Kryptomarkt zeigt mit Solana (SOL) und Ethereum (ETH) Trend zum Comeback

Der Januar kam zum Jahresbeginn 2022 mit roten Zahlen für den Kryptomarkt. Zum Februar deutet sich eine Erholung an, von der Solana (SOL) und Ethereum (ETH) am deutlichsten profitierten.

Anleger in Bitcoin und Co. haben seit Neujahr wenig gute Nachrichten erlebt, die Top 20 der kapitalstärksten Kryptowährungen mussten durchgängig Kursverluste in Niveaus von 20 Prozent und mehr hinnehmen. Doch zumindest die ersten Handelstage im Februar zeigen die Tendenz, dass sich die Märkte wieder fangen. Bitcoin als Leitwährung verzeichnete ein Plus von fast 4 Prozent. Noch deutlicher konnten Ethereum (ETH) und Solana (SOL) punkten, die sich um 12 beziehungsweise 14 Prozent ins Plus drehten. Analysten setzen die Entwicklung in Beziehung zu den Aktienmärkten und der US-Geldpolitik.

Denn auch die US-Aktienmärkte haben im Januar 2022 so schlecht performed wie zuletzt in 2009, als die globale Finanzkrise die Stimmung beherrschte, bemerkt beispielsweise die Financial Times. Der S&P 500 Index beispielsweise fiel im Januar um 5,3 Prozent ins Minus und konnte erst in den letzten Tagen wieder Plus notieren. In der politischen Weltlage sind es Sorgen um einen Krieg in der Ukraine und hohe Energiepreise, welche die Stimmung belasten. Führende Kryptowährungen können sich von solchen Trends an den Aktienmärkten nur selten abkoppeln.

Signale der US-Zentralbank kündigen unterdessen eine Erhöhung von Leitzinsen an, um die ungewollt hohe Inflation wieder einzufangen. Solche Zinserhöhungen könnten Kapital von den Aktien- und Kryptomärkten in Bewegung bringen, da sich dann auch wieder andere Anlagemöglichkeiten bieten. Anderseits misst etwa JPMorgan unter seinen Kunden 78 Prozent, die aktuell planen, ihre Anlagen in Aktien in den kommenden Tagen und Wochen zu erhöhen. Hier werden offensichtlich derzeitige Preise plus Dynamik weiterhin als Ausgangspunkt dafür gesehen, mit Investments in Aktienmärkte besser abzuschneiden denn durch festverzinsliche Finanzprodukte.

Wer diese Annahmen für den Kryptomarkt übernimmt, der stellt fest: Im Vergleich zum Jahresanfang liegt Bitcoin weiterhin fast 18 Prozent im Minus, bei Ethereum sind es fast 25 Prozent und bei Solana gar rund 40 Prozent. SOL war im Januar nicht nur durch das Marktumfeld belastet, sondern zudem durch einen Stillstand des Netzwerks. Sollten die Preise von Ende Januar ein Ende der Talsohle bedeuten, könnte nun der entsprechend Zeitpunkt gekommen sein, um Investments wieder aufzustocken.

Fazit: Können Bitcoin und Co. erneut nachhaltig ins Plus drehen?

Mit starken Phrasen wie „Blutbad“ und „brutaler Ernüchterung“ beschreiben viele Analysten, was der Januar für die führenden Kryptowährungen gebracht hat. Hoffnung wird daraus geschöpft, dass damit das Schlimmste überstanden sein könnte und sich auch die Aktienmärkte wieder erholen. Da dortige Tendenzen häufig verstärkt auf attraktive Kryptowerte wie Ethereum oder Solana durchschlagen, könnten die kommenden Monate gute Gewinnchancen bringen. Zu berücksichtigen bleibt: Probleme wie ein möglicher Krieg in der Ukraine, Inflation und Energiepreise sind noch keineswegs ausgeräumt. Dieses zeigt eben auch an, dass die jüngsten Kurserholungen vorerst ein zartes Pflänzchen sind.


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