Kaum Bewegung im Iran-Konflikt, doch Bitcoin präsentiert sich mit gut 78.000 Dollar stark. Der Dokumentarfilm „Finding Satoshi“ will zwei Bitcoin Erfinder gefunden haben. Dies und mehr im Block-Builders Briefing.
BITCOIN
Die Bitcoin Preiskurve bewegt sich am Donnerstagmorgen knapp über 78.000 Dollar , 0,5 Prozent Plus zum Vortag. Von den Bitcoin ETFs werden 336 Millionen US-Dollar Kapitalzufluss gemeldet, ein ermutigendes Ergebnis.
Die schier unendliche Suche nach dem Klarnamen des Bitcoin Erfinders Satoshi Nakamoto hat ein neues Kapital. Diesmal will der Dokumentarfilm „Finding Satoshi“ das Geheimnis gelöst haben. Die Macher vermuten Hal Finney und Len Sassaman hinter dem Kunstnamen Nakamoto. Hal Finney war bis zu seinem Tod 2014 als Softwareentwickler mit Fokus auf Kryptographie bekannt. Len Sassaman starb bereits 2011 und sah sich selbst als IT-Sicherheitsexperte und Hacker. Das Rätsel Satoshi Nakamoto ist auch deshalb so spannend, weil dem Bitcoin Erfinder 1,1 Millionen BTC zugeschrieben werden, die heute rund 80 Milliarden US-Dollar wert sind. Finney und Sassaman war zu Lebzeiten kein Reichtum anzumerken, sie können die Recherchen nicht mehr kommentieren. Dutzende von Identitäten wurden bereits als Satoshi identifiziert, keine Theorie setzte sich bislang durch. Aber „Finding Satoshi“ bekam zur Premiere in US-Medien positive Kritiken für sein Eintauchen in die Frühzeit von Bitcoin.
ETHEREUM
Ethereum notiert bei rund 2.350 Dollar, ein leichtes Minus im Vergleich zum Mittwoch. Mit 96 Millionen Dollar Kapitalzufluss haben die Ethereum ETFs einen guten Börsenmittwoch hingelegt.
Ronin (RON) transformiert am 12. Mai zu einem Ethereum Layer-2. Im zugehörigen Blogbeitrag des Teams wird durch die technologische Umstellung von Ronin auch Reduzierung der RON Inflationsrate von 20 auf 1 Perzent in Aussicht gestellt. Als Sidechain ist Ronin inbesondere bei diversen Blockchain Games wie Pixel bekannt, Negativschlagzeilen gab es 2022 bei einem 600 Millionen Dollar Hack. Doch Blockchain Gaming ist längst kein Trendthema mehr und RON 98 Prozent von seinem Rekordhoch in 2024 entfernt.
ALTCOINS
Der Gewinner des Tages heißt Pudgy Penguins (PENGU) mit 6 Prozent Plus. Anfangs war das Projekt ein reiner Meme-Coin, seit gut einem Monat hat Pudgy Penguins aber auch eine virtuelle Spielwelt. Diese könnte die Nachfrage nach PENGU stärken.
Verlierer des Tages ist Ethena (ENA) mit 7 Prozent Minus. Das DeFi-Projekt hat zwar nach eigenen Angaben beim KELP Hack keine Kundengelder verloren, doch Ethena muss trotzdem den Abzug von Kapital erleben.
Das Krypto-Stimmungsbarometer zeigt erstmals in diesem Jahr „Gier“ an, wird an den Märkten ein „Krypto-Frühling“ erwartet?
AUS DER KRYPTOINDUSTRIE
Sam Bankman-Fried (SBF) galt bis zum Kollaps der von ihm gegründeten Kryptobörse FTX als Wunderkind. Doch die FTX Pleite mit Milliardenverlusten für Kunden brachte Bankman-Fried eine 25-jährige Gefängnisstrafe ein. SBF ist mit einem Gnadengesuch bei US-Präsident Donald Trump abgeblitzt und wollte nun eine Wiederaufnahme der Gerichtsverfahrens erreichen. Aber Sam Bankman-Fried zog den entsprechenden Antrag nun zurück, meldet „The Block“. Er könne ohnehin keine „faire Anhörung“ erwarten, so SBF. In der Kryptoszene ist Sam Bankman-Fried zur Hassfigur geworden, das FTX Insolvenzverfahren zog sich lange hin und Geschädigte bekamen Dollar anstatt Bitcoin und Co. zugeteilt.
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