Rätselraten um Satoshi Nakamoto: Neuigkeiten vom Profil des Bitcoin-Erfinders

Auf dem Satoshi Nakamoto zugerechneten Bitcoin-Profil ist erstmals seit 2011 ein neuer Post erschienen. „Nour“ schreibt Nakamoto dort und hat auch einen neuen Freund namens Wagner Tamanaha hinzugefügt. Jetzt rätselt die Bitcoin-Community, was das zu bedeuten hat.

Vier Buchstaben, die das Wort „nour“ bilden, haben ausgereicht, um zumindest Teile der Bitcoin-Community in Aufregung zu versetzen. Denn erschienen ist das Wörtchen in Anführungszeichen und Kleinbuchstaben auf dem öffentlichen Profil des geheimnisvollen Satoshi Nakamoto, der den Bitcoin erfand und dessen Identität nicht geklärt ist. Ähnlich mysteriös ist der Post. „Nour“ ist im Englischen kein feststehender Begriff und Nakamoto hat in seinen wenigen bisherigen Posts Englisch benutzt. Der letzte Post von ihm stammt übrigens aus dem Jahr 2011. Weiteres Futter für Rätselraten bietet der Fakt, dass Nakamoto seine spärliche Freundesliste um einen Mann mit Namen Wagner Tamanaha erweitert hat. Während Bitcoin (BTC) weiter mit einem Kurs von unter 4.000 US-Dollar schwächelt, beschäftigt sich die Szene nun damit, was ihnen Nakamoto sagen will.

P2P Foundation Satoshi Nakamoto Post?

„Nour“ und Wagner Tamanaha – was könnte sich hinter diesen Zeichen von Nakamoto verbergen?

Wer „nour“ in die Google-Suche eingibt, findet zunächst heraus, dass es ein im arabischen Raum gebräuchliche Vorname ist. Dort bedeutet „nour“ auch „Licht“, wird dann aber normalerweise als „noor“ geschrieben. Einige glauben deshalb, dass Nakamoto sich auf den englischen Slang-Begriff „nour“ bezieht. Das Urban Dictionary definiert „nour“in etwa als eine sehr freundliche und hilfsbereite Person, die aber auch sehr starrköpfig sein kann. Will Nakamoto der Bitcoin-Gemeinde Mut machen? Ist sein Account gehackt worden?

Antwort darauf gibt auch das Hinzufügen von Wagner Tamanaha als Freund nicht. Tamanaha ist über seinen Blog und Twitter-Account anscheinend klar zu identifizieren. Es sollte etwa 50 Jahre alt sein, aus Brasilien stammen und beschäftigt sich seit 2011 mit Bitcoin. Tamanaha freut sich offensichtlich darüber, in den erlauchten Kreis der Nakamoto-Freunde aufgenommen zu sein, kann sich dies aber auch nicht wirklich erklären. „Sieht so aus, als ob Satoshi wieder aufgetaucht ist und mich inspiziert :-)“, schreibt Tamanaha auf Twitter.

Rätsel doch einfach mit!

Auswirkungen auf den BTC-Kurs hatten die merkwürdigen News aus dem Mikrokosmos des Satoshi Nakamoto nicht. Solange keine weiteren Aktivitäten auf dessen Bitcoin-Profil auftauchen, können wir wohl alle nur raten, was hinter den zwei kleinen Aktionen stand. Es ist aber am wahrscheinlichsten das der Account gehacked wurde und der Post nicht direkt von Satoshi Nakamoto stammt.


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