Krypto Morning Briefing 27. Februar 2026

Vor dem Wochenende und Abschluss des Februars zeigt Bitcoin kaum Dynamik, der Kryptomarkt wirkt unentschlossen. Block-Builders fasst für Dich Ereignisse und Trends im tagesaktuellen Briefing zusammen.

BITCOIN

Bitcoin tritt zum Abschluss der Börsenwoche auf der Stelle, Notierungen von knapp 68.000 US-Dollar am Freitagmorgen bedeuten ein Tagesminus von weniger als 1 Prozent. Die Bitcoin ETFs melden moderaten Kapitalzufluss von 255 Millionen US-Dollar.

„Immer noch unklar, ob das ein echter Aufschwung ist oder ein Dead Cat Bounce“, kommentiert Bloomberg Experte Eric Balchunas die Situation. Unter „dead cat bounce“ (übersetzt in etwa: „Hüpfer einer toten Katze“) verstehen Börsianer kurzzeitige Erholung und danach Fortsetzung eines Abwärtstrends – Bitcoin muss gute Mine zum bösen Spiel machen.


ETHEREUM

Ethereum geht es ähnlich wie Bitcoin, 1 Prozent Tagesminus haben ETH auf Preise knapp über 2.000 US-Dollar gedrückt. Die Ethereum ETFs verzeichneten 6,6 Millionen US-Dollar Kapitalzufluss, ein kleines Lebenszeichen.

Im Schlussquartal 2025 hat die Mehrheit institutioneller Investoren Postionen in Ethereum ETFs reduziert, hält James Seyffart von Bloomberg fest. Größter Neuinvestor im selben Zeitraum war die Harvard Universität, welche rund 87 Millionen US-Dollar in Ethereum ETFs anlegte.

ALTCOINS

Gewinner des Tages ist Internet Computer (ICP) mit satten 12 Prozent Plus. Der Altcoin kam im Mai 2021 an die Börse, anfangs feierte Internet Computer  dort erstaunliche Erfolge. Doch die Glanzzeiten sind längst vorbei und ICP notiert 99 Prozent entfernt von seinen Rekordhochs. Ein Rückkaufprogramm soll Internet Computer nun wieder auf die Beine helfen.

Verlierer des Tages ist Monad (MON) mit 5 Prozent Tagesminus. Das Projekt legte im November letzten Jahres los und will die Ethereum Virtual Machine (EVM) optimieren. Doch das Monad Konzept zündet nicht so recht und sucht nach Neuzugängen für das MON Ökosystem.

Weiterhin „extreme Angst“ zeigt das Stimmungsbarometer für die Kryptomärkte an, das Wochenende könnte ungemütlich werden.

AUS DER KRYPTOINDUSTRIE

Die MetaMask Wallet ist in der Kryptoszene sehr beliebt, nun kann man dortige Guthaben auch mit einer Mastercard im täglichen Leben einsetzen. Bis zu 3 Prozent Cashback verspricht die MetaMask Card, ausgerollt wird sie zunächst in den USA, doch auch Deutschland steht bereits auf der Liste.

Krypto-Detektiv ZachXBT hat per X Insider-Trading bei Axiom aufgedeckt. Hochrangige Mitarbeiter der Kryptobörse sollen Kunden-Accounts ausgespäht und so Informationen für eigene Geschäfte gesammelt haben. Axiom zeigt sich „geschockt und enttäuscht“, Aufklärung wird versprochen. Aber ZachXBT musste auch miterleben, wie millionenschwere Wetten auf seine Recherchen bei Polymarket abgeschlossen wurden und offenbar der Name Axiom durchsickerte – so machten auch ZachXBT „Insider“ riesige Gewinne.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Samsung hat sein neues Smartphone Galaxy S26 vorgestellt und bewirbt es als KI-Smartphone. Samsung meint damit, dass Künstliche Intelligenz beim Galaxy S26 von Werk mit an Bord und auf Assistenzaufgaben vorbereitet ist. Gemini von Google hat Samsung als KI-Modell dafür ausgewählt – ob die Idee funktioniert, müssen Praxistests zeigen.

LACHER DES TAGES

Mit einem einzigen Tweet hat Elon Musk den Meme-Coin Gork (New XAI) um 500 Prozent ins Plus geschickt. „Gork kommt heute zurück“, schrieb der reichste Mann der Welt. Gork ist eine Verballhornung von Grok, wie das KI-Modell von XAI und Musk heißt. Schon im Mai letzten Jahres hatte Musk Gork gepusht, zeitweise trat er bei X als „Gorklon“ auf. Sein Interesse an Meme-Coins bewies Elon „Dogefather“ Musk zudem vor Jahren mit Werbung für Dogecoin (DOGE). Gork aber fiel nach dem Preissprung wieder deutlich, nachhaltig ist eine Liaison mit Musk offenbar nicht.

WAS HEUTE WICHTIG WIRD

Zum Wochenende setzt US-Präsident Donald Trump gerne die Themen, er erwartet beispielsweise eine Einigung zum geplanten Clarity Gesetzespaket für die Kryptoindustrie. Weltpolitisch stehen die Konfliktherde Iran und Ukraine im Fokus von Trump, auch Handelszölle könnten wieder eine Rolle spielen.


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