
BlackRock, der weltweit führende Vermögensverwalter, bringt sein erstes Bitcoin-basiertes Exchange-Traded Product (ETP) in Europa an den Start. Die Einführung erfolgt am heutigen Dienstag, nachdem das Unternehmen mit seinem US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETF große Erfolge verzeichnen konnte. Das neue Anlageprodukt wird unter dem Namen „iShares Bitcoin ETP“ an wichtigen europäischen Börsen gehandelt werden.
Das ETP ist ab sofort auf der Euronext Paris und Xetra unter dem Ticker „IB1T“ verfügbar. Zusätzlich erfolgt eine Listung an der Euronext Amsterdam unter dem Kürzel „BTCN“. Damit macht BlackRock einen entscheidenden Schritt, um seine Präsenz im europäischen Krypto-Markt auszubauen.
Die Sicherung der Bitcoin-Bestände des neuen ETP erfolgt laut Angaben von iShares über Coinbase Custody International Ltd., die die Bitcoins sicher in Cold Storage aufbewahrt. Diese Maßnahme garantiert Anlegern eine besonders sichere Aufbewahrung ihrer investierten Kryptowährungen und könnte weiteres institutionelles Interesse am europäischen Markt stimulieren.
Die Einführung des Bitcoin-ETP in Europa ist die erste Krypto-basierte Produktvorstellung von BlackRock außerhalb Nordamerikas. Bereits das US-amerikanische iShares Bitcoin Trust-Produkt von BlackRock ist ein beachtlicher Erfolg: Seit seiner Einführung im letzten Jahr verzeichnete der Fonds Zuflüsse von insgesamt 39,8 Milliarden US-Dollar und hält aktuell Vermögenswerte in Höhe von etwa 50,69 Milliarden US-Dollar. Damit handelt es sich um den größten Bitcoin-Spot-ETF in den USA.
Generell profitieren Bitcoin-Spot-ETFs derzeit von starken Zuflüssen: Laut Daten von SoSoValue konnten amerikanische Bitcoin-ETFs zuletzt sieben Tage in Folge positive Nettozuflüsse verbuchen. Allein am Montag beliefen sich diese Zuflüsse auf rund 84 Millionen US-Dollar bei einem gesamten Handelsvolumen von knapp zwei Milliarden US-Dollar.
Mit dem europäischen Start könnte BlackRock die wachsende Nachfrage nach regulierten Bitcoin-Produkten weiter stärken und neue Anlegerkreise in Europa erschließen. Analysten erwarten, dass sich der Erfolg des US-Vorbilds in Europa wiederholen könnte.
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