Bitcoin notiert weiter seitwärts – XRP und Solana schlagen den Trend

Mit Preisen um 68.000 US-Dollar tritt Bitcoin in der bisherigen Woche auf der Stelle, Ethereum geht es bei knapp 2.000 Dollar vergleichbar. Etwas besser schlagen sich XRP (Ripple) und Solana mit einem moderaten Wochenplus.

Das Kryptojahr 2026 entpuppt sich bislang als enttäuschend: Bitcoin schloss den Januar mit 10 Prozent Minus ab und im laufenden Februar betragen die Verluste bereits 13 Prozent. Damit findet sich Bitcoin bei Preisen um 68.000 US-Dollar wieder, auf dem Niveau verharrt die Krypto-Leitwährung nun schon seit rund einer Woche. Ethereum scheint seit Tagen bei knapp 2.000 US-Dollar gefangen, ETH machte zuvor im Januar 17 Prozent und im jetzigen Februar 18 Prozent Minus. Aber mit etwas gutem Willen lassen sich auch kleinere Lichtblicke auf dem Kryptomarkt erkennen.

XRP und Solana könnten von Clarity Gesetzen in den USA profitieren

Denn XRP (Ripple) kommt in der schwierigen Situation auf immerhin fast 4 Prozent Wochenplus und darf von aktuell 1,47 US-Dollar auf die markante Marke von 1,50 gucken. Auch Solana schlägt den allgemeinen Trend mit einem Wochenplus von 2 Prozent, SOL steht nun bei etwa 86 US-Dollar mit Blick auf die Marke bei 90 Dollar. Marktteilnehmer erklären die relative Stärke von XRP und Solana mit Fortschritten bei der angestrebten Verabschiedung des Clarity Gesetzespakets in den USA, welches es den beiden in den USA beheimateten Altcoins erlauben dürfte, ihre Stärken rund um Dezentralisierte Finanzen (DeFi) auszuspielen.

„Extreme Angst“ beherrscht laut Stimmungsbarometer den Kryptomarkt

Doch die Furcht vor einem fortgesetzten Einknicken der Kryptomärkte schwingt unübersehbar mit, das Stimmungsbarometer von CoinMarketCap zeigt in diesem Monat  bislang ununterbrochen „extreme Angst“ an. Aktuelle Bitcoin Diskussionen kreisen oft um die Frage, ob 60.000 oder 55.000 US-Dollar die nächsten kritische Stützlinie für BTC wird. In der Situation klingt die Analyse des Vermögensverwalters WisdomTree ermutigend. Der Kryptomarkt wandele sich von „spekulativ“ in die Richtung „strukturiert“, heißt es dort mit Betonung auf der Rolle institutionelle Investoren.

Institutionelle Investoren werden bei Bitcoin zu prägendem Faktor

Knapp 20 Prozent des Bitcoin Gesamtbestands befinden sich laut WisdomTree mittlerweile bei ETFs und verwandten Finanzprodukten, BTC Unternehmen wie Strategy, unter Kontrolle von Regierungen und einigen weiteren kleineren Institutionen. In den Kreisen frage man sich nicht mehr, ob ein Investment in Bitcoin und Krypto sinnvoll sei, sondern wie es vernünftig umgesetzt werden kann, schreibt WisdomTree. Daraus ergebe sich für Bitcoin weniger Volatilität. Ethereum und Solana können bei institutionellen Investoren dadurch punkten, dass ETH und SOL Staking und damit Zinsen auf eingesetztes Kapital ermöglichen, hebt die Analyse hervor.

Fazit: Krypto-Lokomotive Bitcoin stottert, Richtungssuche hält an

In den USA waren gestern durch den sogenannten „Präsidententag“ die Börsen geschlossen, so gibt es auch keine Tagesergebnisse bei den wichtigen ETFs für Bitcoin und Ethereum. Heute aber können diese wieder gehandelt werden, Kapitalzuflüsse könnten für Bitcoin einen positiven Impuls liefern. Andererseits droht auch Fortsetzung beim Abziehen von Kapital aus den Bitcoin ETFs und damit die nächste Enttäuschung. Noch scheint es offen, ob die BTC Preiskurve kurzfristig eine klare Richtung einschlägt und dann Altcoins wie Ethereum, Solana und XRP mit sich zieht.


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