Sam Bankman-Fried bricht Schweigen auf Twitter und sorgt für Aufsehen

Der ehemalige CEO der zusammengebrochenen Kryptobörse FTX, Sam Bankman-Fried (SBF), hat sich nach zwei Jahren erstmals wieder auf Twitter (X) zu Wort gemeldet. Seine Kommentare zu Massenentlassungen und Unternehmensführung haben sofort die Aufmerksamkeit der Krypto-Community geweckt.

Rückkehr mit kontroversen Aussagen

Bankman-Fried schrieb am Montagabend, dass Entlassungen eine der schwierigsten Aufgaben in der Unternehmenswelt seien. „Es gibt oft einfach keine passende Position für einen Mitarbeiter, selbst wenn er oder sie qualifiziert ist.“

Besonders auffällig war sein Kommentar zur US-Regierung: „Ich habe viel Mitgefühl für Regierungsangestellte: Ich habe meine E-Mails in den letzten (hundert) Tagen auch nicht gecheckt.“

SBF, der aktuell eine 25-jährige Haftstrafe wegen Betrugs und Veruntreuung absitzt, reflektierte zudem: „Arbeitslos zu sein ist weniger entspannend, als es aussieht.“ Eine ironische Aussage für jemanden, der einst ein Milliardenvermögen besaß.

Parallelen zu Elon Musk

Interessanterweise fiel Bankman-Frieds Twitter-Rückkehr mit einer umstrittenen Anweisung von Elon Musk zusammen. Der Tesla-CEO forderte in einer E-Mail an US-Regierungsmitarbeiter, wöchentliche Berichte über ihre Arbeit zu liefern. Wer nicht antworte, werde als zurückgetreten angesehen.

Diese “Chainsaw-Politik” von Musk fand bei SBF Zustimmung. In einem weiteren Tweet unterstützte er Musk und den umstrittenen DOGE-Government-Efficiency-Plan, der sich für eine drastische Verschlankung von Regierungsprozessen einsetzt.

Spekulation um “SBF Coin”

Kurz nach seinen Tweets schossen die Kurse des Meme-Coins “SBF Coin” um 8,4% in die Höhe, während der FTX-Token (FTT) um 32% auf $2,07 anstieg.

Ob dies ein reiner Zufall war oder ein bewusster Move von Insidern, bleibt unklar. Doch die Rückkehr von Sam Bankman-Fried auf Twitter hat einmal mehr gezeigt, dass er trotz seines Falls weiterhin eine polarisierende Figur in der Krypto-Welt bleibt.


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