IOTA Stiftung startet Zusammenarbeit mit Fetch.ai (FET)

IOTA will durch eine Kooperation mit Fetch.ai (FET) künstliche Intelligenz (AI) ins Tanglenet bringen. Die neuen Partner erhoffen sich davon smarte Lösungen im Internet der Dinge ebenso wie etwa im Finanzbereich.

Die IOTA Sitzung sieht sich nach der Umsetzung von Chrysalis und dem Start des DevNet für IOTA 2.0 reif für weitere Zukunftspläne. Eine neue Partnerschaft mit Fetch.ai (FET) soll dabei Möglichkeiten eröffnen, heißt es in einem Blogbeitrag. Das Aushängeschild von Fetch.ai sind sogenannte „autonomous economic agents“ (AEAs). Darunter versteht das in Cambridge stationierte Projekt Instanzen, die auf Grundlage von AI und vorgegebenen Regeln in der Lage sind, selbstständig in Echtzeit Entscheidungen zu fällen. Als Beispiel für AEAs gelten etwa Handelsprogramme für Aktienmärkte, die aus Kursschwankungen Profite schlagen.

Fetach.ai nennt in seinem Blogbeitrag zur Kooperation mit IOTA Beispiel aus dem Internet der Dinge (IoT), bei denen AEAs punkten können. Im Gesundheits- oder Energiesektor etwa sollen AEAs den Austausch von Informationen absichern, auch die Logistikbranche wird als Zielgruppe genannt. Technologisch stellt man sich vor, dass Fetch.ai an das Tanglenet angebunden wird und Daten sowie AEAs einbringen kann. Im Tanglenet wiederum ist die Gebührenfreiheit ein Pluspunkt und die Integration von IOTA ins IoT, etwa mit speziellen Sensoren oder Pilotprojekten für Smart Cities. Als erstes Ziel nennen IOTA und Fetch.ai ein Proof of Concept, welches beweisen soll, dass die beiden unterschiedlichen Blockchain-Lösungen wirklich miteinander in Echtzeit automatisiert kommunizieren können.

Fetch.ai und IOTA – passt das zusammen?

Nimmt man die Marktkapitalisierung als Maßstab, treffen mit IOTA und FET zwei ungleiche Partner aufeinander. Hinter IOTA versammeln sich derzeit umgerechnet gut 3 Milliarden US-Dollar, bei Fetch.ai sind es nur rund 230 Millionen US-Dollar. Mit FET wird bei Fetacha.i für die Nutzung von AEAs bezahlt. Aber diese AEAs haben schon große Unternehmen wie Bosch, Binance und die Deutsche Telekom angezogen, sie weisen Potenzial für praktische Anwendungsfälle auf. IOTA wiederum hat den Ruf, in der IoT Branche tief verankert zu sein. So ergeben sich tatsächlich gute Chancen für Synergieeffekte. Doch die Partnerschaft steht erst am Anfang, sie wird sich in der Praxis als technologisch möglich und ökonomisch sinnvoll beweisen müssen.

Fazit: IOTA schürt Optimismus

Anleger behalten bei IOTA den für dieses Jahr versprochen Durchbruch zu IOTA 2.0 im Auge. Denn erst dann, mit Coordicide, kommt ein dezentrales Tanglenet. Das aktuelle IOTA 1.5 ist mit dem zentralen Koordinator behaftet, der Vertrauen schmälert. Auch die Roadmap von Fetch.ai ist für 2021 mit einer Vielzahl von komplexen Vorhaben gefüllt. Hier wird sich also zeigen müssen, wie IOTA und Fetch.ai zum einen ihre eigenen Hausaufgaben bewältigen und zum anderen ihre Ökosysteme technologisch aufeinander zukommen lassen. Gelingt dies, hat der versprühte Optimismus seine Berechtigung.


Wer noch keine Bitcoins oder IOTA hat kann diese hier kaufen: 

3 Kommentare

  1. Bin stolzer Besitzer von 100.000 Fetch.AI Coins. Habe letztes Jahr im April (2020) für ca. 1,8 Cent (pro Coin) gekauft.

    Und ich wusste es dank meiner Intuition: IOTA und Fetch.AI passen sehr gut zusammen. Deshalb sollte man meines Erachtens auch beide Coins besitzen.

    Nur deshalb habe ich gekauft!

    • Die Frage ist ja, wofür man den Coin brauchen soll? Kann der was, was Iota nicht kann?
      Es würde mehr Sinn machen Aktien von dem Unternehmen zu kaufen.

  2. Beeindruckend, wie die Marktkapitalisierung als Grundlage gelten soll, ob zwei kolaborierenden Unternehmen zusammenpassen – Wen interessiert schon Technologie und Geschäftsmodelle, für einen Bitcoin-Maxi gibt es scheinbar nur das Marktvolumen als einzig gültigen Indikator zur Bewertung eines Projekts.

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