Guggenheim setzt Zielmarke für Bitcoin auf 600.000 US-Dolllar

In der beliebten Serie, Höchststände von Bitcoin vorherzusagen, schlägt jetzt das Investmenthaus Guggenheim mit 600.000 US-Dollar pro BTC ein neues Rekordniveau vor. Diese Marke ergebe sich aus dem Vergleich von Bitcoin mit Gold.

In den USA und darüber hinaus wächst wieder Goldgräberstimmung in Sachen Bitcoin (BTC). Diesmal will sich auch Guggenheim Partners nicht lumpen lassen und spricht von einem möglichen Preis von 600.000 US-Dollar pro Bitcoin. Getätigt wurde diese Aussage von Scott Minerd, der bei Guggenheim als CIO die Investmentsparte leitet. Minerd argumentierte bei CNN, Guggenheim beobachte die Entwicklung von Bitcoin schon seit zehn Jahren und sehe nun einen möglichen Durchbruch. Denn seit Bitcoin die Preismarke von 10.000 US-Dollar geknackt habe, herrsche eine Marktkapitalisierung, die auch für institutionelle Investoren interessant sei.

Minderd zieht den oft genutzten Vergleich von Bitcoin mit Gold als Wertspeicher. Wenn man den limitierten Bestand von Bitcoin mit dem von Gold in Relation setze, erscheint laut Prognose von Guggenheim ein Wert pro BTC in dem Korridor von 400.000 bis 600.000 US-Dollar als realistisch. Ein Zieldatum dafür nannte Minerd allerdings nicht und er setzt auch voraus, dass institutionelle Investoren sich deutlich breiter als bislang in Bitcoin engagieren.

Optimismus für BTC Preis basiert auf institutionellen Investoren

Mit Blick auf die aktuelle Marktsituation sagt Minerd für Guggenheim, dass die jüngsten Kursgewinne von Bitcoin von 20.000 auf 40.000 US-Dollar „nach kurzfristigen Spekulationen schmecken“. Noch aber sei die Unterstützung für Bitcoin vonseiten institutioneller Investoren nicht ausreichend, um aktuelle Preise abzusichern. Im Rückblick auf die Kursrallye von Bitcoin werden die Einstiege von MicroStrategy, Square und PayPal als entscheidend gesehen.

Derzeit hat der CEO von MicroStrategy, Michel Saylor, Chefs von anderen Großunternehmen eingeladen, sich auf einer virtuellen Konferenz darüber zu informieren, wie man Bitcoin legal in sein Finanzmanagement einbinden kann. Neben einer Art Gebrauchsanleitung dafür sollen auch Kontakte zu den großen Kryptobörsen und anderen Dienstleistern der Kryptobranche hergestellt werden. Optimisten erhoffen sich von diesem Event eine neue Welle institutioneller Investoren in Bitcoin.

Fazit: Kommt das nächste Allzeithoch für Bitcoin?

Mit Blick auf die Nachrichtenlage und Stimmung in den USA mehren sich Prognosen, die einen weiteren Bullenritt von Bitcoin in den kommenden Wochen oder Monaten erwarten. Nach dem Allzeithoch von fast 42.000 US-Dollar pro BTC Anfang Januar hatte sich der Markt zunächst beruhigt und die psychologisch wichtige Marke von 30.000 US-Dollar verteidigt. Ob der aktuelle Aufwind, der relativ langsam Fahrt aufnimmt, neue Allzeithochs für Bitcoin provoziert, wird wohl tatsächlich eng damit zusammenhängen, wie sehr sich weitere institutionelle Investoren für Bitcoin begeistern können.


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