US-Börsenaufsicht: Keine neue Entscheidung zu Bitcoin-ETFs

Rundum das Thema Bitcoin-ETFs hatten Marktbeobachter von der der US-Börsenaufsicht für Anfang November neue Signale erwartet. Die allerdings stellte klar: Man befinde sich in Beratungen, für neue Entscheidungen sei es weiterhin noch zu früh.

Die Bitcoin-Community hat es nicht einfach mit der US-Börsenaufsicht SEC (Security and Exchange Commission): Seit geraumer Zeit bereits hofft man, dass die SEC börsengehandelte Fonds (ETFs) zulassen könne, die direkt durch Bitcoins abgesichert sind. Zuletzt hatte die SEC im August 2018 neun Anträge auf solche Bitcoin-ETFs abgelehnt, aber fast gleichzeitig um öffentliche Stellungnahmen zu dem Thema aufgefordert. In dem Zusammenhang wurde der 5. November 2018 genannt – aber nicht, wie teilweise fälschlich verstanden, als Tag für eine neue Entscheidung der SEC, sondern als vorerst letztes Datum für Kommentare von Marktteilnehmern. Diese Ereignisse haben für Verwirrung besonders unter optimistischen Bitcoin-Investoren geführt. Klar ist demnach nun, dass der Februar 2019 als nächster wichtiger Termin in Sachen Bitcoin-ETFs und SEC anzusehen ist.

Warum wäre die Zulassung von Bitcoin-ETFs durch die SEC wichtig?

Der Bitcoin als Symbol für Kryptowährungen ist bisher nicht wirklich an den klassischen Börsen angekommen. Wenn große Fonds es erlauben, Bitcoins als Sicherheit zu hinterlegen, dürfte dies den Kurs des Bitcoin beflügeln – Stichwort: „Erwachsen werden“. ETFs setzen üblicherweise auf ein klar definiertes Geschäftsfeld wie Währungen oder Branchen. Mit der Zulassung von auf Gold basierendenden ETFs etwa stieg der Goldkurs rasant. Anstatt man mit seinem Guthaben in Bitcoins Kryptobörsen beobachten muss, würde es durch Bitcoin-ETFs möglich, an klassischen Börsen zu agieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies dem Bitcoin größere Seriosität und damit neue Nutzer zuführt, gilt als hoch. Die Börsen der Welt blicken auf die Strategie der SEC und orientieren häufig ihre Entscheidungen an dem US-Vorbild.

Warum sperrt sich die SEC gegen Bitcoin-ETFs?

Bislang hat die SEC in ihrer Argumentation zu Bitcoin-ETFs zwei Details gebetsmühlenartig wiederholt. Der Bitcoin-Markt habe noch keine signifikante Größe erreicht. Dadurch sei das System anfällig für Beeinflussungen und für regulierte Börsen nicht zulassungsfähig. Andere Marktteilnehmer weisen auch auf praktische Probleme hin, etwa wie der tägliche Bitcoin-Kurs zum Börsenschluss definiert werden soll und ob es Bitcoin-ETFs überhaupt gelingen könne, Dokumentationspflichten nachzukommen.

Wie geht es weiter mit Bitcoin-ETFs und der SEC?

Für dich ist es wichtig zu wissen: Sollte die SEC in Zukunft zu dem Schluss kommen, Bitcoin-ETFs zuzulassen, ist mit großen Kurssprüngen nach oben zu rechnen. Die bisher abgelehnten Anträge sind teils im Revisionsverfahren, auch neue Anträge liegen der SEC vor. Schnellschüsse sind aber entgegen manchen Medien-Berichten nicht zu erwarten.


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