BaFin warnt vor Platincoin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Verbraucher und Anleger vor irreführender Werbung im Fall Platincoin gewarnt. Dieses Projekt behauptet offensichtlich auf Social Media Kanälen, von der BaFin genehmigt zu sein.

Es ist ein eher ungewöhnlicher Schritt, dass sich die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) genötigt sieht, zu einem einzelnen Finanzprodukt öffentlich Stellung zu nehmen. Im Fall des Platincoin (PLC) ist der deutschen Aufsichtsbehörde aber der Kragen geplatzt: Mit vier Sätzen weist die BaFin deutlich darauf hin, dass der PLC und ein damit zusammenhängender Kryptofond mit falschen Informationen Werbung betreibe. Die hinter dem PLC stehende Platin Genesis DMCC habe von der BaFin keine Genehmigung „zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen“. Es sei aber in sozialen Netzwerken die Rede davon, dass ein Platincoin Kryptofond durch die BaFin „genehmigt und frei gegeben“ sei. Dies ist schlichtweg falsch, so die BaFin. Ob sie rechtliche Schritte gegen Platin Genesis DMCC einleitet, blieb offen.

Platincoin – was weiß man über diese Kryptowährung?

Bei CoinMarketCap wird der PLC auf Rang 1756 von gut 2000 Kryptowährungen gelistet. Damit zählt der PLC zu den Exoten. Zur Marktkapitalisierung gibt es dort keine Angaben. Das Handelsvolumen soll aber an einzelnen Tagen die Marke von einer Million US-Dollar überstiegen. Platincoin selbst bezeichnet sich in seinem White Paper als Kryptosystem und bewirbt kostenpflichtige Angebote zum Herstellen und Aufbewahren von PLC sowie zusätzliche Features der Blockchain wie Nachrichtenversand. Angeblich mehr als 200.000 Nutzer in 100 Ländern soll es geben, davon knapp 20 Prozent in Deutschland. Im Impressum wird eine Adresse in den Vereinigten Arabischen Emiraten als Sitz angegeben. Bisher scheint allerdings niemand viel über die Hintermänner hinter Platincoin in Erfahrung gebracht zu haben.

Die BaFin und Kryptowährungen – keine Liebesbeziehung

Die BaFin hat erst vor wenigen Wochen internationale Aufmerksamkeit erregt, als sie die britische Krypto-Plattform Finatex zum Aufgeben zwang. Immerhin zeigt sich die BaFin aber zunehmend offen dafür, ICOs und Kryptowährungen im internationalen Kontext zu regulieren und nicht kategorisch abzulehnen. Die neueste Meldung aber macht auch klar: Seinen guten Namen will die BaFin nicht durch dubiose Projekte beschädigt sehen.

Besitzt du Platincoin?

Falls du PLC hältst, solltest du deine Strategie überdenken. Diese Kryptowährung ist jetzt offiziell im Visier der BaFin und dadurch für die Zukunft ein unsicherer Kandidat. Auch ohne die BaFin Affäre wirkt die Platincoin äußerst zwielichtig.


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8 Kommentare

    • Naja, ein Jahr später nur noch knapp unter den Top 800, Platz 763.

      Ganz ehrlich, Platincoins interessieren niemanden. Die Nachfrage ist praktisch nicht vorhanden, der Kurs dümpelt bei 2 Euro.

      Es geht auch gar nicht darum, Geld mit Wert- oder Nachfragesteigerung zu verdienen. Es geht darum, Pakete zu verkaufen, um Provisionen zu kassieren. Ob die Käufer dann damit zufrieden sind, muss einem egal sein. Ein ziemlich mieses Spiel …

  1. es wird so oft versucht den Coin schlecht zu reden.. Wer an den Gerlach Raport glaubt ist selber Schuld. Auch die Aussagen der BAfin( sollten diese stimmen) sind sehr schwammig. Crypto und Bafin sind keine Freunde. Bis jetzt hält sich der Platincoin sehr gut auch die neusten News sind positiv.. Zu viele Produkte stützen den Coin. klare Kaufempfehlung!

  2. – Im PLC-Dashboard gibt es immernoch keinen Content zum „PLC Market“
    – Minting Units minten nicht in der Blockchain
    – PLC Boxen beziehen ihre geminteten Coins aus einem „Minting Depot“, es wird somit nix gemintet.
    – Exchange 2.0 gibt es immernoch nicht
    – Seit 12/2018 keine Ein- und Auszahlungen an Exchanges möglich
    – Erste Exchanges haben PLC wieder gedelistet
    – miese Übersetzungen im Dashboard
    – System ist auf das Anwerben von weiteren Verkäufern ausgelegt
    – Multilevelmarketing-Pyramidensystem
    – Niemand hat bisher die MintingUnits real gesehen
    – MintingUnits-Bezahlungen werden über das Konto von „Dasprocta s.r.o.“ gebucht, nicht über Platincoin (Geldwäsche?)
    – Dasprocta benutzt verschiedene Konten bei verschienen Banken in GB, CZ und PL (Geldwäsche?)
    – Dasprocta s.r.o. ist ein Unternehmen, was nichts mit Krypto, Währungen oder ähnliches zu tun hat.
    – Dasprocta s.r.o. hat seinen Firmensitz an einem Großhandelsmarktplatz
    – Der CEO Alex Reinhardt ist bereits von Swisscoin bekannt, dort auch Dirk Fricke und Elias Pape.
    – Verifizierungsdaten wie Ausweis und so werden nach Dubai geschickt. Der deutsche Datenschutz zählt dort nicht.

    • Hat denn überhaupt jemand außer den Top-Leadern schon einmal Gewinn gemacht oder besteht das Ganze auch in diesen Ebenen bloss aus der bekannten Hinhaltetaktik und verblödeten Visionen?
      Bisher wurde nichts Versprochenes eingehalten, höchstens ein paar Boxen wurden stümperhaft ausgeliefert. Dass diese Boxen nichts taugen, ist jedem, der von Blockchain auch nur ansatzweise etwas versteht, klar.
      Kaffefahrt 3.0, nichts anderes.

      • Die großen verdienen , die kleinen schufften…
        Ist ein Ponzi system…
        Alex name steht nirgendwo im Impressum das Unternehmen gehört einer dubiosen Briefkasten Firma in Estland …
        Dmitri Schmitt nennt er sich …
        War dort und dort ist kein Platincoin und keine Server …
        Die Adresse die ich vom Amtsgericht fort geholt habe hat mir eine andere Adresse gegeben dort war nur ein kleines Dörfchen mit einem Hausus was bessere Zeiten gesehen hat …
        Leute hört auf dort zu investieren…
        Verkauft alles so schnell es geht …
        Aufpassen die Verkaufsaufträge sind sehr hoch es wird bald Platten wenn es soweiter geht …

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