Krypto beim Weltwirtschaftsforum in Davos – ein Rückblick auf Highlights von Ripple, Bitcoin und Co

Das Weltwirtschaftsforum in Davos wurde letzte Woche durch US-Präsident Donald Trump geprägt. Er lobte durch Bitcoin und Co. entstehende Chancen. Auch Wirtschaftsbosse betonten Blockchain-Lösungen.

Wenn sich einmal im Jahr die Top-Prominenz aus Politik und Wirtschaft im abgelegenen Davos trifft, werden die großen Zeitläufe diskutiert. Klimawechsel, Weltwirtschaft, Künstliche Intelligenz (KI) sind typische Beispiele dafür. In der vergangenen Woche war US-Präsident Donald Trump der Stargast in Davos und er brachte das Thema Krypto mit. Auch hochrangige Wirtschaftsvertreter nutzten das Forum, um einen Ausblick auf Bitcoin und Co. zu wagen und rückten so Blockchain-Lösungen in den Fokus. Drei Punkte lassen sich daraus festmachen, die für Anleger mittel- und langfristig wichtig sind:

1. Trump bekannte sich in Davos dazu, seine ehrgeizige Krypto-Politik fortzuführen. Die USA sollen mit Trump die „Krypto Hauptstadt der Welt“ werden, die regulatorische Umgebung soll dafür durch das Clarity Gesetzespaket der Kryptoindustrie entgegenkommen. Allein die Tatsache, dass Trump Bitcoin und Co. bei seinem weltweit übertragenen Auftritt in Davos Zeit einräumte, wird von Beobachtern als positiv gewertet.

2. Die Branche weiß das Engagement von Präsident Trump zu schätzen. Ripple CEO Brad Garlinghouse etwa sprach in Davos von einem „Allzeithoch“, welches die Kryptoindustrie und -währungen in 2026 erwarten dürften. Sein Argument: Der Einsatz von Team Trump werde sich auszahlen und neue Investments in Bitcoin und Co. ebenso nach sich ziehen wie die Finanzierung innovativer Projekte.

3. In der Hochfinanz, die an der Wall Street ihren Sitz hat, werden Bitcoin und  Blockchain-Lösungen nicht mehr schief angesehen, sondern als Chancen begriffen. Für den weltgrößten Vermögensverwalter BlackRock gab CEO Larry Fink in Davos die Richtung vor. Es sei „notwendig“, dem traditionellen Finanzsystem mittels Blockchain ein „Update“ zu verpassen, so Fink. Dann seien Gebührensenkungen möglich, was die „Demokratisierung“ des Finanzsektors stärke. Fink hatte schon im Dezember Bitcoin eine Rolle in staatlicher Geldpolitik eingeräumt und Tokenisierung von Anlageklassen als Wachstumsthema identifiziert.

Fazit: Lob für Bitcoin und Blockchain in Davos – aber Kurse fallen

Wer gedacht hatte, dass Lobeshymnen auf Bitcoin und Blockchain in Davos auch eine Krypto-Rallye in Gang setzen, lag falsch. Der drohende Shutdown in den USA trübt die Stimmung ebenso wie die Erfahrung, dass Präsident Trump nicht jede Ankündigung ernst meint. Dazu kommt: Finanzriesen wie BlackRock arbeiten an eigenen Blockchains anstatt existierende Lösungen aus der Kryptoindustrie zu übernehmen. Doch wer wie Teilnehmer am Weltwirtschaftsforum in längeren Zeiträumen denkt, hat spätestens jetzt verstanden: Es dürfte sich finanziell rächen, Bitcoin und Blockhain zu ignorieren.

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