Zwei große Finanz-Podcasts haben seit gestern neue Folgen veröffentlicht: Alles auf Aktien und OHNE AKTIEN WIRD SCHWER. Wichtigste Erkenntnis: Im KI-Agenten-Wettbewerb gelten Zahlungsinfrastruktur und Auskunfteien als Gewinner, während Oracle und Chipwerte unter Druck geraten könnten. Als interessanteste Nische wird der irische Pharmadienstleister Uniphar genannt.
Auf einen Blick: Empfehlungen und Warnungen
| Asset | Einschätzung | Podcast | Sprecher |
|---|---|---|---|
| Visa V | Kaufen | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| Mastercard MA | Kaufen | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| Goldman Sachs Consumer Inertia Basket | Verkaufen | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| FICO FICO | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Holger Zschäpitz |
| Equifax EFX | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| TransUnion TRU | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| Cloudflare NET | Kaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| Uniphar | Kaufen (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Noah Leidinger |
| BIC | Kaufen (Tendenz) | OHNE AKTIEN WIRD SCHWER | Christoph Damm |
| Nvidia NVDA | Verkaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| AMD AMD | Verkaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| ASML ASML | Verkaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| TSMC TSM | Verkaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
| Oracle ORCL | Verkaufen (Tendenz) | Alles auf Aktien | Philipp Vetter |
Alle Folgen und Empfehlungen der letzten Tage findest du in unserem Podcast-Radar.
Was die Podcasts heute bewegt
Beide Podcasts suchen nach Unternehmen, die unabhängig vom Ausgang technologischer Wettbewerbe verdienen. Alles auf Aktien setzt dabei auf Zahlungsinfrastruktur wie Visa und Mastercard sowie auf Auskunfteien und Scoringspezialisten, während OHNE AKTIEN WIRD SCHWER mit Uniphar und BIC zwei Nischenwerte in den Fokus rückt. Widersprüche gibt es bei den KI-Chipwerten: Während Alles auf Aktien vor Kursdruck bei Nvidia, AMD, ASML und TSMC warnt, spielen diese in der anderen Folge keine Rolle. Dominierende Themen sind der KI-Agenten-Krieg, Finanzierungsrisiken bei KI-Rechenzentren sowie Übernahmen und Beteiligungen.
Alles auf Aktien: Oracles Jupiter-Beben und die Gewinner des Agenten-Kriegs
In der Folge „Oracles Jupiter-Beben und die Gewinner des Agenten-Kriegs“ setzen Philipp Vetter und Holger Zschäpitz auf Zahlungsinfrastruktur: Visa und Mastercard seien als Mautstellen Gewinner, egal welcher KI-Agent sich durchsetzt. Goldman Sachs empfiehlt einen Short auf den Consumer-Inertia-Korb, also Firmen, die von Kunden-Trägheit leben; FICO wird mit 76% Kurspotenzial als positiver Scoringspezialist genannt. Im Oracle-Project-Jupiter-Drama sehen sie ein Finanzierungsrisiko für KI-Rechenzentren, das bei NVIDIA, AMD, ASML und TSMC zu Kursdruck führen könnte.
Empfohlen
Visa verdient als Zahlungsinfrastruktur unabhängig davon, welcher KI-Agent den Einkauf gewinnt, und zählt zu den Mautstellen-Gewinnern.
Zitat & Begründung
„bei den Gewinnern, da solltet ihr auf Mautstellen achten, also Visa und Mastercard, die verdienen, egal welcher Agent das Rennen macht.“
- KI-Agenten bezahlen künftig automatisiert für Nutzer.
- Visa prüft und verarbeitet diese Zahlungen als Infrastruktur.
- Damit verdient Visa unabhängig vom Agenten-Wettbewerb.
Mastercard gilt als Zahlungsinfrastruktur und Mautstelle, die unabhängig vom Ausgang des KI-Agenten-Wettbewerbs verdient.
Zitat & Begründung
„bei den Gewinnern, da solltet ihr auf Mautstellen achten, also Visa und Mastercard, die verdienen, egal welcher Agent das Rennen macht.“
- KI-Agenten wickeln Zahlungen automatisiert ab.
- Mastercard verifiziert und verarbeitet diese Transaktionen.
- Die Moderatoren nennen Visa und Mastercard explizit als Gewinner.
FICO gilt als Scoringspezialist unter den Agenten-Infrastruktur-Gewinnern; Analysten sehen 76% Kurspotenzial, die Aktie scheint sich zu drehen.
Zitat & Begründung
„bei Feiko sehen die Analysten 76 Prozent Kursproduzent. Die haben zuletzt kräftig verloren, weil die als KI Verlierer galten.“
- FICO wurde zuletzt als KI-Verlierer abgestraft.
