzen oder auch ein Take Profit.

Bei einem Stop Loss wird eure Position IOTA automatisch verkauft, wenn der Wert unter eine vorher festgelegte Summe fällt.

Beim Take Profit werden eure IOTA automatisch verkauft wenn der Wert auf eine bestimmte Summe steigt. Davon abgesehen könnt ihr eure IOTA natürlich auch jederzeit manuell verkaufen.

Wichtig ist noch zu wissen, dass ihr bei eToro mit richtigen Kryptowährungen handelt. Häufig wird gesagt, dass bei eToro nur mit CFDs (Contracts for Difference) gehandelt wird. Das ist so allerdings nicht richtig. Ihr kauft bei eToro richtige Kryptowährungen und könnt diese teilweise auch abheben auf ein eigenes Wallet. Nur wenn ihr mit einem Hebel handelt (für Anfänger nicht zu empfehlen) kauft ihr bei eToro CFDs. In dem Trade Fenster steht auch jeweils unten ob ihr jetzt richtige Kryptowährungen kauft oder CFDs. Ebenfalls noch wichtig zu wissen ist, dass ihr bei eToro Kryptowährungen auch shorten könnt. Ihr könnt also auch auf einen fallenden Kurs setzen. Diese Möglichkeit gibt es bei den meisten Kryptobörsen nicht.

eToro Testen
Wie das Kaufen von IOTA bei eToro funktioniert erkläre ich euch auch noch einmal in diesem Video.

IOTA Kurs und Preis

Hier findet ihr den aktuellen Kurs zu dem ihr IOTA kaufen könnt und bekommt einen Einblick in die Kursentwicklung der Kryptowährung.

  • iota
  • IOTA
    (IOT)
  • Preis
    $0.291
  • Marktkapitalisierung
    $808,790,593.00

Links

IOTA Foundation: IOTA.org
Wallet: Trinity
Tangle Explorer: TheTangle.org