Bitcoin: Citibank setzt Zielmarke von 318.000 US-Dollar für das „neue Gold“

In den Kreis derer, welche Bitcoin (BTC) mit Gold vergleichen, reiht sich jetzt auch die Citibank ein. Darauf aufbauend prognostiziert die Citibank einen Preis pro BTC von über 300.000 US-Dollar bis Ende 2022.

„Digitales Gold“, „Gold des 21. Jahrhunderts“ – der Vergleich von Bitcoin (BTC) mit Gold gehört mittlerweile zum Standardrepertoire von Finanzberatern und Fürsprechern. Die wichtigste und ältestes Kryptowährung Bitcoin schickt sich demnach an, wichtiges Instrument zu werden, um Vermögen abzusichern. Jetzt hat auch die Citibank eine Analyse für ihre institutionellen Kunden vorgelegt, in der Bitcoin die Entwicklung vorhergesagt wird, die der Goldpreis nach 1970 machte. Bekannt wurde das Papier über einen Leak per Twitter und dürfte Anleger freuen: Denn wenn die Prognose der Citibank stimmt, erlebt Bitcoin in den kommenden 12 bis 24 Monaten eine Rallye mit einer Preiskurve, die bis 318.000 US-Dollar führt.

Bullenmarkt Bitcoin – warum die Citibank BTC empfiehlt

Citibank-Analyst Tom Fitzpatrick mischt in seinem Bitcoin Bericht technische Analyse und historische Parallelen. Dabei geht er von 1971 aus, als die US-Notenbank die Abdeckung von Dollar durch Gold aufgab. Anschließend setzte sich der Goldpreis in Bewegung und hat in 2020 Allzeithochs von 2.000 US-Dollar im Visier. Gold erweist sich einmal mehr als begehrte Sicherheit in Zeiten, in denen die Geldpolitik neue Wege beschreitet. Die Fed in den USA, die EZB im Euroraum und auch die japanische Zentralbank stellen angesichts der Corona-Pandemie massiv Geld zur Verfügung, um wirtschaftliche Verwerfungen zu verhindern. Dass daraus auch erhebliche Risiken für Inflation – oder noch schlimmer: Deflation – entstehen, liegt auf der Hand.

Fitzpatrick sieht im 21. Jahrhundert aber Gold als Wertspeicher im Nachteil zu Bitcoin. Denn bei Bitcoin entfallen Kosten und Aufwand für die physische Verwahrung und den Transport, die bei Gold zu bedenken sind. Insbesondere die weltweite Akzeptanz von BTC benennt Fitzpatrick als weiteren großen Pluspunkt für Bitcoin. Diese werde auch in dem Fall greifen, falls Notenbanken und Politik Bitcoin hart regulieren wollen. Der Vergleich mit Gold drängt sich für Fitzpatrick zudem dadurch auf, dass die Menge aller BTC auf 21 Millionen gedeckelt ist und somit das rare Moment von Gold kopiert.

Mit diesen Argumenten im Rücken betrachtet Fitzpatrick für die Citibank die historische Preiskurve von Bitcoin. In dieser wechseln sich Rallyes mit Korrekturen ab, seiner Ansicht ein klarer Indikator für einen langfristigen Trend. Das Ankommen von Bitcoin im Mainstream begünstigt laut Fitzpatrick die Chancen, dass die jetzt begonnene Rallye bei BTC über Jahre hinaus anhält. Er malt die Charts von Bitcoin auf Grundlage der Daten von 2010 an weiter in die Zukunft und erreicht pro BTC einen Wert von 318.000 US-Dollar schon im Dezember 2021.

Fazit: Goldene Aussichten für Bitcoin?

Mit ähnlichen Methoden wie der von Fitzpatrick kommt beispielsweise die Bayerische Landesbank in ihrer Prognose auf „nur“ 90.000 US-Dollar für Bitcoin in näherer Zukunft, allerdings erstellt noch vor der Corona-Krise. Die US-Großbank JP Morgan sieht unterdessen bereits den Trend, dass Bitcoin als Wertspeicher Gold den Rang abläuft. Der aktuelle Bericht der Citibank ist insofern inhaltlich wenig originell, doch er bestätigt: Der Vergleich von Bitcoin mit Gold wird auch in der klassischen Finanzwelt zur Normalität und bescheinigt BTC erhebliche Chancen.

Spannend ist dabei: Die Citibank und Fitzpatrick wenden sich in ihrer Analyse gezielt an institutionelle Investoren und sprechen eine Empfehlung pro BTC aus. Genau dieser Kundenstamm wird auch nötig sein, um die liquide Nachfrage nach Bitcoin hochzuhalten und damit den Preis anzutreiben. Es scheint tatsächlich so, dass die Zeichen für Bitcoin besser als je zuvor stehen.


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