Chainlink: Entwickler verkaufen LINK im großen Stil

Chainlink (LINK) ist mit Kursgewinnen von mehr als 100 Prozent allein im August zweifelsohne die Kryptowährung der Stunde. Die Entwickler des Projekts nutzen die Situation und verkaufen LINK in größeren Paketen. Mindestens 40 Millionen US-Dollar sind für sie dabei bisher zusammengekommen.

Die Kryptobranche bringt ihre nächsten Dollar-Millionäre hervor: Etwa 40 Millionen US-Dollar haben die Entwickler von Chainlink (LINK) im August durch Verkäufe von Teilen der ihnen zugeteilten LINK schon erlöst, wie aus einer Analyse hervorgeht. Kommentiert wurden die Verkäufe von LINK durch das Team von Chainlink bislang nicht. Angesichts der aktuellen Marktkapitalisierung von Chainlink bei mehr als als 6,5 Milliarden US-Dollar und täglichen Handelsvolumina von um 2 Milliarden US-Dollar dürfte das Cash-out der Entwickler für die Preisbildung von LINK allenfalls eine untergeordnete Rolle spielen.

Hintergrund zu Chainlink und LINK Verkäufen

Chainlink wird von vielen der Krypto-Sparte DeFi zugerechnet, auch wenn nicht alle Experten diese Einordnung teilen. Die Idee von Chainlink ist, Echtzeitdaten aus nahezu jeder Art von Quelle in Smart Contracts einzuspeisen. Diesen Dienst machen sich diverse DeFi-Angebote zunutze, darunter Kyber Network (KNG). Zu den Nutzern zählt auch die Kryptobörse Binance. In diesen Fällen dreht sich LINK um die Preisermittlung von Kryptowährungen. Das Konzept von Chainlink begeistert Anleger derzeit. Zum 1. August 2020 notierte LINK noch bei gut 7 US-Dollar, mittlerweile ist LINK bei 17 US-Dollar angekommen und hat zwischenzeitlich sogar schon an der Marke von 20 US-Dollar gekratzt.

Da verwundert es nicht, dass die Entwickler an dem Erfolg teilhaben wollen. Ihnen waren Ende 2017 beim Launch von Chainlink 300 Millionen LINK zugeteilt worden und damit 30 Prozent aller LINK. Über die öffentlich einsehbare Blockchain von Chainlink lässt sich nun nachvollziehen, dass von den Entwicklerkonten wöchentlich 500.000 LINK abgezogen und dann mit einigen Tagen Verzögerung in kleineren Tranchen weiterverkauft werden. Der Großteil dieser Geschäfte wird offenbar über Binance abgewickelt. Rechnet man diese Verkäufe hoch, ergeben sich daraus für August etwa 40 Millionen US-Dollar Einnahmen und über den Zeitraum der letzten 90 Tage etwa 60 Millionen US-Dollar. Trotzdem sind die LINK-Reserven der Entwickler immer noch riesengroß und sollten etwa 280 Millionen betragen.

Im Sommer 2019 hatten überraschende LINK-Verkäufe der Gründer für Kritik gesorgt, damals machten sie aber auch mehr als 1 Prozent des Tageshandels aus. Dieser Vorwurf lässt sich bei der jetzigen Verkaufswelle aus dem Chainlink-Team nicht erheben.

Fazit: Chainlink auf Erfolgskurs

Was die frischgebackenen Millionäre mit ihrem Geld machen, bleibt ihre Privatsache. Sie hatten auch bereits vor einem Jahr Gewinnmitnahmen in zweistelliger Millionenhöhe realisiert. Zu hoffen ist natürlich, dass Chainlink nun nicht seine Entwickler abhandenkommen, denn das Projekt ist immer noch in der Entwicklung und die Umstellung auf ein eigenes Mainnet steht weiterhin aus. Der große Pluspunkt von LINK: Der Altcoin hat einen deutlich definierten Nutzen für die Kryptobranche und wird auch von Kunden außerhalb – darunter Google – positiv angenommen. So sehen viele Marktbeobachter weiterhin Potenzial für Kursgewinne von LINK und halten das Risiko einer Blasenbildung für überschaubar.


Wer noch keine Chainlink hat kann sie bei Binance kaufen. Dort lässt sich Link auch mit Hebel handeln und shorten. 

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