IOTA und Crypto Storage kooperieren im Bereich Wallets

Das IOTA-Netzwerk vermeldet mit der Schweizer Crypto Storage AG einen neuen Partner. Ziel ist es, für den Profieinsatz konzipierte Lagerlösungen für IOTA anzubieten. Denn viele Partner und Kunden von IOTA stammen aus der Industrie und haben dabei andere Anforderungen an Wallets als Privatnutzer.

Das IOTA-Netzwerk nimmt auf seinem selbsterklärten Weg, im Internet der Dinge (IoT) zum Industriestandard zu werden, eine nächste Hürde. Mit der Schweizer Crypto Storage AG wurde ein strategischer Partner gefunden, der sich auf die Entwicklung von Hardware-Hochsicherheitsmodulen zur Lagerung und Verwaltung von Kryptowährungen und Daten spezialisiert hat. „Die Crypto Storage AG ist stolz, die IOTA Plattform mit unserer hochklassigen Infrastruktur zu unterstützen. Denn wir sehen eine steigende Nachfrage bei unseren Kunden und den Industriepartnern von IOTA, IOTA Token ohne Kompromisse bei der Sicherheit nutzen zu können“, wird Stijn Vander Straeten, CEO der Crypto Storage AG, in einer gemeinsamen Mitteilung zitiert. Skizziert wird eine Win-win-Situation: Kunden der Crypto Storage AG können bei ihren Geschäftsmodellen nun auch den IOTA einsetzen und führende Industrieunternehmen, die IOTA-Technik nutzen, bekommen Lagerlösungen, die institutionellen und innerbetrieblichen Anforderungen genügen.

Hintergrund zu Crypto Storage und IOTA

Die Crypto Storage AG mit Sitz im schweizerischen Zug ist eine Tochterfirma des Finanzunternehmens Crypto Finance AG. Sie entwickelt und vertreibt Hardware-Hochsicherheitsmodule, die darauf ausgelegt sind, Kryptowährungen und Daten zu speichern. Ein wichtiges Feature dabei ist die Zugriffsverwaltung, die es durch ein Multi-Signatur-Regelwerk ermöglicht, Zugriffe unabhängig von Private Keys zu regeln. So können in der Praxis beispielsweise mehrere Mitarbeiter eines Unternehmens zeichnungsberechtigt sein. Im Internet der Dinge (IoT) ist so auch denkbar, dass Maschinen Zugriff auf Wallets gewährt wird, die sie bei automatisierten Datenaustausch brauchen. Bislang unterstützen die Profi-Wallets der Crypto Storage AG alle ERC 20 Token, Bitcoin und Bitcoin Cash, Ripple, Litecoin und mehrere andere Kryptowährungen. IOTA kommt nun neu hinzu.

IOTA verweist deutlich darauf, sich mit seiner Tangle-Technologie von Blockchains zu unterscheiden. Die IOTA-Stiftung hat zuletzt wiederholt große Industriepartner von Audi über Bosch bis Volkswagen und Samsung für sich gewönnen, um über das IOTA-Netzwerk Zukunftslösungen in Sparten wie Mobilität, Smart Energy, Lieferketten und Fertigungsprozessen zu realisieren. Dabei dient der IOTA auf Wunsch als Zahlungsmittel, das grenz- und herstellerübergreifend akzeptiert werden kann.

Das IOTA-Puzzle komplettiert sich zunehmend

Die IOTA-Story entwickelt sich beeindruckend zielgerichtet: Um das Netzwerk rundum für den Einsatz in der Industrie zu rüsten, wurden in den letzten Monaten fast im Wochentakt neue Partner vorgestellt. Wallets made in Switzerland passen gut dazu und dokumentieren einmal mehr, dass bei der IOTA-Stiftung durchaus praktisch gedacht wird. Dem IOTA als Kryptowährung dürfte das Vertrauen der Industrie mittel- und langfristig gut tun.


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