- Analysten sehen 76 Prozent Kurspotenzial.
- Laut Sprecher scheint sich der Trend zu drehen.
Equifax zählt für den Sprecher zur bevorzugten Infrastruktur im Agenten-Kampf, weil Auskunfteien Agenten-Zahlungen verifizieren können.
Zitat & Begründung
„mein Lieblingsteil ist aber die Infrastruktur… Hier setzt Goldman auf Visa und Mastercard, auf die Auskunfteien, Equifax und Trans Union, den Scoringspezialisten Feiko und den Netzwerkschützer Cloudflair.“
- Sprecher favorisiert Infrastruktur gegenüber Plattformwetten.
- Goldman nennt Equifax als Auskunftei.
- Damit indirekt positive Einschätzung.
TransUnion zählt für den Sprecher zur bevorzugten Infrastruktur im Agenten-Kampf, weil Auskunfteien Agenten-Zahlungen verifizieren können.
Zitat & Begründung
„mein Lieblingsteil ist aber die Infrastruktur… Hier setzt Goldman auf Visa und Mastercard, auf die Auskunfteien, Equifax und Trans Union, den Scoringspezialisten Feiko und den Netzwerkschützer Cloudflair.“
- Sprecher favorisiert Infrastruktur gegenüber Plattformwetten.
- Goldman nennt TransUnion als Auskunftei.
- Damit indirekt positive Einschätzung.
Cloudflare zählt für den Sprecher als Netzwerkschützer zur bevorzugten Infrastruktur im Agenten-Kampf.
Zitat & Begründung
„mein Lieblingsteil ist aber die Infrastruktur… Hier setzt Goldman auf Visa und Mastercard, auf die Auskunfteien, Equifax und Trans Union, den Scoringspezialisten Feiko und den Netzwerkschützer Cloudflair.“
- Sprecher favorisiert Infrastruktur gegenüber Plattformwetten.
- Goldman nennt Cloudflare als Netzwerkschützer.
- Damit indirekt positive Einschätzung.
Abgeraten
Goldman Sachs empfiehlt mit dem Consumer-Inertia-Korb einen Short auf Firmen, die von der Trägheit ihrer Kunden leben; der Korb underperformt den S&P 500 deutlich.
Zitat & Begründung
„Und die Empfehlung, die lautet auf fallende Kurse setzen.“
- Viele Abos, Verträge und Bankeinlagen bleiben aus Bequemlichkeit.
- KI-Agenten senken die Wechselkosten.
- Goldman setzt daher auf fallende Kurse des Trägheitskorbs.
Fehlende Stromanschlüsse könnten Hyperscaler zu weniger Chipkäufen zwingen; das würde vor allem Nvidia treffen.
Zitat & Begründung
„Das wiederum spürt dann vor allem NVIDIA, aber auch AMD, ASML oder TSMC. Da könnte einiges ins Rutschen geraten, wenn Oracles Project Jupiter kein Einzelfall sein sollte“
- Rechenzentren ohne Netzanschluss erwirtschaften keine Einnahmen.
- Hyperscaler könnten langfristig weniger Chips kaufen.
- Der Sprecher erwartet Kursrisiko für Nvidia und andere Chipwerte.
Fehlende Stromanschlüsse könnten Hyperscaler zu weniger Chipkäufen zwingen; der Sprecher nennt AMD als mitbetroffenen Chipwert.
Zitat & Begründung
„Das wiederum spürt dann vor allem NVIDIA, aber auch AMD, ASML oder TSMC. Da könnte einiges ins Rutschen geraten, wenn Oracles Project Jupiter kein Einzelfall sein sollte“
- Rechenzentren ohne Netzanschluss erwirtschaften keine Einnahmen.
- Hyperscaler könnten langfristig weniger Chips kaufen.
- Der Sprecher erwartet Kursrisiko für Nvidia, AMD, ASML und TSMC.
Fehlende Stromanschlüsse könnten Hyperscaler zu weniger Chipkäufen zwingen; der Sprecher nennt ASML als mitbetroffenen Chipwert.
Zitat & Begründung
„Das wiederum spürt dann vor allem NVIDIA, aber auch AMD, ASML oder TSMC. Da könnte einiges ins Rutschen geraten, wenn Oracles Project Jupiter kein Einzelfall sein sollte“
- Rechenzentren ohne Netzanschluss erwirtschaften keine Einnahmen.
- Hyperscaler könnten langfristig weniger Chips kaufen.
- Der Sprecher erwartet Kursrisiko für Nvidia, AMD, ASML und TSMC.
Fehlende Stromanschlüsse könnten Hyperscaler zu weniger Chipkäufen zwingen; der Sprecher nennt TSMC als mitbetroffenen Chipwert.
