Metaverse-Flop: Führungskräfte unwissend oder der Meinung, dass Deutschland schlecht vorbereitet ist – Bürger fürchten sich vor Technologie

Noch im letzten Jahr war die Euphorie bei vielen groß, wenn es um das Thema Metaverse ging. Inzwischen hat sich die Tonlage deutlich verändert – Profis und Laien in Deutschland äußern sich skeptisch, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht. 

Lediglich 8,6 Prozent der erfahrenen Manager aus Marketing und marketingnahen Bereichen geben an, mit dem Thema Metaverse vertraut zu sein. Auch auf die Frage, wie sie Investitionen ihrer Organisation in Metaverse-Anwendungen gegenüber stehen, äußert sich die Mehrheit entweder neutral oder negativ. Dies geht aus einer Managerbefragung der Universität der Bundeswehr München hervor.

Nicht viel positiver stimmt hiesige Tech-Enthusiasten unterdessen Daten einer Umfrage des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft. Demnach sind 82 Prozent der Experten der Auffassung, dass Deutschland nicht auf das Metaverse vorbereitet ist. Gleichzeitig glaubt jeder Zweite, dass das Metaverse unser Leben in den nächsten Jahren maßgeblich prägen und beeinflussen wird.

Große Bedenken äußern die Bürger indes in puncto Datenschutz. So sind 63 Prozent der Deutschen besorgt darüber, dass ihre Arbeitgeber im Metaverse ihre Daten sammeln würden. Ironischerweise ist es dabei gerade der Konzern Meta (ehemals Facebook), der schlecht wegkommt. Nur 36 Prozent der Bundesbürger halten das Unternehmen für einen vertrauenswürdigen Arbeitgeber im Bereich virtueller Arbeitsplatz. Deutlich größeres Vertrauen genießt Microsoft – hier beträgt der Anteil immerhin 61 Prozent.

Diversen Studien zufolge ist das Metaverse-Marktpotenzial gigantisch – doch insbesondere die Konsumenten sind hiervon noch längst nicht überzeugt. 63 Prozent sehen aktuell noch keinen Mehrwert im Metaverse, und knapp ein Drittel glaubt, dass das Metaverse nur ein kurzfristiger Trend ist. Allein die Zeit wird zeigen, wer Recht behält.

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