Bitcoin schnellt auf über 72.000 Dollar – Block-Builders Briefing

Frühlingsgefühle bei Bitcoin, Aufschwung an den Kryptomärkten auch für Ethereum, Dogecoin und andere. Das Block-Builders Briefing liefert Dir tagesaktuell kompakte Infos nicht nur zur Bitcoin Lage. 

BITCOIN

Bitcoin hat mit gut 6 Prozent Tagesplus mächtig zugelegt, von 68.000 US-Dollar aus stieg die BTC Preiskurve auf rund 72.000 Dollar am Donnerstagmorgen. Auch die Bitcoin ETFs stützen den Aufschwung mit 462 Millionen US-Dollar Kapitalzufluss vom Börsenmittwoch.

Von Analysten ist zu hören, dass die Lage im Iran auch den Kryptomarkt weiterhin bestimmt. Doch der Konflikt scheine eingegrenzt, dementsprechend atmen die Finanzmärkte auf. Bitcoin erhalte nun die Chance, die Marke von 80.000 US-Dollar ins Visier zu nehmen. Aber auf der anderen Seite warnen X-Experten wie Leviathan oder King of Charts vor einer „Bullen Falle“. Sie halten den Bitcoin Preissprung für ein altbekanntes Muster, mit dem Anleger zunächst angelockt und dann durch fallende BTC Preise kalt erwischt werden. 

ETHEREUM

7 Prozent Tagesplus erlauben es Ethereum, das Bitcoin Tempo mitzugehen. ETH notiert mit gut 2.100 US-Dollar nun so hoch wie seit Anfang Februar nicht mehr. Die Ethereum ETFs melden 169 Millionen US-Dollar Kapitalzufluss, solch guten Tagesergebnisse konnten sie zuletzt Anfang des Jahres verzeichnen.

An den Wettmärkten schwenkt die Stimmung für Ethereum ins positive um. Bei Polymarket beispielsweise werden nun Preiszeile von 2.400 und 2.600 US-Dollar im März für wesentlich realistischer angesehen als ein erneutes Abgleiten unter 2.000 Dollar. Krypto-Promi Tom Lee vom Ethereum Unternehmen Bitmine Immersion sagt bei CNBC, der Iran-Krieg werde eine ETH Rallye nicht stören – aber er liegt mit seinen Prognosen nicht selten falsch.

ALTCOINS

Tagessieger unter den 20 wichtigsten Altcoins ist Dogecoin mit 8 Prozent Plus, temporär konnte DOGE sogar die Marke von 0,10 US-Dollar knacken. Dogecoin ist bislang der einzige Meme-Coin, der auch über ETFs an klassischen Börsen abgebildet wird. Dort aber bleibt das Interesse verschwindend gering, an den meisten Börsentagen passiert in Sachen Dogecoin ETFs rein gar nichts, wie die Daten von SoSo aufzeigen.

NEAR muss 5 Prozent Minus in den letzten 24 Stunden einstecken und wird damit zum Verlierer des Tages. Das Projekt will eine Blockchain für Künstliche Intelligenz (KI) sein. Ob sich NEAR hier durchsetzen kann, darf bezweifelt werden – Ethereum besetzt die Sparte KI bereits mit dem neuen Standard ERC-8004.

Das Stimmungsbarometer ist seit gestern um zehn Punkte gestiegen und damit erstmals seit Januar aus dem Bereich „extreme Angst“ ausgebrochen. Die neutrale Zone ist nun in Reichweite.

AUS DER KRYPTOINDUSTRIE

Die Kryptobörse Kraken spricht auf X von einem „historischen Moment“ und meint damit ihre vollumfängliche US-Banklizenz. Damit kann Kraken nun bei der US-Zentralbank ein direktes Konto anlegen, ein Vertrauensvorschuss. Doch von traditionellen Banken kommt Kritik. Sie warnen vor finanziellen Risiken für Kunden von Kraken. Aber US-Banken machen derzeit generell Stimmung gegen Krypto-Konkurrenz. Präsidenten-Sohn Eric Trump beschimpft auf X JPMorgan und andere deshalb als „anti amerikanisch“, die Geldhäuser würden Zinseinnahmen nicht an ihre Klienten weiterreichen. Trump schreibt, Krpyot-Projekte wie das von ihm mitinitiierte World Liberty Financial (WLFI) würden „gerechter“ als Großbanken vorgehen.

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