IOTA startet Phase 1 von Chrysalis auf Mainnet

IOTA 1.5 wird Schritt für Schritt Wirklichkeit: Mit dem Launch von Phase 1 von Chrysalis wird das Mainnet am heutigen Mittwoch ein großes Upgrade erhalten und nach Testerfahrungen deutlich leistungsfähiger. Weitere wichtige Schritte auf dem Weg zu IOTA 2.0 sollen in den kommenden Monaten folgen.

Wenn bei IOTA am heutigen Mittwoch um 10.00 Uhr deutscher Zeit die Phase 1 von Chrysalis im Mainnet live geschaltet wird, dürften die Sektkorken knallen. Denn mit Chrysalis wird das Tanglenet deutlich an Tempo und Leistungsfähigkeit zulegen, schreibt die IOTA Stiftung in einem Blogpost. 1.000 Transaktionen per Sekunde (TPS) und eine Bestätigungszeit von normalerweise höchstens 10 Sekunden sollen bei IOTA 1.5 – wie Chrysalis auch genannt wird – jetzt Realität sein und damit die Ergebnisse aus dem Testnet bestätigen. Wichtig: Wer einen Node bei IOTA betreibt, muss jetzt zwingend die Software auf Hornet umstellen, weil die bisherige Lösung IRI nicht mehr weiter unterstützt wird.

Phase 2 von Chrysalis soll im Herbst IOTA 1.5 komplettieren

Mit dem jetzigen technologischen Upgrade bei IOTA werden hauptsächlich Stabilität und Skalierbarkeit des Mainnets spürbar verbessert. Für Ende Oktober ist der Launch von Phase 2 von Chrysalis angekündigt, womit IOTA 1.5 dann abgeschlossen wäre. Diese Phase soll unter anderem neue Software für Wallets bringen und wiederverwendbare IOTA Adressen verwirklichen. Diese Phase dreht sich also auch um Benutzerfreundlichkeit bei IOTA. Erste Tests haben bereits begonnen und sollen in Kürze im Testnet vertieft werden.

IOTA 2.0 – die Vorbereitungen laufen

Chrysalis gilt als entscheidender Zwischenschritt, damit IOTA 2.0 aka Coordicide umgesetzt werden kann. Dann will IOTA den zentralen Koordinator beseitigen und sein Netzwerk wirklich dezentral organisieren. Gleichzeit sollen bei IOTA dann etwa auch komplexe Smart Contracts möglich sein. Ein Proof-of-Concept für diese Neuerung kündigt IOTA nun für den September an. Schon jetzt ist IOTA 2.0 in einem Testnet namens Pollen erlebbar und soll mit einem zweiten Testnet namens Nectar auf Fehler und Benutzerfreundlichkeit abgeklopft werden. Für Nectar gilt nun der etwas schwammige Zeitplan von “in einigen Monaten”. Angestrebt ist, Coordicide und somit IOTA 2.0 nach dem ersten Quartal 2021 reif für eine Veröffentlichung zu haben.

Fazit: Bei IOTA folgen endlich Taten auf Ankündigungen

Anleger konnten zuletzt in der Preiskurve von IOTA eine Aufwärtsbewegung mitverfolgen, die aber erneut ins Stocken geraten ist. Offenbar warten Fachleute ab, ob technologisch wirklich alles bei Chrysalis Phase 1 rund läuft. Wenn die IOTA Stiftung ihren ambitionierten Zeitplan einhalten kann, dürfte dies positive Einflüsse auf den Preis der eigenen Kryptowährung haben. Eines weiß man aber auch in der Kryptoszene: Bei solch großen Upgrades, wie sie bei IOTA derzeit anstehen, verschieben sich Zeitpläne häufig nach hinten. Dies lässt sich auch jetzt schon an der erneuerten Roadmap von IOTA ablesen. Dennoch ist es als großer Fortschritt zu bewerten, dass nach teilweise jahrelangen Ankündigungen tatsächlich damit begonnen wurde, IOTA technologisch betrachtet zukunftssicher zu machen.


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8 Kommentare

  1. Sollte dieses Update erfolgreich abgeschlossen werden,so wird sich das schlagartig auf den IOTA-Kurs wiederspiegeln.
    Bisher sehr gute Arbeit der Foundation.

    • Iota wird, wenn sie genutzt wird langfristig alles verändern. Doch sollte gesagt sein, Iota ist keine gute Investition im üblichen Sinne um mit dem Kurs Geld zu machen. Es wird die Welt revolutionieren können, ja, aber reich wird man mit Iota nicht.

    • Es wird sich schlagartig im Kurs wiederspiegeln? Mein Gott, da hat aber jemand nicht den geringsten Plan, wovon eine Preisentwicklung abhängt.
      Mal ein bisschen mehr mit industriellen Wirtschaftsstrukturen befassen, anstatt nur die Werbebroschüren der IOTA Foundation zu lesen!

  2. Reich wird man nicht, hier stimme ich Dir zu. Wer hier von 1000 Dollar träumt, denkt nicht realistisch und hat das IOTA-Prinzip nicht verstanden.
    Ich denke, der Kurs wird aber dennoch mit dem Erfolg auch mit nach oben gezogen.
    Natürlich gibt es jedoch hier Grenzen, die aber niemand aktuell nennen kann.

    • Was sind das für unhaltbare “Pi mal Daumen” Äusserungen wie reich man mit Iota theoretisch werden kann? Wieso soll Iota keine 1000 Euro erreichen können? Ich sag nicht, dass Iota 1000 Euro sicherlich erreichen wird, aber verstehe diese Äusserungen nicht, ohne irgendwelche Argumentation. Iota könnte bei 0 landen oder auch 5000 Euro. Mal sehen. Wir wissen es nicht. Es geht jedenfalls in eine gute Richtung und Iota wird nicht nur als Datenprotokoll genutzt werden, sondern der Token wird auch viel Anwendung finden. Lg

  3. Reich ist hier doch sowieso relativ. Der eine ist bei 10000 Euro auf der Bank reich, der andere fühlt sich erst bei 5 Millionen reich.
    Zudem hängt es auch davon ab, wie viel Geld man in den Token investiert.
    Lassen wir das Wort “reich” einfach beiseite.

    Die IOTA-Token sind limitiert. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Ich bin selbst investiert und hoffe natürlich langfristig auf eine Kurssteigerung.
    Das Projekt wird viel erreichen und seinen Erfolg auch haben. Ob der Token selbst die Erfolgsstory liefert, wird man sehen.

    @ Marc: Deine Begründung, warum Du IOTA als eine nicht gute Investition siehst würde mich ernsthaft interessieren. Eine Risiko steckt doch in jeder Anlage.

  4. Angebot und Nachfrage wird den Preis des coins automatisch nach oben schaukeln. Angebot ist begrenzt und die Vorteile für die Nachfrage liegen auf der Hand.

  5. Man wird nicht nur reich werden sondern super reich und zwar innerhalb des nächsten Jahres. Nach dem Coordizide ist das Trilemma gelöst und Iota dabei auch noch kostenlos. Nur mal die Partner betrachtet, die OMG standardisiert gerade Iota, STMicroelektronic baut die Middleware gerade auf den Hardwarechips für das Iota Protokoll und die EU zeichnet Iota als Keyinnovator aus im CityxChange Projekt um mal nur die Spitze des Eisbergs zu nennen. Kurs von 1000 Euro pro Miota ist realistisch.

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