Zitat & Begründung
„Das wiederum spürt dann vor allem NVIDIA, aber auch AMD, ASML oder TSMC. Da könnte einiges ins Rutschen geraten, wenn Oracles Project Jupiter kein Einzelfall sein sollte“
- Rechenzentren ohne Netzanschluss erwirtschaften keine Einnahmen.
- Hyperscaler könnten langfristig weniger Chips kaufen.
- Der Sprecher erwartet Kursrisiko für Nvidia, AMD, ASML und TSMC.
Oracles Force-Majeure für Project Jupiter nährt Zweifel an der Rechenzentrumsfinanzierung und könnte laut Sprecher breite KI-Risiken auslösen.
Zitat & Begründung
„ob Oracle und das Project Jupiter nur ein Einzelfall sind oder da eigentlich ein großer Trend dahintersteckt.“
- Oracle will wegen Bauverzögerung keine Miete zahlen.
- Der Kredit für das Projekt gerät unter Druck.
- Falls kein Einzelfall, drohen Probleme für die KI-Branche.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER: BIC setzt auf Cannabis-Feuerzeug. BASF will Evonik. Krebsdurchbruch mit Uniphar. Berkshire wettet auf Häuser.
In der Folge „BIC setzt auf Cannabis-Feuerzeug. BASF will Evonik. Krebsdurchbruch mit Uniphar. Berkshire wettet auf Häuser.“ nennt Noah Leidinger den irischen Pharmadienstleister Uniphar als interessanteste Nische: Er hat die Exklusivlizenz für den Import von Revolution Medicines' Krebsmedikament Rezenerc und wird bei rund 1 Mrd. Euro Börsenwert für 2028 mit 140 Mio. Euro freiem Cashflow nur mit einem Multiple von 7 bewertet – bei erhöhtem Risiko. Bei BIC setzt der neue CEO auf den Verkauf von Feuerzeugen an Cannabis-Konsumenten, das margenstärkste Segment des Konzerns. Daneben News: BASF prüft eine Evonik-Übernahme, Nubank erwägt den Kauf von Monzo, Meta steigt im September 30 %, Berkshire stockt bei Hausbauer Lennar auf.
Empfohlen
Uniphar hat die Exklusivlizenz für den Import von Revolution Medicines' Krebsmedikament Rezenerc und könnte bis 2028 rund 140 Mio. Euro freien Cashflow erreichen – bei nur etwa 1 Mrd. Euro Börsenwert.
Zitat & Begründung
„Und wenn man diesen freien Cashflow von 140000000 jetzt mal ins Verhältnis zu den circa 1000000000 Börsenwert setzt, kommt man auf ein Multiple von grade mal 7.“
- Uniphar hat von Revolution die Lizenz für den Import des Krebsmedikaments Rezenerc erhalten.
- Bis 2028 soll der freie Cashflow auf 140 Mio. Euro steigen, bei rund 1 Mrd. Euro Börsenwert ein Multiple von nur 7.
- Der seit 2010 amtierende CEO Cherabatt hat die Firma stark ausgebaut, das Investment bleibt aber riskant.
Der neue BIC-CEO will Feuerzeuge über Cannabis-Läden verkaufen und damit das margenstärkste Segment ausbauen – gelingt das, wächst der Gewinn überproportional.
Zitat & Begründung
„Wenn er das zum Wachsen kriegt, steigt der Gewinn also überproportional.“
- Feuerzeuge machen nur ein Drittel des Umsatzes, aber mehr als die Hälfte des operativen Gewinns bei über 30 Prozent Marge.
- Der neue CEO Rob Festlot will 15- bis 20000 Raucher- und Cannabisläden als Vertriebskanal erschließen.
- Wächst das Segment, steigt der Gewinn überproportional, die Bewertung liegt aber schon über dem historischen Schnitt.
Fazit
Die Podcasts zeigen zwei Strategien: breite Infrastruktur-Gewinner im KI-Umfeld und spezielle Nischenwerte mit klarem Katalysator. Während Alles auf Aktien konkrete Kauf- und Verkaufsempfehlungen ausspricht, bleiben die Nennungen bei OHNE AKTIEN WIRD SCHWER eher beobachtend. Anleger sollten beachten, dass es sich um die Meinungen der Podcast-Sprecher handelt und nicht um Anlageempfehlungen der Redaktion.
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Hinweis: Dieser Artikel fasst automatisiert ausgewertete Aussagen aus Podcast-Folgen zusammen und kann Fehler enthalten. Er gibt die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und ist keine Anlageberatung. Alle Zitate mit Zeitmarke findest du im Podcast-Radar.