Tesla Chef Elon Musk erwartet, dass Künstliche Intelligent (KI) den menschlichen Verstand in 2026, spätestens 2027 übertrifft. Er sieht Tesla Roboter auf der Siegespur. Musk ist nicht allein mit neuen KI Prognosen.
Künstliche Intelligenz (KI) war nicht nur für Anleger in 2025 ein Thema des Jahres, Modelle wie ChatGPT, Grok oder Gemini sind für viele Bürger in den privaten Alltag und bei der Arbeit unverzichtbar geworden. Sie erleben auch mit, wie die jeweils neueste Version populärer KI-Modelle spürbare Fortschritte liefert. Das Innovationstempo lässt darauf schließen, dass KI in sehr naher Zukunft der menschlichen Intelligenz mehr als überlegen sein wird, meint Elon Musk. Der Tesla Chef sprach beim Weltwirtschaftsforum in Davos (hier das Video🙂 und war dort nicht der einzige prominente Experte, welcher erwartet, dass in Sachen KI vieles schneller geht als gedacht.
Auch KI Chefs von Google und Anthropic sehen Fortschritte im Turbotempo
Für Anthropic etwa sprach CEO Dario Amodei mit dem Google DeepMind Chef Demis Hassabis in Davos (das Video dazu hier) über die gewaltigen Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz. Schon in sechs bis zwölf Monaten würden Programmierer ihre Aufgaben an KI weiterreichen und im Normalfall nicht mehr selbst coden müssen, sagte Amodei. Bei Hassabis spielt der Begriff „AGI“ für „Artificial General Intelligence“ die Hauptrolle. Damit will mit der man messen, ob KI in jeder Lage dazu fähig ist, menschliche Aufgaben zu begreifen und zu lösen. 50 Prozent Chance sieht Hassabis dafür bis 2030 und betont deshalb wie auch Amodei: Gesellschaft und Politik sind dringend gefragt, denn Arbeitsmärkte werden sich durch KI rasant verändern.
Musk nennt für AGI als akzeptierten Durchbruch das Jahr 2030 oder 2031 als realistisch nach dem einfacheren KI Meilenstein zuvor. Der reichste Mensch der Welt hat mit xAI 2023 ein KI-Unternehmen gegründet, welches über X (Twitter vor der Übernahme durch Musk) das Modell Grok ausliefert und Marktführer werden will. Daneben sieht Musk aber Tesla Roboter als das Ergebnis, bei dem KI auftrumpft und mit dem die Arbeitsmärkte einen grundlegenden Umbruch erleben. In einem „gutartigen Szenario der Zukunft“ werden KI-Roboter in ihrer Zahl die Weltbevölkerung überholen und Lohnarbeit weitgehend überflüssig machen, so Musk
KI in Kombination mit Robotern laut Musk 2027 serienreif
Der Tesla Roboter „Optimus“ soll laut Musk bis Ende 2027 in den Verkauf gehen und erledige schon jetzt in den Fabriken des Autobauers einfache Aufgaben. Skeptiker erinnern daran, dass Musk schon oft Zeitpläne vorgestellt hat, die sich nicht erfüllten, ob für neue Tesla-Modelle oder das Raumfahrtprogramm von SpaceX. Aber auch sie müssen eingestehen, dass der Visionär Musk seine Ziele dann verspätet doch fast immer erreicht. Beim Themenfeld KI und Roboter mahnt Musk eine gewisse Vorsicht an, „wir wollen uns nicht in einem Terminator Film wiederfinden“.
Experten sind sich einig: KI ohne menschliche Vorsicht gefährlich
Auch Amodei für Anthropic lässt Angst anklingen, „wenn wir (bei KI) so schnell fortschreiten, dass es keine Leitplanken mehr gibt, dann ist da ein Risiko für Fehlentwicklungen“. Google KI-Vertreter Hassabis sagte in Davos, selbst die größten Pessimisten unter den Wirtschaftswissenschaftler dürften das Tempo bei den Umwälzungen durch KI unterschätzen, „fünf bis zehn Jahre von heute ist nicht viel Zeit“. Zurück in den USA werden Musk mit xAI, Amodei für Antrophic und Hassabis für Google Deepmind wieder Konkurrenten sein. Auf ihren Bühnen in Davos aber lagen Prognosen nicht weit auseinander und Warnungen vor KI-Fehlentwicklungen sparten sich die drei Top-Experten trotzdem nicht.
Fazit: KI Aktien für Anleger das, was Krypto zuvor darstellte?
Das insgesamt enttäuschende Kryptojahr 2025 für Bitcoin lenkt risikobereite Anleger auch zurück auf den Aktienmarkt, wo KI etwa durch den Chiphersteller Nvidia oder Google (Alphabet) Furore macht. Folgt man den KI-Vorhersagen aus Davos von Elon Musk und Mitbewerbern, wird auch 2026 wieder ein Jahr, in dem die Fortschritte Künstliche Intelligenz den Märkten einen Stempel aufprägen werden. Genauso wichtig: Wer jetzt den Zug verpasst, riskiert, von KI überholt zu werden, am Arbeitsplatz ebenso wie bei Anlagestrategien.
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