IOTA kooperiert mit PropOps – Immobilienverwaltung 2.0

PropOps ist ein digitaler Dienstleister für Immobilienverwaltung und setzt künftig technologisch auf Lösungen von IOTA. Dabei werden konsequent Daten zu Gebäuden erfasst, um die Verwaltung effizienter zu machen.

Mit Engagement für Smart Cities hat die IOTA Stiftung bereits gute Erfahrungen gesammelt. Nun will der IT-Dienstleister PropOps Immobilienverwaltung im Tanglenet von IOTA verankern. Dazu werden relevante Daten zu den Immobilien in ein geschlossenes Netzwerk eingepflegt, welches technologisch auf IOTA 1.5 beruht, heißt es in einer Mitteilung. PropOps kümmert sich demnach bei der Datenerfassung und -verwaltung derzeit um Immobilien im Wert von etwa 1,3 Milliarden US-Dollar und will bis 2023 hier die Marke von 10 Milliarden knacken.

Konkret werden von PropOps sämtliche wichtigen Infos zu jeweiligen Gebäuden gesammelt und digital dokumentiert, von Mietverträgen über Abrechnungen mit Energielieferanten bis hin zu Baujahr und Zustandsberichten der Immobilien. PropOps nennt sein System die PropOps Cloud und setzt es technologisch nun auf IOTA auf. Daten sind dort manipulationssicher gespeichert und können bei Bedarf teilweise oder ganz für Externe freigegeben werden. Mit Ausblick auf die Zukunft könnte diese Methode beispielsweise die Vergabe von Immobilienkrediten vereinfachen oder es erleichtern, die Immobilienverwaltung transparent und effizient aufzustellen.

Für PropOps sagte Mitgründer Philipp Feil, die Wahl des Technologiepartners sei auf IOTA gefallen, weil dort Millionen von Transaktionen verwaltet werden können. Für die IOTA Stiftung betonte Kooperationsdirektor Holger Köther die GebührenFreiheit im Tanglenet. PropOps führe exemplarisch vor, wie neueste Technologie Unternehmen Wettbewerbsvorteile schaffen könne. Beide Parteien wollen ihre Expertise in industriereife Produkte überführen. Details zu den Abmachungen, auch finanzieller Art, wurden nicht genannt. Ein Einsatz von IOTA als Zahlungsmittel ist offenbar nicht vorgesehen.

Fazit: IOTA in der Immobilienverwaltung – sinnvoller Ansatz

Ob Streit um Nebenkostenabrechnung oder Anträge auf Fördermittel für Renovierungen – es gibt noch viel mehr Beispiele, in denen Immobilienverwalter Daten aus einer Vielzahl von Quellen zusammentragen müssen und dabei auch Aspekte des Datenschutzes zu beachten sind. Eine unbestechliche Datenbasis, die nun in der IOTA PropOps Cloud lagern wird, vereinfacht solche Prozesse und schafft Vertrauen. Mit Referenzkunden wie LBBW Immobilien und der Dussmann Gruppe haben IOTA und PropOps eine gute Ausgangsbasis für ihr Projekt, der angestrebte schnelle Wachstumskurs könnte funktionieren. Mittelfristig dürfte IOTA in dieser Kooperation auch zu seinem Ursprungsthema, dem Internet der Dinge (IoT), zurückkehren. Denn in neuen Bauprojekten oder Modernisierungen werden in Immobilien standardmäßig Messgeräte integriert, um etwa Heizleistung an der Wettervorhersage auszurichten. Kurzfristig aber konnte die Bekanntmachung der Partnerschaft von IOTA Stiftung und PropOps der Preiskurve von IOTA keinen Impuls verschaffen, IOTA notiert knapp über 1 US-Dollar und kann sich von Verlusten am Gesamtmarkt nicht abkoppeln.


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