XRP ist in den ersten Tagen des Jahres 2026 deutlich gestiegen: Laut Berichten liegt der Kurs rund 25% über dem Jahresstart, während große Teile des Kryptomarkts eher seitwärts tendieren. In der Berichterstattung wird zudem ein aktuelles Kursniveau um $2,24 genannt – gleichzeitig bleibt XRP damit klar unter früheren Spitzenständen.
Der zentrale Treiber: XRP-ETFs mit starken Zuflüssen
Ein wesentlicher Erklärungsansatz sind die Zuflüsse in XRP-ETFs. Seit dem Start im November sollen sich die kumulierten Nettozuflüsse auf etwa $1,3 Milliarden summieren. Auffällig ist: Es wird berichtet, dass es seit dem Launch keinen einzigen Tag mit Nettoabflüssen gegeben habe – ein Signal, das viele Marktteilnehmer als Hinweis auf konstante institutionelle Nachfrage interpretieren.
Im Vergleich wird häufig darauf verwiesen, dass andere Krypto-ETF-Segmente im selben Zeitraum schwächer wirkten bzw. volatilere Flussdaten zeigten. Diese Relationen sind jedoch stark von Betrachtungszeitraum und Datenquelle abhängig – als Trendbeobachtung spielen sie in der Marktstory dennoch eine Rolle.
Regulierung als Rückenwind
Neben ETF-Flows wird regulatorische Klarheit in den USA als möglicher Katalysator genannt. In dem Kontext fällt der Verweis auf den sogenannten Clarity Act, dessen erfolgreiche Verabschiedung aus Sicht einzelner Marktstimmen besonders XRP begünstigen könnte. Das Argument: XRP sei – historisch und narrativ – stärker als andere Assets von rechtlicher Einordnung und regulatorischer Planungssicherheit abhängig.
Einordnung: Trotz Rally weiter unter dem Allzeithoch
Trotz des starken Jahresstarts bleibt XRP laut Bericht rund 37% unter dem Allzeithoch von $3,65. Das unterstreicht: Der Move kann sowohl als Trendfortsetzung interpretiert werden – oder als kurzfristige Reaktion auf Kapitalzuflüsse und Narrative. Für Trader und Anleger wird damit wichtiger, ob die ETF-Zuflüsse nachhaltig bleiben und ob regulatorische Entwicklungen tatsächlich so eintreten wie erwartet.
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