Bitcoin: Hashrate sinkt um 13%

Entwicklung der Bitcoin Hashrate in den letzten 6 Monaten.

Die Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks ist in den letzten Tagen um 13 Prozent geschrumpft. Experten sehen den Einbruch im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Hard Fork beim Bitcoin Cash.

Ereignisreiche Tage in der Bitcoin-Community: Vor dem Hard Fork beim Bitcoin Cash (BCH) am 15. November 2018 haben große Marktteilnehmer anscheinend damit begonnen, Teile der Kapazitäten ihrer Rechnernetzwerke neu zu organisieren. Die Bitcoin Hashrate fiel dadurch zuletzt um 13 Prozent und damit so stark wie nie zuvor in diesem Jahr. Hintergrund der Entwicklung ist demnach eine taktische Neuausrichtung von großen Minern, die erwarten, dass sich der BCH am Donnerstag in zwei Kryptowährungen aufteilt. Die Miner möchten dann offenbar technisch gut aufgestellt sein, um schnell neue Coins zu schürfen. Doch auf der anderen Seite überrascht der lange Vorlauf. Craig Wright, in der Szene als Enfant terrible und Faketoshi bekannt, sagte, „wenn wir unseren Hash von BTC nach BCH umleiten, fällt der BTC Mining Hash und plötzlich wird das Mining beim BTC profitabler“. Offen bleibt ob diese Taktik aufgeht. Denn die Verschiebung von Rechenleistungen habe zwar kurzfristige Auswirkungen auf die Profitabilität von Minern. Diese reagieren aber ebenfalls schnell, „Miner folgen dem Preis“, schreiben die Fachleute. Zusammenfassend urteilen sie über die Bewegungen bei den Hashrates in der Bitcoin-Welt süffisant: „Wir erleben vielleicht etwas Knappheit von Popcorn in nächsten Tagen, weil jetzt die Show beginnt, bei der sich eine Chain, die aus einer Abspaltung entstand, wieder aufspaltet“. Bitcoin Cash entstand 2017 durch einen Hard Fork bei Bitcoin.

Falls du dich selbst als Miner engagierst, wirst du spätestens jetzt Überlegungen anstellen, in welchem der Bitcoin-Lager für dich die größten Erträge zu erwarten sind. Für dich als gewöhnlichen Anleger sind die Schwankungen bei den Hashrates nicht besonders wichtig. Du erlebst vielleicht Verzögerungen bei der Abwicklung von Ordern mit BTC und BCH, aber die Blockchains sind robust genug gestaltet, um die Schwankungen wieder aufzufangen. Entsprechend zeigen sich die Kurse beim BTC und BCH bisher stabil.


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