Im Oktober noch machte ein Hyperliquid Whale mehr als 150 Millionen US-Dollar Plus durch Krypto Derivate. Hinter dem Account scheint Garrett Jin zu stehen, der IOTA unterstützte. Doch der aktuelle Crypto-Crash trifft ihn brutal.
Wenn die Kryptomärkte wie am Wochenende drastisch einbrechen, kommen Händler an den Märkten für Derivate in die Zwickmühle. Will man Wetten auf steigende Preiskurven etwa bei Ethereum oder Bitcoin aufrechterhalten und dafür Geld nachschießen? Oder ist Kapitulation angesagt, um Verluste einzugrenzen? „Garrett Bullish“ hat sich am Samstag für letzteres entschieden und seine Ethereum Position bei Hyperliquid aufgelöst, wie der Datendienst Arkham meldet. 250 Millionen US-Dollar Minus machte der Account dabei, welcher Garrett Jin zugerechnet wird, einem Krypto-Promi der B-Kategorie mit starken Verbindungen zu IOTA.
Im Oktober 2024 war IOTA Anhänger Garrett Jin noch fett im Plus
Erst im Oktober war Garrett Jin „Bullish“ dadurch aufgefallen, mehr als 150 Millionen US-Dollar Plus durch Wetten auf fallende Kurse bei Ethereum und Bitcoin verbucht zu haben. Bei Recherchen machte stutzig, dass das perfekte Timing bei den Aktionen im Oktober auf Insiderwissen aus dem Weißen Haus hindeutete. Jin hielt sich bedeckt, er verwalte Kapital für einen Kunden. An seine Verbindungen zu IOTA, wo er Projekte wie Iotabee und Tanglepay an die Wand fuhr, will Garrett Jin ohnehin nicht mehr erinnert werden.
IOTA fällt auf historischen Tiefpreis – Garret Jin sattelte auf Ethereum um
Mit IOTA ist allerdings auch kein Hof mehr zu machen, der traditionsreiche Altcoin fiel am Wochenende erstmals in seinen acht Jahren Börsenpräsenz unter Notierungen von 0,07 US-Dollar. Jin hatte zuletzt Ethereum in den Mittelpunkt seiner Strategien bei Hyperliquid gestellt und dort eine „long“ Position von mehr als 700 Millionen US-Dollar aufgebaut. Nachdem er die nun selbst auflöste, bleiben auf seinem Hyperliquid Account gerade noch gut 53 Dollar, wie Blockchain-Daten zeigen. Insider-Informationen zu den Aktionen von US-Präsident Donald Trump gab es offenbar nicht. Denn der rasante Preisverfall bei Ethereum setzte ein, als Trump dem Iran mit Militär drohte und Kevin Warsh als Chef der US-Notenbank Fed nominierte. Daraufhin erlebten die Krypto-Märkte ein Horror-Szenario .
Fazit: IOTA wird durchgereicht, Garrett Jin macht anderswo Millionenverluste
Für IOTA hatte der dortige Stiftungschef Dominik Schiener erst vor zehn Tagen mit einem in weiten Teilen bizarrem „Manifest“ noch eine Trendwende anstoßen wollen, doch der Schritt ging nach hinten los. Für Jin dürften ohnehin harte Zeiten anbrechen: Die dreistelligen Millionengewinne bei Hyperliquid aus dem Oktober sind nach diesem Wochenende ausgelöscht, sein Ruf einmal mehr beschädigt. Selbst erfahrende Marktteilnehmer wie Garrett Jin kommen schnell unter die Räder, wenn sie durch Hebelwetten das Risiko vervielfachen – diese Weisheit bewahrheitet sich erneut.
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