Bitcoin und Ethereum brechen Aufschwung ab – Findungsphase für Krypto

Die Bitcoin Preiskurve ist am Wochenende am Wochenende an der Marke von 71.000 US-Dollar abgeprallt und bewegt sich nun um 68.000 Dollar. Der Trend wiederholte sich bei Ethereum. Bitcoin sucht nach Unterstützung.

Schwieriger Start in die neue Woche: Bitcoin notiert am Montagmorgen um 68.000 US-Dollar und konnte einen temporären Ausbruch bis auf 71.000 Dollar nicht bestätigen. Ethereum erlebte ein vergleichbares Szenario mit dem Austesten der Marke von 2.100 und einem darauf folgenden Rückfall auf gut 1.900 US-Dollar. Unter den wichtigsten Kryptowährungen konnte nur XRP (Ripple) ein kleines Wochenplus von 2 Prozent auf Preise von rund 1,45 US-Dollar verzeichnen. Bitcoin und der Kryptomarkt fahnden nach Zeichen, die nachhaltige Zugewinne rechtfertigen könnten – bislang weitgehend erfolglos.

ETFs für Bitcoin und Ethereum in der Vorwoche deutlich im Minus

Am Freitag waren Inflationsdaten in den USA etwas besser als erwartet ausgefallen, statt 2,5 waren es im Januar letztendlich 2,4 Prozent. Doch damit liegt die Inflationsrate weiterhin über dem von der Zentralbank Fed gesetztem Ziel 2 Prozent, eine erhoffte Senkung des Leitzinses scheint deshalb aktuell unwahrscheinlich. Die Bitcoin ETFs schlossen die letzte Woche laut Daten von SoSo mit Kapitalabfluss in Höhe von 360 Millionen US-Dollar ab und fallen so als Mutmacher aus. Das gleiche Bild bei den Ethereum ETFs mit Minus 161 Millionen U-Dollar in der vergangenen Woche.

Unter führenden Altcoins überrascht XRP (Ripple) mit kleinem Wochenplus

Die XRP ETFs immerhin machten ein kleines Plus von 7,7 Millionen US-Dollar im Kapitalfluss, was dem Ripple Altcoin dabei geholfen haben dürfte, sich besser als Bitcoin und Ethereum zu behaupten. Doch das allein genügt nicht, um Trends umzudrehen. Noch im Sommer 2025 machte die optimistische These die Runde, Bitcoin dürfe die Marke von 100.000 US-Dollar als Absicherung nach unten für „zementiert“ halten – die Realität hat solche Annahmen längst einkassiert.

Fazit: Bitcoin wirkt erschöpft, Ethereum, XRP und Co. suchen Orientierung

Die Krypto-Leitwährung Bitcoin hat sich daran gewöhnt, Schrittmacher auch für führende Altcoins von Ethereum über XRP bis hin zu Solana und Cardano zu sein. Doch aktuell fällt Bitcoin hier aus, die BTC Preiskurve verliert langsam aber stetig, Ausschläge nach oben brechen wie am Wochenende rasch wieder in sich zusammen. Unter Analysten verfestigt sich so die Einschätzung, dass Bitcoin derzeit mehr Risiken als Chancen ausgesetzt ist. Eine rasche Trendwende aber bräuchte Impulse, aus denen Bitcoin Kraft schöpfen könnte. Solange diese ausbleiben, werden sich auch Ethereum, XRP und andere Altcoins schwer damit tun, ein eigenes Momentum aufzubauen.


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